Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • BARF-biologisch artgerechte Rohfütterung
    BARF-Barfen ist eine bestimmte Form der Ernährung von Haustieren, die meist bei Hunden und Katzen angewendet wird. Dabei steht die artgerechte Fütterung im Fokus. Das heisst, es wird primär rohes Fleisch, roher Fisch und Rohkost gefüttert. 
    In den letzten Jahren hat diese Form der Fütterung zugenommen. Hunde- und Katzenhalter wählen Barfen um ihre Tiere artgerecht und in Anlehnung an ihr Leben in freier Wildbahn zu ernähren.
    Wie gesund ist Barfen?
    Die BARF-Ernährung bringt aber auch Risiken mit sich. Da beim Barfen hauptsächlich rohes Fleisch in den Napf kommt, ist das Risiko der Keimbelastung besonders hoch. Es können Krankheitserreger oder Parasiten übertragen werden, die durch engen Kontakt auch auf den Menschen übertragen werden können.
    Strenge Hygiene
    Wird bei der BARF-Ernährung jedoch eine strenge Hygiene und regelmässige Kontrollen beim Tierarzt eingehalten, ist es für Mensch und Vierbeiner wenig gefährlich. Bevor man die Tierernährung auf BARF umstellt, sollte man unbedingt einen Tierazt oder eine Tierernährungsspezialistin kontaktieren.
    6 min
  • Paartherapie: Gleich und gleich - und doch sind da Unterschiede
    Ideal ist es natürlich, wenn Mann und Frau wie ein Schlüssel und ein Schloss zusammenpassen. Und doch klemmt das Schloss halt manchmal. Das merken die Psychologen und Psychotherapeuten Sandra und Patrick Figlioli-Hofstetter nicht nur in ihrem Berufsalltag, auch als Paar kennen sie dieses Problem.
    Kein Wunder machen die beiden Psychologen und Psychotherapeuten auch eine Paartherapie. Dass genau das am Partner oder der Partnerin nervt, was man früher so anziehend fand, ist völlig normal, sagen die beiden. Entscheidend ist, wie man im Alltag damit umgeht.
    6 min
  • Spitzmäuschen und Co. an Malven
    Stockrosen werden oft in Bauerngärten angepflanzt und heissen deshalb auch Bauernmalven. Sie blühen in verschiedenen Farbtönen von rot zu rosa, gelb und weiss.
    Die dunkelroten Blüten der Sorte 'Nigra' eignen sich vorzüglich für Teemischungen. Denn; sie verleihen dem Tee eine tiefrote Farbe. Beliebt sind die Stockrosen aber auch bei den Käfern draussen im Garten. Die beiden nur 3mm grossen Rüsselkäferarten Stirngruben-Malven-Spitzmäuschen und Langrüssliges-Stockrosen-Spitzmäuschen leben vom Pflanzensaft der Malven. Zusammen mit dem Malven-Flohkäfer sind sie für die Stecknadelgrossen Löcher in den Blättern verantwortlich, die Stockrosen sehen dann nicht mehr so schön aus, werden jedoch in ihrer Wuchskraft nicht eingeschränkt.
    Malvenrost schwächt die Malven
    Der Pilzbefall mit Malvenrost lässt die Malven kümmern, denn sein Mycel durchdringt das Pflanzengewebe. Auf der Blattoberseite erscheinen gelbe Flecken und auf der Blattunterseite zeigen sich orange, später rostrote Pusteln. Die Sporen fallen zu Boden oder werden mit dem Wind weitergetragen. Vorbeugend nützt das jähliche Ändern des Standortes (Aussaat oder Neupflanzung), das stetige Mulchen des Bodens um die Bauernmalven. Bei Befall nach der Blüte / Samenernte bodeneben alles wegschneiden. Die Stockrose treibt alsbald wieder aus.
    Das Pflanzenschutzmittel 'Fenicur' auf der Basis von Fenchelöl dämmt den Befall ein.
