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Sie wachsen nicht nur in Mexiko oder Südamerika, sondern auf allen fünf Kontinenten, auch in Brandenburg und Thüringen. Seit Jahrtausenden gelten sie als heilig, als Tor zu inneren Einsichten und zu Gott. Und seit einigen Jahren untersuchen Kliniken weltweit, ob ihr Wirkstoff Menschen helfen kann, denen bisher keine Therapie geholfen hat. Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge von Tonspur Wissen mit Prof. Dr. Dirk Hoffmeister. Er leitet am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie, dem Hans-Knöll-Institut in Jena, den Bereich Pharmazeutische Mikrobiologie und hat die gleichnamige Professur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er gehört zu den Forschern, die am meisten über Zauberpilze wissen.
Man kann sich das Erbgut einer Pflanze vorstellen wie ein Haus. Die Gene sind die Räume, und überall gibt es Lichtschalter, Thermostate und einen Sicherungskasten, die bestimmen, wo wann was passiert. Wer weiß, wo diese Schalter sitzen, kann Pflanzen gezielt verändern. Genau daran wird gerade mit großem Tempo geforscht, und deutsche Wissenschaftler sind vorne dabei. Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge von Tonspur Wissen mit zwei Gästen vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben. Prof. Dr. Nicolaus von Wirén ist Geschäftsführender Direktor des IPK. Dr. Jędrzej Szymański leitet am IPK die Forschungsgruppe Netzwerkanalyse und Modellierung und am Forschungszentrum Jülich die Forschungsgruppe Omics-Daten.
Kaum ein Thema spaltet so leise und so wirkungsvoll wie das Erben. Die einen starten mit einem Polster ins Leben, die anderen mit nichts. Und bald wird in Karlsruhe darüber verhandelt, ob das so bleiben darf. Grund genug für eine Bestandsaufnahme. Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge von Tonspur Wissen mit Dr. Nhat An Trinh, die am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung zu Vermögen und gesellschaftlichem Zusammenhalt forscht. Das WZB ist Teil der Leibniz Gemeinschaft.
Am Einheitswochenende wird gern bilanziert. Diese Folge macht es mit spitzem Bleistift statt mit Sonntagsreden. Und das Ergebnis ist ambivalenter, überraschender und stellenweise unbequemer, als es die üblichen Ost-gegen-West-Debatten vermuten lassen. Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge von Tonspur Wissen mit Prof. Dr. Reint Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle. Gropp lebt selbst seit Langem im Osten, stammt aus dem Westen und räumt gleich zu Beginn mit einem Reflex auf: Den Osten als einheitlichen Block gibt es nicht. Es gibt rasant wachsende Regionen wie Berlin, Leipzig und Dresden, und es gibt die am schnellsten schrumpfenden Landstriche Deutschlands. Beides zusammen ergibt einen, wie Gropp sagt, unbequemen Durchschnitt, der die Wirklichkeit kaum abbildet.
Der Nachbar tuschelt, die Lehrerin sorgt sich, die Großeltern haben sowieso eine Meinung: Kaum ein Thema wird so gern beurteilt und so selten belegt wie die Frage, was eine Trennung mit Kindern macht. Diese Folge dreht den Spieß um und schaut auf die Daten.
Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge von Tonspur Wissen mit zwei Gästen. Prof. Dr. Tina Baier ist Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Bern und eng mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung verbunden. Lukas Kern steht ganz am Anfang seines wissenschaftlichen Wegs. Er studiert Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet als studentische Hilfskraft am WZB und am Einstein Center Population Diversity. Das Wissenschaftszentrum Berlin ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft.
Alle reden über die miesen Pisa-Ergebnisse, und alle erinnern sich an den heißen Sommer. Was, wenn beides zusammenhängt? Bildungsforscher Dr. Christian König aus Berlin hat untersucht, wie sehr Hitze das Lernen von Kindern bremst. Und warum ausgerechnet die Frage, ob zu Hause eine Klimaanlage läuft, zur neuen Trennlinie zwischen Arm und Reich werden könnte.
Der Rauch war über halb Europa zu sehen. Aber das eigentlich Spannende passiert dort, wo man nichts mehr sieht: in den Partikeln, die tagelang in der Luft bleiben, und in den Aschewolken, die kilometerhoch aufsteigen. Was bedeutet das für die Menschen, für das Wetter der nächsten Monate und womöglich für das Klima? Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge von Tonspur Wissen mit Prof. Dr. Ina Tegen, Leiterin der Abteilung Atmosphärenmodellierung am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig und Hochschullehrerin an der Universität Leipzig. Sie ordnet ein, was ein Waldbrand wirklich in die Atmosphäre entlässt und wie lange es dort bleibt.
Tonspur Wissen ist zurück aus der Sommerpause. Gerne beantworten wir auch weiterhin eure Fragen rund um das Thema Wissenschaft. Fragen und Anregungen gerne an [email protected]
Darf die Politik Forschungsrichtungen abbestellen, die sie nicht mehr für wichtig hält? Genderforschung, Klimaforschung, ganze Lehrstühle: In mehreren Bundesländern stehen solche Fragen plötzlich im Raum. Und in den USA lässt sich in Echtzeit beobachten, was passiert, wenn ein Staat beginnt, der Wissenschaft ihre Themen vorzuschreiben.
Ursula Weidenfeld spricht in dieser Folge von Tonspur Wissen mit Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Wirtschaftswissenschaftler und neuer Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Er erklärt, was Wissenschaftsfreiheit eigentlich bedeutet, warum sie ein so hohes Gut ist und weshalb die Debatte darüber gerade so heftig Fahrt aufnimmt. Tonspur Wissen ist der Podcast der Leibniz-Gemeinschaft und der Rheinischen Post.
Erstaustrahlung der Folge: 12.01.2023
Billionen von Bakterien in unserem Darm, die für eine reibungslose Verdauung sorgen. Wenn die "WG" nicht gut zusammengestellt ist, dann kommt es oft zu Problemen. Mit einfachen Mitteln und sogar dem richtigen Joghurt, kann man schon viel tun. Ernährung ist ebenfalls ein Schlüssel zu einer guten Darmgesundheit. Auch die Forschung kommt immer weiter voran. Ursula Weidenfeld im Gespräch mit Lisa Budzinski. Sie forscht am deutschen Rheuma-Forschungszentrum in Berlin, einem Leibniz-Institut.
Erstausstrahlung der Folge: 05.09.2024
2023 haben wir in "Tonspur Wissen" schon einmal die Frage gestellt, wann Krebs besiegt werden kann. Damals skizzierte Prof. Dr. Philipp Beckhove, Direktor des Leibniz-Instituts für Immuntherapie in Regensburg, den aktuellen Forschungsstand und versprach, sich zu melden, sobald in ein paar Jahren erkennbare Fortschritte erzielt würden. Nun ging es schneller als erwartet: Er berichtet uns im Gespräch mit Ursula Weidenfeld von neuen Fortschritten und vielversprechenden Therapien, die Hoffnung machen.
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