Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Tierische Hilfe im Alltag: Der Blindenhund
    Der Blindenhund lernt seinem Besitzer ein Hindernis anzuzeigen und ihn zu einem bestimmten Ort zu führen. Er beherrscht rund 40 sogenannte Hörzeichen.
    Die Ausbildung zum Blindenhund dauert sechs bis acht Monate. Insgesamt lernt der Hund in seiner Ausbildung rund 30 bis 40 Hörzeichen. Dazu zählen «rechts» und «links» oder «Such den Zebrastreifen». Ein Blindenhund kann seinem Besitzer auch einen freien Sitzplatz im Zug anzeigen, einen Hauseingang, Ausgang oder eine Treppe.
    Wenn man einen blinden Menschen mit seinem Hund auf der Strasse trifft, darf man den Hund nicht streicheln oder ablenken. Das gilt auch für andere Assistenzhunde. Solang der Hund in seinem Geschirr ist, arbeitet er und muss sich konzentrieren.
    7 min
  • Tierische Helfer im Alltag
    Tiere verbessern nachweislich das Wohlbefinden von Pflegebedürftigen. Sie können emotionale Unterstützung bieten, die körperliche Aktivität fördern und den Alltag strukturieren sowie zu sozialer Interaktion anregen.
    Tiere sind geduldig, hören zu und haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und die Stimmung von uns Menschen. So werden zum Beispiel Meerschweinchen, Hunde oder auch Hühner gerne für Besuche in Alters- und Pflegeheime eingesetzt.
    Gerade Hühner wecken bei vielen älteren Menschen Erinnerungen an eine frühere Zeit. Meerschweinchen hingegen eignen sich für einen raschen Kontakt, da sie als «immer fressende» Tiere schnell mit den Klienten kommunizieren und sich gern füttern und streicheln lassen.
    6 min
  • Hosen- und Jackenbändel neu einziehen leicht gemacht
    Ist der Bändel aus dem Hosen- oder Jackenbund einmal raus, kriegt man ihn kaum mehr eingefädelt. Vielleicht mit sehr viel Mühe und noch mehr Geduld.
    Zwei Methoden versprechen am meisten Erfolg: die Sicherheitsnadel und der Strohhalm. Welcher braucht mehr Gedult? Welcher eignet sich besser für Leute mit zwei linken Händen. Der Trick 77-Contest zeigt's.
    4 min
  • Faden einfädeln: So funktioniert's
    Einen Faden durch ein enges Nadelöhr einzufädeln, braucht Geduld. Mit diesen Tipps geht es einfacher.
    Den Faden auf die flache Hand legen. Mit der anderen Hand die Nadel halten und das Öhr unterhalb des Fadenendes platzieren. Die Nadel hin und her bewegen. Durch die Reibung rutscht der Faden ins Öhr. Dieser Trick funktioniert umso besser, je dünner der Faden ist.
    Als Alternative empfehlen Hörerinnen und Hörer: Das Fadenende ablecken, mit etwas Leim, Haarspray oder Handcreme benetzen und so stabiler machen.
    Bei einem grösseren Nadelöhr kann auch ein Stück Zahnseide helfen. Dieses wird eingefädelt und wieder retour durch das Öhr geschoben. Durch die entstandene Schlaufe legt man den Faden. Nun zieht man die Zahnseide mit dem Faden durch das Nadelöhr. Diese Methode funktioniert nach der gleichen Methode wie klassische Einfädelhilfen aus Metall.
    5 min
  • So geht der Ring im Nu vom Finger
    Damit ein Fingerring besser über die Haut gleitet, helfen Seife oder Handcreme. Auch Speichel kann dienlich sein. Angeschwollene Finger werden dünner, wenn man sie unter kaltes Wasser hält oder für einige Sekunden in die Höhe streckt. Danach den Ring mit Drehbewegungen langsam vom Finger ziehen.
    Bleibt der Ring weiterhin stecken, verwenden Hörerinnen und Hörer stabilen Faden oder feine Schnur von einem Meter Länge. Ein Schnurende unter dem Ring einfädeln, das verbleibende Schnurstück eng um den Finger wickeln und zwar vom Ring weg in Richtung Fingernagel.
    Nun hält man das erste Schnurende fest und beginnt, die Schnur wieder vom Finger abzuwickeln. Durch leichtes Ziehen an der Schnur wird der Ring mit jeder Umdrehung etwas mehr vom Finger geschoben.
    5 min
  • So geht jeder zugenähte Grillkohlesack sauber auf
    Die meisten Säcke mit Grillkohle sind mit einer dünnen Schnur zugenäht. In der Hitze des Gefechtes reissen viele Grilleure und Grilleurinnen an der Schnur und trennen den Sack unkontrolliert auf. Das genähte Schnurstück lässt sich aber elegant an einem Stück entfernen... wenn man weiss wie.
