Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Nachschub, der nie versiegt: Knollen und Wurzeln aus dem Garten
    Wurzeln und Knollen fürs eigene Garten- oder Balkonbeet gibt es in grosser Vielfalt. Ihre süsse Ernte ist gut unter der Erde versteckt, das Ernten wird ein wenig zur Schatzsuche.
    Knollen und Wurzeln wachsen unterschiedlich. Wurzeln nehmen Nährstoffe und Wasser aus der Erde auf und leiten sie an ihre Blätter weiter. Sie arbeiten vor allem, während die Pflanze wächst. Umgekehrt die Knollen: Sie sind das Depot der Pflanze und speichern Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe, die die Pflanze fürs erneute Wachstum im Frühling benötigt.
    Ein Beispiel ist der Knollige Sauerklee. Er bildet im Verlaufe des Sommers ein üppiges Blattwerk aus. Im Winter kann man zahlreiche Knollen ernten. Sie werden roh gegessen oder wie Kartoffeln zubereitet. Ihr säuerlicher Geschmack verschwindet, wenn die Knollen nach der Ernte einige Tage sonnig ausgelegt werden.
    Gemeinsam ist ihnen, dass man sie aus der Erde buddelt und farbige Knollen sowie dicke Wurzeln ernten kann. Mehrjährige Wurzel- und Knollengemüse haben einen grossen Vorteil, findet SRF 1-Garten-Expertin Silvia Meister: Man braucht keinen Keller, um Gemüse einzulagern, sondern kann bei Bedarf den ganzen Winter über draussen im Garten oder aus dem Topf auf dem Balkon ernten.
    6 min
  • Aromatischer und zarter Kohl: Einfach zu hegen im eigenen Garten
    Es müssen nicht immer Blumenkohl und Broccoli sein! Die Vielfalt der Kohlgewächse ist riesig. Ebenso sind es die Aromen und die kulinarischen Möglichkeiten.
    Der Ewige Kohl verrät im Namen seine Lebensdauer: Er lebt wirklich ewig, bildet immer wieder junge Triebe mit saftigen Blättern. Aber blühen tut er nie. Er verzweigt sich reichlich und das ganze Jahr hindurch können junge Triebspitzen geerntet werden.
    Der Meerkohl verrät im Namen seine Herkunft, denn er wächst wild entlang den Ufern des Baltischen und des Schwarzen Meeres. Seine Blütenknospen werden im April mit einem Kübel gebleicht und nach zwei bis drei Wochen geerntet. Sie schmecken wie zarter Brokkoli. Lässt man die Ernte ausfallen, bildet sich eine crèmeweisse Blütenpracht und ein zarter Honigduft erfüllt den Gemüsegarten.
    Beide Kohlgewächse liefern eine zarte, aromatische Ernte und der Pflegeaufwand ist äusserst gering. Sie sind ideales Gemüse für den mehrjährige Gemüsegarten, sagt SRF 1-Garten-Fachfrau Silvia Meister.
    6 min
  • Jährlich mehr Ertrag: Robuste Blattgemüse bereichern das Menu
    Sie haben lustige Namen wie Straussenfarn, Wald-Geissbart und Guter Heinrich. Die einheimischen Pflanzen können im Garten ausgepflanzt werden. Ihr Jungtrieb und ihre Blätter bereichern den Menuplan im Frühling.
    Der Straussenfarn ist beispielsweise in den USA ein gesuchtes Wildgemüse. Bis zu 1000 Tonnen werden jährlich gesammelt und teuer auf dem Markt verkauft. In der Schweiz ist er bis noch fast unbekannt.
    Der Wald-Geissbart ist in Italien als Waldspargel sehr begehrt.
    Der Gute Heinrich dagegen ist bei uns schon seit Jahrhunderten eine beliebte, geschmackvolle Spinatpflanze.
