Apropos Psychologie!
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Apropos Psychologie! episodes

  • Apropos ... Veränderung

    Ich starte jetzt neu! -  Aber wie?

     „Es muss sich was ändern!“ – Diese Feststellung kann uns schlagartig klar werden: wir wollen etwas Neues. Beruflich oder privat. Am besten heute. 

    Wohl dem, der sofort weiß, an welchen Schräubchen er oder sie dann drehen kann. Viel häufiger ist, dass ein irgendwie vages, ungutes Gefühl in uns wabert: etwas stimmt nicht in unserem Leben, passt nicht mehr, raubt mehr Energie als wir daraus ziehen können. Bloß was? Und wie darangehen?

    Andrea Landschof, Supervisorin, Pädagogin und Coach, vom Berater-Werk Hamburg, hat sich vor allem auf berufliche Umbruchsituationen spezialisiert. Sie schickt Menschen auf die Reise, den Ursachen ihrer Unzufriedenheit auf die Schliche zu kommen und sagt: Erstmal gilt es herauszufinden, ob es eine innere oder äußere Neuorientierung ist, die wir uns wünschen. Wie kann ich Störfaktoren in mir aufspüren? Was trägt zu meiner Unzufriedenheit bei? Wird der Jobwechsel nötig, weil mir gekündigt wurde oder habe ich selbst das Bedürfnis nach einem anderen Arbeitsplatz?

    Ob von außen verursacht oder als Ergebnis einer inneren, selbstbestimmten Entscheidung: Neuorientierung braucht Mut! Denn Neues erreicht nur, wer eingetretene Pfade, also seine Komfortzone, verlässt. Dabei hilft der Blick auf die eigenen Fähigkeiten ebenso wie die Kenntnis überkommener Glaubenssätze und der sog. inneren Antreiber. 

    Letztere bezeichnen in der Transaktionsanalyse, nach der Andrea Landschof seit über 20 Jahren arbeitet, die früh entwickelten Dynamiken, die uns leiten. Weil sie uns aber nicht bewusst sind, lassen sie sich auch nicht von uns steuern. Sie hindern uns daran im Hier und Jetzt wirklich in den Fluss zu kommen, in den Kontakt zu uns selbst.

    Längst nicht mehr hilfreiche Glaubenssätze, Erinnerungen und Zuschreibungen anderer, die oft aus Kindheit und Jugend stammen, haben wir in einer „Bibliothek der Erinnerung“ abgelegt und greifen gewohnheitsmäßig auch dann drauf zu, wenn sie eigentlich gar nicht gut für unser heutiges Leben sind. Dabei muss man sie gar nicht „einfach aufgeben“, um wieder besser zu leben: „Die weiterhin sinnvollen, hilfreichen Glaubenssätze kann man wie ein gutes Buch in der Bibliothek nach vorn holen, die anderen stellt man weit nach hinten ins Regal“, rät Andrea Landschof.

    Wenn ich nun noch meinen eigenen Talenten auf die Spur gekommen bin und mutig einen Schritt nach dem anderen in die Veränderung gehe, hat das neuen Leben schon begonnen!

     Andrea Landschof ist Transaktionsanalytikerin, Lehrsupervisorin und Lehrcoach. Als Inhaberin des Beraterwerkes Hamburg, einem Institut für Fort- und Weiterbildung von Berater*innen und Transaktionsanalytiker*innen, begleitet sie seit über 25 Jahren Menschen bei der beruflichen Orientierung.

    Zu ihrem Buch „Das bin ich !? – Verborgene Talente entdecken und Veränderungen gestalten“ gibt es einen Online-Kurs, mit dem Du Deine verborgenen Talente entdecken kannst, um endlich  das in Deinem Leben zu verändern, was Du ändern möchtest: Online-Seminar Das bin ich | Junfermann Verlag

     

     


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    36 min
  • Apropos ... Autismus!

    Wenn Sprache und Alltag ganz anders sind

    Metapher, Wortspiele, leise Ironie, offener Sarkasmus – unsere sprachliche Kommunikation ist voller Bilder und Botschaften. Die meisten von uns verwenden diese Stilmittel ganz unbewusst: Das, was wir sagen, wird anschaulicher und bunter. Schon über die Sprache stellen wir auf diese Weise eine bestimmte Beziehung zu unserem Gegenüber her. Zusammen mit gelegentlichem Blickkontakt, unserer Mimik und Körperhaltung ergibt sich in der Interaktion mit Menschen so ein Gesamtbild des jeweils anderen.

