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Ein Jahr ist Robert Francis Prevost bereits Papst Leo XIV. Der 70-jährige ist der erste US-Amerikaner auf dem Heiligen Stuhl in Rom. Schon in seinen ersten Worten an die Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom am 8. Mai 2025 hat er über die Friedensbotschaft der katholischen Kirche gesprochen. An seinem Engagement für Frieden hat er seither nichts geändert. Deswegen hat ihn US-Präsidenten Trump, der seit Ende Februar Krieg gegen Iran führen lässt, in den vergangenen Wochen öfter beschimpft und ihm abenteuerliche Vorwürfe gemacht.
In dieser Folge von „Auf den Punkt“ blickt SZ-Rom-Korrespondentin Elisa Britzelmeier auf das erste Jahr von Papst Leo XIV. Und darauf, wie er zu einem Gegenspieler des US-amerikanischen Präsidenten wurde.
Zum Weiterlesen:
Den Text von Elisa Britzelmeier und US-Korrespondent Boris Herrmann über ein Jahr Papst Leo XIV lesen Sie hier.
Einen Kommentar zum Besuch von US-Außenminister Marco Rubio bei Papst Leo XIV lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Canale3 Tv (YouTube) und Times (YouTube).
Redaktionsschluss war Freitag, 8. Mai, um 12 Uhr.
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In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen- und Raketenangriffen teils schwere Schäden in Russland verursacht. Trotz einer von Wladimir Putin einseitig ausgerufenen Feuerpause. Damit wollte Russlands Machthaber die Feierlichkeiten in Moskau rund um den “Tag des Sieges” der Sowjetunion gegen Nazideutschland am 9. Mai ungestört abhalten. Allerdings hatte Russland eine zuvor von Kiew schon ab dem 6. Mai verkündete Feuerpause ignoriert.
Im fünften Jahr des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine werden die Feierlichkeiten anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs nur ein wenig anders ablaufen als gewohnt, sagt SZ-Russland-Korrespondentin Silke Bigalke. "Putin hat von Anfang an versucht, seinen Angriff gegen die Ukraine in eine Brücke zu schlagen und zu sagen, wir haben damals gegen die Nazi gekämpft und jetzt müssen wir gegen Neonazis in Kiew kämpfen.” Das sei natürlich “Propaganda”.
Doch obwohl in Russland die Sanktionen spürbar seien, sieht Bigalke keine Anzeichen dafür, dass Putins Macht bröckelt. Die Propaganda des Kremls funktioniere: Viele Russen wiederholen die Narrative von der "militärischen Spezialoperation", weil sie durch Staatsmedien und Internet-Kontrolle in einer Informationsblase gehalten würden.
Weitere Nachrichten: Bundesrat kippt 1000-Euro-Prämie; Labour-Debakel bei Kommunalwahlen in Großbritannien; Commerzbank streicht weitere 3000 Stellen.
**Zum Weiterhören: **
Unsere Miniserie "China und wir" im Kanal unseres Recherepodcasts "Das Thema" können Sie hier hören.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Patrick Bauer, Nadja Schlüter
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über DRM News
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Eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag von MDR, Volksstimme und Mitteldeutscher Zeitung hat vier Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen Anhalt 41 Prozent für die AfD ergeben. Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, würde die AfD damit ihr Ergebnis der vorigen Wahl verdoppeln und käme der absoluten Mehrheit sehr nah.
Die CDU käme demnach nur noch auf 26 Prozent, die Linke auf zwölf und die SPD auf sieben. Die Grünen und das BSW wären gar nicht im Landtag vertreten, ebenso die FDP, die aktuell zusammen mit CDU und SPD regiert.
Der Landesverband der AfD in Sachsen-Anhalt gilt als gesichert rechtsextrem. Kürzlich hat er ein Wahlprogramm verabschiedet, das sehr radikal ist und zum Kulturkampf aufruft.
Warum ist die AfD in Sachsen-Anhalt so stark? Was muss passieren, damit das Ergebnis am 6. September anders ausfällt? Und was passiert, wenn nicht? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Albrecht von Lucke, Redakteur der politischen Zeitschrift “Blätter für deutsche und internationale Politik”.
Weitere Nachrichten: weiterer Hanta-Virus-Verdachtsfall; EU will KI für Missbrauchs-Deepfakes verbieten.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie einen Text über das Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt.
