Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Eine saubere Brille in der Sonne, beim Sport und im Alltag
    Es kommt auf das richtige Reinigungsmittel und das richtige Tuch zum Trocknen an, sagt Jürg Bünzli, Augenoptiker und Präsident der Zürcher Optiker. Am besten geht es mit einem Brillenreinigungstuch. Und auch das Brillengestell verlangt nach Pflege, auch die Sportbrille will gepflegt werden.
    Für den Optiker Jürg Bünzli gehört das Reinigen der Brille zum Morgenritual. Er empfiehlt die Gesundheitsbrille am Morgen zu reinigen. Aber auch die Sonnenbrille sollte regelmässig gereinigt werden. Und auch der Sportbrille tut es gut. 
    Die Brille zuerst unter dem fliessenden Wasser abspülen, damit alle Staubpartikel weg sind. Dann mit Abwaschmittel oder Brillenreinigungsmittel gründlich reinigen. Auch Seife geht, diese kann allerdings – je nach Inhaltsstoffen – die Oberfläche des Brillenglases schädigen. Am besten trocknet man die Brille mit einem speziellen Brillenreinigungstuch. Dieses extrafeine Mikrofasertuch verletzt die Oberfläche des Brillenglases nicht. Häufig bekommt man solche Mikrofasertücher sowieso als Werbegeschenk vom Optiker. Hände weg vom gewöhnlichen Haushalt-Mikrofasertuch, dieses ist viel zu grob. 
    Auch auf Kleenex, Papiertaschentücher oder Haushaltpapier sollte man verzichten. Dieses kann kleinste Recylingpartikel enthalten, welche das Brillenglas verletzen können.
    6 min
  • Nachbarschaft als Einbruchschutz
    Polizei, Versicherungen und Sicherheitsfirmen sind sich einig: Der beste Schutz gegen Einbruch während der Sommerferien, sind Nachbarn, welche regelmässig den Briefkasten leeren und abends ab und zu Licht machen.
    Weitere Tipps: Türen und Fenster mit dem Schlüssel verschliessen. Oder signalisieren Sie Anwesenheit, indem Sie das Licht mittels einer Zeitschaltuhr ein- und ausschalten. Seien Sie vorsichtig auf Social Media und teilen Sie keine Ferienfotos mit der Öffentlichkeit. Schmuck und Wertsachen lieber in einem verankerten Tresor lagern, oder in ein Bankschliessfach bringen.
    Lassen Sie sich kostenlos von einem Sicherheitsexperten, einer Sicherheitsexpertin der Kantonspolizei beraten.
    5 min
  • Greifvogelstation- Reha für Bussard- Falke und Co.
    Der Lebensraum der Greifvögel ist durch die Zersiedelung der Landschaft, den Strassenverkehr, die Lichtverschmutzung und die intensive Landwirtschaft stark unter Druck. In der Greifvogelsation Berg am Irchel werden verletzte Vögel aufgenommen, gepflegt und wieder in die Freiheit entlassen.
    Viele Greifvögel kollidieren mit Autos oder Zügen, prallen in Glasscheiben oder verletzen sich an Weidezäunen oder Stromleitungen. Werden die Tiere gefunden, kommen sie mit verletzten Flügeln und Beinen oder mit Gehirnerschütterungen in die Greifvogelstation Berg am Irchel.
    Mensch stört
    Während der Brut- und Aufzuchtzeit im Frühling und Sommer stört der Mensch durch sein Freizeitverhalten in der Natur oftmals Vögel. Brütende Eltern verlassen das Nest und lassen ihre Brut zurück. Zurückgelassene Jungtiere fallen auf der Suche nach ihren Eltern und Futter aus dem Nest. Einmal aus dem Nest gefallen, sind Jungvögel leichte Beute für Wildtiere oder verhungern. 
    Wenn am Boden- dann Hilfe
    Vögel, die hilflos am Boden sind und nicht wegfliegen haben immer ein gesundheitliches Problem. Verletzte Greifvögel können direkt in die Greifvogelstation gebracht werden. Oder man meldet das Tier der Greifvogelstation. Die Tierrettung wird den verletzten Greifvogel dann abholen.
    7 min
  • Paartherapie: 5:1 die Formel für eine glückliche Beziehung
    Eigentlich klingt sie ganz einfach: Fünf Komplimente, einmal Kritik. Und doch ist sie im Alltag so schwer umzusetzen. Das wissen auch die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli-Hofstetter und ihr Berufskollege und Mann Patrick Figlioli.
    Fünf Komplimente und ein Kritikpunkt, das heisst nicht automatisch, dass man dem Partner oder der Partnerin nach fünf Mal loben so richtig eins auswischen kann. Klar Unangenehmes darf man schon loswerden. Aber wie so oft macht der Ton die Musik. Die Formel 5:1 hat in der Forschung gezeigt, dass so eine glückliche Beziehung eher gelingen kann.
