
Sign up to save your podcasts
Or


Ein herzhaftes Winteressen erfreut uns im Rheinland ja immer ganz besonders. Und gerne darf Kappes auf den Tisch. Also Kohl. Kohl ist vielfältig, reich an Vitaminen, Ballaststoffen und besonderen sekundären Pflanzenstoffen. Dr. Vanda Púčiková erklärt, warum Senfölglucoside entzündungshemmend, antimikrobiell und krebspräventiv wirken können. Sie zeigt, wie Züchtung die Inhaltsstoffe beeinflusst und warum Kohlrabi und Rotkohl besonders viel Potenzial haben. Die Biologin forscht am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau in Großbeeren.
Informationskampagnen sollen Menschen zu gesünderer und klimafreundlicherer Ernährung bewegen. Doch eine große Studie zeigt, dass sie vor allem diejenigen erreichen, die ohnehin schon wenig Fleisch essen. Jana Eßer erklärt bei Ursula Weidenfeld, warum Viel-Fleischesser oft mit Trotz reagieren und weshalb Veränderungen in der Entscheidungsumgebung deutlich wirksamer sind. Jana Eßer forscht am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (rwi) in Essen.
Künstliche Zellen ermöglichen der Krebsforschung einen neuen Blick auf das Immunsystem. In dieser Folge Tonspur Wissen, spricht Ursula Weidenfeld mit Dr. Oskar Staufer. Er ist Leiter Immuno-Materialien am Leibniz-Institut für neue Materialien in Saarbrücken und erklärt, wie synthetische Zellen aufgebaut werden, warum sie besser kontrollierbar sind als natürliche Zellen und wie sie helfen können, Immuntherapien zu verbessern und künftig gezielter einzusetzen.
Offene Grenzen galten lange als Symbol einer globalisierten Welt. Doch seit einigen Jahren gewinnen Grenzen wieder an Bedeutung. Die Geografin Prof. Dr. Judith Miggelbrink erklärt, warum Staaten wieder stärker kontrollieren, welche Rolle Migration, Sicherheit und Globalisierung spielen und weshalb Grenzen immer auch eine symbolische Funktion haben. Sie ist Direktorin des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Leipzig. Ihre Forschungsarbeit ist Teil des Leibniz-Lab für Transformation und Umbrüche.
Sprache verändert sich ständig doch heute nehmen wir diesen Wandel stärker wahr als früher. Prof. Dr. Henning Lobin erklärt, wie soziale Medien, politische Begriffe und Framing unsere Wahrnehmung prägen. Er zeigt in dieser Tonspur, warum Sprache im Kern stabil bleibt und weshalb Verständlichkeit eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Prof. Dr. Henning Lobin ist Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim.
In Krisen einen kühlen Kopf zu bewahren und vor allem nach der Krise wieder schnell in die Spur zu kommen, ist nicht leicht. Wer kann das eigentlich besser? Männer oder Frauen? Oder hat es am Ende gar nichts mit dem Geschlecht zu tun? Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Prof. Dr. Klaus Lieb. Er ist der Wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung in Mainz. Er ist außerdem der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz.
Seit Anfang des Jahres werden junge Männer in Deutschland wieder aufgefordert, über einen Dienst bei der Bundeswehr nachzudenken. Historiker Till van Rahden ordnet diese Entwicklung historisch ein. Er erklärt, warum die Wehrpflicht keine zwingende Folge demokratischer Ordnung ist, wie sie in Deutschland entstand und weshalb sie immer in einem Spannungsverhältnis zur individuellen Freiheit steht. Till van Rahden ist Professor für europäische Geschichte an der Universität Montreal und ehemaliger Senior Fellow am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz.
Es sind bedeutende Momente in der Geschichte die wir im Nachgang oft als Zeitenwende bezeichnen würden. Kriege, politische Wechsel oder Ereignisse die das Leben in bestimmten Bereichen nachhaltig verändert haben. Zum Beispiel der Fall der Mauer. Dem gehen wir heute in der Tonspur nach.
Im Gespräch mit Ursula Weidenfeld zeigt Prof. Dr. Frank Bösch, dass große gesellschaftliche Umbrüche oft aus mehreren gleichzeitig wirkenden Krisen entstehen und dass frühere Epochen erstaunlich ähnliche Dynamiken kannten. Er ist der Direktor des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam.
4MOST ist der neue Spektrograf der Europäischen Südsternwarte in Chile. Er kann das Licht von 2500 Sternen gleichzeitig messen und in 18.000 Farben zerlegen. Das ermöglicht eine beispiellose Durchmusterung der Milchstraße und anderer Galaxien. In der Astrophysik eine Sensation und auch für Laien die Chance auf neue Erkenntnisse aus dem All. Zu Gast in dieser Tonspur ist Prof. Dr. Matthias Steinmetz. Er ist der wissenschaftliche Vorstand des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP). Er berichtet im Gespräch mit Ursula Weidenfeld von der zehnjährigen Bauzeit, den ersten Erfolgen und von der Forschung, die nun für viele Jahre vor ihnen liegt.
Tonspur Wissen geht in die Weihnachtspause. Wir wünschen ihnen und euch eine schöne und friedliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das Jahr 2026. Wir freuen uns schon auf den 08. Januar 2026. Da gibt es die nächste Ausgabe von Tonspur Wissen!
Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen wirkt die Weltpolitik zerrissener denn je und viele fragen sich, ob das 1,5-Grad-Ziel überhaupt noch realistisch ist.
Ursula Weidenfeld spricht darüber mit Prof. Dr. Ottmar Edenhofer. Er ist der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Es gehört zur Leibniz-Gemeinschaft. Er erklärt, warum ein temporäres Überschießen wohl unvermeidlich geworden ist.
Gleichzeitig zeigt er optimistische Wege auf, wie Klimapolitik trotz geopolitischer Krisen wirken kann.
From the publisher's feed

110 Listeners

52 Listeners

11 Listeners

19 Listeners

106 Listeners

103 Listeners

27 Listeners

40 Listeners

2 Listeners

4 Listeners

1 Listeners

13 Listeners

38 Listeners

4 Listeners

13 Listeners

17 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

32 Listeners

0 Listeners

0 Listeners