Hier geht es zur neuen Podcast-Serie “Eine Frau namens Naddel”.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Imanuel Pedersen
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In Großbritannien stehen am Donnerstag Lokalwahlen an, die für den Premier Keir Starmer (Labour) extrem wichtig sind. Seine politische Zukunft steht seit einigen Monaten in Frage – seit er Peter Mandelson zum US-Botschafter berufen hat. Was der Epstein-Skandal damit zu tun hat und ob Starmer noch lange Premier in Großbritannien bleiben wird, erklärt SZ-London-Korrespondent Michael Neudecker.
Weitere Nachrichten: Razzia gegen Rechtsextreme; Kreuzfahrtschiff vor Kapverden wegen Hantavirus unter Quarantäne.
Zum Weiterlesen:
Das Q&A von SZ-Wissensredakteur Werner Bartens zum Hantavirus lesen Sie hier.
Den Text über die Großrazzia gegen die rechtsextremen Gruppen „Jung und Stark“ und „Deutsche Jugend voran“ lesen Sie hier.
Wie kam es dazu, dass eine Erfurter Kirche auf kleinanzeigen.de angeboten wird? Das lesen Sie in diesem Text.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Im Mai 2025 klang der damals neue Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner ersten Regierungserklärung noch sehr optimistisch. Die Koalition aus SPD, CDU und CSU, so Merz damals, wolle “neue Wege” einschlagen, aber dabei “verlässlich und vor allem jederzeit diskussionsbereit” bleiben. Ein Jahr später ist von diesem Optimismus nicht mehr viel übrig. In der Sendung von Caren Miosga sagte Merz vor wenigen Tagen mit Blick auf die schwierige Kompromissfindung mit der SPD, die CDU habe ihm nicht erlaubt, sie “umzubringen”.
Es läuft also aktuell nicht gut bei Schwarz-Rot – und der ARD-Deutschlandtrend hat ergeben, dass nur noch 15 Prozent der Deutschen mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden sind.
Was hat die Regierung trotzdem erreicht? Und wie stehen die Chancen, dass sie die Legislaturperiode durchsteht? Darüber spricht in dieser Folge Henrike Roßbach, Leiterin des SZ-Hauptstadtbüros.
Weitere Nachrichten: nach der Amokfahrt in Leipzig; USA starten “Project Freedom” in der Straße von Hormus.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie den Text von Iris Mayer über die Amokfahrt in Leipzig.
Und hier geht es zum Interview mit dem Schriftsteller und Birdwatcher Jonathan Franzen.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Carolin Lenk
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung (Youtube), Die Zeit (Youtube) und tagesschau (Youtube).
Nach wie vor leben die etwa zwei Millionen Bewohner des Gazastreifens unter katastrophalen Bedingungen. Das beklagen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen. Zudem setzt die israelische Armee nahezu täglich ihre tödlichen Angriffe fort, trotz der im Oktober vereinbarten Waffenruhe, sagt SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg, der gerade aus Tel Aviv berichtet. Mehr als 830 Menschen seien seither getötet worden, darunter viele Zivilisten.
Zwar würden Vertreter der Hamas und Israels in Ägypten indirekt miteinander verhandeln, Fortschritte aber würden dort keine erzielt. Beiden Seiten würde der Status Quo reichen, allerdings zu Lasten der Zivilbevölkerung. Von der zweiten Phase des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump sei man weit entfernt. So habe die Hamas keinerlei Interesse an ihrer eigenen Entwaffnung, da dies ihre politische Macht und Identität gefährde. Und Israels Premier Benjamin Netanyahu befindet sich bereits mitten im Wahlkampf für die von ihm ausgerufenen Neuwahlen im Oktober. Zudem ist Israel gleichzeitig in Konflikte mit Iran und Libanon verwickelt. Auch der Wiederaufbau im Gazastreifen sei praktisch noch gar nicht angelaufen. Weniger als ein Prozent der Trümmer seien bisher beseitigt und es mangele an Baumaschinen und Material.
Weitere Nachrichten: Merz fordert mehr Kompromisse vom Koalitionspartner SPD; US-Marine soll Frachtschiffe durch Straße von Hormus eskortieren.
Zum Weiterlesen und -hören:
Die TV-Kritik zum Kanzlerauftritt bei Caren Miosga lesen Sie hier.
Unseren Recherchepodcast zu dem Kenianer im Ukraine-Krieg finden Sie hier.