    Was aber, wenn ich diese Art der Kommunikation nicht verstehe? Sich mir der übertragene Sinn nicht erschließt, und ich diese sprachliche und nonverbale Kommunikation daher weder begreife noch selbst verwenden kann?

    Dr. Christine Preißmann, Notfallmedizinerin und Psychotherapeutin, kennt dieses Phänomen aus eigener Erfahrung: Wortspiele zum Beispiel hat sie wie Vokabeln gelernt. Sie weiß, dass nicht-autistische Mitmenschen den Blickkontakt im Gespräch suchen und als positiv empfinden. Vieles konnte sie sich antrainieren.

    Doch was ist mit dem spontanen Überraschungsbesuch? Der plötzlichen Idee, ins Kino oder in ein Konzert zu gehen? Wie gestalten sich Freundschaften überhaupt? Und funktioniert eine Partnerschaft, wenn man im sozialen Umgang doch eher auf Distanz gehen möchte?

    Warum liegt Autisten so viel an einem strukturierten Alltag mit möglichst gleichen Abläufen? Können autistische Menschen lügen?

    Meine vielen Fragen beantwortet Christine Preißmann mit einer unglaublichen Offenheit. Ich bin beeindruckt und nachdenklich nach dem Gespräch: Auch, weil ich meine Art zu Sprechen und mit anderen Menschen umzugehen bis heute so selbstverständlich genommen habe.

    Wenn es Dir auch so geht: schreib mir an [email protected]. Hast Du eine:n Autisten in Deinem Freundeskreis oder Deiner Familie? Bist Du selbst betroffen?

     ***

    In ihrem Buch „Mit Autismus leben. Eine Ermutigung“ gibt Christine Preißmann aus eigener Erfahrung Hinweise und Empfehlungen, wie ein Leben trotz stereotyper Verhaltensmuster oder den Beeinträchtigungen in der Kommunikation für Menschen im Autismus-Spektrum gelingen kann. Beginnend mit Kindergarten- und Schulzeit, über die Pubertät hin zu den Themen des jungen Erwachsenen mit Berufswahl, Partnerschaft und überhaupt der Bewältigung des Alltags, finden auch Angehörige und Freunde autistischer Menschen hilfreiche Antworten.

    Dr. Christine Preißmann ist Fachärztin für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin und Psychotherapie. Als Ärztin in der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Heppenheim bietet sie dort seit 2018 eine »Autismus-Sprechstunde« an. Seit ihrer eigenen Diagnose vor rund 20 Jahren hält sie Vorträge und informiert in Seminaren und in der Öffentlichkeitsarbeit über Autismus und das Asperger-Syndrom.

    Mehr über sie erfährst Du auf ihrer Homepage https://preissmann.com.

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    34 min
  • Apropos ... Ärger!

    Ärgern gehört zum Alltag! Die Tochter hat ihr Zimmer wieder

    nicht aufgeräumt, die Freundin kommt zum zigsten Male zur spät zum Treffen, der
    Partner sammelt seit Tagen - wie immer – seine Kaffeebecher auf dem
    Schreibtisch.

    Irgendetwas gibt es ja immer, was uns nervt, unsere Gewohnheiten stört oder
    richtig wütend macht!  Wie kann ich lernen
    mit Konflikten oder Anlässen, die mich zum Ärgern bringen, so umzugehen, dass
    ich gelassener durchs Leben gehe?

    „Ärger ist eine Rückmeldung dafür, ob ich mit einer

    Situation zufrieden bin oder nicht“, so Barbara Gerhards: „Er zeigt mir, was
    mir eigentlich wichtig ist.“ Damit gehört die Emotion „Ärger“ für sie zum
    großen Feld der Selbstfürsorge. Denn wer sich ärgert, hört die eigene Stimme
    nicht!

    Ihre Strategie: Den Ärger-Anlass erkennen und prüfen: Ist er

    ein externer Anlass, an dem ich nichts ändern kann, oder ein Ärger-Anlass, den
    ich selbst beeinflussen kann? Die Unterscheidung ist dabei das Schwierigste,
    denn natürlich neigen wir dazu, den Anlass für unseren Unmut oder unsere Wut
    beim anderen zu suchen oder in äußeren Umständen. Aber ist das so?

