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Es ist die Nacht auf Dienstag, 4 Uhr morgens, als schwer bewaffnete und vermummte Spezialeinheiten der Polizei in Wohnungen und Geschäftsräume im Umfeld der Hells Angels eindringen. 1200 Beamte sind bei der Razzia im Einsatz gegen Rockerkriminalität. Sie durchsuchen mehr als 50 Objekte in 28 Städten in Nordrhein-Westfalen. Es geht um organisierte Kriminalität, Drogen und Waffen. Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) spricht von einem der größten Einsätze gegen Rockerkriminalität in der Geschichte des Bundeslandes.
Christoph Koopmann ist SZ-Korrespondent in Nordrhein-Westfalen und war davor für Sicherheitspolitik zuständig. Er spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, warum Rockerkriminalität so gefährlich ist.
Weitere Nachrichten: Bundeshaushalt und Zuckersteuer; Vereinigte Arabische Emirate treten aus Opec aus.
Zum Weiterlesen:
Und hier ist die Geschichte über Hudhaifa Al-Mashhadani, der wohl einen Mordanschlag auf sich erfunden hat.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Lars Langenau, Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv
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Schon wieder sind in der Nähe von Donald Trump Schüsse gefallen. Ein schwer bewaffneter Mann betrat am Samstagabend (Ortszeit) ein Hotel in Washington, stürmte durch eine Sicherheitsschleuse und machte sich auf den Weg zum Festsaal, wo das Correspondents’ Dinner stattfand. Es wurde geschossen und Sicherheitskräfte überwältigten den mutmaßlichen Attentäter, bevor er sein Ziel erreichen konnte.
Drinnen, wo der US-Präsident, Regierungsmitglieder und Hunderte Journalisten saßen, hörte man die Schüsse. Die Gäste schreckten auf und duckten sich unter die Tische. Der Secret Service führte Trump und die anderen Spitzenpolitiker aus dem Saal. Bis auf einen leicht verletzten Sicherheitsmitarbeiter blieben alle unversehrt.
SZ-Politikchef Nicolas Richter spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, was wir über die Hintergründe wissen und wie Trump den Vorfall für sich nutzt.
Weitere Nachrichten: Merz kritisiert USA wegen Iran-Krieg; Klausur des Unionsfraktionsvorstands; Marathon-Rekord.
Zum Weiterlesen:
Warum beim Marathon-Weltrekord neben Bewunderung auch Zweifel mitschwingen, steht hier.
Marathon unter zwei Stunden: Wie solche Leistungen zustande kommen können – und was das Tempo limitiert, können Sie hier nachlesen.
Hier finden Sie zehn Lauf-Tipps für Einsteiger.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN
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Vor 40 Jahren explodierte der Reaktorblock des ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl: Der folgenschwerste nukleare Unfall, den die Welt je erlebt hat. Massenweise radioaktives Material gelangte in die Atmosphäre. In Belarus, der Ukraine und Russland wurden ganze Landstriche verseucht. Regen und Wind haben die Schadstoffe damals außerdem in großen Teilen Europas verteilt.
Noch heute leiden Menschen an den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe. Und immer noch diskutieren wir über das Für und Wider von Atomkraft. Angesichts der gestiegenen Preise für Öl und Gas fragen sich viele Menschen, ob Deutschlands Abkehr von der Atomkraft nicht ein Fehler war. Brauchen wir nicht gerade jetzt Atomstrom, um die Energiekrise abzuschwächen?
Michael Bauchmüller, SZ-Experte für Energiepolitik, hält das für einen Fehlschluss. Er plädiert dafür, dass die Politik konsequent auf erneuerbare Energien setzt. Warum, erklärt er in dieser Podcastfolge von „Auf den Punkt“.
Weitere Nachrichten: Bewaffneter Zwischenfall bei Korrespondenten-Dinner mit Donald Trump; wieder keine direkten Gespräche zwischen USA und Iran in Islamabad; Bundespolitikerinnen von Phishing-Angriffen beim Messengerdienst Signal betroffen.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Seit mehr als einem Monat bewegt das Schicksal eines gestrandeten Buckelwals in der Ostsee viele Deutsche. Es gab diverse Rettungsversuche, doch immer wieder blieb das Wildtier auf Sandbänken stecken. Experten empfehlen den Verzicht auf weitere Rettungsversuche, weil das Tier augenscheinlich schwer krank ist.
Was der “Palliativpatient in der Ostsee” für eine breite Projektionsfläche bietet, erklärt im Podcast der Medienpsychologe Frank Schwab von der Universität Würzburg. Laut Schwab haben viele, die an dem Einzelschicksal Anteil nehmen, inzwischen sogar eine “parasoziale Beziehung” zu dem Wildtier aufgebaut. Und Schwab erklärt, warum Tiere oft mehr Mitgefühl auslösen als menschliches Leid.