Die Reportage von Korrespondent Paul Munzinger dazu finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Hösel
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD.
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Ende April sprach Friedrich Merz in einer Schule im Sauerland über Donald Trump und den Iran-Krieg: Die Amerikaner, so März, hätten “offensichtlich keine Strategie”. Die Iraner hingegen würden geschickt agieren, indem sie zu Gesprächen nach Islamabad einlüden und die US-Delegation dann ohne Ergebnis wieder nach Hause schickten: “Da wird eine ganze Nation gedemütigt, durch die iranische Staatsführung, vor allem durch die sogenannten Revolutionsgarden.” Trump hat daraufhin gegen Merz ausgeteilt und ihm unter anderem vorgeworfen, er fände es in Ordnung, wenn Iran eine Atomwaffe hätte. Zudem sei Deutschland “ein kaputtes Land”.
Aber beim Poltern ist es nicht geblieben. Am Freitagabend US-Zeit hat Trumps Verteidigungsminister Pete Hegseth angekündigt, dass in den nächsten sechs bis zwölf Monaten etwa 5000 US-Soldaten aus Deutschland abgezogen werden sollen. Die offizielle Begründung lautet, dass die USA die Präsenz ihrer Truppen in Europa überprüfen wollen – aktuell sind in Europa rund 86.000 US-Soldaten und-Soldatinnen stationiert, davon rund 39.000 in Deutschland. Aber eigentlich ist klar: Mit dem Abzug will Trump sich an Merz rächen.
Welche Konsequenzen ein Truppenabzug für die Sicherheit in Deutschland und Europa, aber auch für die USA selbst hätte, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Georg Ismar aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Kathrin Wiesel-Lancé, SZ-Korrespondentin in Rheinland-Pfalz, berichtet von den Reaktionen in Ramstein.
Weitere Nachrichten: neue US-Zölle auf Autos und LKW aus der EU; Iran legt neuen Friedensplan vor.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie den Text über Ramstein-Miesenbach, den Standort der US-Air-Base in Rheinland-Pfalz.
Einen Text über den Buckelwal in der Ostsee und die Rettungsaktion gibt es hier zu lesen.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Pauline Claßen
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Welle (Youtube).
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Vier US-Präsidenten sind seit Bestehen der Vereinigten Staaten von Amerika erschossen worden, auf mindestens zehn weitere wurden Anschläge verübt oder geplant. Gegen den amtierenden 47. Präsidenten Donald Trump gab es schon drei Attentatsversuche. Spätestens seit dem um Haaresbreite gescheiterten Mordanschlag am 13. Juli 2024 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, fühlt sich Trump von Gott auserwählt. Gott habe ihn verschont, damit er “Amerika wieder groß” machen könne, behauptet er seither immer wieder.
Nach dem jüngsten Attentatsversuch am vergangenen Wochenende beim White House Correspondents’ Dinner in Washington hat er – ohne Indizien – behauptet, der mutmaßliche Attentäter hasse Christen. Trump zielt mit der Behauptung auf seine Anhänger, ein heterogenes Spektrum von konservativen Evangelikalen, Calvinisten bis hin zu Pfingstlern.
Der Publizist und evangelische Theologe Arnd Henze hat sich mit dieser Gemengelage in seinem aktuellen Buch “Mit Gott gegen die Demokratie“ LINK auseinandergesetzt. Über das Denken von Trumps Anhängern sagt er in der aktuellen Ausgabe des Podcasts, dass der US-Präsident für diese Evangelikalen eine Art “Perser-König Kyros” sei, ein “System-Sprenger” und “Berserker”. Als mächtigster Mann der Welt müsse er sich nicht an Regeln halten, sagt Henze: “Hauptsache er tut Gutes für die Frommen, auch wenn er selber nicht fromm ist.”
Henze glaubt, das Bündnis werde schnell auseinanderfallen , wenn Trumps Macht schwinde oder seine Integrationskraft nicht mehr da sei. Derzeit aber würden sich der opportunistische Trump und die christlichen Nationalisten noch kongenial ergänzen: Trump bekomme deren Wählerstimmen und finanzielle Unterstützung – und die Bewegung bekomme ihre Ziele politisch umgesetzt.
