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Immer häufiger greift die Ukraine im Krieg Ziele im Landesinneren von Russland an. Zuletzt gab es einen großen Drohnenangriff auf Moskau und die umliegende Region. Dabei sollen nach Angaben der russischen Behörden auch drei Zivilisten ums Leben gekommen sein.
Das zeigt, dass sich die militärischen Fähigkeiten der Ukraine verändert haben. Mit vielen Lang- und Mittelstreckendrohnen kann sie nun immer häufiger Ziele in Russland angreifen. Wie sie diese neue Fähigkeit nutzt, erklärt in dieser Podcastfolge Sebastian Gierke aus der SZ-Politikredaktion. Zum Beispiel greift die Ukraine ganz gezielt die russische Ölindustrie und Ziele in Moskau an.
Die Bevölkerung in Russland ist wegen der ukrainischen Drohnenangriffe zunehmend besorgt. Dazu spricht im Podcast die SZ-Russlandkorrespondentin Silke Bigalke. Immer mehr Menschen fühlten sich nicht mehr sicher. Das erhöhe den Druck auf Putin.
Weitere Nachrichten: Russland beginnt Großmanöver und Putin reist nach China; Prämie für E-Autos kann jetzt beantragt werden.
Zum Weiterlesen: Warum lesen gerade alle Romane aus Deutschland? Das können Sie hier nachlesen.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X (@ZelenskyyUa).
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. Die WHO signalisiere damit, dass internationale Hilfe benötigt werde und den Ernst der Lage, sagt SZ-Gesundheitsexpertin Berit Uhlmann.
Das Virus der ansteckenden und lebensbedrohlichen Infektionskrankheit wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Über den aktuellen Stamm ist wenig bekannt. Möglicherweise sei die Sterblichkeit etwas niedriger als bei früheren Varianten, sagt Uhlmann. Laut Uhlmann sei das Risiko einer Corona-ähnlichen Pandemie aber extrem gering, weil sich das Virus dazu nicht schnell genug verbreite und engen Kontakt mit Körperflüssigkeiten benötige.
Judith Raupp hat lange für die SZ-Politikredaktion geschrieben und bildet nun im kongolesischen Goma, an der Grenze zu Ruanda, Journalisten aus. Sie sagt, dass die Zahl der Betroffenen im Vergleich zum letzten verheerenden Ausbruch in den Jahren 2018 bis 2020 aktuell noch deutlich niedriger sei. Der Ostkongo aber sei seit mehr als 30 Jahren von Konflikten und Kriegen geprägt, sagt Raupp. Ebola sei deshalb nur eine von vielen Herausforderungen in dieser Weltregion.
Weitere Nachrichten: USA und Israel drohen mit neuen Angriffen auf Iran; Höchststand an Hinrichtungen weltweit.
**Zum Weiterlesen und -hören: **
Hier finden Sie die Fragen und Antworten zu Ebola.
Unseren Sport-Podcast können Sie hier hören.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Laura Sagebiel
Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].
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Seit Freitag heißt der neue Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) Kevin Warsh. Der 56-Jährige ist der Nachfolger von Jerome Powell und steht schon jetzt unter großem Druck. Denn Donald Trump fordert schon länger, dass die Fed den Leitzins senkt. Powell hatte sich immer geweigert, das zu tun und auf die Unabhängigkeit der Notenbank verwiesen. Deshalb hatte Donald Trump versucht, ihn aus dem Amt zu drängen. Allerdings ohne Erfolg.
Wie wahrscheinlich ist es, dass der neue Fed-Chef Kevin Warsh nun genau die Geldpolitik machen wird, die Donald Trump fordert? Und wenn ja – welche Folgen hätte das für die USA aber auch die gesamte Weltwirtschaft?
Darüber spricht in dieser Podcastfolge die Korrespondentin Ann-Kathrin Nezik. Sie berichtet aus New York über die Wirtschaft der USA und erklärt im Podcast, was bei dieser neuen Personalie auf dem Spiel steht. Es geht um nicht weniger als die Glaubwürdigkeit des US-amerikanischen Finanzsektors.
