Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Wie weit soll Tiermedizin gehen? Der Tier-Zahnarzt
    Durch regelmässige Zahnpflege und richtige Ernährung können Zahnprobleme bei Tieren verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Gesunde Zähne beeinflussen das Wohlbefinden und auch die längerfristige Gesundheit der Tiere.
    In der Regel gilt: Bei Zahnproblemen sollte immer der Tierarzt konsultiert werden. Tiere mit Zahnproblemen können nicht mehr richtig essen und verlieren schnell an Gewicht. Bei Hund und Katze werden heute sogar Zahnerhaltende- Behandlungen durchgeführt. Hunde können an spezielle Zahnbürsten und Zahnpaste gewöhnt werden. Bei Katzen wird das schon schwieriger. Hasen und Meerschweinchen sollten immer genügend Äste im Gehege haben, damit sie Ihre Zähne richtig abnützen können. Die Zähne von Kaninchen wachsen das ganze Leben und müssen immer gut beobachtet werden
    5 min
  • Wie weit soll Tiermedizin gehen? Das Pferd und Co. im MRI
    Computertomographie und Magnetresonanztomographie sind in der Humanmedizin häufig eingesetzte Verfahren. Auch in der Tiermedizin werden diese beiden Verfahren häufig eingesetzt.
    Auch in der Tiermedizin gewinnen diese Verfahren zunehmend an Bedeutung. Die Computertomographie ist besonders gut für die feinauflösende Darstellung von Hochkontraststrukturen wie Knochen.
    Bei der Magnetresonanztomographie wird nicht mit Röntgenstrahlen gearbeitet, sondern mit einem starken Magnetfeld. Dadurch können Bereiche im Körper dargestellt werden, die sonst durch einen Knochen abgeschirmt sind. Abgeklärt werden vor allem zentrale Störungen, Prozesse im Gehirn, Entzündungen, Blutungen oder Verletzungen im Rückenmark, wie Bandscheibenvorfälle, Embolien und Infarkte. In der Human und Tiermedizin. Für Untersuchungen im CT und dem MRI werden die Tiere sediert.
    6 min
  • Wie weit soll Tiermedizin gehen? Künstliche Hüftgelenke
    Künstliche Hüften gehören in der Kleintier-Orthopädie seit Langem zum chirurgischen Standard. Auch weitere Gelenke können heute vor allem bei Hund und Katze ersetzt werden.
    Hüft- und andere Gelenksimplantate gehören zur einzig sinnvollen Behandlung für eine schmerzhafte Hüftgelenksarthrose auch bei Tieren. Katzen und Hunde unter 25 Kilogramm werden erfolgreich mit neuen Gelenken ausgestattet. Heute werden nicht nur Haustiere mit Hüftproblemen behandelt. Auch weitere Gelenke können heute ersetzt werden. Gibt es ein entsprechendes Ersatzgelenk nicht in der passenden Grösse und der passenden Art, wird es passend gemacht oder neu entwickelt.
    5 min
  • Wie weit soll Tiermedizin gehen?
    Der grösste Unterschied zwischen Tier- und Humanmedizin liegt beim Individuum mit den ethischen, rechtlichen und praktischen Aspekten. Bei den Behandlungsmöglichkeiten gibt heute keine grossen Unterschiede mehr.
    Was in der Humanmedizin möglich ist, geht auch in der Tiermedizin. Der grösste Unterschied ist, dass bei der Humanmedizin Patienten in der Regel die Fähigkeit und Möglichkeit haben, Entscheidungen über ihre Behandlung selbst zu treffen. Bei der Tiermedizin hingegen ist der Patient nicht in der Lage, selbst Entscheidungen zu treffen. Hier handelt der Tierarzt im Auftrag des Tierhalters, der die Entscheidungen für das Tier trifft. Vielfach auch für sich selbst. Es ist aber wichtig, die Bedürfnisse und das Leid der Tiere ernst zu nehmen und kritisch zu hinterfragen, wann eine Behandlung noch sinnvoll ist und wann nicht.
    5 min
  • Disteln als Hotspot der Biodiversität
    Disteln sind grosszügig und verschenken süssen Nektar, proteinreichen Blütenstaub und ölreiche Samen. Vielen Tieren bieten sie Nahrung und Schutz.
    Wenn man Disteln in den Garten setzt oder im Topfgarten aussät, werden sie rasch zu einem Hotspot der Biodiversität. Diese Erfahrung macht SRF-Gartenfachfrau Silvia Meister immer wieder.
    Distelblüten mit Nektar und Blütenstaub enthalten Nahrung für Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer. Distelblätter dienen Distelfalterraupen als Schutz. An der Eselsdistel sammelt die Wollbiene Pflanzenwolle für den Bau ihrer Brutzellen. Und Samen von Disteln sind Futter für Distelfink, Distelrüssler und Distelwanze.
    7 min
  • Eine Augenweide! Die edlen Disteln leuchten blau
    Filigrane Blüten und prächtiges Blau. So präsentieren sich Edel- und Kugeldistel. Sie sind herrlich anzusehen.
