Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Winterpneus richtig wählen
    Winterpneus sind in der Schweiz zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben – aber wer bei Schnee, Eis oder Kälte sicher unterwegs sein will, sollte auf die richtige Bereifung achten.
    Vanessa Flack vom Touring Club Schweiz (TCS) erklärt, worauf es beim Kauf und Einsatz von Winterreifen ankommt.
    · Winterreifen sind Pflicht – zumindest in der Praxis
    Auch wenn sie gesetzlich nicht vorgeschrieben sind: Wer bei winterlichen Bedingungen mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert im Falle eines Unfalls rechtliche und finanzielle Konsequenzen. Versicherungen können Leistungen kürzen oder verweigern.
    · Alter und Zustand der Reifen prüfen
    Winterpneus sollten nicht älter als zehn Jahre sein – besser sind Modelle unter drei Jahren. Auch das Profil muss stimmen, denn es beeinflusst direkt den Bremsweg.
    · Qualität zahlt sich aus
    Gerade bei günstigen Reifen lohnt sich ein Blick in die Pneutests, die auch im Internet zu finden sind. Viele Billigmodelle fallen durch. Wer in Sicherheit investiert, spart im Ernstfall viel – auch im mittleren Preissegment gibt es empfehlenswerte Modelle.
    · Ganzjahresreifen? Nur bedingt geeignet
    Für Vielfahrer oder Bergregionen sind sie keine Alternative. Wer aber hauptsächlich in der Stadt unterwegs ist und weniger als 25’000 km pro Jahr fährt, kann mit guten Ganzjahresreifen sicher unterwegs sein – vorausgesetzt, sie schneiden im Test gut ab.
    · Schneeketten nicht vergessen
    Sie sind zwar nur dort Pflicht, wo es signalisiert ist – etwa in den Bergen. Wer sie mitführt, sollte vorher üben, wie man sie montiert. Im Ernstfall zählt jede Minute.
    6 min
  • Autofahren bei Nässe, Dunkelheit, Eis und Schnee
    Nebel, Glätte, Dunkelheit - Herbst und Winter bringen für Autofahrerinnen und Autofahrer besondere Herausforderungen.
    Wer sicher durch die kalte Jahreszeit kommen will, sollte nicht nur sein Fahrzeug, sondern auch sich selbst gut vorbereiten. Vanessa Flack vom Touring Club Schweiz (TCS) hat fünf wichtige Tipps:
    · Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit erhöhen
    Im Winter ist die Sicht oft eingeschränkt – durch Dunkelheit, Nebel oder tief stehende Sonne. Autofahrer und Autofahrerinnen sollten besonders aufmerksam fahren und sich bewusst sein: Fussgängerinnen und Velofahrer sind schwerer zu erkennen.
    · Rücksicht statt Rechthaben
    Auch wenn man im Recht ist – ein erzwungener Vortritt nützt nichts, wenn es zum Unfall kommt. Rücksichtnahme ist im Winter besonders wichtig, denn Autofahrerinnen und Autofahrer sitzen im stärksten Verkehrsmittel.
    · Fahrzeug winterfit machen
    Beleuchtung, Batterie, Scheibenwischer – alles muss funktionieren. Beim Wechsel auf Winterreifen empfiehlt sich ein kompletter Wintercheck. Und: Wissen, wo das Nebellicht ist, kann entscheidend sein.
    · Freie Sicht ist Pflicht
    Nie mit vereister oder verschneiter Scheibe losfahren! Front-, Heck- und Seitenscheiben sowie das Autodach müssen vollständig vom Schnee befreit sein. Ein Guckloch reicht nicht – das ist gesetzlich verboten.
    · Ausrüstung griffbereit – aber Motor aus
    Eiskratzer, Schneebesen und – bei Fahrten in die Berge – Schneeketten gehören ins Auto. Wichtig: Das Warmlaufenlassen des Motors im Stand ist verboten und kann gebüsst werden.
    6 min
  • Töfffahren im Winter - aber mit Köpfchen!
    Kühle Temperaturen, feuchte Strassen und schlechte Sicht – Töfffahren in der dunklen Jahreszeit ist anspruchsvoll, aber möglich. Gute Vorbereitung und umsichtige Fahrweise vorausgesetzt ist man auch in Herbst und Winter sicher unterwegs.
    Markus Lehner von Moto Suisse rät allen, die auch bei Nebel und Nässe aufs Motorrad steigen, diese Tipps zu beherzigen:
    · Sichtbarkeit erhöhen – für sich und andere
    Dunkle Kleidung und Motorräder sind bei Dämmerung und Nebel kaum sichtbar. Helle Helme, reflektierende Streifen und fluoreszierende Elemente ändern das. Auch das Visier sollte der Jahreszeit angepasst sein: getönte Sommervisiere durch helle ersetzen.