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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Für den Eurovision Song Contest ist es ein schwieriges Jahr. Fünf Länder boykottieren den Wettbewerb aus Protest gegen Israels Teilnahme: Island, Slowenien, die Niederlande, Irland und Spanien, einer der größten Geldgeber
Und obwohl sich die European Broadcasting Union EBU darum bemüht, dem Wettbewerb ein unpolitisches Image zu geben, gelingt es in diesem Jahr nicht so gut, die Unterhaltungsshow von der Weltpolitik zu trennen.
Über die Frage, warum die EBU das aber unbedingt will, spricht in dieser Podcast-Folge die Musikwissenschaftlerin Saskia Jaszoltowski. Sie beschäftigt sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie viel Raum das Politische beim ESC einnimmt. Ist der Eurovision Song Contest nun eher eine politische Bühne oder einfach nur eine große Popkulturmaschine?
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube (@srfachriv @EurovisionSongContest)
Redaktionsschluss war Freitag, 15.05.2026, um 16 Uhr.
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Im Vereinigten Königreich geht es momentan vor allem um eine Frage: Wie lange hält sich Premier Keir Starmer noch im Amt? Der Sozialdemokrat ist politisch schwer angeschlagen und einer der unbeliebtesten Premierminister der britischen Geschichte. Sogar in seiner eigenen Partei gibt es immer mehr Kritiker. Und was macht Starmer? Der will die Krise aussitzen, zumindest wirkt das so.
Während Starmer gerade womöglich seinem politischen Ende entgegen taumelt, hat der Kampf um seine Nachfolge schon längst begonnen. In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht SZ-Korrespondent Michael Neudecker über die Stimmung in Großbritannien und die Frage, wer Starmer ablösen könnte.
Weitere Nachrichten: Trump in China; Neuwahl und Nationalismus in Israel.
Zum Weiterlesen:
Eine große Reportage von Michael Neudecker zur Lage im Vereinigten Königreich finden Sie hier.
Die Bilanz zum Treffen von Trump und Xi steht hier.
Und die Wetter-Apps im Test können Sie hier nachlesen.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Guardian (Youtube)
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Als Nadja Abd el Farrag vor einem Jahr stirbt, bricht ein “Rest In Peace”-Sturm aus: Prominente und Wegbegleiter zeigen sich bestürzt. Aber wer kannte den Menschen hinter der Figur “Naddel”? Diese Frage führt zurück ins Hamburg der 80er Jahre: Eine junge, rebellische Frau lernt in einer Diskothek den Pop-Giganten Dieter Bohlen kennen und wird vor aller Augen seine Neue. Aber vor allem wird sie Teil eines gnadenlosen Systems.
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Wenn ein Bundeskanzler von der CDU vor Arbeitnehmervertretern auftritt, dann ist das für ihn eher kein Heimspiel. Und wenn dieser Bundeskanzler dann auch noch den Sozialstaat beschneiden will und den Deutschen vorwirft, dass sie zu wenig leisten, dann ist das wirklich ein - um im Bild zu bleiben - Auswärtsspiel für den Kanzler. Bei einem Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds ist Friedrich Merz am Dienstag sogar ausgebuht worden, die Stimmung war frostig.
Das beschreibt die aktuelle Debatte in Deutschland ganz gut: Auf der einen Seite sagten Politiker wie Merz, dass Reformen nötig seien, damit die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Und auf der anderen Seite machen nicht nur die Gewerkschaften klar, dass nach harten Jahren mit Pandemie, Inflation und hohen Spritpreisen die Bereitschaft, neue Einschnitte hinzunehmen, gering sei.
Bastian Brinkmann ist Redakteur im Berliner Büro der SZ und hat den Auftritt des Kanzlers beim DGB beobachtet. Er erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt”, was die schwarz-roten Koalitionäre tun können, um die Arbeitnehmer mit ins Boot zu holen. Er sagt aber auch: “Vielleicht müssen Sie ja auch ein Stück weit die Gewerkschaften verprellen.”
Weitere Nachrichten: Gebäudeenergiegesetz im Bundeskabinett; Özdemir in Baden-Württemberg vereidigt.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Gebäudeenergiegesetz.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Laura Otter
Produktion: Juno Graner
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix (Youtube)
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Im Zoo in Atlanta, Georgia, soll bald ein Panda-Pärchen ankommen: Ping Ping und Fu Shuang. Das hat die chinesische Führung Ende April angekündigt. Sie verleiht ihre Pandas mit einem bestimmten Interesse: US-Präsident DonaldTrump soll gute Laune haben, wenn er an diesem Mittwoch zu Besuch nach Peking kommt.
