Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Heimische Trockenkünstler für Garten und Balkon
    Wasser sparen heisst auch vermehrt Trockenkünstler im Garten zu verwenden. Das lohnt sich besonders für die trockenen, sonnigen Standorte im Garten.
    Trockenresistente, heimische Blütenpflanzen für kleinere Töpfe oder Balkonkistchen sind:
    · Weisser Mauerpfeffer (Sedum album)
    · Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
    · Milder Mauerpfeffer (Sedum sexangulare)
    · Steinbrech-Felsennelke (Petrorhagia saxifraga)
    · Pfingstnelke (Dianthus gratianopolitanus)
    · Gemeine Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris)
    · Sonnenröschen (Helianthemum nummularium)
    Trockenresistente, heimische Blütenpflanzen für den Garten sind:
    · Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum)
    · Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)
    · Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
    · Ästige Graslilie (Anthericum ramosum)
    · Hufeisenklee (Hippocrepis comosa)
    5 min
  • Sommerliche Hitzewelle – wie reagieren Pflanzen?
    Pflanzen haben verschiedene Strategien um mit Hitze und Trockenstress umzugehen: Blätter sind schlaff, Blütenknospen werden gelb und fallen ab, die Früchte bekommen Sonnenbrandflecken. Bevor es zu spät ist und die Pflanze abstirbt muss gegossen werden.
    Um Pflanzen richtig zu bewässern, ist es wichtig, die richtige Menge, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Methode zu wählen. Generell gilt, lieber seltener, aber dafür gründlich giessen, damit das Wasser bis zu den Wurzeln gelangt. Mit dem Schlauch ist dies nicht möglich. Es wird meistens zu wenig gewässert. Vermeiden Sie es, nur die Blätter zu benetzen. Das kann Pilzbefall erzeugen.
    Früchte oder geschnittene Sträucher können auch Sonnenbrand bekommen. Kürbisse werden daher oft mit einem Sonnenschirm geschützt.
    6 min
  • Regenwasser anstelle von Leitungswasser
    Regenwasser zu sammeln und zu speichern ist eine einfache und wirkungsvolle Massnahme um wertvolles Trinkwasser zu sparen und bei starken Niederschlägen wird das Kanalisationsnetz geschont.
    Stechmücken legen ihre Eier gerne in ein offenes Regenfass – deshalb Deckel verwenden oder Insektenschutznetz darüber spannen. An einem schattigen Standort an der Nordseite des Hauses oder in einem geschlossenen, lichtundurchlässigen Regenwasserfass bilden sich keine Algen.
    5 min
  • Trockenheit oder Regenschwemme – Mulchen schützt den Boden
    Hitzewellen, austrocknende Bise und starke Regenfälle setzen den Gartenböden zu. Mit einer organischen Mulchschicht wird offener Boden im Gemüse-, Blumen- und Beerengarten vor Verdunstung, Austrocknung und Verschlämmen geschützt. Dank dieser Mulchschicht verdunstet weniger Wasser aus dem Boden.
    1 x Mulchen – spart 3x Giessen! So wird es gemacht:
    · Erde mit dem Kultivator lockern
    · Chinaschilf / Hanfstreu / Rasen- und Gründüngungsschnitt 2-3 cm hoch rund um die Pflanzen streuen, nach circa 3 Wochen Mulchmaterial ergänzen, da es schnell von den Bodenlebewesen abgebaut wird
    · bei Stickstoffliebenden Gemüsepflanzen, wie Zucchetti, Gurken, Kürbis, Tomaten ist Schafwolle ein optimales Mulchmaterial, da es zusätzlich mit Stickstoff & Kalium düngt. Die Schafwolle wird 10 cm hoch um die Pflanzen verteilt und nicht mehr ergänzt
    7 min
  • Emotionen bei Tieren: Sie fühlen wie wir!
    Die Vorstellung, dass Tiere Gefühle haben, ist wissenschaftlich fundiert. Emotionen sind ein zentraler Bestandteil des Lebens.
    Wenn Tiere Emotionen empfinden können, stellt sich zwangsläufig die Frage nach unserem Umgang mit ihnen. Die Erkenntnis, dass ein Schwein Freude oder ein Huhn Angst empfinden kann, hat direkte Auswirkungen auf die Tierhaltung, Tierversuche oder den Konsum tierischer Produkte. Emotionen machen Tiere nicht zu Menschen, aber sie geben ihnen eine innere Welt und damit auch eine Stimme.
