Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Hund beim Coiffeur
    Hunde, die einen extremen Fellwechsel haben und dazu neigen, viel Unterwolle zu produzieren, sollten mindestens vier Mal im Jahr zum Hundecoiffeur gehen. Gerade in den warmen Monaten verschafft man seinem Hund so eine Erleichterung.
    Durch das Trimmen des Haares wird die Haut belüftet und durchblutet, der Hautstoffwechsel wird angeregt und das Haar wird kräftig in Struktur und Farbe. Der Hund haart nicht und sieht gepflegt aus. Schmutz wird leichter herausgebürstet und das Fell trocknet schneller.
    Geschoren werden in der Regel Langhaarhunde, die kaum oder gar nicht haaren. Für Rauhaarhunde (Rauhaardackel oder Terrier), die viel haaren, bietet sich meist das Trimmen an.
    Der Hund sollte zuerst an typische Hundesalon-Geräusche, wie z.B. eine Schärmaschine (Rasier-Apparat) oder Haarföhn gewöhnt werden. Dann sollte man mit dem Hund üben, dass er hochgehoben wird und ruhig auf einem Tisch sitzen muss. Damit ist man vorbereitet auf den Coiffeurbesuch.
    5 min
  • Machen Sie Komplimente und freuen Sie sich über Komplimente!
    Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal ein Kompliment gemacht? Wir machen im Alltag viel zu wenig Komplimente. Und wenn wir selber eins bekommen, können wir nur schlecht damit umgehen. Warum eigentlich?
    «Ich muss mich da selber etwas an der Nase nehmen», sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli-Hofstetter. Sie hat sich fest vorgenommen, mehr Komplimente zu machen.
    Weil ein Kompliment tut einfach gut. Und es tut zehnmal so gut, wenn man es für etwas bekommt, das einem wichtig ist, oder wofür man sehr gekämpft hat, weiss die Psychologin. Natürlich darf ein Kompliment nicht übergriffig sein. Und ehrlich gemeint sollte es natürlich auch sein.
    Und dann ist da noch der Umgang mit Komplimenten. Vielen fällt es gar nicht so leicht, ein Kompliment anzunehmen. Auch daran kann man arbeiten. «In der Gruppentherapie tut eine Komplimentendusche so richtig gut», sagt die Therapeutin. Für sich kann man das auch üben, indem man am Abend aufschreibt, was für ein Kompliment man den Tag hindurch bekommen hat. Man kann sich natürlich auch selber mal ein Kompliment machen. Und dieses dann natürlich auch aufschreiben.
    5 min
  • Pflegetipp für den Gemüsegarten: Anhäufeln
    Verschiedene Gemüsearten profitieren vom Anhäufeln mit Erde. Die Bodenfeuchtigkeit wird länger erhalten und es steht mehr Wurzelraum zur Verfügung.
    Die Gemüsepflanzen bilden mehr Wurzeln und werden standfester und kräftiger. Dies ist spürbar bis in den Winter hinein, denn sie sind besser vor Bodenfrost geschützt und liefern höhere Ernteerträge.
    Grössere Ernte und besseres Aroma
    Profitieren können Rüebli, Pastinaken, Wurzelpeterlie, (verhindert das Vergrünen und Bitterwerden des Wurzelansatzes). Kartoffeln (verhindert die Bildung grüner, giftiger Knollen). Üppig wachsende Gemüsearten werden durch das Anhäufeln standfester. Blumenkohl, Broccoli, Kabis, Rotkohl, Federkohl, Palmkohl und Wirz, Erbsen, Kefen, Buschbohnen und Stangenbohnen. Aber auch Zucker- und Popcornmais, Tomaten, Peperoni, Peperoncini und Chili.
    6 min
  • Tipps gegen geschwollene Beine und Füsse
    Manchmal schwellen die Füsse im Sommer bei Hitze an wie ein Hefeteig. Mit ein paar Übungen kann man gegen die geschwollenen Beine und Füsse vorgehen. 
    * Lockere Kleidung tragen. Dicke Jeans und der Unterhosensaum - das sind oft zu viele Stoffschichten in der Leiste. Deshalb dünne und lockere Kleidung bevorzugen.
    * Kalt abduschen. Füsse und Beine immer von unten nach oben, also immer Richtung Herz abduschen.
    * Sich regelmässig bewegen - gerade auf Reisen mit dem Flugzeug oder auf langen Bahnfahrten.
