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Fünf Monate vor den Zwischenwahlen in den USA sind die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump im Keller. Knapp 60 Prozent sind laut einer Reihe von Umfragen mit seiner Amtsführung nicht einverstanden. Auch seine bislang treueste Wählerbasis, Weiße ohne Hochschulabschluss, sieht ihn nun mehrheitlich negativ.
Doch seit Monaten gibt es ein Rennen zwischen den beiden großen Parteien in den USA um den Neuzuschnitt von Wahlkreisen, die die eine oder andere Seite benachteiligen würden. “Gerrymandering” heißt diese Neuzuschneidung von Wahlkreisen. In Texas könnten sie vier bis fünf zusätzliche Sitze gewinnen, während die Demokraten in Kalifornien nachgezogen haben.
Eigentlich sei das Gerrymandering eine alte Geschichte, sagt Reinhard Krumm, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. “Aber das so als Waffe zu benutzen, das hat es so noch nicht gegeben.” Denn mehrfach hatte Trump seine Parteifreunde in den Bundesstaaten aufgefordert, die Linien zugunsten der Republikaner neu zu ziehen. Besonders betroffen seien schwarze Wähler im Süden, die durch das Gerrymandering systematisch benachteiligt werden.
Bislang glaube er noch an faire Wahlen im November, sagt Krumm im Podcast. Doch es gebe ernstzunehmende Befürchtungen, dass Trump unliebsame Ergebnisse anfechten und verzögert könnte.
Zum Weiterlesen:
Hier lesen Sie, wie Trump versucht, die Zwischenwahlen im Herbst zu beeinflussen.
Einen Kommentar zu der Manipulation bei den Wahlkreisen lesen Sie hier.
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Drei Frauen haben der SZ erzählt, sie hätten als 17-jährige sexuelle Verhältnisse zu dem berühmten Münchener Musiker Konstantin Wecker gehabt. Und sie sagen, dass sie auch heute noch unter den Folgen dieser Beziehung leiden.
Im vergangenen November hatte die SZ öffentlich gemacht, dass Wecker ein Verhältnis zu einer 15-Jährigen-Schülerin gehabt haben soll. Als die Schülerin 16 wurde, soll Wecker auch Geschlechtsverkehr mit ihr gehabt haben.
Weckers Anwalt hat im November dazu mitgeteilt, dass es sich nach dessen Erinnerung damals um eine einvernehmliche Beziehung gehandelt habe. Unter moralischen Maßstäben aber sei sie aus Wecker Sicht gänzlich unangemessen gewesen. Wecker hat sich dafür entschuldigt. An Details aus dieser Zeit aber könne er sich nicht erinnern, weil er damals schwer alkoholkrank gewesen sei.
Nun haben sich drei weitere Frauen bei der SZ gemeldet, die ebenfalls angeben, ein Verhältnis mit Wecker gehabt zu haben. Über diese Recherche spricht im Podcast Lea Weinmann aus dem SZ-Investigativressort.
Weitere Nachrichten: Scheuer muss sich wegen Maut vor Gericht verantworten; Haftstrafe für Anschlagsplan auf Taylor-Swift-Konzert.
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Zum internationalen Tag der Frauengesundheit an diesem Donnerstag hat die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gefordert, dass die medizinischen Belange von Frauen stärker in den Blick genommen werden. Denn Krankheiten, die nur oder ausschließlich Frauen betreffen, sind häufig viel weniger erforscht. Außerdem werden Medikamentenstudien häufiger an Männern vorgenommen, was dazu führt, dass Frauen möglicherweise nicht die richtige Dosis verschrieben wird.
Über geschlechtsspezifische Unterschiede in der Medizin spricht in dieser Podcastfolge Christina Berndt, Redakteurin im Wissensressort der SZ. Sie erklärt, warum Frauen in der Medizin oft übersehen werden – aber warum manchmal auch Männer benachteiligt sind.
