Sounds!

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Sounds! episodes

  • Sounds! Album der Woche & Interview: Porridge Radio «Waterslide, Diving Board, Ladder To The Sky»
    2020 waren sie eines der grössten Versprechen der Indie-Musik: «Every Bad» von Porridge Radio avancierte gleichermassen zum Liebling von Musikerinnen, Fans und Kritikern. Doch die Pandemie liess sie ein Versprechen bleiben - bis jetzt. Und das Sitzen und Warten hat nicht nur die Spannung, sondern auch alle Stärken dieser Band aufs Maximum verstärkt.
    «Paranoia», «Depression», «gesellschaftliche Isolation», «aggressiv» und «ungemütlich» - das sind Worte, die Dana Margolin im Sounds! Interview braucht, um das 3. Album «Waterslide, Diving Board, Ladder To The Sky» zu beschreiben. Es ist ein ruhiger und grösstenteils zugänglicher Höllenritt.
    Wie der Titel sagt, stehen drei eigentlich sommerliche Dinge im Zentrum: Die Wasserrutsche, das Sprungbrett und die Leiter in den Himmel - für Margolin drei Symbole für die überwältigenden Gefühle von «Freude», «Angst» und «Unendlichkeit». «Das Schreiben dieser Songs erlaubt mir, meine eigenen Emotionen kennenzulernen. Durch den Prozess kann ich versuchen, mit meinen Gefühlen umzugehen,» erklärt Dana.
    Entsprungen aus der fruchtbaren DIY-Szene in Brighton an der Englischen Südküste sind Porridge Radio heute in London zu Hause und machen keinen Hehl aus ihren Ambitionen: «Ich mag Coldplay in der Weise, in der ich Bands mag, die den Schritt bewältigen, von einer kleinen Band zu einer Stadionband zu werden.» Verwoben mit weiteren Einflüssen wie Big Thief oder den Deftones entsteht ein majestätischer und durchaus stadiontauglicher Mix aus Indie, Folk und Post-Punk, der wie ein perfekter Sommertag mit Sonnenbrand oder ein Badibesuch mit Bienenstich im Fuss - wie mit dem Titel angetönt - Freude, Angst und unsere Ohnmacht gegenüber dem Lauf der Dinge verwebt.
    Wie immer verlosen wir das Sounds! Album der Woche auf CD täglich live im Radio.
    1 hr 47 min
  • New Music Friday: fanclubwallet, Lykke Li, Craig Finn und mehr
    Der internationale Release Friday bringt keine monströsen Namen, dafür Hörenswertes und Herzensangelegenheiten von The Hold Steady-Sänger Craig Finn bis zum Schwedischen Pop-Phänomen Lykke Li (die überraschend dezent aber gut daherkommt). Dazu fanclubwallet, Cave In, SOAK, Ravyn Lenae, etc. Press Play!
    1 hr 54 min
  • The Smile «A Light for Attracting Attention»: Wo 40 % Radiohead drauf steht, steckt 100 % Radiohead drin
    Satte sechs Jahre ist es her, seit Radiohead ihr bislang letztes Album veröffentlicht haben. Da nimmt man natürlich alles, was irgendwie mit der Musik der Briten in Verbindung gebracht werden kann, mit Handkuss auf. Die neue Band The Smile ist aber mehr als einfach nur ein temporäres Trostpflaster.
    Mit Thom Yorke und Jonny Greenwood sind zwar «nur» zwei Fünftel von Radiohead bei diesem Trio dabei (Drummer Tom Skinner von Sons of Kemet vervollständigt die Truppe), weil aber Radiohead-Hausproduzent Nigel Godrich den Songs – ein Teil davon probt Yorke übrigens schon seit Jahren bei Soundchecks von Radiohead-Konzerten – den Feinschliff gab, klingt das Debütalbum von The Smile eigentlich schon fast nach einem ganzen, neuen Radiohead-Album. Dystopisch, praktisch, (sehr) gut.
    1 hr 34 min
  • The Smile «A Light for Attracting Attention»: Wo 40 Prozent Radiohead drauf steht, steckt 100 Prozent Radiohead drin
    Satte sechs Jahre ist es her, seit Radiohead ihr bislang letztes Album veröffentlicht haben. Da nimmt man natürlich alles, was irgendwie mit der Musik der Briten in Verbindung gebracht werden kann, mit Handkuss auf. Die neue Band The Smile ist aber mehr als einfach nur ein temporäres Trostpflaster.