**Zum Weiterlesen: **
Buckelwale gehören zu den raren Erfolgsgeschichten des Artenschutzes. Hier lesen Sie einen Kommentar von Tanja Rest zum Wahnsinn um den Wal.
Eine Reportage unserer Nord-Korrespondentinnen zur Walrettungsaktion lesen Sie hier.
Hier finden Sie einen Bericht über die Aussichten diverser Rettungsversuche.
Und hier einen Text über den umstrittenen Wal-Retter und Influencer Robert Marc Lehmann.
Ein Portrait des Schweriner Umweltministers Till Backhaus steht hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NDR.
Redaktionsschluss war Freitag, 24.4.2026, 15:30 Uhr.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].
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Diesen Freitag hat die schwarz-rote Koalition ihr Entlastungspaket durch den Bundestag gebracht. Der sogenannte Tankrabatt soll die Spritpreise kurzfristig um 17 Cent pro Liter senken. Dazu wird vom 1. Mai an für zwei Monate weniger Mineralölsteuer erhoben. Zudem können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine steuerfreie Prämie in Höhe von 1000 Euro auszahlen.
Aber diese Entlastungen werden auch kritisiert. Zu viel Gießkanne, zu wenig gezielte Entlastungen. Gerade der Tankrabatt kostet viel – und entlastet auch diejenigen, die darauf vielleicht gar nicht angewiesen wären.
SZ-Redakteur Markus Balser berichtet exklusiv über ein internes Papier der Grünen, indem die Oppositionspartei Vorschläge gesammelt hat, wie sie der Öl- und Gaskrise begegnen würde. So schlagen die Grünen eine Rückkehr des 9-Euro-Tickets und eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen vor. Zudem fordern sie ein Tempolimit auf Autobahnen, um den Verbrauch von Benzin zu reduzieren.
In der Gesamtheit würden die Maßnahmen wohl zu einer Entlastung führen, sagt Balser im Podcast. Aber: “Wenn die Grünen demnächst noch mal regieren wollen, dann würden sie das ja mit der Union tun müssen.” Und mit der Union sei das alles nicht umsetzbar.
Weitere Nachrichten: EU-Kommission warnt vor Gießkannen-Subventionen als Antwort auf Energiekrise; Waffenruhe zwischen Israel und Libanon verlängert.
**Zum Weiterlesen und -hören: **
Eine “Auf den Punkt”-Folge über den Tankrabatt hören Sie hier.
Den Text von Markus Balser über die Pläne der Grünen lesen Sie hier.
Das Interview mit Collien Fernandes lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit einer Aussage beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken eine Diskussion über die Zukunft der Rente ausgelöst. In seiner Rede am Montagabend sagte er: “Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter. Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern. Es müssen kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersvorsorge hinzutreten.”
Seitdem wird Merz von den einen kritisiert und von den anderen in Schutz genommen: Er habe das nicht so gemeint oder er habe ja nur das Offensichtliche ausgesprochen.
Was tatsächlich offensichtlich ist: Die gesetzliche Rente in Deutschland ist niedrig. 2024 haben Männer hierzulande im Schnitt 1400 Euro monatliche Rente erhalten, Frauen sogar nur 955 Euro. Unser Rentensystem ist zudem nicht mehr zukunftsfähig, weil immer weniger Erwerbstätige die Rente für immer mehr alte Menschen bezahlen müssen.
Deswegen hat die Regierung eine Rentenkommission eingesetzt. Diese soll Vorschläge machen, wie die gesetzliche Rente stabilisiert werden kann. Welche Standpunkte und Ideen es rund um die Rente gibt, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Bastian Brinkmann aus dem SZ-Hauptstadtbüro.
Weitere Nachrichten: Reza Pahlavi besucht Berlin; Stiftung Warentest muss Schadenersatz zahlen.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie den Text über die Idee, Teile des Donbass zu Ehren von Donald Trump in “Donnyland” umzubenennen.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.
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Donald Trump hat auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ geschrieben, dass er die Waffenruhe mit Iran verlängere. Er schreibt in dem Post auch: Er habe das auf Bitten des pakistanischen Feldmarschalls Asim Munir gemacht. Pakistan hat ohnehin eine zentrale Rolle in den Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran eingenommen. Als Vermittler zwischen den beiden Kriegsparteien und als Gastgeber für direkte Gespräche. Auch künftig sollen mögliche Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden.