Weitere Nachrichten: Israelischer Angriff auf Libanons Hauptstadt Beirut; Zweigstelle von Yad Vashem kommt nach München.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Arbeitnehmer und Unternehmen werden 2040 voraussichtlich gemeinsam fast 50 Prozent für Sozialversicherungen ausgeben. Zu dieser Prognose kommt der Sachverständigenrat Wirtschaft in seinem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Frühjahrsgutachten. Die Folge seien weniger Netto vom Bruttolohn und höhere Arbeitskosten für Unternehmer.
Um gegenzusteuern, dringen die Sachverständigen auf umfassende Reformen. Entscheidende Stellschrauben seien dabei auch die Krankenhausversorgung und die Kosten für Arzneimittel. Die Alterung der Gesellschaft werde absehbar zum ernsten Problem, sagt SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, da sie weitere Kosten im Krankenhaus- und Pflegebereich verursachen werde. Laut Brinkmann liegt ein wichtiges Problem in der Ineffizienz der deutschen Krankenhauslandschaft. Auch wenn dies unpopulär sei: die Anzahl der Krankenhäuser müsse aus Kostengründen reduziert werden.
Weitere Nachrichten: Mehr Superreiche in Deutschland; Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt.
Zum Weiterlesen:
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum aktuellen Bericht der Wirtschaftsweisen hat Bastian Brinkmann hier zusammengefasst.
Hier lesen Sie das Portrait über den neuen Verfassungsschutzchef Sinan Selen.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des Sachverständigenrates Wirtschaft.
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Am Pfingstwochenende hat Kiew einen der schwersten russischen Angriffe seit Kriegsbeginn erlebt. Dabei hat Moskau unter anderem eine Rakete vom Typ Oreschnik eingesetzt, eine Hyperschallrakete mit großer Reichweite.
Die internationale Staatengemeinschaft wertet den Angriff als neue Eskalation in diesem Krieg. Und damit steigt auch der Druck auf die Bundesregierung, vielleicht noch mehr zu tun, um der Ukraine im Kampf gegen Russland zu helfen. Welche Möglichkeiten es dafür gäbe, darum geht es in dieser Podcastfolge. Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion spricht darüber, was die Bundesregierung jetzt tun könnte. Und er erklärt auch, inwiefern die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern der Ukraine jetzt noch helfen könnte.
Außerdem spricht Elisa Britzelmeier, SZ-Korrespondentin in Rom, über die Papst-Enzyklika.
Weitere Nachrichten: USA greifen erneut Iran an; Papst spricht in Enzyklika über KI.
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube (@PresidentGovUa).
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Der türkische Oppositionsführer und CHP-Chef Özgür Özel wurde von einem türkischen Gericht abgesetzt. Wegen fadenscheiniger Vorwürfe, er habe seine Wahl zum Parteichef durch Bestechungen erreicht. Dafür gibt es keine Beweise. Das Urteil gilt als Ausdruck einer „Palastjustiz“, da es sich wohl weniger an Gesetzen und mehr an den Wünschen des türkischen Präsidenten Erdoğan orientiert.
Özel hatte sich nach dem Urteil in der CHP-Parteizentrale in Ankara verschanzt. Am Sonntag haben Polizeikräfte das Gebäude mit Einsatz von Tränengas geräumt. Bis Redaktionsschluss gibt es keine Angaben über Verletzte.
Weitere Nachrichten: USA und Iran wohl kurz vor Einigung; Russland setzt Oreschnik-Raketen auf Kiew ein.
Zum Weiterhören:
Den SZ-Plus-Podcast „Eine Frau namens Naddel – Die Geschichte von Nadja Abd el Farrag“ können Sie hier hören.
Und hier hören Sie die Serie auf Spotify.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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In dieser Podcastfolge geht es darum, welche Jobaussichten Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger in Deutschland haben. Denn zurzeit ist es gar nicht so einfach, nach dem Studium oder der Ausbildung zu finden, zumindest in einigen Branchen. Woran das liegt, erklärt Simon Janssen vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. Er erklärt, die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage.