Lange habe die Bewegung der christlichen Nationalisten Niederlagen in ihren Kulturkämpfen erlitten, sagt Henze, das habe zu Wut und einem Rachebedürfnis geführt. Rache, die Trump, nun mit schier unbegrenzter Macht ausgestattet, exekutiert. Dabei würde diese extreme Spielart des Christentums heute nur noch etwa 15 Prozent der Wählerschaft in den USA ausmachen und schrumpfen. Liberale Lutheraner, Anglikaner und Presbyterianer hätten sich lange gelähmt zurückgezogen. Doch durch Trumps brutale Anti-Migrationspolitik würden sie sich – wie auch viele Säkulare – wieder engagieren und die Zivilgesellschaft hörbar ihr Wort erheben.
**Zum Weiterlesen und -hören: **
Warum Arnd Henze den christlichen Nationalismus für “eine der gefährlichsten Ideologien der Welt“ hält, erklärt er in diesem Interview.
Mehr über den gescheiterten mutmaßlichen Attentäter beim Abendessen der Korrespondenten in Washington erfahren Sie hier.
Unsere Folge über die religiöse Verklärung des ermordeten US-Podcaster Charlie Kirk mit Annika Brockschmidt können Sie hier nachhören.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Nadja Schlüter, Henk Ruigrok van der Werven
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über US Department of State, Defense Now, Fox 9, Fox News.
Redaktionsschluss war Donnerstag, 30. April, um 13:30 Uhr.
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Friedrich Merz und Donald Trump hatten eigentlich mal ein ganz gutes Verhältnis. Als sich die beiden Anfang März im Weißen Haus getroffen haben, war die Stimmung geradezu harmonisch. Dass der Kanzler und der US-Präsident gut miteinander klarkommen, ist auch politisch wichtig für Deutschland und Europa. Zu den USA gibt es nicht nur wirtschaftlich enge Verbindungen, sondern auch bei der Verteidigung: Da sind Deutschland und Europa weitgehend abhängig von den USA.
Doch knapp zwei Monate nach dem Treffen im Weißen Haus hat das Verhältnis von Merz und Trump deutliche Risse bekommen. In dieser Woche hat der Bundeskanzler den US-Präsidenten deutlich kritisiert. Die USA hätten “offensichtlich keine Strategie”, um aus dem Iran-Krieg wieder rauszukommen, sagte Merz. Sie würden durch Iran “gedemütigt”. Trump hat daraufhin beleidigt reagiert und angekündigt, die USA würden einen Teilabzug ihrer Truppen aus Deutschland prüfen.
Kanzler-Beobachter Daniel Brössler aus dem Berliner Büro der Süddeutschen Zeitung spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” über das deutsch-amerikanische Verhältnis und wie es jetzt weitergeht.
Weitere Nachrichten: Mieterschutz beim Heizungsgesetz; deutsche Wirtschaftsleistung.
Zum Weiterlesen:
Und hier steht die Analyse zur deutschen Wirtschaft in der Krise.
Hier finden Sie alle Geschichten der SZ-Voloausgabe.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter, Antonia Franz
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNBC (Youtube).
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Für die Bundesregierung stand an diesem Mittwoch nicht weniger als die Frage auf dem Spiel: Hat sie wirklich die Kraft, die versprochenen Reformen umzusetzen? Am Vormittag hat sich die Regierung zur Kabinettssitzung getroffen und entschieden, welche Vorhaben sie in den Bundestag einbringen will. Wie angekündigt hat das Kabinett Eckpunkte für den Haushalt 2027 beschlossen und die Reform der Krankenversicherungen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich nach der Sitzung zufrieden: „Damit zeigt die Koalition heute, dass sie entscheidungswillig und entscheidungsfähig ist. Wir können Kompromisse.“
Worauf sich die schwarz-rote Koalition geeinigt hat – und ob Merz auch tatsächlich Grund zur Zufriedenheit hat, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Vivien Timmler aus dem Berliner SZ-Büro.
Weitere Nachrichten: EU droht Meta mit Milliardenstrafe; Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt.
Zum Weiterlesen:
Den Text dazu, wie König Charles III. im US-Kongress die Demokraten und die Republikaner begeistert hat, lesen Sie hier.
Den Text zur Verschärfung des Mietrechts lesen Sie hier.
Hier lesen Sie den Text zum Sparpaket bei den Krankenkassen.
In diesem Text kommentiert SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, dass es bei dem Sparpaket vor allem einen Gewinner gebe: die Pharma-Lobby.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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