Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Digitale Akademie: Lernen nach Mass
    Menschen ab 65 Jahren können sich ein halbes Jahr lang mit einem persönlichen Coach und gemeinsamen Trainings digital fit machen.
    Was möchte ich für den Alltag lernen? Diese Frage steht im Zentrum des halbjährigen Lernangebots für Seniorinnen und Senioren. Die Teilnehmenden der Digitalen Akademie werden von Coaches begleitet. So können sie ihre individuellen Lücken in der digitalen Kompetenz schliessen. Online-Lektionen und KI-Workshops vervollständigen das Lernangebot.
    Mariana Christen, die Leiterin der Digitalen Akademie, und ein Lerntandem geben Auskunft über ihre Erfahrungen und die Ziele ihrer gemeinsamen Lernreise.
    6 min
  • Schlau unterwegs in der digitalen Welt dank Lernplattformen
    Auf der Plattform «WiseLearn» können ältere Menschen digitale Lernangebote nutzen und eigene Projekte, wie beispielsweise einen Podcast, verwirklichen.
    «WiseLearn» wurde vom Healthy Longevity Center an der Universität Zürich entwickelt. In Zusammenarbeit mit Seniorinnen und Senioren entstand ein Angebot verschiedener Kurse zu digitalen Themen.
    Aus dem Kurs «Innovation und Unternehmertum» entstand der Podcast «WiseListening». Darin sprechen Seniorinnen und Senioren über bewegende Lebensthemen wie selbstbestimmtes Sterben, Sport im Alter oder Selbständigkeit im Alter.
    Korrektur: Im Audiobeitrag ist ein Fehler unterlaufen. Das Projekt ist von der Universität Zürich (Healthy Longevity Center), nicht von der Universität Bern.
    6 min
  • Digitales Lernen lohnt sich in jedem Alter
    Man kann schwere Dinge online bestellen, Texte flüssiger umformulieren lassen oder mit den Enkeln kommunizieren. Die digitale Welt bietet fast unendlich viele Möglichkeiten, das Leben leichter und interessanter zu gestalten.
    Da sich die digitalen Angebote aber schnell ändern, ist lebenslanges Lernen unerlässlich.
    Sabina Misoch, Professorin für Altersforschung an der Berner Fachhochschule, plädiert deshalb für ein vielfältiges Lernangebot, das auf die individuellen Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren eingeht.
    10 min
  • Stammtisch «Beckenboden – Mann»: Ein Ort ohne Tabus
    Vielen Männern wird ihr Beckenboden erst richtig bewusst, wenn Probleme auftauchen – dabei ist Training für die Körpermitte auch in jungen Jahren gut. In Näfels, Glarus, aktiviert eine Gruppe Männer den Beckenboden gemeinsam.
    In Näfels, Glarus, kommen alle sechs Wochen Männer zum Stammtisch "Beckenboden Mann" zusammen, in Trainerhosen. Unter der Anleitung von Physiotherapeutin Melanie Gähler lockern die Männer ihre Körpermitte und stärken den Beckenboden mit Übungen. «Wenn man einen stabilen Beckenboden hat, kann man in jungen Jahren und im Alter profitieren,» sagt die Physiotherapeutin. Ausreden, dass für Beckenbodentraining im Alltag keine Zeit sei, lässt Melanie Gähler keine gelten: «Beckenbodentraining braucht so wenig Zeit, den kann man schnell im Auto aktivieren, oder beim Händewaschen.»
    Genau so machen es die Männer, die alle sechs Wochen zum Stammtisch zusammenkommen. Üben tun sie regelmässig zuhause, doch der Stammtisch gibt den Teilnehmern ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und einen Ort, wo sie offen über Themen wie Inkontinenz, Prostatakrebs oder andere Probleme mit dem Beckenboden sprechen können. Den Beckenboden gemeinsam trainieren: «Das ist ein total gutes Gefühl», da sind sich die Männer am Stammtisch einig.
