Auf den Punkt

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  • EU-Gipfel: Zurück zum Dialog mit Russland?

    Am Donnerstag und Freitag treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Europäische Union. Auf der Agenda stehen einige Themen mit großem Konfliktpotenzial: Bei einem Abendessen soll es um das ungarische Anti-LGBTQ-Gesetz gehen. Auf dem Gipfel selbst um die Kooperation mit der Türkei und Russland. Und gerade beim letzten Punkt sorgt ein Vorschlag von Angela Merkel und Emmanuel Macron für Unruhe.

    Werden sich die Länder auf dem Gipfel also überhaupt auf etwas einigen können? Das erklärt in dieser Folge Matthias Kolb, SZ-Korrespondent in Brüssel.

    Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Redaktion: Antonia Franz

    Produktion: Benjamin Markthaler

    13 min
  • Die Angst vor der Delta-Variante

    Eigentlich steht Deutschland gerade im Kampf gegen das Coronavirus sehr gut da. Die Delta-Variante sorgt aber seit einigen Wochen für Verunsicherung und tritt im Wettrennen gegen unseren Impf-Fortschritt an. Zuerst hat sie sich in Indien verbreitet, später auch in Großbritannien. Dort liegt die Inzidenz aktuell wieder über 100 - und das obwohl viele Briten und Britinnen schon geimpft sind.

    Auch hier in Deutschland verbreitet sich die hochansteckende Delta-Variante immer weiter. Und als ob das nicht genug wäre, hat die Variante jetzt eine weitere Mutation entwickelt: Delta Plus. Indien stuft diese neu nachgewiesene Virusvariante als “besorgniserregend” ein.

    Christina Berndt aus der SZ-Wissensredaktion sagt im Podcast, dass wir bei Delta "stark aufpassen müssen", gerade weil man nach der ersten Impfung noch nicht "gut geschützt" sei. Trotzdem hätten wir hier in Deutschland den Vorteil, dass wir im Kampf gegen die Variante eine "bessere Ausgangslage" hätten als etwa Großbritannien: "Wir starten später mit Delta, wir starten auf einem niedrigeren Level, und wir sind vorgewarnt."

    Weitere Themen: EU will gegen Ungarn vorgehen, Zwischenfall vor der Krim.

    Redaktion, Moderation: Antonia Franz

    Redaktion: Magdalena Pulz

    Produktion: Justin Patchett

    14 min
  • Zwischen Delta und Regenbogen: Uefa im Zwielicht

    Die Uefa wird kritisiert: wegen voller Stadien, Zuschauern, die keine Maske tragen und ihrer Absage an eine in Regenbogenfarben leuchtende Arena.

    Während der Europameisterschaft wird nicht allein über Fußball gesprochen. Der Europäische Fußballverband Uefa steht seit Beginn des Turniers in der Schusslinie. Zum Beispiel, weil einige Spiele in London stattfinden, wo die Delta-Variante des Virus um sich greift.

    Jetzt hat der Verband verboten, dass das Münchner Stadion als Symbol für Solidarität mit Lesben und Schwulen beim Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchtet. Die Uefa macht gerade keine glückliche Figur, kommentiert Claudio Catuogno. Der SZ-Sport-Chef sagt, privat hätte er sich sehr über dieses Symbol gefreut. Der Uefa blieb aber kaum eine andere Wahl als ihr Veto.

    Weitere Themen: Wirecard-Untersuchungsausschuss legt Bericht vor, Verschwörungsmythen in Deutschland verbreitet.

    Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Antonia Franz

    Produktion: Justin Patchett

    Zusätzliches Audiomaterial über dpa und YouTube-Kanal des DFB.

    14 min
  • Wechselunterricht bis Weihnachten?

    Die Corona-Lage scheint im Griff zu sein. Dennoch spricht Jens Spahn von Wechselunterricht bis Winter in den Schulen. Wieso gerade jetzt?

    Gesundheitsminister Jens Spahn sagt, dass er im Herbst weiterhin mit Maskenpflicht und Wechselunterricht für Schülerinnen und Schüler rechne. Viele Eltern können aber schon jetzt nicht mehr. Dazu kommen Studien, die dem Distanzunterricht ein verheerendes Zeugnis ausstellen.

    Die SZ-Hauptstadtkorrespondentin Henrike Roßbach verzweifelt fast, wenn sie über die Schulpolitik der vergangenen Monate spricht. Noch immer sind nicht genügend Luftfilter da. In Wahrheit haben Schulen und Kinder nie höchste Priorität in der Krisenbewältigung gehabt, sagt sie.

