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CO₂-Kompensationen sind für viele Unternehmen der Schlüssel, um ihre Klimaziele einzuhalten. Nun aber zeigen gemeinsame Recherchen der ZEIT, der britischen Tageszeitung The Guardian und des britischen Reporterpools SourceMaterial, dass über Jahre offenbar Millionen CO₂-Zertifikate verkauft wurden, die es nicht hätte geben dürfen. Im Gespräch berichtet der Journalist Tin Fischer von seiner Recherche für DIE ZEIT.
2014 massakrierte der sogenannte Islamische Staat im nordirakischen Sindschar Tausende Jesiden, viele Frauen und Mädchen wurden entführt und versklavt. Der Bundestag will die Gräueltaten am Donnerstag offiziell als Völkermord anerkennen. Hannah Bethke hat für ZEIT ONLINE mit der jesidischstämmigen Aktivistin Düzen Tekkal gesprochen – im Podcast erklärt sie die Hintergründe der geplanten Anerkennung als Völkermord.
Und sonst so? Botaniker finden neue Pflanzenarten heute nicht mehr nur in der Natur – sondern auch im Internet.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Leon Holly
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
CO2-Zertifikate: Grün getarnt
Luftfahrt: "Wir verpulvern Treibstoff, weil er so billig ist"
IS-Prozess in Frankfurt am Main: Das schwerste Verbrechen der Welt
Jesiden: Ampel und Union planen Einstufung von IS-Verbrechen als Völkermord
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Bei der Aufklärung des EU-Korruptionsskandals um die ehemalige Vizepräsidentin des Europaparlaments, Eva Kaili, gibt es einen neuen Zeugen: Der frühere EU-Abgeordnete Pier Antonio Panzeri, selbst mutmaßlicher Drahtzieher in dem Skandal, hat angekündigt, mit der belgischen Justiz zu kooperieren. Wie brisant Panzeris Aussagen sein könnten, berichtet Ulrich Ladurner, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist heute als einziger Regierungschef eines G7-Staats beim Weltwirtschaftsforum in Davos aufgetreten. Während er der Ukraine in seiner mit Spannung erwarteten Rede weitere Unterstützung zusicherte, hat er sich zur Lieferung von Kampfpanzern des Typs Leopard 2 nicht geäußert. Im Vorfeld hatte das EU-Parlament Scholz dazu aufgefordert, die Lieferung der Panzer an die Ukraine zu ermöglichen.
Der ukrainische Innenminister Denys Monastyrskyj ist am Mittwochmorgen bei einem Hubschrauberabsturz in der Nähe von Kiew ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind auch der ukrainische Vizeinnenminister Jehwhenij Jenin und ein Staatssekretär sowie mehrere Kinder. Wie es zu dem Absturz kam, ist noch unklar. Neuer amtierender Innenminister der Ukraine wird der bisherige nationale Polizeichef Ihor Klymenko.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Pier Antonio Panzeri: Mutmaßlicher Drahtzieher in EU-Korruptionsskandal will kooperieren
Korruptionsskandal im EU-Parlament: Politik in bar
Scholz
Ukraine: Ukrainischer Innenminister bei Hubschrauberabsturz nahe Kiew getötet
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Mehr als 1,4 Milliarden Menschen leben aktuell in China. Das Land hat die größte Bevölkerung der Welt, doch nun ist die Einwohnerzahl zum ersten Mal seit sechs Jahrzehnten gesunken. Ende 2022 lebten 850.000 Menschen weniger in China als im Vorjahr. Über die Gründe und Folgen spricht Finn Mayer-Kuckuk vom China.Table Professional Briefing.
Noch bis zum 20. Januar treffen sich im Schweizer Davos Politikerinnen und Politiker, Topmanagerinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen. Im Was-jetzt?-Podcast spricht die ZEIT-ONLINE-Redakteurin Marlies Uken über den Besuch der deutschen Politiker auf dem Weltwirtschaftsforum und die Kritik an dem Treffen.
Und sonst so? Aktien sind in Deutschland so beliebt wie nie – vor allem bei jungen Menschen.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit/Redaktion: Paulina Kraft, Mathias Peer
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Nach Christine Lambrechts Rücktritt wird Boris Pistorius (SPD), der seit 2013 Innenminister in Niedersachsen ist, neuer Verteidigungsminister. Lisa Caspari, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, ordnet Scholz Personalentscheidung ein und erklärt, vor welchen Aufgaben Pistorius jetzt steht.