Dort ist gerade auch Tobias Matern, stellvertretender SZ-Politikchef. In dieser Folge des Podcasts berichtet er darüber, wie groß die Folgen des Iran-Kriegs für die pakistanische Bevölkerung sind. Und er sagt: „Es gibt im Moment zu Pakistan als Friedensvermittler zwischen Iran und den USA keine Alternative.“ Warum das so ist, das erklärt er auch in dieser Podcast-Folge.
Weitere Nachrichten: Wirtschaftsministerium halbiert Prognose für das Wirtschaftswachstum; Orbàn gibt Blockade bei Ukraine-Unterstützung auf.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier können Sie unseren Recherchepodcast „Das Thema“ mit einer Folge über KI und Überwachung hören.
Einen Text von Tobias Matern über die neuesten Entwicklungen in Islamabad lesen Sie hier.
Einen Kommentar über die Rolle Pakistans in den Friedensverhandlungen lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Am Dienstag hat in Berlin der Petersberger Klimadialog begonnen, das jährliche Vor-Treffen zur Weltklimakonferenz Ende November in der Türkei. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert in der Eröffnungspressekonferenz den Ausbau erneuerbarer Energie auch mitten in der derzeitigen, großen Energiekrise.
Denn der Umstieg auf Erneuerbare nutzt der Energiesicherheit und dem Klima. Aus der Bundesregierung vernimmt man zu diesem Thema aber aktuell vor allem Streit, unter anderem wegen der Pläne und Aussagen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).
Über Reiches Pläne und den Stand der Energiewende in Deutschland spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Nakissa Salavati, Redakteurin im Wirtschaftsressort der SZ mit Schwerpunkt Energie.
Weitere Nachrichten: Merz fordert große Einschnitte bei gesetzlicher Rente; Apple-Chef Tim Cook tritt ab
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie den Text über Tim Cooks Zeit als Apple-Chef.
Hier geht es zum SZ-Podcast Am Abgrund bei der SZ, Spotify und Apple Podcasts.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix.
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Erstmals seit 2021 hat die Polizei im vergangenen Jahr einen Rückgang der Gewalttaten registriert. Die an diesem Montag in Berlin vorgestellte Kriminalstatistik zählt 212 300 Fälle, 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr.
“Weniger Straftaten, weniger Gewaltkriminalität bedeutet auch weniger Opfer“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) dazu. Die Gewaltkriminalität befinde sich aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau und bei schweren Gewaltverbrechen wie Mord, Totschlag und Sexualdelikten gebe es sogar einen Anstieg. Zudem gehe ein Teil des Rückgangs der Straftaten auf die Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis im April 2024 zurück.
SZ-Innenpolitik-Experte Markus Balser verweist im Podcast auf Schwächen der Polizeistatistik: Sie erfasse nur Verdachtsfälle, nicht aber rechtskräftige Urteile. Zudem würden Dunkelfelder wie Wirtschaftskriminalität ausblendet.
Weitere Nachrichten: Gespräche zwischen Iran und USA ausgesetzt; neues Bündnis gewinnt Wahl in Bulgarien.
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Hier finden Sie den SZ-Bericht über die Kriminalstatistik.
Unseren Fußball-Podcast “Und nun zum Sport” können Sie hier hören.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
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Seit Wochen ist der Status der Straße von Hormus volatil: Als Israel und die USA Ende Februar Iran angegriffen haben, hat Iran die Wasserstraße gesperrt. Mit der Waffenruhe vor knapp zwei Wochen schien eine Öffnung wahrscheinlich zu sein – doch dann hat Iran diese abgesagt, weil die verbündete Hisbollah in Libanon immer noch angegriffen wird. Donald Trump beschloss daraufhin, dass die USA ihrerseits die Straße von Hormus blockieren, und zwar alle Schiffe, die von iranischen Häfen kommen oder sie ansteuern.
An diesem Freitag gab es die nächste Wendung: Der iranische Außenminister, Abbas Araghtschi, hat die Straße von Hormus für “vollkommen offen” erklärt. Doch als Donald Trump ankündigte, die USA würden trotzdem an ihrer Blockade festhalten, hat Iran die Öffnung wieder zurückgenommen.
Der Iran-Krieg sei zu einem “Kommunikationskrieg” geworden, sagt Raphael Geiger, SZ-Korrespondent in Istanbul und zuständig für die Berichterstattung über Iran. In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht er über die Lage rund um die Straße von Hormus – und darüber, wie es aktuell im undurchsichtigen iranischen Machtapparat aussieht und wer dort die Entscheidungen trifft.
Weitere Nachrichten: US-Delegation reist Montag zu Friedensgesprächen nach Pakistan; deutlich weniger Asylanträge in Deutschland; brasilianischer Präsident Lula da Silva zu Besuch in Deutschland.
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Philipp Saul
Produktion: Imanuel Pedersen.
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NooNPost (Youtube)
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