    6 min
  • Den Beckenboden für die Sexualität nutzen
    Spätestens ab dem mittleren Alter verändert sich die Libido häufig – die Lust wird weniger, eine Erektion schwieriger. Dann hilft: ein trainierter Beckenboden.
    Der Beckenboden spielt eine wichtige Rolle im Sexleben – er steuert unter anderem die Durchblutung der Schwellkörper. So hilft ein starker Beckenboden Männern dabei, eine Erektion zu halten und macht bei Frauen das sexuelle Erlebnis intensiver.
    Mit den hormonellen Veränderungen im mittleren Alter wird es schwieriger, den Beckenboden zu spüren, manche empfinden weniger Erregung. Wichtig sei, sich nicht über eine Erektion zu definieren, was häufig bei Männern eine Krise auslöse, sagt Janine Hug. Die sexologische Körpertherapeutin führt eine Praxis in Zürich und ist sicher: «Man kann immer eine erfüllte Sexualität erleben, wenn man sich den Gegebenheiten des Älterwerdens anpasst.»
    6 min
  • Entspannter Beckenboden: Aufs WC gehen will gelernt sein
    Stress im Alltag ist ungesund, keine Frage. Er führt ausserdem häufig zu einem falschen WC-Verhalten. Wichtig wäre etwas mehr Entspannung – auch für den Beckenboden.
    Wer presst, hetzt, ständig oder viel zu selten uriniert läuft Gefahr inkontinent zu werden, weil der Beckenboden überlastet ist. Gesünder für den Beckenboden ist es, sich Zeit zu nehmen und auf dem WC zu entspannen.
    «Eine aufrechte Haltung ist wichtig und die Beine sollten gut an Boden kommen, damit der Beckenboden entspannt ist und sich die Blase gut entleeren kann», sagt Pflegefachfrau Cordula Lange vom Universitätsspital Zürich.
    No-Gos sind:
    · Pressen: Das baut Druck im Bauch auf und der Beckenboden reagiert angespannt.
    · Den Harnstrahl stoppen: Das belastet Blase und Beckenboden zu sehr. Am besten entleert sich die Blase, wenn der Beckenboden entspannt ist.
    · Häufig urinieren, die Blase aber nie ganz leeren: Wenn ein Tümpel in der Blase zurückbleibt, kann das eine Blasenentzündung fördern.
    · Zu selten gehen: Wer die Blase überstrapaziert, dehnt die Blasenwand unnötig.
    Gesünder ist: Dann gehen, wenn der Körper eine volle Blase signalisiert, auf dem WC bewusst entspannen und etwa fünf bis sieben Mal am Tag urinieren, maximal einmal pro Nacht. Lange dauert das Wasserlassen ohnehin nicht, nur etwa 20-30 Sekunden - auch wenn man sich Zeit lässt.
    7 min
  • Inkontinenz: Ein häufiges Problem - nicht erst im Alter
    Eine halbe Million Menschen in der Schweiz verlieren unkontrolliert Urin. Abtun als Altersbeschwerden kann man das Problem nicht: Viele junge Frauen, ob Mütter oder Sportlerinnen sind inkontinent. Doch das Problem lässt sich lösen.
    Inkontinenz führt oft zu Scham und Schuldgefühlen, weshalb viele das Problem lange verstecken. Dabei verlieren viele Menschen unkontrolliert Urin, auch jüngere. Das Problem liegt im Beckenboden.
    Cordula Lange vom Universitätsspital Basel rät Betroffenen sich nicht mit dem Problem abzufinden, sondern sich frühzeitig an Fachpersonen zu wenden. Denn: Inkontinenz ist gut therapierbar.
    Ursachen können Schwangerschaft, Geburt oder hormonelle Schwankungen sein, zu wenig Bewegung aber auch intensiver Sport: «Wir wissen, dass ganz intensives Training eine Inkontinenz begünstigt», sagt Pflegeexpertin Cordula Lange von der Urogynäkologie am Universitätsspital Basel.
