Apropos Psychologie!
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Apropos Psychologie! episodes

  • Apropos ... Hochsensibilität!

    Maskulinität im Umbruch

    Hochsensibilität – ist das mehr als Mitgefühl zu haben und

    sensibler zu sein als andere Menschen? Ja, denn neben der emotionalen
    Sensibilität gehört z.B. auch die sensorische: laute Geräusche, grelles Licht,
    zu viele Hitze oder Kälte, zu viele Sinneseindrücke gleichzeitig werden als
    unangenehm und belastend empfunden. Diese besondere Empfindsamkeit für
    Umweltreize und die Gefühle anderer haben etwa 20 % aller Menschen; viele von
    ihnen ohne es zu wissen. Für sie führt das Gefühl, anders zu sein oft zu
    geringem Selbstwertgefühl und Grübelei.

    Die US-amerikanische Psychologin Dr. Elaine Aron kommt nach

    zahlreichen Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass Hochsensibilität eine meist
    angeborenes Persönlichkeitsmerkmal ist, Umweltreize und Emotionen besonders
    tief zu verarbeiten. Wer hochsensibel ist, hat eine Tendenz zur Übererregung
    und reagiert auf herausfordernde Situationen schnell mit Stress: es fehlt eine
    stabile emotionale Regulation.

    Die Feststellung, hochsensibel zu sein, ist dabei gerade für

    Männer schwierig, widerspricht ein solche emotionale Veranlagung doch sehr dem
    gängigen Männerbild. Tom Falkenstein, Psychologischer
    Psychotherapeut aus Berlin, bestätigt: „Angeborene Empfindsamkeit wird
    oft als persönlich belastend empfunden. Der psychische Druck kann bis zur
    Depression führen, also zur seelischen Erkrankung.“ Dem vorzubeugen helfe
    Selbstfürsorge: Wichtig sei es gerade für hochsensible Menschen zu lernen, für
    sich selbst ausreichend zu sorgen. Untersuchungen haben belegt, dass
    hochsensible Männer eher an Depressionen erkrankten und sogar häufiger zum
    Suizid neigten als Frauen.

    Wie Menschen mit dieser empfindsamen Disposition umgehen

    können und welche Stärken sie dank dieser mitbringen, will ich in dieser Folge
    von „Apropos Psychologie!“ von Tom Falkenstein wissen.

    Mehr über hochsensible Menschen erfahrt ihr in seinem Buch,

    das in mehrere Sprachen übersetzt wurde: „Hochsensible Männer. Mit Feingefühl
    zur inneren Stärke“: https://www.junfermann.de/titel/hochsensible-maenner/1116.

     


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    41 min
  • Apropos ... Selbstliebe & Hypnose!

     Warum meine Wirklichkeit nicht deine ist

    Selbstliebe brauchten wir, um unseren Platz im Hier & jetzt zu finden. Dafür trägt jeder Mensch von Geburt an alles in sich, um ein glückliches Leben zu führen. Mit der Zeit aber lernen wir Interpretationen über uns selbst, die gar nicht immer stimmen müssen. Wir, das heißt, unser Gehirn, hält sie aber für wahr, und schafft sich seine eigene Realität. Um diese ursprünglich in jedem von uns angelegte Fähigkeit zur Selbstliebe wiederzuentdecken, rät die Hypnotherapeutin Simone Kriebs, alte Gedanken und Überzeugungen neu zu bewerten. Von sich zu behaupten: „Ich bin total hässlich!“ ist nicht das Problem: Nur glauben darf man diesen Satz nicht von sich!

    Manchmal verfestigen sich solche inneren Bilder, die nicht der Wirklichkeit entsprechen, unbewusst so sehr, dass sie körperliche Schmerzen verursachen. Hier kann Hypnose helfen, neue Verknüpfungen im Gehirn zu schaffen. Denn, so Simone Kriebs: „Deine innere Welt bestimmt deine äußere Welt und damit deine Realität.“

     Simone Kriebs ist Diplom-Pädagogin, Anti-Aggressivitäts-Trainerin/Ausbilderin, Systemische Familientherapeutin (IFS/DGSF), CTW®-Hypnosetherapeutin und Heilpraktikerin Psychotherapie. Sie arbeitet deutschlandweit als Referentin und Ausbilderin von Pädagogen und Lehrkräften und bietet Einzel- und Teamcoaching an. Auf ihrer Webseite erfahrt ihr mehr: www.simone-kriebs.de

    Im Junfermann Verlag hat sie das Buch „Resilienz in der Schule“ veröffentlicht.

