Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Psychoonkologie - im Dienst von Betroffenen und Angehörigen
    Die Diagnose «Krebs» stellt das Leben der Betroffenen auf den Kopf. Nicht nur der Körper leidet, auch die Psyche, aber auch das Umfeld. Psychoonkologinnen und Psychoonkologen kennen die Bedürfnisse.
    Psychoonkologen und Psychoonkoliginnen sind psychologisch ausgebildet. Zusätzlich verfügern sie über vertiefte Kenntnisse in Sachen krebsbedinger Fatige und der Angst vor einem Rezidiv. «»«Insbesondere die Rezidivangst zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht unbegründet ist und danders angegangen werden muss. Das ist anders als bei einer Angststörung», sagt Patrick Nemeshazy, Psychoonkologe am Spital Langenthal.
    Selbstverständlich können auch reine Psychotherapeutinnen und -therapeuten helfen. Die Psychoonkologie bietet jedoch spezialisierte und vertiefte Therapiemöglichkeiten für Krebsbetroffene und deren Umfeld.
    Für Nemeshazy und seine Kolleginnen und Kollegen ist es nicht erstaunlich, dass das Bedürfnis nach psychoonkologischer Beratung ganz am Anfang bei schwerer Erkrankung besteht oder - und das ist der häufigste Fall - nach all den Therapien. «Nach Therapieabschluss werden Patientinnen und Patienten regelmässig in in ihr früheres Leben zurückkatapultiert, aber sie sind nicht mehr die Gleichen.»
    6 min
  • Wie gehe ich mit einer Krebserkrankung im Umfeld um?
    Ein guter Freund, eine Arbeitskollegin oder jemand Bekanntes erkrankt an Krebs. Als Aussenstehende weiss man oft nicht recht, wie man sich verhalten soll. Direkt und offen ansprechen? Nachfragen? Hilfe anbieten?
    Nicole Marthaler ist Beraterin bei der Krebsliga Solothurn. Sie empfiehlt zu denen eigenen Schwächen und zur Hilflosigkeit gegenüber einer Betroffenen oder eines Betroffenen zu stehen. Das darf man ruhig direkt sagen und die Betroffenen fragen, wie man sich richtig verhalten soll, sagt Marthaler.
    Auch Hilfe anbieten ist nicht immer einfach. Wenn, dann konkret Hilfe anbieten: Darf ich Dir etwas Gutes kochen und vorbeibringen? Soll ich Dir einkaufen gehen?
    6 min
  • Cancer Nurse - die Krebsbegleitung durch die ganze Behandlung
    Krebspatientinnen und -patienten bekommen es mit einer ganzen Reihe spezialisierter Fachleute zu tun: Der Operateur, die Onkologin, der Radioonkologe, davor Biopsie und radiologische Untersuchungen. Wer bleibt ist die Cancer Nurse: Sie steht Betroffenen und Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite.
    Die Cancer Nurse ist eine zentrale Begleiterin und Anlaufstelle bei pflegerischen und psychischen Probleme im Verlauf der Krebsbehandlung. Dank ihr können sich Betroffene und deren Angehörige stets gut begleitet und betreut fühlen.
    Tanja Eschmann ist Breast Care Nurse am Berner Salem-Spital. Ab der Diagnose begleitet sie die Betroffenen und ihr Umfeld. Auch während der Chemotherapie und der Bestrahlung meldet sie sich immer wieder auf Wunsch bei Ihren Patientinnen und hilft, wo sie kann.
    5 min
  • Diagnose Krebs: So bereiten Sie sich auf die Arztgespräche vor
    Die Diagnose «Krebs» ist immer ein Schock. Sie stellt das Leben auf den Kopf. Wie soll man da einen klaren Kopf behalten während all den Gesprächen mit Fachärztinnen und -ärzten? Wir haben Tipps.
    Auch während des Gesprächs darf und soll man Notizen machen, sagt Nicole Marthaler von der Krebsliga Solothurn. Und selbstverständlich dürfen Sie jederzeit nachfragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben oder Unklarheiten bestehen. Und auch das Aufnehmen des Gesprächs mit dem Handy ist möglich. In diesem Fall machen Sie das aber unbedingt transparent und fragen den Arzt oder die Ärztin vorher.
    Wenn Sie eine Zweitmeinung einholen wollen: Tun Sie das. Darauf reagieren kein Spezialist und keine Spezialistin eingeschnappt. Und wer möchte, darf auch eine Kopie der Berichte und Unterlagen aus dem Arztdossier verlangen.
    Für Nicole Marthaler ist es etwas vom Wichtigsten, dass man der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt vertraut. Kein Wunder, haben Studien gezeigt, dass der Heilungsverlauf in diesem Fall viel besser ist.
    5 min
  • Krebsinfo weiss Rat und ist da für Betroffene und Nahestehende
    Krebsinfo, das frühere Krebstelefon der Krebsliga Schweiz, ist per Telefon, Mail oder Chat für Betroffene, Angehörige, Personen aus dem Arbeitsumfeld und Fachpersonen da. Kostenlos und kompetent.