    7 min
  • Hitze und Training
    Im Hochsommer über Mittag joggen? Ja, das geht, sagt Savo Hertig. Aber nur unter bestimmten Bedingungen. Er ist diplomierter Sportlehrer und Personal Trainer. Aber man muss ein paar Punkte beachten.
    * Genug trinken, und zwar vor dem Sport. Nach dem Sport sowieso.
    * Achten Sie auf die Ozonwerte. Sind diese zu hoch, mit dem Training bis zum Abend warten.
    * Tragen Sie funktionelle Sportkleidung, welche die Hitze optimal absorbiert, so kann der Körper gut atmen.
    * Trinken Sie isotonische Getränke. Diese kann man gut selbst machen: 3 - 4 Deziliter Fruchtsaft, mit etwas Wasser verdünnen und einen halben Teelöffel Salz dazugeben.
    * Sonnenschutz nicht vergessen.
    * Hören Sie auf Ihren Körper. Bei Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen das Training einstellen.
    * Auch wenn es heiss ist, auf ein Warmup kann man nicht verzichten.
    * Gehen Sie das Training etwas ruhiger an.
    * Es gibt auch kühle Alternativen: Zum Beispiel Yoga am frühen Morgen im Park. Oder joggen bei Sonnenaufgang.
    Wdh.
    5 min
  • Tipps gegen Lichtverschmutzung im eigenen Garten
    So wenig, wie möglich und nur so hell, wie nötig – dies sind zwei Kriterien für das Montieren von Aussenlampen. Denn: Tiere und Pflanzen leiden unter zu viel Beleuchtung in unserer Umgebung. Weniger ist mehr!
    Weil es keine gesetzlichen Grenzwerte gibt für Lichteinwirkung von Strassenlampen und Beleuchtungen im privaten Garten, braucht es eine Vollzugshilfe. Kriterien sind dabei unter anderem: Eine Lampe soll nur dort beleuchten, wo es sie wirklich braucht und nur so hell, wie nötig. Die Farbe des Lichts ist ebenfalls ein Thema. Bei LED-Leuchten ist laut BAFU weisswarmes Licht empfohlen, weil dieses weniger Insekten anzieht. Die Beleuchtung sollte möglichst präzise sein und nicht die Umgebung unnötig erhellen. Und sie soll sich nur dann einschalten, wenn man sie wirklich braucht.
    5 min
  • Laufenten: natürliche Schneckenjäger
    Laufenten, auch Indische Laufenten oder Flaschenenten genannt, sind sehr gesellig und unkompliziert. Gezüchtet wurden sie als Legeenten, ihre Eier galten als Delikatesse und waren begehrt. Heute werden die Tiere oft angeschafft, um über die Schneckenplage im Garten Herr zu werden. 
    Wie der Name schon vermuten lässt, laufen die Enten viel und schnell. Als Herdentiere tun sie das am liebsten in Gesellschaft. Es ist aber generell möglich, dass Sie sich nur ein Paar in Ihrem Garten halten. In einer grösseren Gruppe fühlen sich die Tiere wesentlich wohler.
    Nacktschnecken als Lieblingsspeise
    Ganz oben auf der Speisekarte stehen Schnecken, vor allem Nacktschnecken und deren Eier. Laufenten sind Freiheitsfanatiker. Vor Schutz vor Marder und Fuchs brauchen sie einen Stall. Ebenfalls zwingend ist ein Planschbecken im Garten.
    Lauffenten zum Mieten
    Pia Oechslin aus Lauernz im Kanton Schwyz züchtet seit bald 30 Jahren Laufenten. Ihre Indischen Laufenten können fliegen. Sie sind nur 1- höchstens 2 kg schwer und können gut abheben. Auch tauchen können sie sehr gut, wenn das Wasserangebot stimmt. Pia Oechslin vermietet ein Teil ihrer Enten auch als natürliche Schneckenjäger.