    Mit Thom Yorke und Jonny Greenwood sind zwar «nur» zwei Fünftel von Radiohead bei diesem Trio dabei (Drummer Tom Skinner von Sons of Kemet vervollständigt die Truppe), weil aber Radiohead-Hausproduzent Nigel Godrich den Songs – ein Teil davon probt Yorke übrigens schon seit Jahren bei Soundchecks von Radiohead-Konzerten – den Feinschliff gab, klingt das Debütalbum von The Smile eigentlich schon fast nach einem ganzen, neuen Radiohead-Album. Dystopisch, praktisch, (sehr) gut.
    1 hr 34 min
  • Obongjayar «Some Nights I Dream of Doors»: London meets Nigeria, Afrobeats & Fela Kuti
    Ist es das bislang beste Album des Jahres? Nun, das dürfen andere entscheiden. Was jedoch feststeht: Was der in Nigeria geborene und in London wohnhafte Steven «Obongjayar» Umoh auf seinem Debütalbum anrichtet, ergibt mit Sicherheit das zeitgeistigste Album des Jahres.
    Im Alter von 17 Jahren zog Umoh von Nigeria zu seiner Mutter nach London und schloss sich dort der umtriebigen Musikszene seiner Diaspora an.
    Nach Gastauftritten auf Songs von Little Simz oder Pa Salieu zeigt der Musiker auf «Some Nights I Dream of Doors» nun mit beeindruckender Selbstsicherheit, wie man Musikeigenheiten verschiedener Kulturen zu einem eklektischen und neuen Ganzen vermischen kann, ohne dabei die reiche Tradition seines Ursprungs verraten zu müssen.
    Ein Album, wie es eben nur 2022 erscheinen kann.
    49 min
  • Florence + The Machine: Die euphorischen Hymnen sind zurück
    Florence Welch stieg 2009 mit ihrer Band Florence + The Machine und ihrem Debütalbum «Lungs» in den Indie-Olymp auf. Drei weitere Alben folgten, doch keines konnte dem Debüt das Wasser reichen. Mit ihrem fünften Album «Dance Fever» kommen sie dem aber so nahe wie nie zuvor.
    «Dance Fever» hat alles, was man sich von einem Florence + The Machine Album erhofft: Euphorie, Hymnen, tolle Melodien.
    Der Titel spricht nicht nur auf die Tanzbarkeit des Albums an, sondern bezieht sich auf eine Epidemie im mittelalterlichen Europa. Im 14. und 15. Jahrhundert ging das wortwörtliche Tanzfieber (auch Choreomanie genannt) um. Gruppen von Menschen tanzten scheinbar unwillentlich bis zur kompletten Erschöpfung und teilweise bis zum Tod. Florence Welch war fasziniert von diesem Phänomen und machte es zum Thema des Albums. Weiter verarbeitet sie auch die Pandemie, das Leben als kinderlose Frau und ihre Jahre auf den Bühnen der Welt. Sie hatte während der Pandemie Angst, erzählte sie im Interview, dass sie nie wieder auf die Bühne könne. Sicher ist aber, dass sie Songs ihres neuen Albums gemacht sind für die grossen Hallen und Festivalbühnen dieser Welt.
    2 hr 42 min
  • Moderat: Big-Festivalbühnen-Techno – trotz unnötigem Vogelgezwitscher
    Ende 00er-Jahre haben sich die beiden deutschen Electronica-Grössen Apparat und Modeselektor zusammengetan... und diese Zusammenarbeit bleibt nach wie vor fruchtbar. Auch wenn für das brandneue vierte Album «MORE D4TA» jetzt das Tempo gedrosselt und die peitschenden Beats ein bisschen zurückgefahren wurden.
    Das findet John Bürgin, unser Fachmann fürs Elektronische, zwar ein bisschen schade (und die «random» Vogelgeräusche, die auf mehreren Tracks gesampelt werden, sogar richtig unnötig), trotzdem ist er von der Qualität des Albums überzeugt. Auch, weil Sascha Ring, die Stimme des Trios, seit dem letzten Album nochmals richtig zugelegt hat was Stimmvolumen angeht.
    Hörtipp: Passend zum neuen Moderat-Album gibt's das aktuelle «Sounds! Mixtape», welches tief in den Kosmos der Band eintaucht.