    Wer beim Krebstelefon arbeitet, ist dafür bestens qualifiziert, sagt die Leiterin von Krebsinfo, Anna Zahno. Nach wie vor werden am meisten Fragen am Telefon gestellt. Von 10 - 18 Uhr nehmen Anna Zahno und ihr Team Fragen entgegen. Eine Frage per Mail kann man Tag und Nacht stellen. Und mittlerweile kann man auch per Chat beraten werden.
    Ein weiterer Vorteil von Krebsinfo: Die Beratenden haben Zeit. Manchmal brauchen die Betroffenen nur jemanden, der ihnen zuhört. Andere sind froh um Adressen, aber auch Angehörige können sich mit ihren Sorgen und Nöten an Krebsinfo wenden. Je nachdem werden die Ratsuchenden auch an die kantonalen Krebsligen am Wohnort der Ratsuchenden weiterverwiesen.
    10 min
  • Hummelköniginnen, die fliegende Frühlingsbotinnen
    Im Vorfrühling sorgen die wärmenden Sonnenstrahlen langsam für mildere Temperaturen. Die ersten Hummelköniginnen erwachen aus ihrem langen Winterschlaf und machen sich auf Nahrungssuche.
    In der Schweiz kommen rund 40 Hummelarten vor. Ihr Aufwachtermin im Frühling ist unterschiedlich. Zu den frühesten gehören die Erdhummeln.
    Die Erdhummelköniginnen sind ausgehungert und müssen schnell Kräfte tanken. Darum kann man sie nun kreuz und quer über den Boden von Wiesen und Rasen fliegen sehen. Sie suchen sofort die ersten erblühten Blumen, die bereits viel Nektar anbieten.
    Ein Garten oder ein Balkon mit vielen Frühlingsblühern ist genau, was Erdhummeln nach dem langen Winterschlaf benötigen.
    6 min
  • Blütenstauden: Jung bleiben durch Teilen
    Zu den Gartenarbeiten im März gehört auch die Pflege der Blütenstauden: Schneiden, düngen und teilen. Das Teilen ist eine richtige Verjüngungskur für die Blütenstauden. Es hält sie gesund und sie blühen mehr.
    Blütenstauden, deren Blühfreudigkeit im Laufe der Jahre nachgelassen hat oder deren Mitte verkahlt ist, werden durch das Teilen verjüngt. So werden sie wieder blühfreudig und bleiben wüchsig. Zudem erhält man auf einfache Art und Weise eine Vielzahl neuer, kräftiger Jungpflanzen.
    Im März werden diese hommer- und herbstblühende Stauden geteilt:
    Schafgarben, Astern, Minzen, Rainfarn, Margeriten, Chrysanthemen, Dost, Sonnenhut, Sonnenbraut, Plattährengras, Reitgras, Lampenputzergras, Hirse, Pfeifengras, Waldschmiele, Fetthenne und Herbstanemone.
    7 min
  • Weniger Arbeit im Garten dank Schneckenvielfalt
    Schnecken sind vielfältig: Rund 250 Arten gibt es in der Schweiz. Die einen helfen bei der Arbeit, andere will man lieber nicht im Gemüsebeet.
    Schnecken sind die Bodenmacherinnen im Garten. Das Schweizer «Tier des Jahres 2025», die Hain-Schnirkelschnecke ist so eine: Sie verkleinert und verdaut abgestorbene Pflanzenresten, morsche Holzstücke und tote Lebewesen und räumt den Garten richtiggehend auf. So hilft sie mit, wertvolle Gartenerde zu machen.
    Unerwünscht sind im Gemüsegarten dagegen verschiedene Arten von Nacktschnecken. Ihren Besuch kann man vermeiden oder man kann ihnen den Garaus machen, ohne Gift einzusetzen.
    8 min
  • Welche Pflanzen brauchen wie viel und welchen Dünger?
    Nutzpflanzen benötigen unterschiedliche Mengen an Nährstoffen, um zu gedeihen. Die einen brauchen Kraft für die Produktion vieler Blüten und Früchte. Andere sind genügsam.
    Rosen, Hortensien, Rhabarber, aber auch Blumenkohl, Peperoni oder Kürbisse brauchen viel Dünger. Andere wachsen und blühen mit wenig Nährstoffen besser, zum Beispiel Buschbohnen, Kapuzinerkresse oder Lavendel.
    Im heimischen Garten setzt man am besten organischen oder organisch-mineralischen Dünger ein. Besonders für Beeren im Garten eignet sich auch Komposterde. Und im Gemüsegarten haben sich die seit einiger Zeit erhältlichen Schafwoll-Pellets bewährt.
    7 min
  • Erste Arbeiten im Nutzgarten
    Bodenlebewesen sorgen für fruchtbare und krümelige Erde. Diejeniger der obersten Schicht bauen das organische Material wie Laub, Pflanzenresten ab. Das Lockern des Bodens mit Grabgabel und Grelinette schont die Bodenlebewesen wie Regenwürmer.
    Bodenlebewesen sorgen für fruchtbare und krümelige Erde. Die in der obersten Schicht bauen das organische Material wie Laub, Pflanzenresten ab. Das Lockern des Bodens mit Grabgabel und Grelinette schont die Bodenlebewesen wie Regenwürmer.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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