    Im zweiten Schritt gilt es zu ergründen, was hinter dem

    Ärger steckt: Warum ärgert mich denn etwas so maßlos? Was hätte ich stattdessen
    gern? Was würde mir guttun?

    Wer also weiß, was ihn ärgert und warum, kann zum letzten

    Schritt übergehen: Loslassen und akzeptieren oder die Dinge, die stören,
    ändern.

    Hier, so die Erfahrung von Barbara Gerhards, hängen aber

    viele weiter am ärger-Haken. Wie ich lernen kann, ohne Zorn und Wut wieder mehr
    Lebensqualität zu genießen, erklärt sie im heutigen Podcast-Gespräch.

     

    Barbara Gerhards ist Volkswirtin und seit mehr als 10 Jahren

    selbstständig als zertifizierte Coachin, Trainerin und Speakerin tätig. Unter
    der Marke „AntiÄrger Akademie“ bietet sie deutschlandweit AntiÄrger-Kurse,
    -Webinare, -Coaching und -Vorträge an. Sich weniger zu ärgern kannst Du hier www.anti-ärger.com in einem Kurs lernen.

    Wer die drei Schritte, sich vom Ärger zu befreien, nochmal nachlesen

    möchte, findet Anleitung und Übungen dazu in ihrem Buch: „Das Anti-Ärger-Buch“.

    ***
    Du hast ein Wunschthema oder eine(n) Gesprächspartner/in, die oder den wir einmal einladen sollten?
    Was gefällt Dir gut an unserem Podcast? Was weniger? 

    Wir, Marion und Saskia von "Apropos Psychologie!", sind gespannt auf Deine Ideen!
    Schreib uns an: [email protected].

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    33 min
  • Apropos ... Leichtigkeit!

    „Sei frei, keck und kritisch und bade im Ozean der

    Möglichkeiten“ sagt die Diplom-Psychologin Ina Hullmann in der Einleitung zu ihrem
    Buch „Psychologie der Leichtigkeit“.

    Leichtigkeit bedeutet dabei einen erweiterten

    Bewusstseinszustand von Freiheit, Lebensfreude und Dankbarkeit, nicht zu
    verwechseln mit Leichtfertigkeit oder Leichtsinn. Hat man diesen erreicht,
    schaut man mit anderen Augen auf das Leben, ähnlich unserer Kinder, die mit
    dieser Leichtigkeit auf die Welt kommen. Nach und nach erst Versperren wir uns
    durch Erziehung und Sozialisation, aber auch durch mögliche traumatische
    Erlebnisse, diesen Blick. Sabotagemuster, die wir in der Kindheit und dem Erwachsenwerden
    gelernt haben, müssen erkannt und durchbrochen werden. Ein typisch westlicher
    Glaubenssatz, den viele von uns kennen: „Ich bekomme Liebe nur durch Leistung!“
    –Falsch! – aber oft so fest in uns verankert, dass er uns am leichten,
    glücklichen Leben hindert.

    Wer sich wie im Hamsterrad fühlt, ist tatsächlich in seinem

    animalischen Bewusstseinszustand. Seine Möglichkeiten zu reagieren sind „fight,
    flight, freeze“. Das Wissen darum genügt aber nicht, um (wieder) einen
    Bewusstseinszustand zu erlangen, der Raum für Lebensfreude und Unbeschwertheit
    schafft. Ina Hullmann unterscheidet verschiedene Bewusstseinsebenen, über die
    man nach und nach einen erweiterten Bewusstseinszustand erreichen kann, und
    kombiniert dabei antike Modelle von Bewusstseinszuständen mit neuesten
    Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften. „In den letzten 10 Jahren habe ich mich auf den
    modernen Hypnosystemischen Ansatz spezialisiert, der eine Fusion aus der
    Systemischen Therapie und der Hypnotherapie nach Milton
    Erickson ist“, beschreibt sie ihr Vorgehen.

    Am Anfang heißt es erstmal: Ordnung machen! Aufräumen im

    Leben! Das Belastende in eine mentale Kommode packen. Danach: Eine Schublade
    nach der anderen öffnen und den Inhalt betrachten. Hierbei können
    hypnotherapeutische Techniken und die Begleitung durch einen Therapeuten helfen.
    Bei dieser Art der inneren Inventur entsteht ein gesundes Gefühl von
    Selbstwirksamkeit. Selbst bei Schmerzpatienten, die als austherapiert galten
    und auch mit Morphium nicht schmerzfrei waren, hat diese Methode gute
    Ergebnisse erzielt.

