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Arne Schönbohm, der Chef des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnologe (BSI) steht derzeit wegen seiner angeblichen Kontakte zu russischen Geheimdienstkreisen in der Kritik. Darauf machte zuletzt Jan Böhmermann in seiner Sendung "ZDF Magazin Royale" aufmerksam. Bekannt sind die fragwürdigen Kontakte des BSI-Chefs aber eigentlich schon seit Längerem. Unsere Kollegin Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort, recherchierte bereits vor drei Jahren dazu. Sie spricht mit uns heute über den eigentlichen Skandal im Fall Schönbohm.
Das Interesse an einem Freiwilligen Sozialen Jahr ist so groß, dass nur für jeden dritten Bewerber ein Platz zur Verfügung steht. Denn für viele ist es eine gute Möglichkeit, nach dem Schulabschluss erste Berufserfahrungen zu sammeln. Für andere ist der Freiwilligendienst hingegen keine Option, da er nur gering entlohnt wird. Somit bleibt das Freiwillige Soziale Jahr meist den jungen Menschen aus einkommensstärkeren Familien vorbehalten. Über die strukturellen Probleme des Freiwilligen Sozialen Jahres sprechen wir heute mit Sophie Deistler, freie Autorin für ZEIT ONLINE.
Was noch? Sechs US-amerikanische Firmen versprechen, ihre Roboter nicht zu bewaffnen.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Larissa Kögl, Pauline Pieper und Anne Schwedt
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Arne Schönbohm: Ein dubioser Verein
Bundesamt für Sicherheit: Vorwurf von KGB-Kontakten könnte BSI-Chef Schönbohm den Job kosten
Freiwilligendienst: Weiblich, weiß, privilegiert
Frank-Walter Steinmeier: Bundespräsident fordert Pflichtdienst für alle jungen Menschen
Eine Verpflichtung zu einem sozialen Jahr ist falsch: Eine Kolumne von Marcel Fratzscher
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Über 80 Raketen feuerte Russland am Morgen auf mehrere ukrainische Städte ab, darunter auch die Hauptstadt Kiew. Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete die Angriffe als Vergeltung für die Explosion auf der Krim-Brücke am vergangenen Samstag und drohte mit weiteren Angriffen.
Der Zwischenbericht der Expertenkommission zu Gas und Wärme sieht ein zweistufiges Modell vor, um den Gaspreis für Privathaushalte und Unternehmen zu senken. Wie soll die Gaspreisbremse funktionieren? Und: Geht dadurch der Anreiz zum Energiesparen verloren? Diese Fragen stellt Moses Fendel an Mark Schieritz, wirtschaftspolitischer Korrespondent im Hauptstadtbüro der ZEIT.
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die drei US-Ökonomen Ben Bernanke, Douglas Diamond und Philip Dybvig.
Was noch? Die Ice Bucket Challenge trägt Früchte.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]
Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Krieg: Putin droht Ukraine mit weiteren "harten" Angriffen
Alexander Lukaschenko: Belarus kündigt gemeinsame Truppe mit Russland an
Waffenlieferungen: Deutschland liefert Ukraine erstes Luftabwehrsystem
Gaspreiskommission: Einmalzahlung und Preisdeckel gegen die Energiekrise
Nobelpreis für Wirtschaft: Wirtschaftsnobelpreis geht an Trio um Ex-US-Notenbankchef Ben Bernanke
Was noch? Die "Ice Bucket Challenge" trägt Früchte
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Durch die Lecks an den Nord-Stream-Pipelines und die Sabotage bei der Deutschen Bahn ist die kritische Infrastruktur in Bedrängnis geraten. Es wird diskutiert, wie die Infrastruktur geschützt werden kann. Eine Komplettüberwachung ist laut Experten unmöglich. Politikredakteur bei der ZEIT, Ingo Malcher, hat mit Kolleginnen und Kollegen dazu recherchiert und erzählt von dem Bedrohungsrisiko.
Niedersachsen hat gewählt. Knapp 6,1 Millionen Wahlberechtigte durften ihr Stimme abgeben. Die SPD ist stärkste Kraft, die FDP erlebt einen desaströsen Wahlabend. [Lisa Caspari](https://www.zeit.de/autoren/C/Lisa_Caspari/index.xml, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, ordnet das Ergebnis der Wahl für die Ampel-Koalition ein.
Und sonst so? Das iranische Staatsfernsehen wurde gehackt.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit/Redaktion: Lennard Simmons
Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Anschläge auf kritische Infrastruktur: Wie verwundbar sind wir?
Zugausfälle in Norddeutschland: Bahn-Kabel wurden "vorsätzlich durchtrennt"
Niedersachsen-Wahlkampf: Und eine Kuh kackt in Stephan Weils Büro
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Am Samstagmorgen erschütterte eine Explosion die Kertsch-Brücke, die Russland mit der ukrainischen Halbinsel Krim verbindet. Denis Trubetskoy, der als freier Journalist in Kyjiw arbeitet, spricht der Zerstörung der Brücke große Bedeutung zu. Unter anderem die Versorgung der russischen Armee im Süden der Ukraine werde durch die Schäden an der Brücke erschwert.