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    40 min
  • Apropos ... Glück!

    Glücklichsein mit Positiver Psychologie

    Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben – und die gute Nachricht vorab: das können wir lernen! Was aber ist ein gelingendes Leben? Was macht uns Menschen wirklich glücklich? Die Wissenschaft unterscheidet zwei Arten von Glück: das Wohlfühlglück, das einen kurzen Glücksmoment meint, wie die Tasse Kaffee in der Sonne oder das Streicheln meines Haustieres. Daneben gibt es das viel individuellere Werteglück, das ich empfinde, wenn ich mich selbst verwirklichen kann, meine persönlichen Werte leben darf, ich also Sinn erlebe. Worin dieser Sinn besteht, ob er in zwischenmenschlichen Beziehungen liegt, im Leben mit der Familie, im beruflichen Erfolgt oder dem Bedürfnis, anderen dazu zu verhelfen, das ist für jeden von uns unterschiedlich.

    Dr. Melanie Hausler erklärt, warum auch grundlegende Charaktereigenschaften wie Optimismus oder Pessimismus unser Glücksempfinden beeinflussen, und wie wir es schaffen, mehr das Schöne und Gute im Leben zu sehen.

    Dr. Melanie Hausler, ist Klinische und Gesundheitspsychologin mit eigener Praxis in Innsbruck. Auf ihrer Webseite www.gluecksrezepte.at findet Ihr weitere Informationen zu ihrer Arbeit als Trainerin für Positive Psychologie.

    In ihrem Buch „Glückliche Kängurus springen höher“ findet ihr wissenschaftlich fundiert zahlreiche Übungen, die Euch helfen, eurer Wohlbefinden zu steigern!

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    39 min
  • Apropos ... Macht!

    Apropos … Macht!

    Wie wir mit Autorität(en) umgehen

    Wie kann ich souverän mit Macht umgehen? Besitze ich sie

    selbst, habe ich eine enorme Verantwortung, sie gut und zum Wohle vieler
    einzusetzen. Ist es anders herum, und mein Gegenüber besitzt eine starke
    Autorität oder übt mir gegenüber Macht aus, muss ich darauf reagieren. Nicht
    nur in beruflichen Kontexten, sondern auch in der Familie, in der Partnerschaft
    und mit Freunden fällt das oft schwer.

    Warum empfinde ich die Autorität, die mein Gegenüber ausstrahlt,

    eigentlich als unangenehm oder gar einschüchternd? Ab welchem Punkt wirkt
    Autorität auf mich bedrohlich? Gibt es wirklich so etwas wie eine „natürliche
    Autorität“?

    Die Psychologin Ulrike Strubel unterscheidet

    verschiedene Typen im Umgang mit Autorität, wie wir unseren oft unbewussten –
    Triggern auf die Spur kommen können: Für einen souveränen Umgang mit Macht und
    Autorität!

    Ulrike Strubel ist Psychologin und seit mehr als 20

    Jahren Speakerin, Trainerin und Supervisorin; sie lebt in Schifferstadt und
    führt dort eine Praxis für ein menschliches Miteinander in Leben & Beruf.

    Mehr über sie erfahrt Ihr auf ihrer Website BeziehungsPunkte – Praxis für

    Lebensfragen.

    Bei Klett-Cotta erschien 2020 ihr Buch „Runter von der

    Macht-Wippe!“

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    36 min
  • Apropos ... Downsizing!

    Auswählen um Balance zu halten

    Runterschrauben, runterkommen, das Prinzip „Weniger ist mehr“

    ist klar. Warum fällt es uns oft schwer, Prioritäten zu setzen, unsere eigenen
    Bedürfnisse zu sehen und ernst zu nehmen? Gibt es Gender-Unterschiede? Können
    Männer besser damit leben, mit 20% Aufwand 80% des Ziels zu erreichen? Wann
    geben uns materielle Dinge, mit denen wir uns umgehen, nicht mehr das gute Gefühl
    von Sicherheit, sondern werden zu Ballast?