    * Für Reisen lohnt sich auch die Anschaffung von Stützkniesocken oder Stützkniestrümpfen. 
    * Machen Sie Ferien am Meer? Dann spazieren Sie auch im Meer. Der Druck des Wassers kommt einem Stützstrumpf gleich.
    * Auch Übungen können helfen. Im Bett liegend die Füsse ganz durchstrecken und Ballettspitzen machen, halten, und dann die Zehen gegen die Schienbeine anziehen (Bügeleisen machen mit den Füssen)
    * Auch wieder langsam die Füsse kreisen lassen. Gaaaanz laaaangsam.
    6 min
  • Pulver oder Flüssig? Und: Wie dosiere ich Waschmittel korrekt?
    Zu viel Schaum oder Reste von Waschpulver auf Kleidern sind ein Indiz für falsche Dosierung. Eine saubere Sache gibt es meist mit Pulverwaschmitteln, besser als mit Flüssigwaschmitteln. Verschiedene Tests haben dies gezeigt.
    Pulver enthält Bleichmittel, welches dafür sorgt, dass die weisse Wäsche nicht vergraut. Im flüssigen Waschmittel wären die Bleichmittel nicht lange haltbar, entsprechend erhält Weisswäsche schnell einen Graustich.
    Ökologische Alternativen
    Top für die Umwelt, Flop für die Wäsche: Waschstreifen, Waschnüsse und Waschbälle versprechen saubere Wäsche ohne Umweltverschmutzung. Bei einem Kassensturz-Test zeigte sich: Bei der Fleckenentfernung floppten alle untersuchten Produkte. Hartnäckige Flecken entfernten sie nicht besser als ein Waschgang nur mit Wasser.
    Weniger ist mehr
    Wie viel Waschmittel es braucht hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je härter das Wasser, desto mehr Waschmittel braucht es. Die Wasserhärte erfährt man bei der Wasserversorgung der Gemeinde oder kann mittels Teststreifen bestimmt werden. Der Verschmutzungsgrad und die Menge der Wäsche spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle für die Dosierung. Deshalb unbedingt die Dosierungsangaben auf der Waschmittelverpackung beachten.
    5 min
  • Schafe als natürliche Rasenmäher
    Schafe weiden auch dort, wo Kühe längst aufgegeben haben. In der Agglomeration werden sie immer häufiger in steilen Wiesen als natürliche Rasenmäher eingesetzt. Schafe sind meist genügsam, haben aber auch unterschiedliche Charaktere.
    Unser Hausschaf gehört zur Familie des Mufflons. Es spielt in der Geschichte der Menschheit eine bedeutende Rolle als Milch-, Fleisch-, Woll- und Schaffell-Lieferant.
    Natürlicher Rasenmäher
    In der Schweiz gibt es bereits mehrere Anbieter, die ihre Schafe als natürliche Rasenmäher vermieten. Will man sich sich selbst Schafe anschaffen, muss man sich an die Meldepflicht des Bundes und an das Tierschutzgesetz halten, das besagt, dass keine Einzelhaltung zugelassen ist.
    5 min
  • Tipps gegen Liebeskummer
    Ob es die erste Liebe ist, oder ob man schon eine Menge Lebenserfahrung hat - Liebeskummer ist in jeder Phase des Lebens schlimm. Anette Cina ist Psychologin und Psychotherapeutin in Fribourg. Sie hat auch ein Buch über Liebeskummer geschrieben. 
    Liebeskummer ist furchtbar. Aber auch der- oder diejenige, die ging, hat Kummer. 
    Liebeskummer kommt einer posttraumatischen Belastungsstörung gleich und kann zu einer Depression führen. Deshalb ist es wichtig, dass man Menschen hat, die einem zuhören und auch für Ablenkung sorgen. Überhaupt empfiehlt die Psychologin, sich abzulenken: Mit einem Kinobesuch, ins Theater gehen, gute Freunde treffen.
    Und wenn das Umfeld mal genug hat vom Liebeskummer, dann ist vielleicht psychologische Hilfe angezeigt. Denn der Profi hört zu, unabhängig davon, wie oft man die Geschichte um die geplatzten Lebensträume erzählt.
    Annette Cina: Liebeskummer lass mich los.
    6 min
  • Die Maus im Garten
    Wühlmäuse, wie die Schermaus und die Feldmaus können im Garten grosse Schäden anrichten. Die Wühlmaus frisst Pflanzenwurzeln und kann junge Obstbäume zum Absterben bringen. Die Feldmaus frisst neben den Pflanzenwurzeln auch Gräser, Blätter und Gemüse.