    Das heimische Alpen-Mannstreu, auch Edeldistel genannt, blüht im Juli und August. Es ist hervorragend als Schnitt- und Trockenblumen geeignet. Für den sonnigen Standort im Garten gibt es verschiedene Sorten:
    · Blue Star mit tiefblauen Blütenköpfen
    · Amethyst mit violettblauen Blütenköpfen
    · Superbum ist hoch und kräftig wachsend
    Auch die Blaue Kugeldistel ist eine hervorragende Schnitt- und Trockenblume. Sie steht am besten an vollsonnigen, eher mageren Standorten. In zu reichhaltigen Böden kippt sie oft um.
    Die Sorte Veitchs Blue bringt schöne, tiefblaue Blüten. Und die Ukrainische Kugeldistel eignet sich für den Topf, da sie kleiner und kompakter wächst.
    7 min
  • Unbeliebt und kratzbürstig: Acker-Kratzdistel und -Gänsedistel
    Diese Disteln man niemand wirklich ger in der Näge, im Garten oder auf dem Feld: die Acker-Kratzdistel und die Acker-Gänsedistel. Ihnen den Garaus zu machen, wenn sie sich mal festgesetzt haben, ist nicht leicht.
    Damit sich die Acker-Gänsedistel und die Acker-Kratzdistel nicht über Samen weiter ausbreiten können, werden sie im Knospenstadium oder während der Blüte bodeneben zurückgeschnitten. Mit einem langen Küchenmesser werden die Einzelpflanzen möglichst tief in der Erde abgeschnitten. So nimmt man ihnen Rhizom und Blattmasse weg und sie verlieren Energie.
    Konsequentes Wegschneiden bringt nach zwei Jahren den erwünschten Erfolg und sie tauchen nicht mehr auf. Bei grösseren Beständen der Acker-Kratzdisteln wird die Motorsense verwendet.
    8 min
  • Essbare Disteln: Artischocken, Cardy und Co.
    Artischocken und Cardy gelten als Delikatessen. Im eigenen Garten lassen sie sich mit wenig Aufwand pflanzen und ernten.
    Disteln haben von Frühsommer bis zum späten Herbst Saison. Im Juni beginnt die Saison der Gartendistel, wie die Artischocke auch genannt wird. Die grossen, grünen Blütenknospen sind dann frisch auf dem Markt erhältlich.
    Die Saison der «Äss-Distle» beginnt später – im Juli und August.
    Und im Spätherbst startet die Ernte der «Wälsch-Distle». Sie ist auch bekannt unter dem Namen Cardy. Eigentlich wird sie einjährig angebaut, doch SRF-Gartenfachfrau Silvia Meister schätzt sie als mehrjährige Gemüsepflanze. Die Cardy schmeckt ähnlich wie Artischocken, nur etwas nussiger.
    6 min
  • Disteln? Was sind eigentlich Disteln?
    Sie stechen und kratzen. Sie breiten sich oft rasch und flächendeckend aus. Doch einige gelten als Delikatesse und manche eignen sich sogar als Futtermittel. SRF-Gartenfachfrau Silvia Meister gibt einen Überblick.
    Disteln sind äusserst wehrhafte Pflanzen. Die ursprüngliche indogermanische Bedeutung des Wortes «Distel» lautet: spitzig, stachelig, scharf. Verschiedene Distelarten wurden in der Schweiz seit Jahrhunderten vielfältig genutzt – etwa als:
    · Gemüse in der welschen Schweiz: Die «Wälschdistle», gemeint ist die Wilde Artischocke, der sogenannte Cardy.
    · Viehfutter: Verschiedene Gänsedisteln, auch Bitterdistel, Milchdistel oder «Sü-Dischtle» genannt.
    · Heilpflanze: Etwa die Mariendistel – sie wird auch Froschdistel genannt, wegen ihrer getupften Blätter.
    · Wetterzeiger: Die Silberdistel zeigt zuverlässig höhere Luftfeuchtigkeit und damit ein nahendes Tiefdruckgebiet an.
    · Schnitt- und Trockenblume: Die Edeldistel, auch Mannstreu oder «Chrüsi-Distel» genannt.
    Die meisten Weidetiere meiden die stacheligen Pflanzen. Nur Esel mit ihren festen Lippen und Zungen sowie Ziegen fressen Disteln.
    Neben dem Schutz erfüllt das stachelige Gewand noch eine wichtige Funktion: Disteln wachsen oft an trockenen, sonnigen Standorten mit wasserdurchlässiger Erde – Wasser ist hier Mangelware. An ihren Stacheln perlt Regenwasser ab und tropft direkt zu den Wurzeln.
    7 min
  • Wie KI zum Freund oder zur Freundin werden kann
    «Frida» und «Alfred» sind keine Menschen, aber sie hören zu: Sie sind ein KI-Programm, das sich mit älteren Menschen unterhält, über Erinnerungen, Träume und den Alltag. Gespräche mit künstlicher Intelligenz können Nähe vermitteln, aktivieren das Gedächtnis und lindern sogar Einsamkeit.
    «Alfred» beziehungsweise «Frida» ist eine künstliche Intelligenz, die speziell für ältere Menschen entwickelt wurde, um mit ihnen Gespräche zu führen – ganz so, als unterhielten sie sich mit einem echten Menschen.
    Die Seniorinnen und Senioren melden sich selbstständig am Computer an und plaudern mit der KI. Die bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das Programm ausprobierten, sind positiv überrascht, sehen aber auch Grenzen und Gefahren realistisch.
    15 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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