    Auf https://www.inahullmann.com/ erfahrt ihr mehr über die

    Dipl.-Psychologin Ina Hullmann.

    In einem kurzen Video erklärt sie Euch, wie ihr Buch „Psychologie

    der Leichtigkeit“, das 2020 im Schattauer Verlag erschienen ist, entstanden
    ist: https://youtu.be/9ubyOE5Sx5c

      

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    40 min
  • Apropos ... Yoga für die Seele!

    Yoga statt Tabletten!

    Die regelmäßige Durchführung von Yogaübungen hilft gegen Rückenschmerzen effektiver als die Einnahme klassischer Schmerzmittel, das hat bereits 2016 eine Studie des Journal of the American Medical Association ergeben. Doch auch erhöhtem Blutdruck, Asthma und sogar Depressionen können wir mit therapeutischem Yoga zu Leibe rücken, sagt die Sportwissenschaftlerin und Dr. der Psychologie Maria Wolke aus Köln mit Wohnsitz in Granada.

    Wir müssen da erst einmal ganz klar unterscheiden zwischen dem Fitness-Yoga für mehr Beweglichkeit und Entspannungsübungen und dem therapeutischen Yoga, das nichts mit Spiritualität oder dergleichen zu tun hat, sondern in erster Linie mit der Atmung. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt für mehr Energie, für mehr Widerstandskraft im Leben, sagt Dr. Maria Wolke. Das richtige Atmen in Kombination mit Meditation und Körperübungen kann tägliche Medizin sein.

    Wie wir Yoga in unser Leben integrieren können – und warum es früh am Morgen dem Körper am wohlsten tut – darüber will ich heute mehr erfahren.

    Dr. Maria Wolke führt eine eigene Yoga-Schule: www.mariawolke.com, die auch Online-Kurse anbietet, und hat das Buch geschrieben „Resilient durch Yoga“.

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    36 min
  • Apropos ... Soziale Phobie!

    Wenn die Angst vor anderen das Leben lähmt

    Nicht jeder ist ein Partylöwe, und manch einer war schon in der Schulzeit eher zurückhaltend. Zwischen Extro- und Introvertiertheit liegen zahlreiche Abstufungen mit fließenden Übergängen. Es ist also auch ein wenig Typfrage, ob man einfach nur etwas schüchterner ist oder tatsächlich eine Phobie entwickelt.

    Soziale Phobien zeigen sich in unterschiedlichen Kontexten: dazu zählt z.B. die Leistungsangst, also, die Angst, etwas vor anderen Menschen zu tun; es gibt die Redeangst; Angst, vor anderen etwas zu essen oder zu trinken, oder die Interaktionsangst, also eine grundsätzliche Angst mit anderen Menschen umzugehen. Schließlich kennen viele die Angst, von anderen abgelehnt zu werden, nicht klug genug zu sein, Fehler zu machen. Tatsächlich gibt es unterschiedliche Grade und Ausprägungen.

    Hilfe holen sollte sich jeder, der unter seiner Angst so stark leidet, dass soziale Situationen vermieden werden, der sich nur noch mit wenigen guten Freunden trifft oder nur den engsten Familienangehörigen, der sich im Leben sehr dadurch beeinträchtigt fühlt oder sogar mit Alkohol oder anderen Drogen „beruhigt“.  Menschen, die an einer sozialen Phobie erkrankt sind, erscheint das Leben unfassbar anstrengend und erschöpfend.

    Dr. Martina Fischer-Klepsch, Psychotherapeutin und Autorin des Buchs „Soziale Phobien – die heimliche Angst“  empfiehlt zunächst eine Angstanalyse: In welchen Situationen empfinde ich Angst? Was macht mir Angst?  Was genau befürchte ich eigentlich? Welche Gedanken gehen mir dabei durch den Kopf?

    Wie sie Menschen anleitet, ihrer Angst zu begegnen und sie zu überwinden, um wieder mehr am Leben teilzuhaben, erzählt sie mir heute. Wissen möchte ich auch: Hat Covid die Angst vor Menschen verstärkt?

