Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Ein Hund soll es sein: Was brauchen wir?
    Ein Hund zieht ein, eine tolle Zeit beginnt. Doch vorher gibt es ein paar wichtige Dinge, die man besorgen muss, damit man für das neue Familienmitglied bereit ist.
    Zur Hunde-Erstausstattung gehören Futternapf und Wassertopf, am besten auf einer rutschfesten Unterlage. Dann natürlich Futter und Futterbeutel für Spaziergänge und Hundetraining
    Der neuen Mitbewohner braucht ein Hundebett, Leine, Zuggeschirr und ein Halsband. Und für den Transport im Auto muss eine Transportbox her. Zur Pflege brauchts Bürste, Kamm, Krallenzange, Floh- und Zeckenschutz.
    Hunde müssen zudem bei der Wohngemeinde gemeldet werden und sie sind hundesteuerpflichtig.
    Zur Absicherung empfiehlt es sich dringend, eine Haftpflichtversicherung für Hundehalter abzuschliessen. In einzelnen anderen Versicherungen ist sie bereits enthalten.
    6 min
  • Ein Hund soll es sein
    Wer sich einen Hund in die Familie holt, sollte wissen: Gut geplant, ist halb gewonnen. Denn bis zum Einzug des Vierbeiners ins neue Zuhause muss einiges überlegt und vorbereitet werden.
    Wo ein Hund einzieht, verändert sich die Welt. Daher ist es wichtig, dass man sich einige Gedanken dazu macht:
    Habe ich genügend Zeit für einen Hund? Je nach Charakter kann das sehr unterschiedlich sein.
    Darf ich überhaupt einen Hund halten?
    Habe ich genügend Geld für einen Hund, falls zum Beispiel einmal Tierarztkosten anfallen?
    Was ist, wenn ich einmal ohne Hund verreisen muss?
    Es empfiehlt sich, bei diesem Entscheid eine gründliche Abwägung zu machen und eine Checkliste zu erstellen.
    6 min
  • Abschied: Wie man loslassen kann
    Auch wenn allen bewusst ist, dass der Tod irgendwann kommt – Loslassen ist schwer. Was es leichter macht? Miteinander reden und Konflikte klären.
    Der Gedanke daran, dass eine geliebte Person für immer gehen wird, ist schwer zu ertragen. Der Tod bedeutet Verlust. Doch das Loslassen könne man schon im Leben in kleinen und grossen Dingen üben, sagt Seelsorger und Theologe Andreas Zimmermann: «Indem man sich schon zu Lebzeiten nicht gegen Veränderungen sperrt.»
    Leichter macht es den Abschied auch, wenn man sich gemeinsam damit auseinandersetzt, das Gespräch sucht und auch über Wünsche spricht: Was möchte die Person, die vielleicht als nächstes stirbt, noch erleben?
    Wichtig ist es, bei der Auseinandersetzung mit dem Sterben, dem Tod einer geliebten Person, auch Gefühlen Raum zu geben: Tränen, Trauer, vielleicht gibt es auch Momente zum Lachen.
    Aus der Studie mit 100-Jährigen weiss Psychologin Daniela Jopp von der Universität Lausanne, dass es Mut braucht, die Themen Tod und Sterben anzusprechen, es sich viele alte Menschen aber sogar wünschen würden: «Da entstehen ganz wichtige Gespräche in dem Kontext.» Manchmal kann das offene Gespräch den Raum für Vergebung öffnen und alte Konflikte lassen sich zum Ende hin doch noch klären.
    6 min
  • Palliative Care: Möglichst viel Leben ermöglichen
    Schwerkranke in ihrer letzten Lebensphase begleiten – vom Schmerzmittel zur Seelsorge, das leistet Palliative Care.
    Ärztin Gaby Fuchs und ihr Team von Palliative Care am Spital Zofingen wollen ihre Patientinnen und Patienten dort abholen, wo sie Unterstützung brauchen. Zur Pflege gehört deswegen ein interdisziplinäres Team, von der Physiotherapeutin zum Seelsorger.
    Palliativpflege umfasst nicht nur die letzten Tage vor dem Tod, sondern den ganzen Weg dorthin, für Menschen, die unheilbar krank sind – und für die Angehörigen.
    Gaby Fuchs wünschte, viele würden nicht auf den letzten Moment warten, sondern früher kommen: «Es gibt von den Zielen im Leben oder von Sachen, die man noch erreichen möchte, manchmal schon früh Diskussions- und Unterstützungsbedarf.» Und bei diesen Fragen kann das Team von Gaby Fuchs helfen – beispielswiese einer Patientin zu ermöglichen, trotz Chemotherapie die Hochzeit der eigenen Tochter zu erleben.