Heute hat das Weltwirtschaftsforum (WEF) begonnen. Bei dem viertägigen Treffen stehen Themen wie die Folgen des Ukraine-Kriegs, Inflation, Klimaschutz und Ernährungssicherheit im Fokus. Ursula von der Leyen lobte in einer Rede zum Auftakt der Veranstaltung die gewonnene Unabhängigkeit der europäischen Länder von fossilen Brennstoffen aus Russland.
Bei einem Überfall auf das Grüne Gewölbe in Dresden erbeuteten Diebe im November 2019 Juwelen und Schmuck im Wert von rund 113 Millionen Euro. Heute haben drei der mutmaßlich sechs Täter Geständnisse abgelegt. Im Gegenzug wurden den Angeklagten Strafmilderungen in Aussicht gestellt.
Was noch? Ab heute darf man seine Neujahrsvorsätze offiziell über Bord werfen.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Boris Pistorius: Stabiler Mann
Verteidigungsministerium: Der Schleudersitz
Weltwirtschaftsforum in Davos: Treffen im Krisenmodus
WEF 2023: Ursula von der Leyen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
Dresden: Angeklagte gestehen Beteiligung an Juwelenraub aus dem Grünen Gewölbe
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Nach zwölf Jahren Funkstille ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bereit, sich mit Syriens Machthaber Baschar al-Assad zu treffen. Hinter dieser Kehrtwende steckt das Machtkalkül zweier Autokraten, Russlands Staatschef Wladimir Putin und Präsident Erdoğan, sagt die Politikwissenschaftlerin Kristin Helberg. Im Gespräch mit Constanze Kainz erklärt sie außerdem, wie ein Deal zwischen der Türkei und Syrien aussehen könnte und warum dieser auf Kosten der Kurden gehen würde.
Außerdem: Der Deutsche Bundestag ist eines der größten Parlamente der Welt – und er ist in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen. Nun hat die Ampel einen Entwurf für eine Wahlrechtsreform vorgelegt. Warum die Union den Vorschlag für verfassungswidrig hält und welche Veränderungen ein neues Wahlrecht bringen könnte, weiß Lenz Jacobsen, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Angesichts eines Eiermangels kaufen sich immer mehr Menschen in Neuseeland selbst Hühner, Tierschutzaktivisten sind alarmiert.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit/Redaktion: Sarah Vojta
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Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) tritt von ihrem Amt zurück. Lambrecht, die seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Bundespolitik tätig ist, geriet in den vergangenen 13 Monaten immer wieder in die Negativschlagzeilen, Kritiker warfen ihr mangelnden Sachverstand vor. Woran ist die Ministerin schlussendlich gescheitert? Und: Was muss ihre Nachfolge jetzt anders machen? Antworten auf diese Fragen weiß Peter Dausend, Redakteur in der Hauptstadtredaktion der ZEIT.
Am heutigen Montag beginnt das 53. Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. Anlässlich des Treffens hat die Organisation Oxfam den Bericht Survival of the Richest veröffentlicht: Zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert nehmen extreme Armut und extremer Reichtum gleichzeitig zu.
Wie kann der russische Präsident Wladimir Putin für den Angriffskrieg in der Ukraine zur Rechenschaft gezogen werden? Diese Frage will Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) heute bei einem Besuch des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag diskutieren.
Was noch? Komet C/2022 E3 stattet der Erde einen Besuch ab.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Verteidigungsministerin: Christine Lambrecht reicht Rücktritt ein
Rücktritt von Christine Lambrecht: Wieder eine Frau?
Weltwirtschaftsforum in Davos: Schafft den PR-Zirkus ab
Thema: Krieg in der Ukraine
Thema: Annalena Baerbock
Zeit-Verbrechen Podcast zu Kriegsverbrechen
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Joe Biden steht in der Kritik, weil geheime Regierungsdokumente von ihm gefunden wurden. Trivial ist der Fund dennoch nicht, da einige Dokumente der strengsten Geheimhaltungsstufe unterliegen sollen. Die US-Korrespondentin von ZEIT ONLINE, Rieke Havertz, ordnet den Fund ein und erklärt, wie sehr sie den Präsidenten belasten.