    6 min
  • Emotionen bei Tieren: Freude, Angst, Trauer oder Zuneigung
    Tiere fühlen – vielleicht nicht exakt wie wir Menschen, aber doch auf eine Weise, die Respekt und Mitgefühl verdient. Wer genau hinsieht, erkennt: Emotionen verbinden uns über Artgrenzen hinweg.
    Beispielsweise zeigen Ratten Mitgefühl: In Experimenten befreiten sie Artgenossen aus engen Behältern, selbst wenn keine Belohnung winkte. Elefanten kehren zu den Knochen verstorbener Herdenmitglieder zurück. Ein Verhalten, das auf Trauer hindeuten könnte. Hunde zeigen Freude beim Wiedersehen mit ihren Bezugspersonen, reagieren auf deren Stimmung und können sogar Eifersucht empfinden.
    4 min
  • Emotionen bei Tieren: Emotionen bei unterschiedlichen Tierarten
    Emotionen sind komplexe psychophysiologische Reaktionen auf Reize aus der Umwelt oder dem eigenen Inneren. Sie entstehen im Gehirn und beeinflussen Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung oder Hormonausschüttung.
    Emotionen haben eine wichtige biologische Funktion: Sie helfen bei der Bewertung von Situationen und der Anpassung des Verhaltens. Lange Zeit wurde angenommen, dass Emotionen dem Menschen vorbehalten seien. Tiere galten als instinktgeleitete Wesen ohne innere Erlebniswelt. Diese Sichtweise hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert.
    5 min
  • Emotionen bei Tieren: Wie zeigen Tiere Emotionen?
    Ein wichtiger Hinweis auf die emotionale Kapazität von Tieren ist die Ähnlichkeit ihrer Gehirnstrukturen mit denen des Menschen. Das limbische System, das bei Menschen für Emotionen zuständig ist, existiert auch bei vielen Tieren.
    Besonders bei Säugetieren, aber auch bei Vögeln wie Krähen und Papageien, finden sich komplexe neuronale Netzwerke, die emotionale Reaktionen ermöglichen. Nicht alle Tiere empfinden Emotionen in gleichem Mass. Die Intensität und Komplexität emotionaler Zustände hängt unter anderem von der Gehirnstruktur und dem Sozialverhalten der Art ab. So zeigen hochsoziale Tiere wie Primaten, Delfine oder Papageien besonders viele emotionale Ausdrucksformen.
    4 min
  • Emotionen bei Tieren: Fühlen Tiere wie wir?
    Emotionen sind ein zentraler Bestandteil des menschlichen Lebens. Freude, Angst, Trauer oder Zuneigung bestimmen unser Verhalten und unsere Beziehungen. Doch was ist mit Tieren?
    Können auch Tiere Emotionen empfinden – und wenn ja, wie ähnlich sind diese unseren eigenen? Lange Zeit wurde angenommen, dass Emotionen dem Menschen vorbehalten seien. Tiere galten als instinktgeleitete Wesen ohne innere Erlebniswelt. Diese Sichtweise hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Verhaltensforschung, Neurowissenschaften und Tierpsychologie liefern immer mehr Hinweise darauf, dass viele Tierarten über ein breites Spektrum an Gefühlen verfügen.
    4 min
  • Frohsinn: Von Kindern lernen und den Proust-Effekt nutzen
    Positive Gefühle sind unser Anker, wir können sie selbst anlocken und negative Stimmung mithilfe unserer Sinne drehen.
    Beim Erwachsenwerden geht sie oftmals etwas verloren: die pure Freude.
    Wie wir uns bei Kindern abschauen können? «Mit einer Sache, einer Aktivität im hier und jetzt zu sein,» sagt UPK-Psychotherapeutin Christina Stadler und erklärt damit die Grundidee von Achtsamkeitsübungen. Eben so wie Kinder, die vertieft im Spiel, alles um sich vergessen.
    Klar, es ist auch wichtig unangenehme Gefühle auszuhalten. Aber gegen schlechte Stimmung kann man sich durchaus wehren: Zum Beispiel indem man die eigenen Sinne nutzt. Mit Gerüchen, die einen glücklich machen, einem Song, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht, oder einem Rückzugsort, wo man sich geborgen fühlt.
    Dass unsere Sinne Emotionen wecken können, wusste schon Marcel Proust. Er hat mit der Eröffnungsszene in seinem Roman «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit», über den Geschmack von in Tee getunkten Madeleines, prompt den «Proust-Effekt» geprägt: Erinnerungen sind besonders stark, wenn sie mit Emotionen und Sinneseindrücken verknüpft sind. Das kann man für sich nutzen.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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