    Es fällt schwer, aus dem Überangebot an Möglichkeiten,

    beruflichen wie privaten, materiellen wie ideellen, die herauszupicken, die für
    die eigene Energiebalance richtig sind. Ein Grund dafür ist unser
    Anspruchsdenken: Ansprüche an uns selbst, vor allem aber auch jene, denen wir
    meinen, gerecht werden zu müssen: von Kolleg:innen, dem Freundeskreis, der Familie.
    Wie bringe ich also Anforderungen und Bedürfnisse in eine ausgewogene Balance?
    Wie identifiziere ich die Energieräuber in meinem Leben, um mich möglichst nur
    mit dem zu umgeben, was mir mehr Energie gibt als nimmt?

    Das nämlich sollte eigentlich unser Ziel sein, sagt Mareike

    Schönig, Coach und Lebensberaterin, die das Downsizing aus eigener Erfahrung
    als wohltuend erlebt hat. Sie sagt: „Erst mit Downsizing kommt man im Leben
    voran!“

    Mehr über Mareike Schöning findet Ihr auf ihrer Homepage: https://mareikeschoenig.de


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    33 min
  • Apropos ... Nein sagen!

    Wie Du selbstbewusst Grenzen setzt

    Die Nachbarin überträgt mir schon wieder das Blumengießen

    und geht ins lange Wochenende, der Chef legt noch zwei weitere Ordner auf den
    Stapel – „Sie machen das schon!“ – und meine Mutter bringt mich mit einem
    klagenden „Wir sehen uns ja auch kaum noch“ dazu, statt zum Sport zu gehen, mit
    ihr Kaffee zu trinken. Warum sag‘ ich nicht einfach: NEIN!?

    Gerade Frauen scheint es schwer zu fallen, ihre Interessen

    zu vertreten und Grenzen zu setzen. Zu schnell fühlen sie sich angesprochen für
    alle und alles zu sorgen. Dabei werden eigene Bedürfnisse manchmal
    so lange nicht beachtet, bis sie gar nicht mehr wahrgenommen werden. Dass das
    auf Dauer die Seele belastet, muss man nicht lang erklären.

    Wie aber gelingt es, die nötige innere oder äußere Distanz zu schaffen, um Zeit für eine

    angemessene Grenzziehung zu bekommen, also ohne weder sofort Ja zu sagen noch
    in die Konfrontation zugehen?

    Darüber spreche ich mit Gisela Ruffer, Heilpraktikerin

    für Psychotherapie und Autorin des Buchs „Selbstbewusst NEIN sage“  Selbstbewusst
    NEIN sagen | Junfermann Verlag . Sie erklärt mir, wie wir ohne schlechtes Gewissen Nein zu sagen lernen – für
    ein harmonisches Miteinander. Denn, wie die Autorin Paul Tillich zitiert: „Der wahre Ort der Begegnung ist die
    Grenze.“

     Gisela Ruffer ist Heilpraktikerin für

    Psychotherapie. Gemeinsam mit ihrem Mann Herbert Ruffer hat sie das Buch Selbstbewusst
    NEIN sagen | Junfermann Verlag veröffentlicht, auf dessen Grundlage
    ein Online-Kurs zum Thema „Grenzen setzen“ bei Sinnsucher.de www.sinnsucher.de  erschienen ist.

    Mehr über Gisela Ruffer erfährst Du auf Praxis Ruffer – Besser leben und lieben

    (praxis-ruffer.de).


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    42 min
  • Apropos ... Miteinander reden!

    Wann ist

    ein Gespräch eigentlich gut? Wer beurteilt, ob es schwierig ist oder nicht? Und
    wie wichtig ist gutes Zuhören, wenn wir miteinander sprechen wollen?

    Mit diesen

    und anderen Fragen beschäftigt sich die „Gewaltfreie Kommunikation“, einem
    Handlungskonzept, das von dem amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg
    entwickelt wurde. „Gewalt“ meint hier vor allem die verbale Gewalt (und damit nicht
    explizit die körperliche), weshalb das Handlungskonzept auch Einfühlende oder Wertschätzende Kommunikation
    genannt wird. Dabei stehen Empathie und aktives Zuhören im Mittelunkt.