    52 min
  • Patrick Carney von den Black Keys ist Pro Captain Beefheart und Anti Greta van Fleet
    Wieso sich ausgerechnet seine Band gegen Tausende von anderen, ähnlich klingenden Blues Rock-Bands durchgesetzt hat, kann uns Patrick Carney im Interview auch nicht erklären. Dafür weiss er aber ganz genau, wie er Billy Gibbons von ZZ Top zu einem Gastauftritt auf dem 11. Black Keys-Album «Dropout Boogie» überreden konnte...
    ...und erteilt uns zudem eine Lektion in Sachen Authentizität im Rock'n'Roll. (Spoiler Alert: die Led Zeppelin-Kopisten Greta van Fleet schneiden schlecht ab.)
    Das Interview mit Patrick Carney führte unser Mann in London, Hanspeter «Düsi» Kuenzler .
    1 hr 47 min
  • Sounds! Album der Woche: Kendrick Lamar «Mr. Morale & The Big Steppers»
    Seit dem Meilenstein «DAMN.» (2017) schossen nicht nur die Erwartungen in unendliche Höhen - Kendrick Lamar sammelte fünf Jahre lang brennende Themen und Beats ohne Boden und Deckel. Das neue 5. Album ist ein Drama, berührend bis verstörend, streift Jazz, Trip-Hop und Pop, und kann keine:n kalt lassen.
    «Mr. Morale & The Big Steppers» kommt wie ein Buch, das zu dick ist, um je fertiggelesen zu werden, aber nie vom Nachttisch verschwinden wird. Familienleben, Missbrauch, psychische Gesundheit, Transphobie, Rassismus, systemische Gewalt, eigenes Unvermögen, Sucht, und ganz ganz vieles mehr: Die Themenvielvalt ist erschlagend und gleichzeitig unignorierbar und die 18 Tracks über 73 Minuten stellenweise so schockierend, dass man abschalten muss, jedoch unweigerlich zurückkehren wird.
    Die Highlights sind Kendrick Lamars Flow, die vielen Perspektivenwechsel und die eklektischen Beats von einer Produzentenschar, die von Pop-Monster Pharrell Williams bis zum Experimental-Jazzer Duval Timothy reicht, sowie die Featurings von Sampha über Beth Gibbons von Portishead bis Ghostface Killah vom Wu-Tang Clan.
    Sounds! Hip Hop-Experte Pablo Vögtli zeigt heute die Hits, Details und Schwachstellen. Und wie immer verlosen wir das Sounds! Album der Woche täglich live am Radio: Gewinnt 5x1 CD von Kendrick Lamars «Mr. Morale & The Big Steppers.»
    * Hören Sie ebenfalls: First Reactions: Kendrick Lamar «Mr. Morale & The Big Steppers»
    1 hr 45 min
  • First Reactions: Kendrick Lamar «Mr. Morale & The Big Steppers»
    Mehr als fünf Jahre nach seinem letzten «richtigen» Studioalbum gibt's heute – en. dlich. – ein neues Album von Kendrick Lamar. Ein Blick auf die Tracklist verrät: es ist ein richtiges Mammutwerk geworden. 18 Tracks, 73 Minuten lang! Und weil 24 Stunden selbstverständlich zu wenig sind, um sich eine richtige Meinung über ein Album zu machen...
    ...machen Pablo Vögtli und Luca Bruno, zusammen mit euch, heute eine erste «Listening Session», ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Wir hören uns – ungehört – durch's Album und reagieren spontan auf das, was wir zu hören bekommen.
    Verzeiht uns also, wenn wir die offensichtlichen Hits nicht schon beim ersten Mal definitiv identifizieren können, und uns die eine oder andere von Kendricks vielen vielen Zeilen beim ersten Hördurchgang entgehen sollte.
    1 hr 54 min

About Sounds!

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Neue Musik entdecken, täglich mit SRF 3: Die «Sounds!»-Crew mit Lea Inderbitzin, Andi Rohrer und Luca Bruno präsentiert das volle Programm in Sachen Indie, Pop, Electronica, Hip-Hop, Dubstep, Global Beats, Folk, Rock und Punk. Der SRF 3-Musikabend pflegt den Umgang mit fliessenden Grenzen: der vollumfassende Service Musique.

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