    Alle drei mehrjährigen Wildgemüse sind einfach im Garten zu kultivieren, sagt SRF 1-Garten-Fachfrau Silvia Meister, sie bringen jedes Jahr eine noch grössere Ernte.
    7 min
  • Würzige Zwiebeln- und Laucharten für Gartenbeet und Balkon
    Unter den Zwiebel- und Lauchsorten gibt es viele mehrjährige Kräuter- und Gemüsearten. Einmal angepflanzt, bringen sie jahrelang eine würzige Ernte.
    Am bekanntesten unter Zwiebeln und Lauch ist wohl der Schnittlauch mit seinen zarten, feinen Röhrchen und den violetten Blüten. Er hat seinen unverwechselbaren Geschmack.
    Aber wer kennt die Etagenzwiebel oder die Winterheckenzwiebel? Und wer Knoblauch mag, wird von Elefantenknoblauch und Schnittknoblauch begeistert sein, sagt SRF 1-Gartenfachfrau Silvia Meister.
    7 min
  • Rhabarber: Einmal auspflanzen, jahrelang ernten
    Rhabarber kann gut zehn Jahre am selben Ort wachsen. Er bringt von Jahr zu Jahr eine grössere Ernte.
    In unseren Breitengraden eignen sich verschiedene Rhabarbersorten besonders gut. Zu Beispiel die alte, englische Sorte «Sutton»: Sie ist sehr geschmackvoll. Oder die Sorte «Frambozen Rood»: Sie hat schöne, rote Stiele und ist sehr ertragreich.
    Rhabarber sind hungrig! Sie wollen zweimal im Jahr genährt werden: Im März und im Juni sollten sie mit organischem Gemüsedünger versorgt werden, denn die Rhabarberstöcke sind ausgesprochene Starkzehrer.
    7 min
  • Mit zeckenübertragenen Krankheiten ist nicht zu Spassen
    Borreliose und FSME sind die Krankheiten, die von Zecken auf Menschen übertragen werden können. Gemessen an der Zahl der Zeckenstiche kommt es sehr selten zu Infektionen. Diese können aber schwerwiegende Folgen haben.
    Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch eine Virusinfektion ausgelöst. Sie löst Entzündungen der Hirnhäute und des Gehirns aus. In ganz seltenen Fällen kann sie tödlich verlaufen. Vor ihr kann man sich mit einer Impfung schützen.
    Gegen die Borreliose wir eine Impfung in den nächsten Jahren erwartet, sagt Infektiologe Urs Karrer vom Kantonsspital Winterthur. Die Krankheit wird durch Bakterien ausgelöst. Häufiges Symptom ist die sogenannte Wanderröte. Borreliose kann gut mit Antibiotika behandelt werden.
    Wer nach einem Zeckenstich Symptome verzeichnet, sollte auf jeden Fall den Hausarzt oder die Hausärztin konsultieren.
    7 min
  • Zeckenschutz für Katze und Hund: Vorbeugen ist besser als heilen
    Wie für uns Menschen können Zeckenstiche auch für Tiere zu Problemen führen. Katzen und Hunde können sich mit ähnlichen und verschiedenen anderen Krankheiten anstecken. Zeckenschutz und Absuchen des Fells werden empfohlen.
    Vom Kleintier über Hunde und Katzen bis zu den grossen Nutztieren: Kein Warmblüter ist vor Zecken gefeit. Alle können sie durch die Blutsauger mit schweren Krankheiten infiziert werden. Zudem können Katzen und Hunde Zecken ins Haus bringen, die dort auf Herrchen und Frauchen übergehen.
    Vorsorgen kann man mit verschiedensten Mitteln wie Halsbändern, Sprays und Crèmen. Auch sollte man das Fell des Haustiers absuchen, wenn es von draussen kommt. Und ein Tier mit Krankheitssymptomen gehört so schnell wie möglich in die Veterinärpraxis, sagt Manuela Schnyder, Professorin für Veterinärparasitologie an der Vetsuisse-Fakultät der Uni Zürich.
