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Noch gibt es keine Langzeituntersuchungen dazu, was die weltweiten Kontaktbeschränkungen mit uns machen. Es gibt aber ältere Studien über die Effekte von Quarantäne. Sie zeigen, dass soziale Isolation zu Stress und psychischen Störungen führen kann. Und auch jetzt gibt es erste Berichte von einer starken Zunahme von Angstzuständen und Depressionen.
Die freie Autorin Heide Fuhljahn hat ihre Depressionen hinter sich, leidet aber noch an einer Traumafolgestörung (PTBS). Über ihre Krankheit hat sie den Bestseller "Kalt erwischt" und “Von Wahn und Sinn” geschrieben. Im Podcast erzählt sie, wie sich die Seelenlage ändert, welche spezielle Ängste entstehen und was helfen kann. Und sie sagt, um welche Menschen sie sich gerade besondere Sorgen macht.
Weitere Nachrichten: Gedenken an Kriegsende vor 75. Jahren, Corona in Schlachthöfen, US-Arbeitslosigkeit auf höchstem Stand seit 30er Jahren.
Alle Infos zum Coronavirus gibt es auch auf sz.de/coronavirus
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau
Wenn Sie sich selbst von Depressionen betroffen fühlen und Suizidgedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 suchen Sie Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.
Weitere Hilfen und Empfehlungen finden Sie hier:
Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung unterstützt weltweit Impfprogramme - und die Weltgesundheitsorganisation WHO. Bereits vor fünf Jahren warnte der Microsoft-Gründer eindringlich vor einer Pandemie. Doch auch diese prophetische Rede dient Verschwörungstheoretikern als Steilvorlage.
Man kann durchaus kritisieren, dass die Stiftung nicht demokratisch legitimiert sei, sagt SZ-Feuilleton-Chef Andrian Kreye. Gates aber sei heute vor allem ein Philantroph und Wohltäter. Dass er zum Hassobjekt von Verschwörungstheoretikern könne er vielleicht noch nachvollziehen, aber sicher nicht teilen. Diese Vorstellungen würden Denkmuster des 19. Jahrhunderts bedienen, aus dem sich schon der Antisemitismus gespeist habe.
Weitere Nachrichten: Schleswig-Holstein hebt Einreiseverbot auf, Unionspolitiker fordern Öffnung der Außengrenzen.
Alle Infos zum Coronavirus gibt es auch auf sz.de/coronavirus
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audiomaterial über TED.com
So langsam soll Schluss sein mit dem Corona-Stillstand. Deshalb haben sich Bund und Länder am Mittwoch darauf geeinigt, viele Corona-Maßnahmen deutlich zu lockern.
Zum Beispiel sollen demnächst alle Geschäfte wieder öffnen dürfen. Man muss sich dabei aber an Hygieneregeln halten und dafür sorgen, dass nicht zu viele Leute gleichzeitig die Geschäfte betreten.
Diese Entscheidung ist ein Paradigmen-Wechsel, erklärt Parlaments-Korrespondent Stefan Braun: Die Regierung gibt einen Teil der Verantwortung auf uns alle ab. Denn wenn es in bestimmten Landkreisen wieder mehr Fälle gibt, müssen die Beschränkungen wieder sehr schnell eingesetzt werden.
Welche Lockerungen es ab wann in welchem Bundesland gibt, können Sie auch hier nachlesen.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Justin Patchett
Was die deutsche Automobilbranche fordert, ist klar: Wenn über Hilfen für die Wirtschaft gesprochen wird, dann führt kein Weg an den starken Autokonzernen vorbei. Immerhin sind mehr als 800.000 Menschen in Deutschland hier beschäftigt. Zulieferer, Werbeindustrie, Vertrieb und so weiter sind da noch gar mit nicht eingerechnet.
Ein automobiles Konjunkturprogramm sei unausweichlich, heißt es zum Beispiel beim Autoimporteur-Verband VDIK. In der Politik zeigen die Rufe nach Hilfe Wirkung. Kein Wunder, wo doch keine andere Lobby an die Stärke der Automobilindustrie heranreicht, sagt SZ-Mobilitätsredakteurin Christina Kunkel.
Weitere Themen: Söder stellt Fahrplan vor, Bundesverfassungsgericht erklärt EZB-Anleihekäufe für teilweise verfassungswidrig.
Alle Infos zum Coronavirus gibt es auch auf sz.de/coronavirus
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Jean-Marie Magro
Produktion: Julia Ongyerth
Italien, das war in den letzten Monaten das Beispiel dafür, wie es nicht laufen dürfe im Kampf gegen Corona. In den Großstädten Brescia und Bergamo, in der Lombardei, also vor allem im Norden des Landes hat es unglaublich viel Leid gegeben.
Deswegen galten fast zwei Monate lang strikte Ausgangsbeschränkungen. Eigentlich durfte man nur noch das Zuhause verlassen, um Besorgungen zu erledigen oder den Müll rauszubringen. An diesem Montag werden nun die ersten Maßnahmen gelockert. SZ-Korrespondent Oliver Meiler erzählt, wie er diesen vorsichtigen Schritt hin zu einem "normalen" Leben erlebt.
Weitere Themen: Lockerungen in Deutschland treten in Kraft, Loveparade-Prozess zu Ende.
Alle Infos zum Coronavirus gibt es auch auf sz.de/coronavirus
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
Dieser 1. Mai ist einer ohne Demonstrationen für Arbeitnehmerrechte. Feste und Feierlichkeiten zum internationalen Kampftag der Arbeiterklasse von Pattensen bis Peking sind abgesagt. Aber auch für die, die sich einfach auf einen freien Arbeitstag gefreut haben, ist dieser Feiertag anders. Familie oder Freunde zu Treffen ist stark beschränkt, wenn nicht gar verboten.
