Tagesgespräch

Tagesgespräch

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)NewsDaily News
Download on the App Store
  • Favorites

    62

    Followers

  • Typical duration

    26 min

    per episode

Based on Podcast App listening data

Tagesgespräch episodes

  • «Die Natur versorgt uns mit allem, was wir brauchen» (Teil 4)
    Erwin Thoma sieht in den Bäumen Weggefährten. Die Menschen und die Natur seien vollkommen verbunden, das vergesse der moderne Mensch manchmal. Wer sich dieser Verbundenheit anvertraue, könne viel Kraft schöpfen, sagt der Erfinder des besonderen Massivholzbaus. 
    Er erzählt, was wir vom Baum lernen können. Zum Beispiel, dass Bäume kooperieren, statt sich zu bekämpfen. Oder, dass im Wald derjenige, der nur für sich schaut, stirbt.
    17 min
  • Vom Schloss der norwegischen Königsfamilie bis zum österreichischen Filmarchiv (Teil 3)
    Mit dem Bausystem «Holz100» lassen sich auch Hochhäuser bauen. Überhaupt sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt, wo Holz einsetzbar ist. So besteht auch das extrem temperaturempfindliche österreichische Filmarchiv aus Massivholz. 
    Das Raumklima darin ist konstant, ebenso wie die Temperatur. Sie ist konstant bei 2,5 Grad, und das ohne Lüftung, Heizung oder Kühlung. Warum plötzlich auch Geheimdienste bei Erwin Thoma anklopften, verrät er im dritten Teil des Gesprächs.
    14 min
  • Mondholz – nicht Volksglaube, sondern biochemische Realität (Teil 2)
    Die Häuser, die Erwin Thoma baut, sind aus besonderem Holz, Holz, das nach dem Mondkalender geschlagen wird. Borkenkäfern schmeckt dieses Holz zum Beispiel nicht. Studien belegen, was die alten Chaletbauer seit Jahrhunderten wissen. Doch das alte Bausystem liess sich noch verbessern. 
    Erwin Thoma bei dieser Erkenntnis geholfen hat die rote Waldameise. Wie es dazu kam, schildert Erwin Thoma im zweiten Teil des Gesprächs.
    16 min
  • Die Weisheit des Grossvaters und die Weisheit der Bäume (Teil 1)
    Aufgewachsen im Salzburgerland, wurde Erwin Thoma von Kindesbeinen an stark von der ländlichen Umgebung geprägt, von der Handwerkskunst und den lokalen Bräuchen. «Genial ist nur, was einfach ist», lehre die Natur den Menschen, so der Holzpionier. 
    Grossvater Gottlieb legte dann mit seiner Erfahrung und seinem Rat das Fundament für Erwin Thomas Lebenswerk und seine Erfindungen. Wie es dazu kam, erzählt Erwin Thoma im ersten Teil der Begegnung mit Ivana Pribakovic.
    15 min
  • Keine Grenzen mehr (Teil 5)
    Der Kalte Krieg ist Geschichte, der Eiserne Vorhang offen – vom grenzenlosen Europa profitiert auch Arpad Bellas Enkelin.
    Europa ist nun «Schengenland», man kann frei reisen und Grenzen überqueren, ohne kontrolliert zu werden. Vor gut 30 Jahren hätte man diese Freiheit kaum für möglich gehalten.
    Der frühere ungarische Grenzoffizier Arpad Bella hat uns diese Woche an seinen «Grenzerfahrungen» teilhaben lassen: Vom pflichtbewussten Hüter am Eisernen Vorhang ist er unverhofft zum Helden geworden, der diesen Vorhang geöffnet und somit das grenzenlose Europa von heute ein bisschen mit-ermöglicht hat.
    Ob es aber wirklich keine Grenzen mehr braucht, da ist Arpad Bella nicht so sicher. Zum Schluss hat er Marc Lehmann an seinen Gedanken teilhaben lassen.
    Ja, und wir fragen nach: Diana Bella ist die Enkelin von Arpad Bella und lebt seit zwölf Jahren in der Schweiz. Sie gehört zu jener Generation, die frei entscheiden kann, wo sie leben und arbeiten will. Diana Bella hat in Zürich studiert und arbeitet nun als Assistentin des ungarischen Sonderbotschafters bei der Uno. Marc Lehmann hat sie in Genf erreicht.
    16 min
  • Und jetzt die Freiheit (Teil 4)
    Der Eiserne Vorhang ist offen – weil Arpad Bella Befehle verweigert und den Menschen damit die Freiheit ermöglicht hat.
    Nun gibt es kein Halten mehr: Mit der Grenzöffnung in Ungarn ist der erste Stein aus der Berliner Mauer rausgeschlagen, Zehntausende DDR-Flüchtlinge kehren der Diktatur in ihrem Land den Rücken und flüchten über Ungarn in den Westen. Wenige Monate später fällt die Mauer – und der Kalte Krieg ist Geschichte.
    Der ungarische Grenzoffizier Arpad Bella, der an jenem August-Samstag 1989 beim Paneuropäischen Picknick den Eisernen Vorhang geöffnet und Hunderten zur Flucht verholfen hat, wird – zumindest in seinen Kreisen – zunächst geächtet. Er hat seine Pflicht verletzt. Und weil es die harte Grenze nun nicht mehr gibt, sehen seine Kollegen und Vorgesetzten ihre eigene Existenz in Gefahr.