    Dr. phil. Martina Fischer-Klepsch ist Psychologische Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie und Schematherapie in eigener Praxis (Dr. phil. Fischer-Klepsch - Verhaltenstherapie - VT) in Hamburg. Zudem arbeitet sie in der Aus- und Weiterbildung als Supervisorin und Selbsterfahrungsleiterin.

     

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    42 min
  • Apropos ... Jubiläum!

    Vor einem Jahr, im November 2020, sind wir gestartet mit "Apropos Psychologie!"

    27 Folgen und eben so viele spannende Gespräche später möchte ich, Saskia Thiele, und im Verlag für Hörbücher, Online-Seminare und eben unseren Podcast  zuständig, von Marion wissen, was sie in den nächsten 12 Monaten vorhat.

    Hör mal rein und lass uns wissen, welche Themen Du gern hören möchtest! Gibt es einen Psychologen, eine Therapeutin oder einen Coach, den wir für Dich einladen dürfen?

    Schreib mir und Marion an [email protected] oder nimm über Instagram oder Facebook Kontakt auf. Wir möchten von Dir gern wissen, welche Deine Wunschthemen für den Podcast sind und sind neugierig, Dich kennenzulernen. Hast Du eine Lieblingsfolge? Mach' mit: Welches ist Dein Thema?

    Marion bleibt uns treu als wunderbare Moderatorin von "Apropos Psychologie!" –  Und Du uns hoffentlich als unsere Zuhörerin :-)

    Dafür sagen wir, das Team des Junfermann Verlag: DANKE, Dir fürs Zuhören und Dir, liebe Marion, als unsere Gastgeberin!

    Saskia Thiele & das Team von Junfermann 

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    16 min
  • Apropos ... Frust statt Lust!

    Apropos … Frust statt Lust!

    Wie Sex und Depressionen zusammenhängen können

    Sex: Ein pikantes Thema? Über Sex spricht man in der Regel nicht, und das, obwohl Sex doch einen bedeutenden Anteil in unserem Leben ausmacht. Die Generation unsere Eltern hat noch gelernt: Sex dient in erster Linie der Fortpflanzung und hat ansonsten nichts außerhalb der eigenen vier Wände verloren. Warum eigentlich?

    Dabei sind es nicht nur gesellschaftliche Konventionen, die uns die Schamesröte ins Gesicht treiben. Weil es etwas Intimes ist, macht es uns auch sehr verletzlich. Sowohl körperliche wie seelische Probleme können die Ursache für sog. sexuellen Funktionsstörungen, wie Fachleute sagen, sein. Soziale Faktoren wirken oft verstärkend. Es kommt zu einem engen Wechselspiel zwischen den unterschiedlichen Auslösern.

    Während körperliche Berührung nachweislich die körperliche Stressantwort reduzieren – ursächlich dafür vermutet man eine erhöhte Ausschüttung von Oxytocin, also dem sog. Kuschelhormon –, beeinträchtigen Medikamente gegen hohen Blutdruck, Neuroleptika und Antidepressiva genau dieses Bedürfnis, im schlimmsten Falle die Libido. So leiden 50-90 % der depressiven Patientinnen auch unter einer beeinträchtigten Sexualität, z.T. bedingt durch die Medikamente. Doch selbst bei Patientinnen, die keine Medikamente nehmen, liegt der Anteil immer noch bei 30 %. Auch bei Angststörungen und Psychosen besteht eine hohe Gleichzeitigkeit mit sexuellen Funktionsstörungen.

    Was also tun? Wie kann dieser Kreis durchbrochen werden? Über Luststörungen und die vielen Sexualmythen, die sich darum ranken, spreche ich heute mit Dr. Elisabeth Drimalla, Fachärztin für Allgemeinärztin und Psychotherapeutin.

    Sie ist Autorin des Buchs „Sexuelle Funktionsstörungen“ das bei Klett-Cotta erschienen ist.

    Mehr über Sie lest Ihr auf ihrer Homepage: http://www.praxis-drimalla.de/

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    33 min
  • Apropos ... Selbstmotivation!

    Eigenlob tut gut und weniger ist mehr!

    Schon vor dem Aufstehen, kurz nach dem Wachwerden, können wir uns Lust auf den Tag machen: zum Beispiel indem wir einfach mal an etwas denken, womit wir uns eine kleine Freude machen können: Eine schöne Tasse Tee, die morgendliche Runde mit dem Hund, die Freude auf eine Kaffeepause mit der Freundin der Kollegin. Die kleinen Freuden im Alltag wieder für sich zu entdecken, sich kleine Wohlfühlmomente zu schaffen, ist eine Kunst, die wir lernen können, und die zu einem Gefühl von einem sinnerfüllten Leben beiträgt.