    Weitere Themen: Union stellt Wahlprogramm vor, Raisi erteilt USA eine Absage.

    Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Benjamin Markthaler

    Zusätzliches Audiomaterial über Evangelische Akademie Tutzing.

    13 min
  • Jetzt noch mehr öffnen? Ein Pro & Contra der SZ

    Die Inzidenz sinkt, die Hälfte der Deutschen ist mindestens einmal geimpft, Gefahr lauert dennoch. Wie viel Freiheit ist nun drin?

    Die Hälfte der Deutschen hat jetzt mindestens eine Impfung erhalten, die Zahl der Neuinfektionen nimmt stetig ab, gleichzeitig aber lauert eine Gefahr: die Delta-Variante des Virus. Die hat schon in Großbritannien die Inzidenz wieder steigen lassen.

    Sind da weitere Öffnungen möglich? Zwei SZ-Redakteurinnen sind sich da uneins: Angelika Slavik aus dem Berliner Hauptstadtbüro meint ja, sonst würde die Akzeptanz für die Maßnahmen, vor allem bei den Jüngeren, abnehmen. Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt ist da vorsichtiger. Sie befürchtet, dass jetzt viele Erfolge verspielt werden könnten.

    Weitere Themen: RKI nimmt Risikogebiete von der Liste, Audi verabschiedet sich vom Verbrenner.

    Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Benjamin Markthaler

    Zusätzliches Audiomaterial über Bundespressekonferenz.

    15 min
  • Biden und Putin: Was das Treffen gebracht hat

    Biden und Putin sprechen in Genf. Auch wenn nicht viel Substantielles herauskam, macht das Treffen Mut auf eine Normalisierung der Beziehungen.

    Was haben sich Joe Biden und Wladimir Putin in den vergangenen Wochen nicht alles an den Kopf geworfen: Biden bezeichnete Putin als "Killer". Putin wiederum sagte, Bidens Aussage sei Teil des in Hollywood üblichen "Machogehabes". Der russische Präsident sah die Beziehungen der beiden Länder an einem Tiefpunkt angekommen.

    Am Mittwoch treffen sich die beiden Staatschefs dann zum ersten Mal während der Amtszeit Joe Bidens. Und das in einer Villa in Genf, der selbsternannten "Stadt des Friedens". Viel Substanzielles kommt bei dem Treffen nicht heraus, aber sowohl Biden als auch Putin loben die konstruktiven Gespräche. Und auch SZ-Außenpolitikredakteur Paul-Anton Krüger findet, dass das Treffen ein Schritt Richtung einer Normalisierung der Beziehungen war.

    Weitere Themen: Spahn verteidigt Vorgehen bei Masken-Beschaffung, Bundesregierung gelassen in Bezug auf Delta-Variante.

    Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über AP und Reuters.

    12 min
  • Wie steht es ums deutsch-polnische Verhältnis?

    Bundespräsident Steinmeier besucht Polen zum 30-jährigen Jubiläum des Nachbarschaftsvertrags. Wie wird Deutschland dort wahrgenommen?

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht einen der wichtigsten Freunde Deutschlands: Er fliegt nach Polen. Anlass ist das 30-jährige Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags. Aber wie steht es eigentlich um die Beziehungen der beiden Länder?

    SZ-Warschau-Korrespondent Florian Hassel beschreibt in dieser Folge, wie die regierende PiS-Partei Deutschland als Feindbild für innenpolitische Zwecke benutzt. Eine Sache kann sich die Bundesrepublik allerdings vorwerfen. Diese hat mit einer Pipeline in der Ostsee zu tun.

    Weitere Themen: Weniger Geld für digitalen Impfnachweis an Apotheken, Söder kündigt Konsequenzen nach Greenpeace-Aktion an.

    Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Antonia Franz

    Produktion: Justin Patchett

    13 min
  • "Das Kino kommt zurück!"

    Die Absageflut von Konzerten und Festivals des vergangenen Jahres setzt sich dieses Jahr fort. Aber Dienstagabend spielt in München die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich. Und das vor etwa 14.000 Fans. "Wir freuen uns, dass langsam die Normalität zurück kehrt", sagt auch der künstlerischer Leiter des Münchner Filmfestes, Christoph Gröner. Die Planungen für sein Filmfest hätten sehr viele Wendungen und Drehungen genommen. Planungssicherheit habe dabei nie bestanden. Deshalb habe er zunächst auf eine reine Open-Air-Kinos gesetzt. Jetzt sei die Spiegelung der Filme aber auch in Kinosälen möglich. Schließlich sei aus Kinosälen keine einzige Corona-Infektion bekannt.