    5 min
  • Winden wachsen lassen
    Winden begrünen Draht- und Holzzäune oder klettern an grossen Sträuchern und an Hecken empor. Sie schmücken Sichtschutzwände mit grossen, weissen Trichterblüten, welche von verschiedenen Hummeln und der Gelbbindigen Furchenbiene bestäubt werden.
    Zaunwinden können Blütenstauden, Kräuter und Gemüse mit ihren langen Trieben und grossen Blättern komplett überwuchern. Sie besitzen ein weit verzweigtes Wurzelwerk und treiben aus Wurzelausläufern immer wieder neu aus. Durch fortlaufendes Abreissen werden sie geschwächt und verschwinden mit der Zeit.
    Trotzdem haben Sie eine wichtigen Platz im Garten. Sie sind die Heimat des Federgeistchen. Klein, zart und weiss, das Federgeistchen hat Flügel wie Federn und heisst auch Weisse Winden-Federmotte ((Pterophorus pentadactyla). Diese Nachtfalter kommen recht häufig im Siedlungsbereich und in Gärten vor. Von Mai bis September sitzen sie tagsüber im Gebüsch und fliegen abends in der Dämmerung. Nach der Paarung legen sie die weissen Eier an Zaunwinden ab. Die kleine, grünliche Raupe frisst Zaunwindenblätter, erst nach der Überwinterung verpuppt sie sich im Frühling.
    6 min
  • Sonnencreme ist auch beim Sport wichtig
    Am besten joggt man nicht bei Sonnenhöchststand über Mittag. Wenn doch, dann den Kopf bedecken, lange Ärmel und Hautstellen, die der Sonne ausgesetzt sind, mit Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50+ und Schutz vor UVA-Strahlen schützen.
    Der emeritierte Professor für Haut-Pharmakologie der Universitäten Basel und Zürich, Christian Surber, empfiehlt grundsätzlich diejenige Sonnencreme zu verwenden, die einem zusagt. Denn wer seinen Sonnenschutz mag, cremt sich auch lieber und häufiger damit ein. Natürlich sollte die Sonnencreme über einen Lichtschutzfaktor von 50+ verfügen und auch vor UVA-Strahlen schützen.
    Interessant sind für Sportlerinnen und Sportler die Label «wasserfest» oder «schweissfest». «Ob Sonnencreme oder Schweiss beim Sport in die Augen rinnt - beides brennt.» Beiden Versprechen traut der Pharmakologe nicht und sieht sie eher als Werbeversprechen. Mit anderen Worten: Wer Wassersport macht, sollte sich nach jedem Bad neu eincremen.
    6 min
  • Roaming-Falle: Wer sich vor den Ferien befasst, ist gewappnet
    Horrende Rechnungen nach den Ferien sind eigentlich vorbei: Trotzdem heisst es, genau hinzuschauen bei Roaminggebühren.
    Viele zieht es in den Ferien ins Ausland. Und viele nutzen ihr Handy auch am Ferienort wie zuhause: Zum Surfen, Telefonieren oder Nachrichten schicken. Zwar haben unterdessen viele Anbieter eine Kostensperre eingebaut für Kundinnen und Kunden, welche unbedarft und ohne Zusatzpakete im Ausland das Mobilfunknetz nutzen. So kann es nicht mehr passieren, dass nach den Ferien Rechnungen in der Höhe von mehreren tausend Franken ins Haus flattern. Teuer ist es aber allemal.
    Vorbereitung ist alles
    Zur Ferienplanung gehört eine gute Abklärung punkto Roaminggebühren dazu. Wer sein Handy im Ausland auch ausserhalb des hoteleigenen WLAN-Netzes benutzen möchte, sollte bei seinem Mobilfunkanbieter ein Roaming-Paket oder eine passende Option dazukaufen.
    Wer regelmässig in Europa reist, mindestens ein Mal pro Monat, für den lohnt sich auch ein Abo mit integriertem Roaming-Paket.
    Wer länger in einem Land verweilt, kann auch eine lokale SIM-Karte mit Prepaid-Guthaben am Ort kaufen, so fährt man am günstigsten.
    6 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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