    Sinnhaftigkeit ist nach Aristoteles eine der Säulen für ein gelingendes Leben: Das Wissen um das Warum ist dabei besonders wichtig. Dabei ist „Sinn“ für jeden Menschen etwas anders. Stelle Dir einmal die Frage: Wobei fühle ich mich wohl? Mit welchen Menschen? In welchen Situationen? Welche Geisteshaltung mag ich und welche Aktivitäten? Aus alle dem resultieren Deine Werte. Der individuelle Sinn ergibt sich für uns, wenn wir unsere eigenen Werte leben können.

    Wer sich selbst motivieren möchte, sollte außerdem beherzigen: Weniger ist mehr! Denn wer sich seinen Tag von morgens bis abends vollpackt mit Arbeit, Haushalt, Einkäufen, Verabredungen treffen, putzen, kochen, mit dem Hund gehen, Sport treiben, Freundin anrufen, Geburtstagsgeschenk besorgen, bügeln, Auto waschen und schnell noch den Arzttermin machen … bleibt am Abend erschöpft und enttäuscht vom Tag, wenn er nicht alle To-Dos abgehakt hat.

    Tipp von Nanni Glück: Pausen in den Terminplaner schreiben!

    Worauf wir sonst noch achten sollten, um zufrieden und motiviert durchs Leben zu gehen, erzählt mir Nanni Glück, Humorberaterin, Coach, Trainerin und Inhaberin einer Werbeagentur.

    Mehr über sie erfährst Du auf www.glueckslachen.de.

    Ihre 12 besten Tipps gegen den inneren Scheinehund hat sie Dir hier zusammengestellt! Gleich ausprobieren1

    Die WOOP-Methode, die sie im Podcast empfiehlt, kannst Du hier ausprobieren: Start — WOOP my life

     


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    32 min
  • Apropos ... Tiere tun gut!

    Laut der Biophilie-Hypothese nach Edward O. Wilson ist die Bindung zu anderen Lebewesen in uns Menschen veranlagt. Und auch die Forschung zeigt: Selbst, wenn es kulturell oder sozial bedingte Unterschiede gibt, haben Tiere auf Menschen eine positive Wirkung: Sie trösten bei Kummer und helfen, Stress zu reduzieren. Es wundert daher nicht, dass fast 90 Prozent der Hunde- und Katzenbesitzer in Deutschland ihr Tier als vollwertiges Familienmitglied betrachten, wie eine Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover ergab.

     

    Dieses besondere Verhältnis zwischen Mensch und Tier hat als tiergestützte Intervention in den letzten Jahren auch Einzug in Kitas, Jugendeinrichtungen, therapeutischen Zentren und Seniorenheimen gehalten. Gerade Kindern und Jugendlichen kann das Streicheln eines Tieres oder der enge Körperkontakt mit dem Haustier wohltun, aber auch indirekte Intervention wie ein Spaziergang in der Natur, bei dem wir Vögel beobachten, oder das Sammeln von Muscheln am Meer haben sich als wirksame Mittel im therapeutischen, sozialen sowie pädagogischen Kontext erwiesen.

     

    Dass es weit mehr Möglichkeiten als den Therapiehund und das therapeutische Reiten gibt, um Tiere im sozialen Bereich einzusetzen, erklärt mir Melanie Liese-Evers.

     

    Sie arbeitet als Literaturwissenschaftlerin und pädagogische Fachkraft mit Grundschülern und hochbegabten Kindern und Jugendlichen. Sie ist zertifizierte Fachkraft für tiergestützte Interventionen und lebt u.a. mit zwei Hunden, zwei Pferden, Katzen und Hühnern in Westfalen.

     

    Mehr zum Thema erfahrt Ihr in dem Buch „Tiergestützte Interventionen mit Kindern und Jugendlichen“, das Melanie Liese-Evers und Meike Heier geschrieben haben.

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    25 min

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Immer alles 1000-prozentig machen? Warum habe ich immer was an mir herumzumäkeln? Müsste ich nicht einfach mal genießen? Glücklich sein? Ich bin wie ich bin! Oder doch besser flüchten? Und wohin dann? … Wovor habe ich eigentlich Angst?

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