Bei dem Treffen wird es unter anderem um die Handelsbeziehungen der beiden Großmächte gehen. Denn im Zollstreit gibt es bisher keine Einigung, sondern lediglich eine Pause. Weitere Themen werden der Iran-Krieg und Taiwan sein.
Was will Trump erreichen und was sind Xi Jinpings Ziele? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” SZ-China-Korrespondent Gregor Scheu.
Weitere Nachrichten: Merz beim DGB-Kongress ausgebuht; britischer Premier Starmer will im Amt bleiben.
Zum Weiterhören:
Hier geht es zur Podcast-Serie “China und wir” mit Gregor Scheu und Lea Sahay.
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Philipp Saul
Produktion: Julius Zimmer
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The National Desk – TND (Facebook).
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Eigentlich wollten die Passagiere des Schiffs Hondius einfach nur eine Kreuzfahrt machen. Von Feuerland im Süden Argentiniens sollte es über die Antarktis bis zu den Kapverden gehen. Wahrscheinlich haben die etwa 150 Urlauberinnen und Urlauber gehofft, auf der wochenlangen Reise beeindruckende Natur zu sehen und ansonsten an Bord eines Kreuzfahrtschiffs eine entspannte Zeit zu haben. Doch dann kam das Hantavirus dazwischen und mit ihm große Unsicherheit.
Jetzt hat die Hondius vor Teneriffa geankert. Dort sind die meisten Passagiere von Bord gegangen und in ihre Heimatländer gebracht worden. Für sie gehe damit eine Traumkreuzfahrt zu Ende, die zum Horrortrip geworden ist, sagt SZ-Korrespondet Patrick Illinger in dieser Folge von “Auf den Punkt”.
Und SZ-Redakteur Felix Hütten aus der Wissensredaktion spricht darüber, was jetzt mit den vier Deutschen passiert, die inzwischen wieder im Land sind. Und er beantwortet die Frage, wie sehr man das Hantavirus mit dem Coronavirus vergleichen kann.
Weitere Nachrichten: Irankrieg; Kindschaftsrecht.
Zum Weiterlesen:
Und hier beantwortet Raphael Geiger die wichtigsten Fragen dazu, wie es im Irankrieg weitergeht.
Wer seine Partnerin schlägt, soll das Umgangsrecht für das gemeinsame Kind verlieren können. Dazu hat Robert Roßmann hier mehr Informationen aufgeschrieben.
Und den Text von Marie Gundlach über ihr Treffen mit Sarah Engels finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Philipp Saul
Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Juno Graner
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Péter Magyar ist seit Samstag Ungarns neuer Ministerpräsident. Nach sechzehn Jahren ist die Ära Orbán nun auch offiziell zu Ende. Magyars Wahl sei auch die symbolische Rückkehr nach Europa, sagt Korrespondentin Verena Mayer: "Das Land möchte wieder ein ganz aktiver Teil der europäischen Gemeinschaft sein und die Blockadehaltung unter seinem Vorgänger Viktor Orbán beenden." Ungarn wolle “nicht mehr ein Stock in den Speichen sein, sondern eine Speiche am Rad”.
Mayer sagt, dass Magyar unter einem großen Zeitdruck stehe: Bis Ende Mai muss er es schaffen, die zurückgehaltenen Milliarden aus dem Corona-Wiederaufbaufonds zu beantragen, bis August muss Ungarn zahlreiche Reformen auf den Weg gebracht haben, ohne die die EU kein Geld auszahlt. Dabei geht es etwa um die Bekämpfung von Korruption und die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit. Der neue Ministerpräsident vertraue bei der Umsetzung vieler Reformvorhaben auf eine Expertenregierung, sagt Mayer. Erstmals sieht man einige Frauen auf der Regierungsbank, etwa Außenministerin Anita Orbán, die zuletzt Topmanagerin in einem internationalen Unternehmen war.
Weitere Nachrichten: Putin schlägt Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg vor; Regierung will Strafrecht bei Femiziden verschärfen.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier finden Sie Verena Mayers Reportage aus Budapest.
Den mit Grafiken und Simulationen angereicherten Text über den riesigen Tsunami in Alaska lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Tobias Bug
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den TV-Sender M1 und Magyars YouTube Kanal.
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