    Relativ harmlos hingegen sind Waldmäuse. Sie fressen vor allem Samen. Feldmäuse und Schermäuse sind wichtige Nahrung für Greifvögel wie Turmfalke, Mäusebussard, Rot- und Schwarzmilan. Auch für Eulen, wie Waldohreule, Waldkauz und Schleiereule und andere Vögel, wie Weisstorch und Graureiher. Sie fressen gerne Wühlmäuse. Bei den Säugetieren gehören Fuchs, Mauswiesel, Wildkatze und Hermelin zu den grossen Jägern.
    Wühlmäuse sind anpassungsfähig
    Auffällige Geräusche, hohe Töne, Scharren etc. oder starke Gerüche wie Eukalyptus, Pfefferminz etc., stoppen die Wühlmäuse nur kurzfristig. Sie gewöhnen sich rasch daran und sind bald wieder im Garten.
    Altgras öfters mähen
    Haben sich Wühlmäuse in der Wiese oder im Blumenrasen eingenistet, so hilft es die schützende Grasschicht öfters zu mähen. Will man die Mäuse fangen dann gilt: Für Schermäuse die Topcat Mausefalle und für Feldmäuse die Ringlifalle verwenden. Im Garten bleiben bis die Fallen zuschnappen, die tote Maus aus der Falle entfernen. Dann: Falle wieder am gleichen Ort platzieren und so weiter machen.
    7 min
  • Pickleball - ein Ballsport, von dem man nicht genug kriegen kann
    Pickleball ist der Trend in den USA. Kein Wunder, Promis von Kim Kardashian über Georg Clooney bis zu Justin Trudeau, dem kanadischen Premierminister spielen Pickleball. Es ist einfach zu lernen und ein Sport für Jung und Alt, alle Altersklassen zusammen im Doppel oder Einzeln.
    Der Ball mit den Löchern erinnert an Landhockey, das Netz kommt vom Tennis, der Platz, auf dem gespielt wird lässt einen an Badminton denken und der Schläger hat etwas vom Tischtennis. Das ist Pickleball.
    In den 1960er-Jahren in den USA erfunden, fristete es ein Dasein als gemächlicher Sport für Rentnerinnen und Rentner. Nun aber ist Pickleball in den USA dank einigen Promis populär und zu einem Massensport geworden. Keine Spur mehr von einem Sport für Pensionierte.
    Pickleball kann von Jung und Alt gespielt werden, auch zusammen. Und noch etwas hat Pickleball, sagt der Ambassador für Pickleball des Berner TC Neufeld Jerome Frei: «Hat man mal angefangen mit Pickleball, kann man fast nicht mehr aufhören.» Spass und ein gesunder Suchtfaktor sind garantiert.
    6 min
  • Phishing, Brushing, Smishing und Spoofing: Betrugsmaschen erklärt
    Phishing-Mails sind bekannt. Aber wie läuft die Masche genau? Und wie schaut es bei den übrigen Begriffen aus?
    • Phishing: Mit täuschend echt gemachten Mails im Namen von Unternehmen versuchen Cyberkriminelle, sich Zugang zu verschaffen zu Kreditkarten- und Kontoinformationen. Aktuell kursieren Phishing-Mails unter anderem im Namen von Coop oder Swisscom.
    • Smishing: Das Wort setzt sich aus „SMS und „Phishing zusammen. Wie beim Phishing geben sich Betrüger als prominente Unternehmen aus und versuchen via Textnachricht, an wichtige Kundendaten zu kommen. Aktuelles Beispiel: Ein SMS, angeblich von der Schweizerischen Post suggeriert beispielsweise, dass die Lieferadresse eines Pakets nicht vollständig sei.
    • Brushing: Als Betroffene erhalten Sie plötzlich Pakete mit Ware, welche Sie nie bestellt haben. Häufig ist die Ware bereits bezahlt. Beim Brushing versucht jemand, in Online-Shops seine Bewertungen besser aussehen zu lassen, als sie tatsächlich sind.
    • Spoofing: Vorgehensweise, bei dem die Täter z.B. ihre wahre Rufnummer technisch so verändern, dass eine andere Nummer angezeigt wird. Diese Rufnummer soll beim Opfer Vertrauen erzeugen (z.B. Rufnummer der Polizei etc.).
    7 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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