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Warum fällt uns Zusammenarbeit heute oft so schwer? Warum schwindet Vertrauen, obwohl Kooperation eigentlich die Grundlage für erfolgreiche Unternehmen, Beziehungen und Gesellschaften ist? Prof. Dr. Matthias Sutter ist Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensökonomik. Seit Jahren erforscht er, unter welchen Bedingungen Menschen kooperieren – und warum Zusammenarbeit manchmal gelingt und manchmal scheitert. Wir sprechen darüber, was es braucht, damit Kooperation gelingt, wie Vertrauen entsteht, warum Zusammenarbeit ohne gemeinsame Identität immer schwieriger wird, welche Rolle Führungskräfte dabei spielen und warum manchmal tatsächlich eher die Peitsche als das Zuckerbrot wirkt. Ein Gespräch darüber, wie wir wieder besser zusammenarbeiten können – im Unternehmen, in Beziehungen und als Gesellschaft.
Shownotes:
Warum kommen wir trotz besseren Wissens nicht ins Handeln, wenn es um Wirtschaft, Nachhaltigkeit und unsere Zukunft geht? Antworten hat Prof. Dr. Maja Göpel. Sie ist Transformationsforscherin und eine der führenden Stimmen für nachhaltige Entwicklung. Maja Göpel erklärt, warum der Wandel aktuell so oft ins Stocken gerät, obwohl die Ziele eigentlich klar sind? Welche Strukturen echte Veränderung verhindern? Und warum uns die klassische Wachstumslogik oft in die falsche Richtung führt? Gleichzeitig schauen wir auch auf Lösungen. Du erfährst, was es jetzt braucht, damit die nachhaltige Transformation wirklich gelingt? Wie wir mit Zielkonflikten zwischen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft umgehen? Wie viel ist wirklich genug? Und warum Verlässlichkeit und Anstand in der Führung dabei eine entscheidende Rolle spielen? Ein Gespräch über Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Transformation – und darüber, wie wir es schaffen, ein gutes Leben bei geringstem ökologischen Fußabdruck zu ermöglichen.
Shownotes:
Warum fühlen wir uns oft schlecht, obwohl es uns eigentlich gut geht? Und wie behalten wir einen klaren Blick auf die Welt in Zeiten von Informationsflut, widersprüchlichen Entwicklungen und Dauerkrisen? Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar ordnet genau das für uns ein. Er zeigt, wie sehr wir von äußeren Narrativen, Medien und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt sind, ohne es zu merken - und warum wir dadurch oft den Blick für das verlieren, was wirklich zählt. Es geht um Orientierung in einer komplexen Welt. Darum, wie wir Dinge einordnen können, ohne uns ständig verunsichern zu lassen. Und welche Rolle unsere Perspektive dabei spielt. Du erfährst, warum es vielleicht gar nicht mehr Leistung braucht, sondern eine andere Haltung: weniger Konsum, weniger Kontrolle – und dafür mehr Klarheit, mehr Lernen und ein bewussterer Blick auf das eigene Leben. Ein Gespräch, das hilft, die Dinge wieder klarer zu sehen.
Shownotes:
Was macht uns eigentlich krank? Sind es wirklich nur Viren und Bakterien – oder spielen unsere Psyche und unsere Beziehungen eine viel größere Rolle, als wir denken? Dieses Wechselspiel zwischen Immunsystem, Psyche und Beziehungen untersucht Prof. Dr. Dr. Christian Schubert. Er ist Arzt, Psychotherapeut und Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Im Gespräch erklärt er, warum es nicht ausreicht, den Menschen nur als Körper zu betrachten, wie psychosoziale Faktoren unser Immunsystem prägen und weshalb die klassische Medizin hier oft zu kurz greift. Besonders spannend wird es, wenn du erfährst, wie sehr unsere Kindheit unser Immunsystem beeinflusst – und damit unsere Gesundheit im Erwachsenenalter. Ein Gespräch, das definitiv den Blick auf Gesundheit erweitert.
Shownotes:
Wenn alles zu viel wird. Zu viele Aufgaben, zu viele Gedanken, zu viel Druck. Dann tendieren wir dazu, wieder mehr Kontrolle zu gewinnen und machen es damit oft einfach nur noch schlimmer. Wir fühlen uns noch ohnmächtiger und erschöpfter. Psychologin und Professorin für Persönlichkeitspsychologie Eva Asselmann erklärt, warum wir so reagieren und was uns stattdessen viel mehr hilft, wenn das Leben uns mal wieder über den Kopf wächst. Du erfährst, wie wir aus diesem Gefühl von Überforderung wieder herausfinden, klarer denken können und Schritt für Schritt zurück in unsere eigene Wirksamkeit kommen. Ein Gespräch über Überforderung, Kontrolle und den Weg zurück zu mehr innerer Stärke.