    Die Naht am Sack hat zwei Seiten, eine einfache und eine doppelte. Und so geht's: Das Schnurstück am Ende des Grillsacks anheben und auf der doppelt genähten Seite direkt an der Naht abschneiden. Mit den Fingern die Naht etwas lösen. Sanft am nun durchtrennten Schnurstück der doppelten Naht ziehen und die ganze Schnur entfernen.
    Selbstverständlich darf man den Kohlesack auch mit der Schere aufschneiden, die Schnur-Variante ist aber einiges eleganter und sorgt für einen Aha-Effekt.
    4 min
  • Der Star unter den Augenbeschwerden im Alter: Katarakt
    Der Graue Star gehört zum Älterwerden dazu, die Linse wird trüber und die Welt um einen verliert an Farbe. Abhilfe bringt eine neue künstliche Linse – die OP ist nur ein kleiner Eingriff.
    Früher oder später triffts jede oder jeden: Die Linse wird trüb wegen dem Grauen Star. «Der graue Star ist keine Krankheit, sondern eine normale Alterung der Linse im Auge», sagt Augenärztin Stucki.
    Angst vor der Operation braucht man keine zu haben. Den Eingriff machen Augenärzte und Augenärztinnen in der Schweiz pro Jahr rund 130'000 Mal - die Methode ist schon seit dem zweiten Weltkrieg bekannt.
    Vor der OP sollte man aber auf die Kosten achten: Die Krankenkasse übernimmt nur die herkömmliche Operationsmethode von Hand. Wer den Laser wählt, zahlt mehrere Tausend Franken drauf. Besser als die herkömmliche Methode von Hand ist das Lasern trotz hoher Kosten in der Regel nicht.
    7 min
  • Diese Lesehilfe passt zu Ihnen, wenn Sie alterssichtig sind
    Zum Älterwerden gehört auch die Alterssichtigkeit dazu. Fürs Kleingedruckte eigenen sich je nach Alltag verschiedene Lesehilfen.
    Lesebrille, Gleitsichtbrille oder Linsen? Welche Lesehilfe eignet sich für wen? Die Auswahl kann verunsichern. Im Ratgeber ordnet Optiker Jürg Bünzli ein.
    Die Alterssichtigkeit fängt ab etwa Mitte 40 an, sie gehört zum normalen Alterungsprozess des Körpers. Wer kurzsichtig ist und schon Brille oder Kontaktlinsen zur Korrektur trägt, merkt die Alterssichtigkeit etwas später.
    Tipp zur Gewöhnung an die Gleitsichtbrille: «Aufsetzen und am besten nicht mehr ablegen,» sagt er. Dann verfliegen Anfangsschwierigkeiten wie Schwindel.
    6 min
  • Tipps bei trockenen Augen: Feucht halten und genug blinzeln.
    Wer viel am PC sitzt, schon etwas älter oder in den Wechseljahren ist, kennt das Problem von trockenen Augen. Diese Tricks helfen dem Tränenfilm.
    Viele kennen das: ein Gefühl wie Sandpapier auf den Augen. Das hängt auch mit dem Älterwerden zusammen – das Auge wird im Alter trockener.
    Auch Menschen, die viel am Computer sitzen, kennen das Gefühl von Trockenheit in den Augen. Das liegt am starren Blick – am PC blinzelt man schlichtweg weniger. Schädlich ist die Computerarbeit für die Augen per se aber nicht.
    Zum Glück kann man selber schon viel gegen trockene Augen tun, bevor man zum Arzt oder zur Ärztin geht. Zum Beispiel das Auge mit künstlichen Tränen, also Augentropfen befeuchten. Ein Zuviel gibt es da nicht: «Man kann die Augen problemlos einmal in der Stunde tropfen, wenn einem das gut tut», sagt Augenärztin Vera Stucki.
    7 min
  • Wahr oder Mythos: Gesunde Augen dank Augenübungen oder Rüebli?
    Um die Augengesundheit ranken sich einige Mythen, was wirklich gesund ist und wann man zum Check-Up in die Augenpraxis sollte.
    Dass Fernsehschauen die Augen nicht viereckig macht, haben schon viele Generationen herausgefunden. Trotzdem halten sich viele Augenmythen hartnäckig, zum Beispiel das mit den Rüebli und den scharfen Augen: Gesund sind Karotten tatsächlich fürs Auge, doch besser machen sie die Sehkraft nicht.
    Auch bei Augenübungen gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis, dass sie der Sehkraft helfen sollen: «Wir sagen in der Schweiz klar, Augenübungen bringen nichts – in anderen Kulturen glaubt man aber daran», sagt Augenärztin Vera Stucki. Schaden tun Augenübungen aber sicher nicht.
    Gut für die Augengesundheit ist es, ab 40 Jahren zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen – denn wie sich der Augendruck verändert, spürt man selber nicht.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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