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Es war jetzt schon die vierte Videoschalte, die die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder abgehalten haben. In den letzten Wochen hat es ja vor allem immer wieder zwischen den Süd- und den Nordländern gekracht. Die einen wollen mehr Hilfen, die anderen nicht für die Schulden von allen haften.
Beim EU-Gipfel einigte man sich nun auf ein Rettungspaket über 540 Milliarden Euro. Ein Anfang, sagt die Politologin Ulrike Guérot. Doch wenn die EU gestärkt aus dieser Krise hervorgehen will, muss sie mehr wollen.
Weitere Themen: Gottesdienste in NRW und Bayern, Norbert Blüm gestorben.
Alle Infos zum Coronavirus gibt es auch auf sz.de/coronavirus
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über bundeskanzlerin.de.
Es klang eigentlich ziemlich vielversprechend, als Anfang April die Plattform "Pan European Privacy-Preserving Proximity Tracing", abgekürzt Pepp-PT vorgestellt wurde. Bei dem Projekt geht es darum, anhand von Handydaten Infektionen mit dem Sars-CoV-2-Erreger schnell zurückverfolgen zu können. Alles anonym und an den höchsten Datenschutzstandards orientiert.
Doch jetzt wird es schwierig, denn viele Wissenschaftler, die ursprünglich bei Pepp-PT mitgemacht haben, haben dem Projekt den Rücken gekehrt. 300 Forscherinnen und Forscher, die einen offenen Brief unterschrieben haben, warnen davor, dass diese App so etwas wie das Einfallstor in eine schleichende Überwachung sein könnte. Warum, erklärt in dieser Folge der SZ-Digitaljournalist Simon Hurtz.
Weiteres Thema: Merkel-Rede im Bundestag.
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Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag.
Je länger die globale Pandemie andauert, umso mehr wissen wir über das Virus, da auf der ganzen Welt Ärztinnen und Ärzte Datenbanken mit ihren Erkenntnissen füllen.
Eine Möglichkeit, mehr über das Virus zu erfahren, hatte man zunächst gar nicht genutzt: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte anfangs davor gewarnt, Corona-Verstorbene zu obduzieren, um die Mediziner vor Ansteckung zu schützen. Das haben einige Pathologen aber trotzdem getan, jetzt gibt es erste Erkenntnisse aus diesen Obduktionen.
Hannes Munzinger, Redakteur für Daten und investigative Recherchen, erklärt, was sich daraus für die Behandlung Infizierter ableiten lässt.
Weitere Themen: EU-Mission "Irini" bewilligt, Bundesregierung erwartet Defizit im BIP.
Welche Ausgangsbeschränkungen und Regeln in welchen Bundesländern gelten, können Sie hier nachlesen.
Alle Infos zum Coronavirus gibt es auch auf sz.de/coronavirus
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Das wohl größte Volksfest der Welt, das Münchner Oktoberfest, ist für 2020 abgesagt. Das ist kein Novum in der mehr als 200-jährigen Geschichte dieses Volksfestes, aber die Absage trifft viele Menschen wirtschaftlich ins Mark. Zuletzt kamen 6,3 Millionen Besucher. Der Umsatz liegt bei mehr als einer Milliarde Euro. Für Schausteller, viele Bedienungen und Hotels ist es eine Katastrophe.
Die Absage sei unausweichlich gewesen, sagt Alt-Oberbürgermeister Christian Ude (SPD). “Ich bin beruhigt, dass die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt getroffen wurde, und auch, dass die Bevölkerung es zu akzeptieren scheint.” Das Oktoberfest hätte sich sonst “zu einem Super-Gau entwickelt”. Es wäre zu einem “Gefahrenherd mit globalen Auswirkungen” geworden.
Weitere Nachrichten: Robert Koch-Institut warnt vor Lockerungen, immer mehr Bundesländer verordnen Mundschutz.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Reuters
Fragen an Dr. Werner Bartens an [email protected]. Zudem können Sie gern für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
Jetzt soll so langsam der reguläre Schulbetrieb wieder losgehen. Wann und wie unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Heute beginnen zum Beispiel die Abiturprüfungen in Brandenburg. Auch NRW will die Schulen diese Woche langsam wieder öffnen. Bayern will sich hingegen noch ein bisschen Zeit lassen.
Für den Großteil der Schüler aber wird der Unterricht aber noch eine ganze Zeit weiter Zuhause stattfinden. Technisch sind viele Kinder, aber auch Lehrer, darauf gar nicht vorbereitet. Manche Lehrer haben laut einer aktuellen Studie sogar ganz den Kontakt zu ihren Schülern verloren. Dabei sind besonders Kinder in Hartz-IV-Familien benachteiligt, sagt SZ-Bildungsredakteurin Susanne Klein. Denn bei denen bestehen oft gar nicht technischen Möglichkeiten zum Homeschooling. Die Spaltung der Schülerschaft werde sich also noch vertiefen - und mache Schüler würden weiter abgehängt.