Shownotes:
Liebe ist mehr als nur ein romantisches Gefühl - sie kann auch eine politische, gesellschaftliche und psychologische Haltung sein. Vor allem in einer Zeit, in der Ohnmacht für viele zum politischen Grundgefühl geworden ist. Eine Rhetorik des Hasses und der Menschenverachtung prägt zunehmend unseren öffentlichen Diskurs. Immer mehr Menschen ziehen sich zurück – resignieren, schweigen, bleiben im Privaten. Doch Schweigen hat noch nie jemanden geschützt. Daher ruft Bestseller-Autor Daniel Schreiber zu Liebe als aktiven Widerstand gegen eine Kultur des Hasses auf. Was zunächst naiv klingen mag, versteht er als politische Haltung – als bewusste Entscheidung für Verantwortung, Empathie und demokratischen Zusammenhalt. Wir sprechen darüber, warum Rückzug keine nachhaltige Bewältigungsstrategie ist, was Hannah Arendts „Amor Mundi“ – die Liebe zur Welt – wirklich bedeutet, warum Liebe kein Gefühl, sondern eine Tätigkeit ist, wie wir Menschen begegnen können, die völlig anderer Meinung sind und weshalb Vergebung für ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander unverzichtbar ist. Es geht um die Frage, was wir im Zusammenleben aus dem Blick verloren haben – und wie es gelingen kann, hoffnungsvoll, handlungsfähig und zuversichtlich zu bleiben.
Shownotes:
Wir regeln alles. Von Spielplätzen bis Schulschließungen, von Arbeitsabläufen bis Alltagsentscheidungen. Doch was passiert mit uns, wenn wir immer weniger selbst entscheiden – und nur noch vollziehen? Soziologe Prof. Dr. Hartmut Rosa beschreibt eine Entwicklung, die viele im Alltag spüren: Aus Handelnden werden Vollziehende. Entscheidungen folgen Regeln, Konstellationen oder Algorithmen – nicht mehr unserer eigenen Urteilskraft. Was macht das mit uns? Warum kann der Verlust von Handlungsspielräumen zu Burnout, Einsamkeit oder politischer Wut beitragen? Und weshalb ist Handeln mehr als bloßes Tun – nämlich eine Weise, sich selbst und die Welt zu formen? Wir sprechen über Vertrauen und Misstrauen und über die Frage, wie viel Regulierung eine Gesellschaft und die Arbeitswelt brauchen – und wann aus Schutz Stillstand wird.
Shownotes:
Viele Menschen leben mit ihrem Nervensystem im Dauerstress. So sehr, dass es ihnen zunehmend schwerfällt, wirklich abzuschalten. Wie du dein Nervensystem im Alltag besser regulierst und wieder klarer im Kopf wirst, erklärt dir High Energy-Coach Chris Surel. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum viele Menschen dauerhaft erschöpft sind, welche Rolle Koffein, Dopamin und Atmung dabei spielen - und was hinter dem Begriff Junk Sleep steckt. Du erfährst, warum Abschalten oft nicht hilft – und weshalb es viel mehr darum geht, im richtigen Moment umzuschalten. Eine Folge über Nervensystem, Fokus und Energiemanagement – mit konkreten Impulsen für morgens, mittags und abends.
Shownotes:
Als eines der bekanntesten Familienunternehmen Deutschlands hat die Otto Group in den letzten Jahren tiefgreifende Transformationen durchlaufen: Neue Geschäftsmodelle und veränderte Erwartungen von Mitarbeitenden. In dieser Folge spricht Otto Group-Vorständin für Finanzen, Controlling und Personal Katy Roewer darüber, wie Wandel wirksam gestaltet werden kann und wie es gelingt, Menschen im Alltag mitzunehmen – jenseits von Harmonieversprechen. Es geht um Unternehmenskultur und Performance, um Vertrauen und Klarheit in der Führung und um Ehrlichkeit im Arbeitsalltag. Persönlich wird es ebenfalls: Es geht um Vereinbarkeit von Beruf und Familie, um hohe Ansprüche an sich selbst und darum, wie Verantwortung im Job und im Leben zusammengebracht werden kann. Eine Folge für alle, die Transformation nicht nur managen, sondern wirksam gestalten wollen.
Shownotes:
Gute Führung ist komplexer, als wir oft denken. Sie entsteht nicht allein durch Titel oder Position, sondern durch das Zusammenspiel von Führungskräften, Mitarbeitenden und den Strukturen, in denen Zusammenarbeit stattfindet. Doch wie kann gute Führung heute und in Zukunft gelingen - jenseits von Mythen, Bauchgefühl und einfachen Antworten? Antworten gibt Prof. Dr. Fabiola Gerpott. Als Wirtschaftswissenschaftlerin, Professorin und Leiterin des Lehrstuhls für Personalführung an der WHU – Otto Beisheim School of Management bringt sie wissenschaftliche Perspektiven auf Leadership ein. Du erfährst, was gute Führung wirklich ausmacht, welche strukturellen Voraussetzungen sie braucht, warum Mitarbeitende Führung aktiv mitgestalten und wie künstliche Intelligenz Führung verändern kann. Ein Gespräch über Leadership jenseits von Mythen - und darüber, wie bessere Zusammenarbeit wirklich gelingen kann.
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