    Doch die Geschichte gibt Arpad Bella recht, und er wird später in Ungarn und international ausgezeichnet für seine mutige Tat. Geschichte schreiben wollte er nicht, sondern nur menschlich handeln, wie er Marc Lehmann im vierten Teil der «Rendez-vous-Sommerserie» zu seinen «Grenzerfahrungen» sagt.
    12 min
  • Der grosse Tag der Grenzöffnung (Teil 3)
    19. August 1989: Arpad Bella öffnet den Eisernen Vorhang – der wichtigste Tag in seinem und im Leben vieler DDR-Bürger.
    Im Sommer 1989 ist der Eiserne Vorhang nicht mehr zu halten: Ungarn will sich aus dem Ostblock rauslösen, baut den Stacheldraht an der Grenze nach und nach ab. Das spricht sich herum, nicht nur auf den Bühnen der Weltpolitik, sondern auch bei DDR-Touristen, die gerne am Plattensee Ferien machen.
    An einem heissen Tag im August findet an der ungarisch-österreichischen Grenze ein sogenanntes Paneuropäisches Picknick statt, wo Menschen aus der Grenzregion auf ihre gute Nachbarschaft anstossen wollen. Hunderte DDR-Bürgerinnen und -Bürger nutzen den feuchtfröhlichen Anlass zur Flucht.
    Arpad Bella, unser Gast diese Woche in der «Rendez-vous-Sommerserie», ist an jenem Samstag der diensthabende Grenzoffizier: Er muss sich – auf sich allein gestellt – innert Sekunden entscheiden, ob er die Grenze gemäss seinem Pflichtenheft mit Gewalt verteidigen und allenfalls eine Massenhysterie provozieren oder den Vorhang öffnen will. Marc Lehmann hat ihn an jenem Grenztor getroffen.
    16 min
  • Der Alltag am Eisernen Vorhang (Teil 2)
    Stacheldraht, Schussanlagen und harte Kontrollen: Am Eisernen Vorhang ist kein Durchkommen – bis sich erste Risse zeigen.
    Es haben sich viele Dramen abgespielt an der fast hermetisch abgeriegelten Grenze zwischen dem Ostblock und dem freien Westen. Hinüber durfte nur, wer absolut zuverlässig war oder zur Nomenklatur gehörte. Flucht und illegaler Grenzübertritt wurde hart bestraft.
    Der Dienst am Eisernen Vorhang war kein Spass. 20 Jahre lang hat ihn der ungarische Grenzoffizier Arpad Bella pflichtbewusst und zuverlässig versehen, hat Papiere kontrolliert und Verstecke aufgespürt – bis sich in den 1980er Jahren das Grenzregime etwas zu lockern begann. Ungarn war der demokratische Vorreiter im Ostblock, hat sich Freiheiten genommen, die andernorts undenkbar gewesen wären. Das hat auch den Alltag von Arpad Bella verändert, der am Ort seiner früheren Tätigkeit mit Marc Lehmann auf jene Zeit zurückblickt.
    16 min
  • Der Grenzoffizier am Eisernen Vorhang (Teil 1)
    Der Eiserne Vorhang trennte Europa in Ost und West: 1989 öffnete ihn Arpad Bella, der ihn zuvor streng bewacht hatte.
    Der Kalte Krieg – bis 1989 hat er Europa in zwei Hälften geteilt. Der unter sowjetischem Diktat stehende Ostblock wurde durch den Eisernen Vorhang abgeriegelt. Die Grenzen waren so dicht und gut gesichert, dass kaum jemand unerlaubt durchkam.
    Gast in der «Rendez-vous-Sommerserie» zu «Grenzerfahrungen» ist diese Woche einer, der den Eisernen Vorhang zwei Jahrzehnte lang in aller Konsequenz bewachen musste: Arpad Bella.
    Doch der ungarische Grenzoffizier wurde im Wendejahr 1989 unverhofft zum Helden: An einem heissen August-Nachmittag öffnete er das Tor und gleichsam die Schleusen – Hunderte DDR-Touristinnen und -Touristen flüchteten an ihm vorbei in den Westen. Von da an gab es kein Halten mehr: Der Vorhang bekam immer mehr Risse, immer mehr DDR-Bürger flüchteten via Ungarn – der Druck wurde so gross, dass wenige Monate später die Berliner Mauer fiel – das Symbol der Trennung.
    Arpad Bella ist heute 75-jährig und lebt als Pensionär in einem Dorf im Westen Ungarns. Mit Marc Lehmann ist er nochmals an den Schauplatz an der ungarisch-österreichischen Grenze zurückgekehrt.
    16 min
  • «Ich würde wohl einen anderen Beruf wählen» (Teil 5)
    Es sei einer der schönsten Berufe, sagen Brigitte Lüdi und Laurine Tschanz – dennoch hadern sie mit ihrer Berufswahl.
    Laurine Tschanz wusste schon früh, dass sie Pflegefachfrau werden möchte. Die Ausbildung gefiel ihr gut, jeden Tag geht sie mit Freude zur Arbeit. Doch abends ist sie oft frustriert. Konnte keinem Patienten gerecht werden, nicht alle Behandlungen so durchführen, wie sie es gelernt hatte. Die Corona-Pandemie hat dieses Gefühl noch verstärkt. Auch für Brigitte Lüdi ist der Pflegeberuf der schönste der Welt. Während der Pandemie hat sie viel Unterstützung und Solidarität erfahren können. Sie ist froh, ihren Beruf durch Führungsaufgaben erweitern zu können. Ob sie heute nochmals diesen Berufsweg einschlagen würde, müsste sie sich trotzdem gut überlegen. Brigitte Lüdi und Laurine Tschanz sind Gäste bei Karoline Arn.
    17 min