Corona hat diesen 1. Mai, aber auch unser Leben und unseren Alltag verändert. Davon haben auch Sie, unsere Leser und Hörer uns erzählt. Über Grenzkontrollen, Ärger mit der Schule - und der ganz banalen Sehnsucht nach einem normalen Leben.
Sie können uns auch weiter erreichen, auf WhatsApp unter der Nummer: 0176-96501041. Mehr Tagebucheinträge als Video oder Text finden Sie unter sz.de/kollektivestagebuch.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
An diesem Sonntag, den 3. Mai, ist der internationale Tag der Pressefreiheit. Und zu diesem Anlass haben die Volontärinnen und Volontäre der SZ ein Spezial produziert, in dem es auch darum geht, wie sich die Corona-Krise auf Zensurmaßnahmen in einigen Ländern auswirkt. Warum sich gerade jetzt viele gefährliche Entwicklungen beschleunigen, das erzählt die Juristin und SZ-Volontärin Anika Blatz im Podcast.
Die im Podcast erwähnte Videoserie finden Sie unter folgendem Link: https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/muenchen/klinikalltag-in-der-corona-krise-e198602/
Weitere Themen: Bund für Öffnung von Spielplätzen und Museen, gemeinsames Papier von Forschungsinstituten zur Corona-Strategie
Alle Infos zum Coronavirus gibt es auch auf sz.de/coronavirus
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Valérie Nowak
Am Anfang hieß es, man wolle Verhältnisse wie in Italien verhindern. Also, dass das Gesundheitssystem kollabiert und Ärzte entscheiden müssen, wer ein Beatmungsgerät bekommt und wer nicht.
Danach ging es um die Verdopplungszeit. Also wie lange es dauert, bis sich die Zahl der Infizierten verdoppelt. Aktuell ist der entscheidende Faktor die Reproduktionszahl: Wie viele Personen steckt ein Infizierter an?
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet meint, dass die ständige Auswahl neuer Kriterien die Bevölkerung verunsichert. Doch es gibt nun mal keine magische Zahl, die alle Probleme auf einen Nenner bringt, sagt SZ-Datenjournalist Christian Endt.
Weitere Themen: Grünes Licht für Bundesliga, Weltweite Reisewarnung bis 14. Juni, Anklage im Lübcke-Fall.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Mitarbeit/Übersetzung: Gunnar Herrmann
Zusätzliches Audiomaterial über www.bundeskanzlerin.de und Anne Will.
Fragen an Dr. Werner Bartens an [email protected]. Zudem können Sie gern für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
Anders Tegnell spricht viel von Vertrauen und Freiwilligkeit. Schwedens sozialdemokratischer Ministerpräsident Stefan Löfven und seine rot-grüne Minderheitsregierung folgen den Empfehlungen des Staatsepidemologens uneingeschränkt: Geschäfte, Kirchen, Fitnessstudios und Friseure sind offen. Schulen bis zur 9. Klasse ebenso. Restaurants auch, wenn sie die Abstandsregeln einhalten und am Tisch bedienen.
"Man sieht sich als Insel der Freiheit und des gesunden Menschenverstandes in Europa", so beschreibt SZ-Skandinavienkorrespondent Kai Strittmatter die Stimmung in Stockholm. Die schwedische Strategie beruhe auf der Annahme, dass man das Virus nicht besiegen, sondern nur managen könne. So lange es keinen Impfstoff oder Herdenimmunität gebe, müsse man damit leben. Mit drastischen Restriktionen aber, könne keine Gesellschaft länger als ein paar Wochen leben. Die psychischen und wirtschaftlichen Folgekosten würden zu hoch. Letztendlich bewerten ließe sich der Ausgang des Experiments mit all seinen Folgekosten und Todesopfern aber erst in mehreren Jahren.
Weitere Nachrichten: Neue Corona-Zahlen, neuer Bußgeldkatalog für den Straßenverkehr.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
Mitarbeit/Übersetzung: Gunnar Herrmann
Zusätzliches Audiomaterial über SVT
Fragen an Dr. Werner Bartens an [email protected]. Zudem können Sie gern für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
Noch nie in der Nachkriegsgeschichte erlebt die Wirtschaft so heftige Schockwellen wie gerade. Besonders hart ist der Stillstand für die Kultur- und Reisebranche - und für die Gastronomie. Viele Kneipen und Restaurants stehen kurz vor der Pleite.
Der Münchner Gastronom Florian Falterer, der in München-Giesing mit dem RiffRaff und Crönlein zwei Kneipen betreibt, hat selbst "Hartz IV" beantragt und seine zwei Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Er selbst halte nur noch wenige Wochen durch. Das größte Problem seien die weiterlaufenden Mieten. Es stehe und falle mit der Solidarität der Vermieter. Wenn die hart bleiben würden, dann werde es zu einem massiven Kneipensterben kommen, prophezeit Falterer: "Deine Lieblingsbar wird es dann im Herbst nicht mehr geben."
Weitere Nachrichten: Maskenpflicht auch im ICE, keine zentrale Datenspeicherung bei freiwilliger Corona-App, Rot-Grün in München.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über Bundespressekonferenz.
Für München haben wir bei der SZ “München bringts” gestartet, eine Karte, die unter anderem anzeigt, welche Restaurants jetzt liefern oder Essen zum Mitnehmen anbieten. Alle Infos auf sz.de/muenchen-bringts.
Fragen an Dr. Werner Bartens an [email protected]. Zudem können Sie gern für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
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