    Und überhaupt: Wann haben Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin das letzte Mal eine Grussbotschaft hinterlassen? Das wäre dann schon mal eins von fünf Komplimenten.
    5 min
  • Rosenstecklinge im Sommer schneiden
    Wildrosen, historische Rosen, robuste Strauch- und Ramblerrosen können im Sommer einfach und schnell mit Stecklingen vermehrt werden. Dazu müssen sie jetzt geschnitten werden.
    Seitenzweige mit Blüten nahe am Hauptrieb abschneiden. Blüten abschneiden, das oberste Blatt stehen lassen, die unteren Blätter entfernen. An den Blattknoten unter der Erde bilden sich Wurzeln, an der Blattachsel beim obersten Blatt entsteht ein neuer Trieb.
    Rosenstecklinge stecken
    20-30cm Topf mit Topferde füllen, leicht andrücken, mit Pikierholz oder Bleistift Löcher vorbereiten: Rosenstecklinge einzeln so tief stecken, dass nur der Stängelspitz mit dem obersten Blatt herausschaut, darauf achten, dass sich die Blätter nicht berühren, Erde gut feuchten.
    Luftfeuchtigkeit erhöhen
    Entweder den Topf ins Gewächshaus stellen und mit einem feinen, hellen Gartenvlies decken, sodass die Blätter nicht berührt werden. Oder kleines Gewächshaus mit durchsichtigem Plastiksack / Zellophan basteln und den Topf an einen hellen, jedoch beschatteten Platz im Freien aufstellen.
    Nach ein, zwei Wochen bilden sich Wurzeln und ein neuer Trieb. Im Spätherbst die jungen Rosen an den neuen Standort im Garten setzen oder umtopfen.
    6 min
  • Smartwatch- Computer am Handgelenk für Alle?
    Computer am Handgelenk: Welche eignen sich für ältere Menschen? Eine Smartwatch ist auch eine Notfall-Uhr. Doch nicht alle sind einfach, und ohne Smartphone zu bedienen.
    Sie sind im Alltag überall sichtbar an Handgelenken von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters. Doch nicht alle Smartwatches müssen dieselben Funktionen erfüllen. Die Sportlerin wünscht sich Schrittzähler, Pulsmesser, Messung der Herzfrequenz oder sogar Messung des Sauerstoffgehalts im Blut. Der Freizeitwanderer wünscht sich eine Smartwatch mit integriertem GPS. Und ältere Menschen entscheiden sich teilweise für eine Smartwatch für ihre Sicherheit.
    Uhr für Sicherheit
    Gewisse Modelle funktionieren einfach und setzen im Notfall Anrufe an definierte Kontakte ab. Achtung: Bei gewissen Senioren-Uhren fallen teilweise noch Kosten für ein Monats-Abo an. Für die unterschiedlichsten Bedürfnisse gibt es Smartwatches zum Preis von CHF 120 bis CHF 400, Luxusmodelle können auch mehrere tausend Franken kosten.
    5 min
  • Greifvögel- lautlose Jäger
    Wander- und Baumfalke, Bartgeier, Steinadler oder Rotmilan, alles Greifvögel aber aus unterschiedlichen Familien. Rund 20 Arten von Greifvögeln brüten zur Zeit in der Schweiz. Viele davon stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tiere.
    Zu den in der Schweiz lebenden falkenartigen Greifvögeln zählen Wander-, Turm- und Baumfalke. Habichtartige Greifvögel, die hierzulande brüten, sind Bartgeier, Steinadler, Rotmilan, Schwarzmilan, Habicht, Wespenbussard und Mäusebussard. Während der Mäusebussard mit rund 40'000 Exemplaren der häufigste Vertreter der Schweizer Greifvogel-Arten ist, gehört der Wanderfalke mit nur etwa 400 Exemplaren zu den sehr seltenen Exemplaren.
    Verschiedene Arten
    Rund 20 Arten von Greifvögel werden zur Zeit in der Schweiz gezählt. Dazu gehören mehrere Falken und Habichte, die trotz Ähnlichkeiten nicht miteinander verwandt sind. Aber auch Sperber oder Eulen.
    Kämpfen ums überleben
    Viele dieser Vögel kämpfen heute durch den Verkehr, Gebäude oder fehlende Grünflächen ums überleben. An der Greifvogelstation Berg am Irchel, ein Programm der Stiftung PanEco, wird verletzten Greifvögel geholfen. Sie setzt sich seit 1956 in Berg am Irchel in vielfältiger Weise für den Schutz von Greifvögeln und Eulen in der Schweiz ein.
    6 min
  • Schnecken meiden rotblättrigen Salat
    Die verschiedenen Arten von Wegschnecken, welche die Gärten bevölkern, fressen mit Vorliebe die zarten Keimblätter von Rüebli, Salat und Kohlrabi. Um rotblättrigen Salat machen sie jedoch meistens eine Kurve.