About Tagesgespräch

From the publisher's feed

Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.

Best of Tagesgespräch

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like Tagesgespräch

Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

99 Listeners

HeuteMorgen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

HeuteMorgen

11 Listeners

Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

21 Listeners

Persönlich by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Persönlich

11 Listeners

Wissenschaftsmagazin by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Wissenschaftsmagazin

6 Listeners

Radio 1 - Roger gegen Markus by Radio 1 - Die besten Songs aller Zeiten.

Radio 1 - Roger gegen Markus

6 Listeners

Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Focus

12 Listeners

100 Sekunden Wissen by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

100 Sekunden Wissen

3 Listeners

Kontext by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Kontext

2 Listeners

International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

International

22 Listeners

Espresso by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Espresso

5 Listeners

Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Geschichte

9 Listeners

Rehmann by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Rehmann

1 Listeners

Einfach Politik by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Einfach Politik

1 Listeners

Alles klar, Amerika? by Tamedia

Alles klar, Amerika?

17 Listeners

News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus Hintergründe

5 Listeners

Sykora Gisler by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sykora Gisler

8 Listeners

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

17 Listeners

NZZ Akzent by NZZ

NZZ Akzent

34 Listeners

Debriefing 404 by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Debriefing 404

2 Listeners

Sternstunde Philosophie by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie

30 Listeners

Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

Apropos – der tägliche Podcast

25 Listeners

Literaturclub Interview by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Literaturclub Interview

3 Listeners

NZZ Geopolitik by NZZ

NZZ Geopolitik

10 Listeners

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

21 Listeners