„Lützerath bleibt“ ist die Parole derjenigen, die das Abbaggern des Dorfes verhindern wollten. Nun ist es geräumt, es bleiben Vorwürfe von Polizeigewalt und Gewalt der Demonstrierenden. Laura Cwiertnia war am Ort und berichtet von ihren Erfahrungen.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit/Redaktion: Lennard Simmons und Christina Felschen
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Weitere Links zum Thema:
Joe Biden: Ein brisanter Fund
US-Präsident: Bidens kleine Geheimnisse
Proteste in Lützerath: Der Marsch der Frustrierten
Lützerath Liveblog
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Nach übereinstimmenden Berichten will Christine Lambrecht (SPD) kommende Woche von ihrem Amt als Bundesverteidigungsministerin zurücktreten. Die Ministerin steht schon seit Längerem in der Kritik. Wer den Herausforderungen, vor denen das Verteidigungsministerium steht, gewachsen ist und die Nachfolge von Lambrecht antreten könnte, bespricht Roland Jodin mit der ZEIT-Politikredakteurin Katharina Schuler.
Seit Mitte September 2022 befindet sich der Iran im Ausnahmezustand. Infolge der landesweiten Proteste kam es zu Verhaftungen, Todesurteilen und Hinrichtungen. Es scheint aber so, als würde das öffentliche Interesse und damit der Druck auf die Bundesregierung nachlassen. Über die Situation im Iran und die Handlungsmöglichkeiten der Bundesregierung berichtet Farhad Payar, Redaktionsleiter des deutschsprachigen Onlinemagazins Iran Journal.
Alles außer Putzen: Stöbern Sie nach Themen, die 2022 im Nachrichtenalltag untergegangen sind.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
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Links zur Folge:
Christine Lambrecht: "Das Maß ist schon lange voll"
Iran: Proteste gegen das Regime
Vergessene Nachrichten 2022
"Die vergessenen Krisen in Afrika"
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Seit Mittwoch dieser Woche räumt die Aachener Polizei das nordrhein-westfälische Dorf Lützerath. Denn RWE will es abreißen, um an die darunter gelegene Braunkohle zu gelangen. Die Räumung erfolgte schneller als erwartet – dabei aber nicht ohne Konfrontation. Beide Seiten, Polizei und Aktivisten, werfen sich gegenseitig Gewalt vor. Hinzu kamen starker Wind, Dauerregen und Temperaturen unter zehn Grad, die allen zu schaffen machten.
Wie haben die Klimaaktivisten die vergangenen Tage in Lützerath erlebt? Warum nehmen sie für diesen Ort so viel auf sich? Und: Was bleibt von ihrem Protest, wenn die Polizei die Räumung beendet hat? Darüber spricht Jannis Carmesin in einer Spezialfolge von "Was jetzt?" mit Pia Rauschenberger, die das Dorf mehrmals besucht hat – so auch diese Woche.
Moderation: Pia Rauschenberger und Jannis Carmesin
Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz und Mounia Meiborg
Mitarbeit: Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Lützerath: Liveblog
Lützerath: Ein Spektakel vor entblößter Erde
Klimaaktivisten: Lange hält die Kette nicht
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Am 24. Februar jährt sich Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine. Mittlerweile konzentrieren sich die Kämpfe auf den Osten des Landes, wo sich beide Parteien einen erbitterten Stellungskrieg liefern und Russland zuletzt Erfolge meldete. Was das bedeutet und wie es mit dem Krieg weitergeht, bespricht Constanze Kainz mit dem Russlandexperten Maxim Kireev.
Antibiotika bis Krebsmedikamente sind Mangelware in Deutschland. Ingo Arzt, Gesundheitsredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt, wie es dazu kommen konnte.
Und sonst so? Der wahrscheinlich älteste Blogger der Welt.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit/Redaktion: Lennard Simmons und Paulina Kraft
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**Weitere Links zum Thema: **
Gesundheitssystem: "Ärzte und Apotheker rechnen mit anhaltendem Medikamentenmangel"
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Militärische Lage in der Ukraine: "Wie sich der Krieg in den kommenden Wochen entwickeln könnte"
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