    Wer Fragen zur Palliativpflege hat, kann sich an seine Hausärztin oder Hausarzt wenden, an die nächste Palliativstation oder Spitex und bei einer Tumorerkrankung an die Krebsliga Schweiz.
    6 min
  • Checkliste fürs Lebensende - selbst Vorkehrungen treffen
    Wer frühzeitig seine Dokumente für den Ernstfall vorbereitet, setzt sich nicht nur mit den eigenen Wünschen auseinander, sondern entlastet auch sein Umfeld.
    Die Frage vom Ende schieben viele lieber vor sich her. Auch wenn allen bewusst ist, dass es irgendwann kommt: sei es durch einen Unfall, eine schwere Krankheit oder weil die Demenz verhindert, seine eigenen Wünsche zu äussern – man also nicht mehr urteilsfähig ist, wie es im Rechtsjargon heisst.
    Für den Ernstfall ist es darum wichtig, das Gespräch zu suchen mit Personen aus dem vertrauten Umfeld und sich Zeit zu nehmen für Dokumente wie Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag. Darin kann man die persönlichen Entscheidungen zu Gesundheit oder Geldfragen festhalten.
    Wer alleinstehend ist, keine Kinder hat oder nicht weiss, wer sich als Vertrauensperson eignet, kann sich an die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) wenden, empfiehlt Peter Burri von Pro Senectute: «Die KESB hilft in diesen Fällen, eine neutrale, geeignete Vertrauensperson zu finden.»
    6 min
  • Was passiert eigentlich beim Sterben und nach dem Tod?
    Ob es ein Leben nach dem Tod gibt, bleibt eine Glaubensfrage. Zum Bewusstsein im Moment des Sterbens gibt es bereits wissenschaftliche Erkenntnisse.
    Es ist eine Frage, die viele umtreibt, doch eine Antwort ist schwierig: Was passiert im Moment des Sterbens? Geht es nach dem Tod weiter?
    Die Frage nach einem Leben nach dem Tod wird auch dem Theologen und Seelsorger Andreas Zimmermann häufig gestellt bei seiner Arbeit im Hospiz. Er antwortet ganz offen: «Ich weiss auch nicht mehr als andere, erlebe die Diskussion darüber aber häufig als bereichernd.»
    Am Ende ist der Glaube sehr individuell. Eine Studie mit 100-Jährigen in Deutschland zeigt, dass jede zweite Person daran glaubt, dass es nach dem Tod weitergeht.
    Was die Wissenschaft besser beantworten kann: Es gibt Hinweise darauf, was im Moment des Sterbens passiert. Eine Vielzahl von Menschen, die einen Herzstillstand überlebt haben, berichtet von Nahtoderlebnissen oder zumindest einer Form bewussten Erlebens, ohne Details benennen zu können. Das konnten Hirnstrom-Messungen bei einem Epilepsie-Patienten nach dessen Herzinfarkt bestätigen. Das Gehirn war bei diesem Mann hochaktiv, auch Minuten nach dem Tod.
    Der Kardiologe Pim van Lommel hat Jahrzehnte zu Nahtorderfahrungen und dem Bewusstsein geforscht und kommt zum Schluss: "Bewusstsein ist immer da - auch ohne Körper."
    6 min
  • Das letzte Kapitel: Was wir von den 100-Jährigen lernen können
    Die Ältesten blicken ziemlich zufrieden auf das Leben und das Ende: Optimismus beeinflusst die Lebensqualität, zeigt die Forschung zu 100-Jährigen von der Uni Lausanne.
    Aktuell gibt es 2086 Menschen in der Schweiz, die schon hundert Mal Geburtstag feiern durften, also älter als 100 sind. Von diesen Menschen können wir viel lernen. Auch über den Umgang mit dem Tod. Denn auch damit haben die Ältesten unter uns viel Erfahrung: Als letzte ihrer Generation mussten sie bereits viele Familienangehörige oder Freundschaften gehen lassen.
    Wo die 100-Jährigen uns ein Vorbild sind?
    Mit einem mehrheitlich zufriedenen Blick aufs Leben. Daniela Jopp, Psychologin an der Uni Lausanne, hat bei ihrer Forschung zu den 100-Jährigen vor allem die Hingabe der Seniorinnen und Senioren fasziniert: «Leidenschaft kann uns ins hohe Alter tragen.» Optimismus steht im direkten Zusammenhang zur Lebensqualität.
    6 min
  • Garantierte Blütenpracht bis in den Herbst
    Die Vielfalt an Blumen, die den ganzen Sommer über und bis in den Herbst blühen, ist gross. Doch nicht alle enthalten wertvollen Blütenstaub und Nektar für die Insekten. Es gibt aber Alternativen.