Gründe sind unter anderem wirtschaftliche Unsicherheit, aber auch der Wandel durch Künstliche Intelligenz. Und ein paar Tipps für junge Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger hat der Wirtschaftswissenschaftler auch.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tiktok (@zoeclaire; @fostaforce;@nemaehrlich;@rockytv_20)
Redaktionsschluss war Freitag, 22.05.2026, um 16 Uhr.
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Es ist vorbei: Der Late-Night-Talker Stephen Colbert hat in der Nacht auf Freitag die letzte Ausgabe der Late Show gesendet. Man könnte auch sagen: Donald Trump hat seinen Willen bekommen.
Colbert war einer der beliebtesten und lautesten Trump-Kritiker in den USA. Kaum eine Sendung, in der Trump nicht lächerlich gemacht wurde. Was da jetzt fehlen wird und wie der US-Präsident die Medien in den USA unter Druck setzt, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Boris Herrmann. Er berichtet für die SZ aus New York – und sagt: “Nur mit Leuten wie Stephen Colbert, Jimmy Kimmel und John Stewart lässt sich der aktuelle US-Präsident ertragen.”
Weitere Nachrichten: Türkisches Gericht setzt CHP-Chef ab; Apothekenreform beschlossen.
Zum Weiterhören- und lesen:
Die aktuelle Folge der “Deutsch-Amerikanischen Freundschaft” hören Sie hier: „Trumps Respekt vor Männern steigt, je größer sie sind“
Den Kommentar zur Apothekenreform lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @ColbertLateShow (YouTube).
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Es könnte eine wichtige Lösung dabei sein, das Rentensystem zu reformieren: Die Rente mit 70. Immer wieder wird sie politisch diskutiert, auch wenn noch unklar ist, ob die von schwarz-rot eingesetzte Kommission die Rente mit 70 tatsächlich vorschlagen wird, wenn sie Ende Juni ihre Ergebnisse liefert.
Dabei stellt sich die Frage: Können so viele Menchen überhaupt bis 70 arbeiten? Darüber spricht in dieser Podcastfolge von “Auf den Punkt” die SZ-Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt. Sie sagt nicht nur: Ja viele können es. Sondern auch: Sie sollten. Denn wer körperlich noch kann, für den heißt längeres arbeiten oft bessere Gesundheit.
Weitere Nachrichten: Israel schiebt Gaza-Aktivisten ab; Marsalek-Komplize verurteilt.
Zum Weiterhören- und lesen:
Hier geht es zur Folge über Egisto Ott und Jan Marsalek unseres SZ-Podcasts “Wirecard: 1,9 Milliarden Lügen”.
Und hier die Liste aller Fußballer, die zur Herren-WM reisen.
Moderation, Redaktion: Timo Nicolas
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
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Vor wenigen Tagen war US-Präsident Trump in Peking zu Besuch – und derzeit ist der russische Machthaber Putin für zwei Tage bei Chinas Machthaber Xi. Der offizielle Anlass für den Staatsbesuch war das 25. Jubiläum eines Freundschaftsvertrags zwischen China und Russland. Ohnehin sind die beiden Länder in den vergangenen Jahren noch enger zusammengerückt. Vor vier Jahren – Russland hatte damals schon den Ukraine-Krieg begonnen – haben sie sogar eine “grenzenlose Freundschaft” ausgerufen.
In der gemeinsamen Erklärung zu Putins Besuch ist daher auch die Rede von der “Notwendigkeit einer vollständigen Beseitigung der ursprünglichen Ursachen der ukrainischen Krise”, zitiert die russische Nachrichtenagentur Interfax aus den Dokumenten. Gemeint ist damit aus Putins Sicht wohl die unabhängige Ukraine, die in die Nato will.
Wie gefährlich diese Partnerschaft für Europa ist, erklärt SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay in dieser Folge von “Auf den Punkt”.
Weitere Nachrichten: EU-Zolldeal mit USA könnte ab 4. Juli in Kraft treten; Führerschein soll günstiger werden.
**Zum Weiterhören: **
Hier geht es zur neuen Folge der Podcast-Serie “China und wir” mit Gregor Scheu und Lea Sahay über Chinas Tech-Macht auf sz.de.
Und hier können Sie die Folge auf Spotify hören und sehen.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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