    Wie ich

    mein Gegenüber mit einer empathischen Sprache erreiche, dabei meine eigenen
    Bedürfnisse und die des anderen (be-)achte, weiß Ulrike Michalski. Sie ist
    Wirtschafsingenieurin, selbstständige Beraterin und Supervisorin und
    Vorsitzende des Fachverbandes Gewaltfreie Kommunikation.

    Sie deckt

    auf, warum ich auf die freundliche Frage „Was gibt’s zum Essen heute?“ förmlich
    explodiere, mich meine kleinen, alltäglichen Ärgernisse also viel zu heftig
    reagieren lassen, als es angemessen ist, und warum das Verstehen-wollen
    entscheidend dafür ist, auch dann ruhig und wertschätzend zu reagieren, wenn
    mein Sohn zum siebten Mal die Hausaufgaben ignoriert hat.

    Wenn Du

    solche Situationen kennst, lass und miteinander ins Gespräch kommen: hier im
    Podcast mit Uli Michalski – und gern per Mail an mich: [email protected]

    Mehr über Ulrike

    Michalski als Coach und Beraterin findest Du auf https://änders.de

    Informationen

    zum Fachverband Gewaltfreie Kommunikation bietet die Homepage des Verbands.

    https://www.fachverband-gfk.org/


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    39 min
  • Apropos ... Musik!

    Apropos … Musik!

    Egal, ob wir Musik nur nebenbei

    oder ganz bewusst hören: Musik entspannt die Psyche, kann unsere körperliche
    Leistungsfähigkeit verbessern und baut Stress ab. Schon im Mutterleib entwickelt
    sich zum Teil unsere Musikgeschmack, und als Erwachsene empfinden wir als
    beruhigend oder schön, was uns pränatal in guter Erinnerung ist.

    Neben den messbaren Effekten auf

    Atmung und Blutdruck, die sich heute die Musiktherapie zunutze machen, hat Musik
    eine enorme emotionale Wirkung, die wir alle kennen: Sie kann uns in andere
    Welten entführen oder sogar „Heimat“ sein.

    So empfindet es auch Ulrich

    Lettermann, mein heutiger Gast. Er ist Dozent für Musik an der Universität
    Paderborn und beschäftigt sich mit Musiktheorie, Gehörbildung und Musikpädagogik.
    Seit 1993 bereist er mit seinem Saxophon-Quintett „Quintessenz“ die Welt,
    besonders auch China: Musik als verbindende Sprache! 2020 erhielt den
    Kulturpreis der Stadt Paderborn.

    Wie Musik auf ihn, mich, uns

    wirkt, und wie sie uns im Leben helfen kann, will ich genauer wissen. Ein
    langes Gespräch!😉

     Mehr über das Ensemble

    „Quintessenz“ findet ihr hier: www.saxophonquintett.de; über Ulrich Lettermanns künstlerische Leitung der
    „Kleinen Bühne Paderborn“ erfahrt ihr hier mehr: www.deelenhaus.de.

     

     

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    44 min
  • Apropos ... Verhaltenssüchte!

    Wer regelmäßig zu viel trinkt, kann alkoholabhängig werden, auch

    Tabak macht bekanntermaßen süchtig, ebenso wie der zu häufige schnelle Griff zu
    Medikamenten. Aber wie steht es mit Sport, Shoppen oder Handy & Internet?

    Wer gern Sport treibt, kennt das tolle Gefühl danach: erschöpft,

    aber glücklich und manchmal so voller Energie, als könnte man die Welt aus den
    Angeln heben. Und ja, auch ein neues T-Shirt oder zwei, und an langweiligen Tagen
    mit prall gefüllten Einkaufstaschen nach Hause zu kommen, fühlt sich richtig
    gut an.

    Was aber passiert, wenn wir diesem Vergnügen nicht nachgehen

    können? Geht das überhaupt noch? Oder haben wir uns längst daran gewöhnt, dass
    sich eigentlich unser ganzes Leben nach dem Trainingsplan im Sportstudio
    richtet? Dass wir nicht mehr wissen, wie viele schwarze T-Shirt im Schrank
    liegen, und trotzdem jeden Tag wieder losziehen in die Fußgängerzone?