    7 min
  • Schutz vor Zecken richtig gemacht: Einfach und effizient
    Zecken lauern in der ganzen Schweiz auf unfreiwillige Blutspender und Blutspenderinnen. Ihre Eindämmung ist sehr schwierig, der Schutz umso wichtiger. Mögliche Massnahmen sind einfach und wirksam.
    Es beginnt mir der richtigen Kleidung: Wer in die freie Natur geht, durch Feld, Wald und Wiese, sollte sich «zeckendicht» anziehen: lange Hosen, Socken drüber und am besten lange Ärmel. Dazu können Zeckenschutzsprays angewendet werden.
    Nach dem Aufenthalt in der Natur gilt: Kleider und Körper auf Zecken absuchen. Tiere, die sich bereits festgesetzt haben, sollte man so schnell wie möglich mit Pinzette oder Fingernägeln entfernen.
    Präventiv wird vom Bund die Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME empfohlen, neuerdings bereits für Kinder ab 3 Jahren.
    7 min
  • Zeckenausbreitung eindämmen: (Fast) ein Ding der Unmöglichkeit
    Genaue Zahlen zur Ausbreitung der Zeckenpopulation gibt es nicht. Sie ist aber augenscheinlich. Gegenmassnahmen im grossen Stil sind bisher unwirksam, trotzdem kann man im Privaten etwas unternehmen.
    Mildere Temperaturen und höhere Feuchtigkeit, aber auch wachsende Waldgebiete und zunehmende Verwilderung ganzer Landstriche begünstigen die Ausbreitung der Zecken. Zudem tragen Wildtiere, die immer zahlreicher und immer näher in Siedlungsgebiete und Städte vordringen, Zecken in die Zivilisation. Stichwort Stadtfüchse oder Rehe auf Friedhöfen.
    Dazu kommt der Drang der Freizeit- und Fitnessgesellschaft ins Freie und in die Natur: Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, hinter der Ladenkasse steht oder sonst nicht ans Tageslicht kommt, den oder die zieht’s am Feierabend und am Wochenende an den Waldrand, ans Gewässer und an die frische Luft. Bereits wöhrend der Corona-Pandemie wurde aus diesem Grund ein Anstieg der Zeckenmeldungen verzeichnet.
    Bemühungen, eine «Zeckenfalle» zu entwickeln, sind in der Schweiz bisher gescheitert. Immerhin: Es gibt die Zecken-App der Zeckenliga, die informiert und aufklärt und die im Verdachtsfall bei Zeckenstichen hilft. Und zuhause im Garten, am Sitzplatz kann man gegen Zecken vorbeugen, erklärt Werner Tischhauser, Vizepräsidetn der Zeckenliga und Experte für Zeckenvorbeugung.
    6 min
  • Zecken: Unbeliebt beim Menschen, aber unentbehrlich in der Natur
    Die Zecken sind in der Schweiz weiter auf dem Vormarsch. Die Ausbreitung der Population ist begünstigt durch die Klimaerwärmung, aber auch durch die ausgesprochene Widerstandsfähigkeit der Spinnentiere.
    In der Schweiz gibt es etwa 20 Zeckenarten. Am häufigsten ist die Schildzecke, auch bekannt als Holzbock. Weltweit existieren sogar gegen 900 Arten.
    In den letzten Jahren hat sich die Zeckenpopulation gefühlt ungebremst ausgebreitet. Mildere Winter, feuchtere Verhältnisse sind Gründe dafür. Doch die Zecke ist schon von sich aus eine Überlebenskünstlerin.
    SRF-Redaktor Bähram Alagheband befasst sich intensiv mit allen möglichen Krabbeltieren. Auch die Zecke hat er unter die Lupe genommen. Sein Fazit: «Unsympathisch, aber faszinierend.»
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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