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Wer in diesen Wochen in München ist, sollte einen Abstecher ins Deutsche Museum einplanen. Gleich neben dem Eingang, in direkter Nachbarschaft zum Foucaultschen Pendel, läuft die Sonderausstellung Planetary Health. Sie zeigt, wie der Zustand der Erde direkte Folgen für unseren Körper hat und was wir dagegen tun können.
Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge von Tonspur Wissen mit Sebastian Brumann, Museumspädagoge und Mitglied der Ausstellungsleitung im Deutschen Museum München. Das Deutsche Museum ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft. Er erklärt, warum Klimawandel und Biodiversitätsverlust keine abstrakten Zukunftsthemen sind, sondern längst in unseren Körpern angekommen sind.
Tonspur Wissen macht in der kommenden Woche Pause. Am 21. Mai ist Ursula Weidenfeld wieder da. Tonspur Wissen ist der Podcast der Leibniz-Gemeinschaft und der Rheinischen Post.
Seit die Artemis-Mission der USA Menschen weiter ins All gebracht hat als je zuvor, ist das Thema Raumfahrt zurück in den Schlagzeilen. China und Indien wollen zum Mond. Elon Musk träumt vom Mars. Und die Welt redet von einem neuen Space Race. Aber was ist daran wirklich neu?
Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge von Tonspur Wissen mit Tilmann Siebeneicher, Zeithistoriker, Koordinator im Leibniz Lab Transformationen und Umbrüche, Forscher am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Lehrbeauftragter an der Freien Universität Berlin. Er ordnet ein, was gerade am Himmel passiert und warum das ohne einen Blick zurück in die 1930er und 1940er Jahre kaum zu verstehen ist.
Eine Wohnung kaufen, ein Haus bauen, endlich in den eigenen vier Wänden leben: Das wollen viele, doch in Deutschland gelingt es weniger Menschen als fast überall sonst in Europa. Nur knapp 48 Prozent der Haushalte leben im Wohneigentum. Der europäische Durchschnitt liegt bei fast 70 Prozent. Warum ist das so? Und wer schafft den Sprung ins Eigentum überhaupt noch?
Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge mit Prof. Dr. Philipp Lersch, Soziologieprofessor an der Humboldt-Universität Berlin und Forscher am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft), über eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Lersch hat untersucht, wie stark der Besitz von Wohneigentum in Deutschland von Generation zu Generation weitergegeben wird. Sein Befund ist ernüchternd: Der Zusammenhang zwischen dem Eigentum der Eltern und dem der Kinder ist in Deutschland besonders stark. Und er wird nicht schwächer, weil mehr Menschen den Weg ins Eigentum finden, sondern weil selbst Kinder aus Eigentümerfamilien mittlerweile an den gestiegenen Preisen scheitern.
Übrigens: Die Stimme des Westens zum Hören findet ihr jeden Abend auf https://rp-online.de/podcasts/stimme-des-westens/, aber natürlich auch auf allen Podcastplattformen unter „Stimme des Westens zum Hören“. Die Umfrage dazu, wie euch das News-Update gefällt, gibt es unter rp-online.de/umfrage Spaß beim Hören und Bewerten!“
Wir alle schlafen. Oder versuchen es zumindest. Aber warum brauchen wir Schlaf eigentlich so dringend, und was passiert, wenn er fehlt?
In dieser Folge von Tonspur Wissen spricht Ursula Weidenfeld mit Dr. Hanna Zwaka, Forschungsgruppenleiterin Verhaltensbiologische Neurowissenschaften am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg. Gemeinsam gehen sie einer Frage nach, die uns alle betrifft und die die Forschung bis heute intensiv beschäftigt.
Es geht um Gedächtnis, Reparaturprozesse im Gehirn, Schlafdruck und die Folgen von Schlafmangel. Und es geht um Tiere, mit denen man in diesem Zusammenhang vielleicht nicht gerechnet hätte: Zebrafische, Quallen und Korallen. Die Folge zeigt, wie grundlegend Schlaf für das Leben ist und warum die Nacht viel mehr ist als nur eine Pause vom Tag.
Deutschland diskutiert über bessere Gesetze, schnellere Reformen und wirksamere Politik. Doch oft fehlt dafür die entscheidende Grundlage: Daten, die sinnvoll miteinander verknüpft und wissenschaftlich ausgewertet werden können.
