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Wie lange sollen Bars und Restaurants geschlossen bleiben und Sport- und Kulturveranstaltungen ausgesetzt werden? Wie lange soll man noch von zuhause arbeiten und Kontakte mit Freundinnen und Freunden vermeiden?
Wenn man die Pandemie in den Griff bekommen will, wohl noch ziemlich lange, sagt die SZ-Datenjournalistin Vanessa Wormer. Sollten die Maßnahmen nach Ostern wieder abgeschafft werden, stünde das Gesundheitssystem noch immer vor dem Kollaps.
Lesen Sie jetzt auch mit SZ Plus unsere Datenanalyse zu den verschiedensten Szenarien.
Weitere Themen: Johnson infiziert, Söder kritisiert EU-Kommission.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Sprachnachrichten via WhatsApp für Fragen an Dr. Werner Bartens unter 0176-96501041.
Alle Infos zum Coronavirus finden Sie auch auf sz.de/coronavirus.
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Olaf Scholz stellte am Mittwoch das größte Rettungspaket in der Geschichte der Bundesrepublik vor. 750 Milliarden Euro umfasst es insgesamt. Man will alles mögliche und nötige tun, um die Folgen der Krise abzumildern. Doch dafür, sagt Scholz, gebe es kein Drehbuch, keinen vorgefertigten Plan.
Die Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft sind enorm. An jedem Tag des "Lockdowns" gehen Aufträge in Höhe von Milliarden von Euro flöten. Ewig wird man dies nicht durchhalten können, sagt die SZ-Hauptstadtkorrespondentin Henrike Roßbach.
Weitere Themen: Seehofer gegen Lockerung der Ausgehbeschränkungen, Hunderttausende Tests am Tag in Deutschland.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
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Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag und "Maischberger - Die Woche".
China hat es geschafft, so scheint es zumindest: Seit Tagen meldet das Land, dass sich in China selbst keine weiteren Menschen mehr mit Covid-19 infiziert haben. Inzwischen schicken chinesische Unternehmen auch tonnenweise Hilfsgüter in die ganze Welt. Hat die Chinesische Regierung also alles richtig gemacht? Und stimmen die Zahlen, die von dort gemeldet werden?
Das erklärt in dieser Folge von "Auf den Punkt" Lea Deuber, die China-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung. Sie erzählt vom Ende der Quarantäne in Wuhan und der neuen Imagekampagne der chinesischen Regierung.
Alle Meldungen zur aktuellen Coronavirus-Lage in Deutschland und weltweit sowie die wichtigsten Nachrichten des Tages - zweimal täglich mit SZ Espresso. Unser Newsletter bringt Sie morgens und abends auf den neuesten Stand. Kostenlose Anmeldung: sz.de/espresso
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Das gesellschaftliche Leben ist wegen des Coronavirus gerade stark eingeschränkt. Viele Menschen verbringen sehr viel mehr Zeit alleine - oder haben nur noch sehr eingeschränkte soziale Kontakte. Was macht das mit unserer Psyche und was können wir dagegen tun?
Die SZ-Redakteurin Christina Berndt rät:
Sozialkontakte bewusst pflegen: Nicht nur Nachrichten verschicken, sondern auch anrufen, am besten per Video. Fragen Sie ihre Mitmenschen gezielt, wie es ihnen geht, führen Sie nicht nur Smalltalk.
Großzügig sein und helfen: Wer im Supermarkt den Reflex verspürt, mehr Konserven oder Klopapier zu kaufen, sollte an die Menschen denken, denen es dann fehlt. Damit pflegt man seine soziale Ader und seine psychische Gesundheit.
Dankbar sein - trotz allem. Das verändert den Fokus und die Haltung gegenüber den Maßnahmen. Vieles könnte schließlich noch schlimmer sein.
Routinen entwickeln, die geben im Chaos Halt.
Zum Weiterlesen:
So bewältigen Sie den Ausnahmezustand: Alle Ratgebertexte von SZ.de
Das rät das Leibniz-Institut für Resilienzforschung, um die psychische Gesundheit zu stärken.
Hier finden Sie die Kontaktdaten der Telefonseelsorge
Hier finden Sie alle Initiativen für den Großraum München.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Valérie Nowak
Jeden Tag gibt es neue Zahlen dazu, wie stark sich das Coronavirus verbreitet. Alle Daten, Grafiken und Kurven zeigen einen exponentiellen Anstieg von Infizierten - und auch Todesfällen. Jetzt sollen alle ihre sozialen Kontakte auf ein absolutes Minimum reduzieren, fordert Kanzlerin Angela Merkel. Ziel ist, Zeit gewinnen und so die Kurven abzuflachen, damit die Gesundheitssysteme nicht zusammenbrechen.