    Regelmäßiges, ausgewogenes Training wie Pilates oder Yoga, Radfahren oder Nordic Walking kann jedoch helfen, die Blasenschwäche zu verbessern. Man kann das Problem häufig selbst bewältigen. Dabei hilft es, sich zu beobachten:
    Verliert man eher Urin bei starkem Drang? Dann kann es sinnvoll sein, auf bestimmte Getränke zu verzichten: Süsse Getränke, solche mit Kohlensäure oder Kaffee weglassen, das reduziert den Drang.
    Löst sich Urin hingegen, wenn der Druck im Bauch steigt? Dann hilft regelmässige Bewegung, eventuell Gewicht zu reduzieren und mit dem Rauchen aufzuhören.
    7 min
  • Tanzen als Training: Hula Hoop stärkt den Beckenboden
    Als gut für den Beckenboden gelten Übungen für die Tiefenmuskulatur. Auch Hula Hoop, der Tanz mit dem Kunststoffreifen, stärkt die Körpermitte.
    Lilian Habegger ist gelernte Kinderkrankenschwester und Hebamme und hat selbst vor über 15 Jahren den Hula-Hoop für sich entdeckt. Der Tanz fordert Konzentration, Bauch- und Rückenmuskulatur und den Beckenboden. Denn damit der Reifen schön dreht, braucht es eine aufrechte Haltung und Körperspannung. Es ist somit ein gutes Training für die Körpermitte.
    Im Kurs in Konolfingen bei Bern probiert Ramona Drosner von SRF Wissen den Tanz mit dem Reifen aus und wird ganz schön gefordert. Hilfreicher Tipp: «Kreisende Bewegungen braucht es nicht, ein einfaches Vor und Zurück reicht, sozusagen ein Antwortgeben von Bauch und Rücken», leitet Lilian Habegger die Bewegung an.
    Die Bernerin liebt es, sich zur Musik zu bewegen und hat über viele Jahre Hula-Hoop-Kurse angeboten. Seit Beginn ist ihre Tochter mit dabei und seit kurzem unterrichtet sie einen eigenen Kurs im jährlichen Frühlingskurs in Konolfingen.
    Wer für sich daheim mit dem «Hoopen» anfangen will, kein Problem: Viel Platz in der Wohnung brauche es nicht, man könne den Hula-Hoop einfach auf dem Bett kreisen lassen, sagt Lilian Habegger: «Das Balancieren auf der Matratze fordert den Beckenboden umso mehr.»
    5 min
  • Ein Hund soll es sein: Und die Ausbildung?
    Was ist eigentlich ein «gut erzogener» Hund? Rückruf, bei mir bleiben, warten und eventuell ein Stoppsignal – all das sollte, positiv aufgebaut, zuverlässig funktionieren.
    Hunde lernen durch Konditionierung: eine Kombination aus Beobachtungen, Assoziationen und Erfahrungen. Das hilft den Tieren, der Situation entsprechende Entscheidungen zu treffen und sich der Umgebung mit den Menschen anzupassen.
    Bei der Hundeerziehung sollte eine Belohnung im Vordergrund stehen. Die Entscheidung, mitzumachen, sollte dem Hund überlassen werden.
    5 min
  • Ein Hund soll es sein: Er ist da!
    Der Hund steht zum ersten Mal in seinem neuen Daheim. Jetzt ist es wichtig, ihm eine ruhige und sichere Umgebung zu schaffen – und einen Rückzugsort, an dem er sich geborgen fühlt.
    In den ersten Tagen gilt es, Stress durch zu viele neue Reize zu vermeiden. Auf dauernde Futter- oder Leckerli-Experimente sowie lange Spaziergänge sollte verzichtet werden – die Flut an neuen Eindrücken ist für den Hund bereits gross genug.
    Auch Liegeplätze und Rückzugsmöglichkeiten sollten sorgfältig gewählt werden: idealerweise Orte, von denen aus der Hund das Geschehen in Ruhe und aus sicherer Distanz beobachten kann.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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