    · Fahrverhalten anpassen
    Im Herbst und Winter gilt: noch defensiver fahren. Die Strassen sind feuchter, rutschiger, und die Sicht ist oft eingeschränkt. Besonders in der Dämmerung ist die Unfallgefahr erhöht. Markus Lehner: «Vortritt erzwingen ist das Dümmste, was man machen kann.»
    · Maschine und Reifen im Blick behalten
    Motorradreifen brauchen bei Kälte länger, um warm zu werden – also keine extreme Schräglage in den ersten Kurven. Bremswege verlängern sich bei Nässe. Winterreifen an Töffs sind selten, aber ein gutes Profil ist Pflicht. Regelmässige Wartung ist selbstverständlich.
    · Warm bleiben – für bessere Reaktion
    Kalte Finger bedeuten schlechtere Kontrolle. Heizgriffe, gute Handschuhe oder sogar beheizbare Westen helfen, die Reaktionsfähigkeit zu erhalten. Wer viel fährt, sollte in hochwertige Ausrüstung investieren.
    · Bewusstsein für andere Verkehrsteilnehmer
    Im Winter rechnet kaum jemand mit Motorrädern. Das macht Biker zu «Exoten» im Strassenverkehr. Wer sich dessen bewusst ist, fährt vorsichtiger und vermeidet riskante Situationen. Rücksicht und vorausschauendes Verhalten sind entscheidend.
    6 min
  • Velofahren im Winter: Tipps für mehr Sicherheit auf zwei Rädern
    Kälte, Dunkelheit, nasse Strassen – der Winter stellt Velofahrerinnen und Velofahrer vor besondere Herausforderungen. Doch mit der richtigen Ausrüstung und Fahrweise bleibt das Velo auch in der kalten Jahreszeit ein praktisches und sicheres Verkehrsmittel.
    Jürg Buri von Pro Velo Schweiz folgende wertvolle Tipps fürs sichere Velofahren bei Dunkelheit, Nebel, Nässe und Glätte:
    · Licht ist Pflicht
    Ein gutes Licht – idealerweise mit Nabendynamo – ist im Winter unverzichtbar. Es sorgt nicht nur dafür, dass man selbst sieht, sondern vor allem, dass man gesehen wird. Reflektoren an Kleidung, Pneus und Velo erhöhen die Sichtbarkeit zusätzlich.
    · Mit Profil gegen Rutschgefahr
    Winterreifen braucht es am Velo kaum – aber ein gutes Reifenprofil ist entscheidend. Es verbessert den Halt auf nassen Strassen und reduziert das Risiko bei Laub oder Glätte. Bei Eis gilt: besser das Velo stehen lassen.
    · Sichtbare Kleidung tragen
    Moderne Velokleidung mit Reflektorstreifen sorgt für bessere Sichtbarkeit im Strassenverkehr. Wer zusätzlich auf helle Farben setzt, wird auch bei Dämmerung oder Nebel besser wahrgenommen.
    · Vorausschauend und defensiv fahren
    Im Winter ist es morgens und abends länger dunkel. Deshalb: Tempo anpassen, Abstand halten, bremsbereit sein – und besonders vorsichtig und quer über Tramgleise fahren, die bei Nässe schnell zur Rutschfalle werden.
    · Rücksicht und Respekt im Verkehr
    Velofahrer sind nicht allein unterwegs. Wer mit Licht und Umsicht fährt, hilft auch Autofahrenden, rechtzeitig zu reagieren. Und umgekehrt gilt: Rücksichtnahme schützt Leben – besonders im dichten Stadtverkehr.
    5 min
  • Sicher zu Fuss durch Herbst und Winter
    Wenn es draussen früher dunkel wird, die Strassen nass oder gar vereist sind, steigt das Risiko für Fussgängerinnen und Fussgänger. Doch mit der richtigen Vorbereitung und Ausrüstung lässt sich auch die kalte Jahreszeit sicher zu Fuss meistern.
    Pascal Regli von Fussverkehr Schweiz gibt fünf praktische Tipps.
    · Sichtbarkeit ist Sicherheit
    Tragen Sie helle Kleidung oder reflektierende Elemente – besonders im Berufsalltag, wo dunkle Mäntel dominieren. Reflektoren an Rucksack, Mappe oder Tasche erhöhen die Sichtbarkeit zusätzlich. Wer ausserorts unterwegs ist, sollte eine Stirnlampe dabeihaben.
    · Rutschfest unterwegs
    Bei Schnee und Glätte helfen spezielle Aufsätze für die Schuhe – sogenannte Spikes oder Anti-Rutsch-Sohlen. Sie geben Halt und verhindern Stürze. Wichtig: In Innenräumen können Spikes rutschig sein.
    · Gut vorbereitet ist halb gewonnen
    Planen Sie Ihre Route im Voraus – auch mit Hilfe eines Navis im Fussgängermodus. So vermeiden Sie Stresssituationen. Wer genug Zeit einplant, bleibt gelassener – auch beim Überqueren von Strassen.