Weitere Nachrichten: Maskenpflicht für ÖPNV und Geschäfte auch in Bayern, weniger Covid-19-Tote in Spanien, Kampf gegen Waldbrände in Tschernobyl.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Mitarbeit: Ella und Louisa Langenau
Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix
Fragen an Dr. Werner Bartens an [email protected]. Zudem können Sie gern für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
Wellblechhütten, Container und Zelte, dazu viel Müll in den Gassen: So sieht es im Flüchtlingslager von Moria aus. Eigentlich ist das ehemalige Militärgefängnis auf 3.000 Personen ausgelegt. Jetzt sind im Lager auf der griechischen Insel Lesbos über 20.000 Menschen.
Mehrere Hundert Personen müssen sich eine Toilette und eine Dusche teilen. Auf einen Wasserhahn kommen mehr als tausend Personen. So schildert es ein Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen. Moria war schon vor Corona eine tickende Zeitbombe, sagt SZ-Außenpolitikredakteur Tobias Zick. Was wäre wohl, wenn dort das Virus ausbrechen würde?
Weitere Themen: "Alan Kurdi"-Passagiere auf Quarantäneschiff verlegt, Spahn beschreibt Lage als "beherrschbar", Maskenpflicht in Sachsen.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Sie können uns für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass die Ausgangsbeschränkungen bzw. Kontaktsperren erstmal erhalten bleiben. Ab Montag sollen einige Geschäfte schrittweise öffnen. Aber nur, wenn sie kleiner sind als 800 Quadratmeter und ein Schutzkonzept vorweisen können. Ausnahmen gelten für Auto- und Fahrradhändler sowie Bibliotheken.
Die Politik tastet sich in dieser Zeit sehr vorsichtig voran. Auch bei den Schulen gilt, dass erstmal nur die Schülerinnen und Schüler in den Unterricht dürfen, die vor dem Abschluss oder dem Übertritt stehen. Das ist zwar verständlich und trotzdem müsse auch über Lockerungen diskutiert werden dürfen, sagt der SZ-Chefredakteur Kurt Kister.
Weitere Themen: Sprit billiger, Lebensmittel teurer, von der Leyen gesteht Fehler ein.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
_Zusätzliches Audiomaterial über www.bundeskanzlerin.de._
Sie können uns für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
Hier in Deutschland wird gerade diskutiert, wie lange die Ausgangsbeschränkungen noch verlängert werden müssen. In Frankreich hat das Präsident Macron schon getan, und zwar bis zum 11. Mai.
Die Situation im Nachbarland ist fast so schlimm wie in Italien oder Spanien. Über 15.700 Menschen sind nach offiziellen Angaben an Covid-19 gestorben. Es gibt nicht genügend Masken und Schutzkleidung für das medizinische Personal. Und Macrons Wunsch, dass schon in vier Wochen Kindertagesstätten und Schulen öffnen können, scheint kaum realisierbar, sagt SZ-Paris-Korrespondentin Nadia Pantel.
Weitere Themen: Trump stoppt WHO-Beitragszahlungen, IS-Terrorverdächtige festgenommen, Flüchtlingskinder aufgenommen.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über Youtube-Kanal des Élysée.
Österreich lockert seit diesem Dienstag seine Anti-Corona-Maßnahmen: Kleine Läden sowie die Bau- und Gartenmärkte dürfen wieder öffnen. Und auch in Deutschland wird immer lauter über solche Schritte debattierte. Mehr und mehr Politikerinnen und Politiker fordern, dass es zumindest eine Perspektive auf Lockerungen gibt - so wie Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW.
Am Mittwoch sprechen dazu Bund und Länder miteinander. Kanzlerin Angela Merkel will sich mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten abstimmen. Wie die Ausgangssituation vor diesem Gipfel ist, erklärt Nico Fried. Er leitet das Berlin-Büro der SZ.
Weitere Themen: Robert-Koch-Institut sieht positive Tendenzen. IWF rechnet mit Rezession.
Wie gehen Sie mit der Corona-Krise um? Das haben wir Sie für unser kollektives Corona-Tagebuch gefragt und viele Antworten bekommen, die Sie hier lesen können: sz.de/kollektivestagebuch. Sie können uns auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und die dpa.
Wie gehen Sie mit der Corona-Krise um? Das haben wir Sie für unser kollektives Corona-Tagebuch gefragt. Und nach unserer ersten Tagebuch-Folge von "Auf den Punkt", haben wir noch weitere Sprachnachrichten von Ihnen bekommen.
Weitere Tagebucheinträge als Text oder Video finden Sie unter sz.de/kollektivestagebuch.
Sie können uns auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
Redaktion, Produktion: Justin Patchett
Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb
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