Mehrere tausend Menschen sind am gestrigen Samstag dem Aufruf der AfD gefolgt und haben vor dem Bundestag in Berlin gegen die Politik der Bundesregierung demonstriert. Das Motto: "Energiesicherheit und Schutz vor Inflation – unser Land zuerst". Sorgen wegen der hohen Inflation und der Energiekrise treiben aber nicht nur die Kernklientel der AfD auf die Straße – breite Teile der Gesellschaft haben Angst, dass sie im Winter womöglich ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Tilman Steffen, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, schätzt das Protestpotenzial in Deutschland für den Herbst und Winter ein.
Alles außer Putzen: Vier Lese- und Filmtipps für alle, die das Backen zu ihrem Hobby machen wollen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Leon Holly und Lisa Pausch
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Brand der Krim-Brücke: An Symbolkraft kaum zu überbieten
Ukraine: Teile der Krim-Brücke nach Explosion eingestürzt
Proteste im Herbst: Ist das noch links?
Energiekrise: So können Sie sich jetzt auf Herbst und Winter vorbereiten
Alles außer Putzen: Die Brotrebellen
Alles außer Putzen: Mit Laib und Seele
Alles außer Putzen: Fast perfekt
Alles außer Putzen: Eines für alle
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Nach Jahrzehnten des Fortschritts hat der Hunger in der Welt in den vergangenen Jahren wieder zugenommen: Laut dem letzten Jahresbericht der Welthungerhilfe haben knapp 830 Millionen Menschen auf der Welt nicht genug zu essen. Das liegt an der Klimakrise, Kriegen und der Pandemie, aber auch an einem globalen Ernährungssystem, dem es an Widerstandskraft fehlt.
Gemeinsam mit Christiane Grefe, Expertin für Ernährung und Landwirtschaft im Hauptstadtbüro der ZEIT, sucht Podcast-Host Jannis Carmesin in dieser Langfolge des Nachrichtenpodcasts Was jetzt? nach Auswegen. Und zwei Korrespondentinnen und ein Auslandsreporter erzählen die Geschichten von Menschen, die Hunger erleben – und welchen, die Ideen haben, wie er zu lindern ist: aus Mauretanien, dem Libanon und Indien.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Christiane Grefe, Lea Frehse, Issio Ehrich, Natalie Mayroth
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Links zur Folge:
Themenseite: Hungersnot
Hungersnot: Wenn Krieg und Klimawandel aufeinandertreffen
Weizen aus der Ukraine: Lässt sich hier noch Weizen ernten?
Welthunger: "Das globale Handelssystem befriedigt nicht die Ernährungsbedürfnisse"
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Putin muss sich zu seinem 70. Geburtstag mehreren selbst gemachten Problemen stellen. Die jüngst illegal annektierten Gebiete erobert die Ukraine wieder zurück. In Russland wird Kritik an der Kriegsführung laut. Der außenpolitische Korrespondent der ZEIT in Russland, Michael Thumann, erklärt, wie es mit Putin weitergehen und wie ein Russland nach Putin aussehen könnte.
Nach dem offenbar gewaltsamen Tod Mahsa Jina Aminis protestieren Iraner und besonders Iranerinnen gegen das islamische Regime. Ihre Wut wird vielfach auf sozialen Medien geteilt, doch der Iran stellt inzwischen immer wieder den Zugang zum Netz ab. Digitalredakteurin bei ZEIT ONLINE, Meike Laaf, hat dazu recherchiert und berichtet, wie sich die Sperren umgehen lassen.
Und sonst so? Sternenschlafgeschichten
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit/Redaktion: Lennard Simmons
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Weitere Links zur Folge:
Fünf vor acht / Wladimir Putin: In seinem 70. Lebensjahr hat Putin das Glück verlassen
Krieg gegen die Ukraine: EU-Staaten einigen sich auf neues Sanktionspaket gegen Russland
Internet im Iran: Wie sich der Iran vom Internet abschottet
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Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an Menschenrechtler aus Belarus, Russland und der Ukraine. Was die Entscheidung des Nobelkomitees bedeutet und warum es vor allem in der Ukraine auch Kritik daran gibt, erklärt Alice Bota, Redakteurin im Politikressort der ZEIT und ehemalige Moskau-Korrespondentin.
Die Kultusministerinnen und -minister der Bundesländer haben versprochen, dass im Winter keine Schulen in Deutschland geschlossen werden – auch dann nicht, wenn das Gas in nächster Zeit knapp wird.