    · Gemeinsam unterwegs – doppelt sicher
    Gehen Sie, wenn möglich, nicht allein. In kleinen Gruppen werden Fussgänger besser wahrgenommen. Das gilt besonders für ältere Menschen – gegenseitige Unterstützung erhöht die Sicherheit.
    · Kleidung und Ausrüstung clever wählen
    Tragen Sie dem Wetter angepasste Kleidung – keine High Heels bei Schnee, sondern rutschfeste Schuhe. Ein Rucksack statt einer Handtasche sorgt für freie Hände und besseres Gleichgewicht. Gehhilfen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern praktische Helfer.
    5 min
  • Holunder – zwei Sträucher, viele Möglichkeiten
    Schwarzer und Roter Holunder sind nicht nur schön anzusehen, sondern liefern Blüten und Beeren für Sirup, Tee und Gelee.
    In der Schweiz sind sowohl der schwarze wie der rote Holunder weit verbreitet. Beide sind attraktive Wildsträucher für den Garten, sie blühen üppig und tragen leuchtende Beeren. Während der Schwarze Holunder für Sirup und Tee bekannt ist, liefert der Rote Holunder die Basis für feuerroten Gelee.
    Wichtig: Die Beeren beider Arten müssen gekocht werden. SRF 1-Gartenfachfrau Silvia Meister gibt Tipps zur Standortwahl und Pflanzung – im Herbst ist der ideale Zeitpunkt dafür.
    6 min
  • Felsenbirne – Wildfrucht mit Charme und Geschichte
    Die Felsenbirne ist nicht nur ein Zierstrauch für sonnige Gärten, sondern auch eine wertvolle Wildfrucht mit aromatischen Beeren.
    Die heimische Felsenbirne wird auch «Fluebirli» genannt. Klar: Denn eine «Fluh» ist in der Schweizer Mundart eine steil abfallende Felswand oder ein Felshang.
    Der zierliche Strauch der Felsenbirne blüht im Frühling, trägt im Juli essbare Beeren und zeigt im Herbst eine leuchtende Färbung. Die Früchte erinnern an Heidelbeeren und eignen sich getrocknet hervorragend für Müesli oder Teemischungen.
    SRF 1-Gartenfachfrau Silvia Meister erklärt, welche Standorte und Böden die Felsenbirne bevorzugt und wie sie sich auch im Topf kultivieren lässt.
    6 min
  • Wildapfel – der vergessene Schatz für Garten und Natur
    Der Holzapfel ist selten geworden – doch seine Rückkehr bringt Vielfalt in Garten und Landschaft.
    Der Holzapfel – auch Wildapfel genannt – hat kleine, gelbe Früchte. Sie schmecken roh zwar sauer, entfalten aber beim Kochen ein feines Aroma. Der Wildapfel eignet sich als Baum oder Strauch für halbschattige Standorte und ist ein wertvoller Beitrag zur Biodiversität: Wildbienen, Nachtfalter und Vögel finden Nahrung und Lebensraum.
    SRF 1-Gartenfachfrau Silvia Meister erklärt, wie man selbst Holzapfelpflanzen aus Samen ziehen kann und wie sich die Früchte zu Gelee oder Tee verarbeiten lassen.
    7 min
  • Wildrosen – Schönheit und Nutzen aus der Hecke
    Über 30 Arten Wildrosen wachsen in der Schweiz – ihre Hagebutten sind nicht nur dekorativ, sondern auch kulinarisch vielseitig.
    Im «Ratgeber» auf Radio SRF 1 spricht Gartenfachfrau Silvia Meister über heimische Wildrosen und ihre Früchte: die Hagebutten. Besonders die Hundsrose, Apfelrose und Weinrose liefern grosse, aromatische Früchte, die sich ideal für Punsch oder Konfitüre eignen. Auch für den Balkon gibt es geeignete Sorten wie die Zimtrose.
    Silvia Meister erklärt, worauf man beim Sammeln achten sollte und wie man aus wenigen Handvoll Hagebutten einen würzigen Herbstpunsch zaubert, inklusive Rezept und Bilder.
    6 min
  • Herbstfrüchte entdecken – Der Schwarzdorn
    Im Oktober reifen die herb-süssen Früchte des Schwarzdorns. SRF 1-Gartenfachfrau Silvia Meister zeigt, wo man sie findet, wie man sie erkennt – und was man daraus Feines zaubern kann.
    Der Schwarzdorn, auch Schlehdorn genannt, ist ein heimischer Wildstrauch, dessen blauschwarze Früchte jetzt im Herbst reif sind. Roh schmecken sie herb, doch nach dem Einfrieren oder Kochen entfalten sie ein intensives, süsses Aroma.
    Im Ratgeber erklärt Silvia Meister, wo der Schwarzdorn wächst, wie man ihn sicher erkennt und warum er ein wertvoller Strauch für die Biodiversität ist. Dazu gibt’s ein feines Rezept für Schlehen-Chutney – perfekt zu Alpchäs.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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