    Jetzt müsse auch die Kinokultur endlich wieder ins Rollen kommen, meint Gröner. Schließlich sei Kino eine soziale Erfahrung, die man auf der Couch nicht habe. "Das Kino kommt zurück", sagt er. Beim Münchner Filmfest startet das allerdings mit höchstens 500 Zuschauern bei einem Open-Air-Kino-Abend. Deshalb werde man auch bei weitem auch nicht die Zuschauer erreichen, die das Festival etwa 2019 hatte. Damals besuchten etwa 80.000 Menschen das Filmfest in München.

    Das Filmfest München beginnt am 1. Juli und läuft bis zum 10.7. Weitere Informationen und Programm unter https://www.filmfest-muenchen.de/

    Weitere Nachrichten: Hamburg und Berlin lockern Maskenpflicht, Biden betonte Partnerschaft der USA mit Europa, Rechtsextremismus steigt.

    Redaktion, Moderation: Lars Langenau

    Redaktion: Antonia Franz

    Produktion: Justin Patchett

    Zusätzliches Audiomaterial über die Welt.

    12 min
  • Biden auf Europareise: America is back

    Bei Kanzlerin Angela Merkel und den anderen Staats- und Regierungschefs des G7-Treffen in Cornwall ist spürbar wie sich mit Joe Biden das Verhältnis zu den USA entkrampft. Einer, der gemeinsam mit ihnen für die Interessen und die Werte des Westens kämpfen will. Und einer, der versteht, dass die Erderwärmung DAS größte Problem der Menschheit ist.

    “Das Treffen der G7 war zumindest das Ende der Demontage des Westens. Die Blutung ist gestoppt”, meint Washington-Korrespondent Hubert Wetzel. Biden habe in Cornwall und in Brüssel bei der Nato gezeigt, dass die Trump-Ära vorbei ist und es wieder eine verlässliche USA gebe. Er habe vorrangig Vertrauen schaffen wollen, das unter Donald Trump so sehr gelitten habe. Unter Biden seien die USA wieder ein Land, das Verbündete sucht. Der US-Präsident habe das Signal gesendet: "America is back." Als technologischer und wirtschaftlicher Hauptkonkurrent und als Bedrohung sehe Washington China. Russland hingehen wird in den USA nur als Störenfried gesehen. Es werde spannend, ob Biden und Wladimir Putin bei ihrem persönlichen Treffen ihre Rhetorik wieder entschärfen können.

    Weitere Nachrichten: Naftali Bennett neue israelische Ministerpräsident, Debatte um Maskenpflicht, digitaler Impfausweis.

    Unsere neuen Folge von “Und nun zum Sport” finden Sie unter sz.de/sportpodcast.

    Redaktion, Moderation: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Benjamin Markthaler

    Zusätzliches Audiomaterial über dpa.

    12 min
  • Grünen-Parteitag: Gelingt Baerbock das Comeback?

    Aufgehübschter Lebenslauf, nicht angemeldete Nebeneinkünfte, sinkende Umfragewerte: Baerbock braucht die Trendumkehr auf dem Parteitag.

    Annalena Baerbock hat gerade keinen Lauf. Eher das Gegenteil. Von dem Höhenflug nach ihrer Kandidatur ist nach persönlichen Fehlern rund um ihren Lebenslauf und nicht versteuerten Sonderzahlungen nicht mehr viel zu spüren.

    An diesem Wochenende halten die Grünen ihren Parteitag ab und wollen wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Aber auch hier gibt es Konflikte, sagt Constanze von Bullion. Und bei einer Frage kann sich die Parteispitze keine Schlappe leisten, so die Hauptstadtkorrespondentin der SZ.

    Weitere Themen: G7-Gipfel in Cornwall, Generelle Reisewarnung für Risikogebiete wird aufgehoben, Lieferkettengesetz beschlossen.

    Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Jacqueline Dinser und Laura Terberl

    Produktion: Benjamin Markthaler

    Zusätzliches Audiomaterial über ARD-Sendung "Farbe bekennen".

    12 min

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