Iranische Behörden haben das Ergebnis einer offiziellen Untersuchung der Leiche von Mahsa Amini veröffentlicht.
Was noch? Bei der "Fat Bear Week" in Alaska können Bären-Fans für das dickste Prachtexemplar stimmen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Menschenrechte: Friedensnobelpreis für Menschenrechtler und zwei Organisationen
Menschenrechtsorganisation Memorial: Kein Platz für kritisches Erinnern
Oleksandra Matwijtschuk: "Dort ist kein normales Leben möglich"
Gasknappheit: Kultusminister sichern offene Schulen zu
Tod von Iranerin: Iran veröffentlicht offizielles Autopsieergebnis im Fall Mahsa Amini
Iran: "Proteste werden nicht aufhören, selbst wenn der Kopftuchzwang fällt"
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An diesem Sonntag wird in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt. Ministerpräsident Stephan Weil liegt in Umfragen mit seiner SPD knapp vor der CDU. Welche Themen beschäftigen die Menschen in Niedersachsen abseits der Bundespolitik? Und welche Koalitionsoptionen hat Stephan Weil, falls er die Wahl gewinnt? Diese Fragen klärt Pia Rauschenberger mit Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE.
Bei den Zwischenwahlen in den USA Anfang November wird das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats neu gewählt. Die Demokraten unterstützen im Wahlkampf extrem rechte Kandidaten der Repubikaner. Johanna Roth erklärt, was hinter dieser Taktik steht. Die Auslandskorrespondentin berichtet aus Washington, D. C. auch über die Stimmung im Wahlkampf.
Und sonst so? Aus Solidarität mit den iranischen Protesten schneiden sich Frauen die Haare ab.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Marc Fehrmann und Anne Schwedt
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Weitere Links zur Folge:
Stephan Weil: "I am the normal one"
Grüne in Niedersachsen: Schwächeln auf den letzten Metern
Stephan Weil: Und sein ganzer Körper nickt
Midterms 2022 in den USA: Mit der Wut der Frauen
Midterms in den USA: 201 Demokratieleugner
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In Prag trifft sich heute zum ersten Mal die neue "Europäische Politische Gemeinschaft". Neben den 27 EU-Mitgliedsstaaten sind auch 17 externe Gäste geladen, darunter die Ukraine und Moldau. Der Gipfel will die Geschlossenheit Europas gegen Russland demonstrieren.
Russlands Präsident Putin hat angekündigt Europas größtes Atomkraft Saporischschja in der Südukraine zu verstaatlichen.
Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux hat den diesjährigen Nobelpreis für Literatur gewonnen. Ob die Auszeichnung eine große Überraschung war, fragt Elise Landschek den Kulturredakteur bei ZEIT ONLINE David Hugendick.
Was noch? Der “Most Unwanted Song” besteht aus Musik, die Menschen besonders schlimm finden.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Europäische Politische Gemeinschaft: Vereint gegen Wladimir Putin
Erdoğan und Griechenland: Was die Türkei stolz macht, ist ein Albtraum für Griechenland
Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan: Droht ein neuer Krieg an Europas Peripherie?
AKW Saporischschja: Die Angst um den Atomkomplex
AKW Saporischschja: Atomkraftwerk im Ausnahmezustand
Ukraine-Überblick: EU einigt sich auf neue Sanktionen, Putin schließt Annektion ab
Nobelpreis für Literatur: Literaturnobelpreis geht an französische Schriftstellerin Annie Ernaux
Verkündung in Stockholm: Das war die Bekanntgabe des Literaturnobelpreises
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Die Explosionen in der Ostsee haben gezeigt, wie angreifbar Stromtrassen, Datenleitungen oder Gasspeicher sind. Marc Widmann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, erklärt, warum der Schutz solcher linearen Infrastrukturen so kompliziert ist und wie verwundbar wir eigentlich sind.
In Afrika herrscht die größte Dürre seit 40 Jahren. Die Welt müsse hinschauen, mahnt der Schriftsteller und Journalist Navid Kermani im Podcast. Er hat für die ZEIT über die Hungerkrise in Afrika berichtet. Im Podcast schildert er seine Eindrücke von vor Ort und erklärt, warum diese Dürre besonders verheerend ist. Außerdem geht es darum, wie der Krieg in der Ukraine und der Hunger in Madagaskar zusammenhängen.
Und sonst so? Der Kölner Görge Heimann, einer der besten Hochhausläufer der Welt, nimmt heute am Empire-State-Treppenlauf teil.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
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Weitere Links zur Folge:
Nord-Stream-Pipelines: Was über die Gaslecks in der Ostsee bekannt ist
Anschläge auf kritische Infrastruktur: Wie verwundbar sind wir?
Klimawandel: Afrikanische Länder fordern Einhaltung von zugesagten Klimahilfen
Hungersnot: "Die Babys hier schreien nicht. Dafür haben sie keine Kraft mehr"
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