    Es gibt weitere Gemüsepflanzen, die von Schnecken eher gemieden werden. Dazu zählen Zichoriensalate, wie Zuckerhut, Endivie und Radicchio. Fenchel, Tomate, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Sellerie und Tomaten und eben rotblättrige Salatsorten. Vermutlich stört die Schnecken den eher bitteren oder starken Geschmack, die diese Pflanten ausmachen.
    Roter Salat gegen Schnecken
    Damit keine Schnecken den Salat auffressen sollten sie auf tiefrote Sorten wie Lollo-Salat 'Lollo Rossa'; Batavia 'Laibacher Eis'; Kopfsalat 'Roxy' & 'Rotkopf'; Rotblättiger Salanova ausweichen.
    6 min
  • Schimpfen und Fluchen gibt Kraft
    Fluchen beim Fussballspielen oder Joggen kann die Leistung verbessern – aber nur in gewissen Fällen.
    Wenn einem beim Joggen die Sonne im Nacken brennt, der Schweiss in die Augen tropft und der Hügel immer steiler wird, kann schon mal ein Schimpfwort entweichen. Profi-Sportlerinnen und Sportlern scheint es kaum anders zu gehen. Fluch-Tiraden sind bei einem Fehlschuss im Fussball oder bei einem Aufschlagfehler im Tennis keine Seltenheit. Doch welche Auswirkungen haben diese verbalen Ausbrüche auf die sportliche Leistung?
    Falls Sie während dem Sporttreiben das eine oder andere Schimpfwort zurückgehalten haben, könnten diese Studienergebnisse Ihren künftigen Umgang damit verändern. Denn Fluchen kann positive Effekte auf die Leistung haben. Und zwar können Menschen dank der derben Ausdrücke mehr Kraft mobilisieren .
    Der Sportpsychologe Jan Rauch, der an der Zürcher Fachhochschule für Angewandte Wissenschaften lehrt, erklärt: «Wenn ein Torschuss an die Latte geht und sich ein Spieler darüber aufregt, kann das bei ihm eine Kampfreaktion im autonomen Nervensystem auslösen. Dadurch werden Ressourcen bereitgestellt, die im normalen Zustand nicht zur Verfügung stehen.» Fluchen könne also eine enthemmende Wirkung entfalten.
    Im Falle des Fussballspielers bedeutet das: Der Ball prallt ab und der Spieler sprintet mit noch mehr Energie los. Aber Achtung: Das passiert nur, wenn das Schimpfwort dem Gehirn signalisiert, dass es sich um eine aussergewöhnliche Situation handelt. Flucht jemand jeden Tag, verlieren die tabuisierten Wörter ihren Kick.
    Fluchen kann ablenken und Emotionen verstärken
    Manche können durchs Fluchen Frust loswerden und sich beruhigen. Der Sportpsychologe sagt aber: «Bei den allermeisten Menschen passiert das Gegenteil. Es verstärkt den Frust und die körperliche Aufregung», betont Rauch. Je nach Kontext wirkt Fluchen beim Sport also nicht enthemmend, sondern ist kontraproduktiv. «Denkt ein Fussballspieler nur noch an den blöden Lattenschuss, den schlechten Rasen, den unfairen Schiedsrichter, und steigert sich in seinen Ärger hinein, dann ist Fluchen keine gute Strategie», erklärt Rauch.
    Ein Sportler lenke so seine ganze Aufmerksamkeit aufs Negative und könne sich deswegen nicht dem fortgesetzten Spiel widmen. Der Sportpsychologe rät deswegen von dieser Strategie zur Leistungssteigerung ab. Nur bei bestimmten Personen und in ausgewählten Situationen könne ein Fluchwort helfen, Energiereserven anzuzapfen.
    5 min
  • Tagebuch gegen Foodwaste
    Viele Menschen schätzen sich punkto Lebensmittelverschwendung falsch ein. Hier hilft ein Abfall-Tagebuch.
    Mit Hilfe eines Foodwaste-Tagebuchs kann das Bewusstsein geschärft werden, was weshalb im Abfall landet. Dies ist ein Ansatz zur Vermeidung von Foodwaste der Organisation foodwaste.ch. Geschäftsführerin Karin Spori rät im Weiteren dazu, dass vor dem Einkaufen ein Foto des geöffneten Kühlschranks gemacht wird, um so nur das Nötigste einzukaufen und Aktionen zu widerstehen .
    Haltbar bis versus zu Verbrauchen bis
    Wer den Unterschied zwischen «mindestens haltbar bis» und «zu verbrauchen bis» kennt, kann viele Lebensmittel noch lange über das Haltbarkeits-Datum aus konsumieren. Und wer mit Fantasie kocht, einmacht oder tiefkühlt, der kann viele Lebensmittel verbrauchen und vor dem Abfall retten.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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