In dieser Folge von Tonspur Wissen spricht Ursula Weidenfeld mit drei Gästen darüber, warum das geplante Forschungsdatengesetz so relevant ist. Es geht um nichts Geringeres als die Frage, ob politische Entscheidungen in Deutschland künftig präziser, gerechter und wirksamer werden können.
Zu Gast sind Prof. Regina T. Riphahn, Ph.D., der Vizepräsidentin der nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Inhaberin des Lehrstuhls für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Kerstin Schneider, Professorin für Finanzwissenschaft und Steuerlehre an der Bergischen Universität Wuppertal und Mitglied des erweiterten Vorstands des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen (RWI), sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph M. Schmidt, der designierte Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und bisherige Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.
Gemeinsam erklären sie, warum Deutschland bei der Nutzung von Forschungsdaten hinter anderen Ländern zurückliegt, welche Folgen das für die Politikberatung hat und wie ein modernes Forschungsdatengesetz helfen könnte, Krisen, Reformen und gesellschaftliche Entwicklungen deutlich besser zu verstehen.
Wer ins Krankenhaus kommt, will gesund wieder raus. Doch genau das ist nicht selbstverständlich. Denn die Qualität der Versorgung hängt nicht nur von Ärztinnen und Ärzten ab, sondern ganz entscheidend auch von der Pflege. Und genau hier liegt ein großes Problem.
In dieser Folge von Tonspur Wissen spricht Moderatorin Ursula Weidenfeld mit Dr. Oliver Schlenker, Ökonom am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in München (ifo). Er ist stellv. Bereichsleiter für Soziale Marktwirtschaft und Institutionenökonomik. Er hat untersucht, welche Folgen es hat, wenn in Krankenhäusern Pflegekräfte fehlen und kommt zu einem klaren Ergebnis: Wo weniger examiniertes Pflegepersonal arbeitet, steigt die Sterblichkeit von Patientinnen und Patienten.
Deutschland gehört zu den führenden Forschungsstandorten der Welt – und trotzdem gelingt es oft nicht, aus guten Ideen erfolgreiche Innovationen zu machen. Im internationalen Vergleich liegen wir hinter den USA und China, vor allem wenn es darum geht, neue Technologien schnell in die Anwendung zu bringen.
In dieser Folge von Tonspur Wissen spricht Ursula Weidenfeld mit Prof. Dr. Irene Bertschek. Sie ist die Leiterin der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung, Professorin für Ökonomik der Digitalisierung an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Forschungsbereichsleiterin am Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Gemeinsam analysieren sie, wo Deutschland im Innovationswettbewerb steht und warum es trotz guter Voraussetzungen oft an der Umsetzung hapert.
Sollten Kinder und Jugendliche erst später Zugang zu Social Media bekommen. Diese Frage wird aktuell weltweit diskutiert. Australien hat bereits ein Social Media Verbot für unter 14-Jährige beschlossen. Auch in Europa und Deutschland gibt es politische Forderungen nach Altersgrenzen für Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat. Doch was sagt die Forschung dazu. In dieser Folge von Tonspur Wissen spricht Moderatorin Ursula Weidenfeld mit Dr. Stephan Dreyer, Senior Researcher am Leibniz Institut für Medienforschung Hans Bredow Institut in Hamburg. Er erklärt, warum die Diskussion komplexer ist als sie oft wirkt, welche Risiken Social Media tatsächlich mit sich bringen können und warum einfache Verbote möglicherweise nicht die beste Lösung sind.
Infrastruktur, Subventionen, Zukunftstechnologien. Prof. Reint Gropp analysiert die drei Phasen der Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland. Während Straßen und Netze schnell auf Westniveau gebracht wurden, verhinderten Beschäftigungssubventionen teils notwendigen Strukturwandel. Heute plädiert er für Mut zur Veränderung, Investitionen in Forschung und eine stärkere Finanzierung von Hochschulen als Grundlage für Innovation. Prof. Reint E. Gropp ist der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle.
Die Ostsee hat so wenig Wasser wie selten zuvor. In der neuen Folge Tonspur Wissen erklärt Dr. Michael Naumann, warum eine stabile Ostwindlage große Wassermengen in die Nordsee gedrückt hat und wie das Wasser nun zurückkehrt. Entscheidend ist dabei salzreiches Nordseewasser, das Sauerstoff in die Tiefen transportiert und damit zeitweise neues Leben ermöglicht. Dr. Michael Naumann forscht am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde in der Sektion Physikalische Ozeanographie und Messtechnik.
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