    Über den schmalen Grat zwischen „viel“ und „zu viel“ spreche

    ich heute mit Dr. Julia Arnhold. Sie erklärt mir, welche Ursachen die übermäßige
    Ausübung einer Handlung haben kann und warum eine solche Verhaltenssucht
    eigentlich etwas anders – kurzfristig – kompensiert.


    Dr. Julia Arnhold ist Verhaltens- und Schematherapeutin in eigener Praxis in Berlin.Mehr über sie erfahrt Ihr auf ihrer Intenetseite: www.psyberlin,com und über sie und Ihre Kollegin und Co-Autorin Hannah Hoppe auf www.schematherapie-rhein-ruhr.de/

     


    Wer sich näher mit dem Thema befassen möchte, vielleicht an sich selbst eine mögliche Verhaltenssucht entdeckt hat, findet in dem von Julia Arnhold und Hannah Hoppe verfassten Selbsthilfebuch »Ausstieg aus Verhaltenssüchten« praktische Anleitungen, mit den Herausforderungen des Lebens konstruktiv umzugehen, statt sie in einer Sucht zu kompensieren.

    Zusammen mit Hannah Hoppe, Köln, hat Dr. Julia Arnhold zu diesem Thema außerdem 2021 das Fachbuch »Verhaltenssüchte erfolgreich behandeln« veröffentlicht.
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    42 min
  • Apropos ... Selbstbeelterung!

    Wie das Gehirn lernt, dass du wertvoll bist

    Selbstbeelterung,

    manchmal, auch „Nach- oder Neubeelterung“: Ein Begriff aus der Psychotherapie.
    Aber was ist das eigentlich?

    Gemeint ist

    damit eine therapeutische Haltung, die dem Patienten gezielt nachträgliche, elterliche Fürsorge zukommen lässt.
    Natürlich dem Rahmen einer therapeutischen Beziehung angemessen. So beschreibt
    es der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut Jeffrey E. Young. Es handelt sich um Interventionen, die das
    nachholen, was von den Eltern möglicherweise nicht ausreichend gegeben werden
    konnte. Die Patienten erleben auf diese Weise, was eine gute
    Eltern-Kind-Beziehung ausmacht.

    Ein Stück

    weit kann aber auch jeder von uns lernen, sich selbst das zu geben, was die
    eigenen Eltern vielleicht nicht vermochten. Dazu muss das eigene Gehirn eine
    ganze Menge neu lernen, und das kann es tatsächlich bis ins hohe Alter. Neuroplastizität heißt das: Neue
    Erfahrungen und Eindrücke regen neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen an,
    bauen bestehende aus, und schaffen nach und nach eine neue Architektur im
    Gehirn.

    Dabei

    können verblüffende Übungen sehr wirksam
    helfen: Der Schulterwurf zum Beispiel, mit dem man Unliebsames im wahrsten
    Sinne des Wortes hinter sich bringt, oder sich mit der linken Hand die Zähne zu
    putzen (wenn man Rechtshänder ist).

    Was

    außerdem das Gehirn zum „positiven Umdenken“ bewegen kann, weiß Dr. Johanna Schulte Wermlinghoff. Sie
    ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Leiterin der Ambulanz der
    LWL-Klinik Marl-Sinsen.

     Mehr über

    sie und ihre Arbeit in der Haardklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
    Psychotherapie und Psychosomatik erfahrt ihr hier: www.lwl-jugendpsychiatrie-marl.de

    Wer beim „Reparenting“,

    der Neubeelterung, in die Tiefe gehen will, wagt sich an das Fachbuch von Jeffrey E. Young, Janet S. Klosko, Marjorie E. Weishaar: Schematherapie - Ein praxisorientiertes
    Handbuch


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    33 min

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Immer alles 1000-prozentig machen? Warum habe ich immer was an mir herumzumäkeln? Müsste ich nicht einfach mal genießen? Glücklich sein? Ich bin wie ich bin! Oder doch besser flüchten? Und wohin dann? … Wovor habe ich eigentlich Angst?

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