Wir werden erst zeitverzögert in mindestens zehn Tagen sehen, ob diese Maßnahmen wirken werden, sagt SZ-Datenjournalist Christian Endt. Zeit für Entwarnung gebe es also keinesfalls. Höchstwahrscheinlich werde der Peak erst in Monaten erreicht bis danach die Anzahl der Infizierten sinken würde. Allerdings würde der Peak auch den Zusammenbruch des Gesundheitssystems bedeuten. Tatsächlich sei es schwierig, die komplexen Zahlen zu visualisieren, da sie sich ständig ändern und die Dunkelziffer hoch sei. Dabei verlasse man sich oft auf Zahlen der privaten Johns-Hopkins-Universität, die aber durch deutsche Ämter und Institutionen täglich verifiziert würden.
Weitere Nachrichten: Kabinett beschließt Milliardenhilfen, Olympische Sommerspiele in Tokio auf der Kippe.
Bis auf Weiteres beantwortet der Arzt und Medizinjournalist Werner Bartens in jeder Folge von "Auf den Punkt" eine Hörerfrage. Heute: Wieso gibt es noch keine passive Immunisierung für Covid-19?
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über dpa.
Alle Infos zum Coronavirus finden Sie auch auf sz.de/coronavirus.
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Es verbreiten sich momentan sehr viele Falschmeldungen rund um das Coronavirus im Netz. Dahinter stehen meistens Strategien, um Misstrauen zu sähen und Chaos herbeizuführen.
In dieser Folge erklärt der Wissenschaftler Michael Butter, wie gefährlich Falschmeldungen, "Fake News" und Verschwörungstheorien in Zeiten der Coronakrise sind. Und wie man dagegen vorgehen kann.
Weitere Themen: Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen, Hackathon der Bundesregierung, Meuthen will "Flügel" auflösen.
Sprachnachrichten via WhatsApp für Fragen an Dr. Werner Bartens unter 0176-96501041.
Alle Infos zum Coronavirus finden Sie auch auf sz.de/coronavirus.
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Die drei wichtigsten Schlagworte in dieser Krise lauten: verlangsamen, verlangsamen, verlangsamen. Das hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Fernsehansprache am Mittwoch deutlich gemacht. Nur so könne man eine Situation wie in Italien verhindern.
Diese sei wirklich schlimm, schildert der Rom-Korrespondent Oliver Meiler. Dafür beobachtet er aber, wie sich derzeit ein Gemeinschaftsgefühl bilde, das es über Jahre in dem Land nicht gegeben habe.
Weitere Themen: Fernsehansprache der Bundeskanzlerin, Hilfe für Selbständige, Erstes bundesweites Verbot für Reichsbürger-Gruppierung.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung und Bayerischer Landtag.
Das Robert-Koch-Institut stuft die Gefährdung durch das Coronavirus als "hoch" ein. Deswegen die Empfehlung der Bundesregierung und der Wissenschaft: Wer von zu Hause aus arbeiten kann, soll das auch tun.
Doch im eigenen Heim wirklich produktiv sein, kann zu einer Herausforderung werden. Ablenkungen lauern überall und auf der rechtlichen Seite gibt es einige Fragezeichen. Das Home-Office sei trotzdem besser als sein Ruf, sagt Wirtschaftsredakteurin Angelika Slavik.
Weitere Themen: Coronavirus-Neuigkeiten, Biden gewinnt erneut.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über RKI.
Während Frankreich und Österreich als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus Ausgangssperren verhängen, versuchen die politisch Verantwortlichen in Deutschland noch, das öffentliche Leben langsam runterzudimmen.
Im Internet kursieren währenddessen Gerüchte: Ibuprofen solle sich gar nicht mit dem neuartigen Virus vertragen, heißt es da etwa. Oder: Die Asthmabehandlung lieber vorerst aussetzen. Für Aufklärung sorgt in dieser Folge der Arzt und Medizinredakteur Dr. Werner Bartens.
Weitere Themen: VW stoppt Produktion, Fußball-EM verschoben.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audiomaterial über Youtube-Channel Bayern, Élysée-Palast und Reuters.
6400 Infizierte sind es in der Zwischenzeit in ganz Deutschland. Um das Coronavirus in den Griff zu bekommen, führt Deutschland an den Binnengrenzen zu fünf Nachbarstaaten Kontrollen ein: zu Frankreich, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Dänemark.
Nur noch Pendler und Waren sollen die Grenzen überqueren. Ein harter, aber notwendiger Schritt, findet Constanze von Bullion. Die SZ-Hauptstadtkorrespondentin sagt auch, dass viele Menschen hierzulande den Ernst der Lage noch nicht begriffen hätten.
Weitere Themen: Bayern ruft Katastrophenfall aus, DAX fällt so schnell wie nie zuvor.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über BMI, Tagesthemen und Reuters.
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