    Diese Sommerblumen blühen lange und bringen Nektar und Blütenstaub für vielfältigen Insektenbesuch:
    Petunien weiss, hellgelb, hellrosa
    - verschiedene Nachtfalter (z.B. Ligusterschwärmer)
    Zauberglöckchen
    - verschiedene Schmetterlinge
    - Taubenschwänzchen
    - Honigbienen
    Wandelröschen
    - Tagfalter (Kohlweisslinge, Admiral, Kleiner Fuchs)
    Mignon-Dahlien, Husarenknöpfchen, Goldmarie
    - verschiedene Hummeln
    - Furchenbienen
    - Löcherbiene
    Zauberschnee
    - Kleinere Wildbienen
    - Schwebfliegen
    - verschiedene Wespenarten
    6 min
  • Kakibaum: süsse Ernte im Spätherbst
    Kaki stammt ursprünglich aus Ostasien. Doch auch hierzulande gedeihen Bäume und Früchte bestens. Und sie versprechen einen Gaumenschmaus.
    Kaki ist klimatisch sehr anpassungsfähig. Sobald der Baum gut eingewachsen ist, erträgt das Holz Temperaturen bis -15°. Damit er auch den ersten Winter gut übersteht, wird ein Kakibaum im Mai gepflanzt und der Stamm mit einem Juteband umwickelt. Dies schützt ihn vor Frostrissen im Winter. Der Standort sollte sonnig und warm sein, beispielsweise in einem Innenhof, vor einer Südwand oder an der Westseite des Hauses, wo der Baum vor der kalten und trockenen Bise geschützt ist.
    Kaki stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Wichtig ist wasserdurchlässige, nicht zu kalkhaltige Erde. Er eignet sich auch hervorragend als Kübelpflanzen für die sonnige Terrasse oder den Dachgarten.
    Die Früchte werden spät im Oktober oder November reif. Oft liegen die Blätter schon am Boden und die orangen Kakis hängen wie Christbaumkugeln am Baum. Die Sorten «Cioccolatino» und «Jiro« können frisch ab Baum gegessen werden, die Sorten «Tipo»; «Vaniglia» und «Rojo Brillante» müssen noch in der Wärme nachreifen, am besten in einer Fruchtschale zusammen mit Äpfeln.
    9 min
  • Basilikumsorten: ein Feuerwerk an Aromen
    Die bekannteste Sorte bei uns ist das breitblättrige italienische Basilikum «Genovese». Doch die Vielfalt ist gross: Es gibt Basilikum mit fruchtigem Aroma oder mit pfeffrig-scharfem Geschmack. Basilikum passt zu verschiedensten Gerichten und macht im Gartenbeet beste Falle mit Mischkulturen.
    Basilikum «Genovese»
    Das grossblättrige italienische Basilikum ist bekannt durch sein sein intensives, typisches Aroma. Dank den grossen Blättern erhält man grosse Blattmengen für Pesto. Das Genovese geht spät in Blüte, wächst buschig und erreicht gewöhnlich eine Höhe von 40 - 60 Zentimeter und eine Breite von bis zu 20 - 30 Zentimeter.
    Griechischer Strauch-Basilikum
    Dieses Basilikum hat kleine Blätter mit kräftigem, pfeffrigem Aroma. Seine Blüten sind weiss und es wächst kugelförmig, buschig und ist sehr robust. Es eignet sich daher bestens für die Kultur in kleineren Töpfen. Im Herbst ins Haus nehmen, auf dem Fenstersims halten und noch eine Zeit lang ernten.
    Thai-Basilikum
    Die hellgrünen Blätter des Thai-Basilikums «Horapa» stehen in einem schönen Kontrast zu den roten Blütenköpfen mit ihren violetten Blüten. Sein Aroma ist süsslich-pfeffrig und wird von Anis- und Lakritznoten begleitet.
    Zimt-Basilikum
    Bei dieser Sorte aus Mexiko sind die Stängel und Triebe violett überhaucht und die Blüten rosa. Das Zimt-Basilikum hat einen deutlich süssen Duft mit klaren Zimtnoten und einer Spur von Kampfer.
    Zitronenbasilikum
    Die Blätter duften ausgesprochen stark nach Limonen. Das Zitronenbasilikum ist eine besondere Rarität aus Amerika. Es ist sehr robust. Seine Blütenfarbe ist hellrosa fast weiss.
    Basilikum «African Blue»
    Dieses mehrjährige Basilikum ist sehr robust und wüchsig, es kann in der Blüte gut 60 – 80 Zentimeter hoch werden. Da es von den Schnecken eher gemieden wird, kann es gut in den Garten ausgepflanzt werden. Sein Aroma ist herb-würzig mit intensivem Kampferaroma. Im Wintergarten kann es bei 15° - 20° überwintern.
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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