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6400 Infizierte sind es in der Zwischenzeit in ganz Deutschland. Um das Coronavirus in den Griff zu bekommen, führt Deutschland an den Binnengrenzen zu fünf Nachbarstaaten Kontrollen ein: zu Frankreich, Österreich, Luxemburg, Schweiz und Dänemark.
Nur noch Pendler und Waren sollen die Grenzen überqueren. Ein harter, aber notwendiger Schritt, findet Constanze von Bullion. Die SZ-Hauptstadtkorrespondentin sagt auch, dass viele Menschen hierzulande den Ernst der Lage noch nicht begriffen hätten.
Weitere Themen: Bayern ruft Katastrophenfall aus, DAX fällt so schnell wie nie zuvor.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über BMI, Tagesthemen und Reuters.
An nur einem Tag wurden mehr als 1000 Menschen positiv auf das Coronavirus gestestet. Deshalb wird in einigen Bundesländern der Schulunterricht ab Montag ausgesetzt. In Bayern gibt es sogar ein Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen.
Das Hauptanliegen dabei ist es, die für das Virus anfälligste Gruppe in der Bevölkerung zu schützen: ältere Menschen. Wie effektiv die Maßnahmen dafür sind, erklärt SZ-Gesundheitspolitikredakteurin Kristiana Ludwig. Worauf sich Eltern in der schulfreien Zeit einstellen können, erläutert der Bildungsredakteur Bernd Kramer.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix und Bundespressekonferenz.
Alle paar Minuten gibt es eine neue Meldung wegen des Coronavirus: Veranstaltungen aus Sport und Kultur werden abgesagt, der CDU-Parteitag wird verschoben und die Fußballmannschaft von Real Madrid steht unter Quarantäne.
Das hat seine Berechtigung, sagt Werner Bartens. Der SZ-Medizinredakteur erklärt, nur wenn das öffentliche Leben eingeschränkt wird, kann die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Doch auch so kann nicht verhindert werden, dass sich viel mehr Menschen anstecken.
Nach dem "Super Tuesday" fährt Joe Biden auch am "Big Tuesday" große Erfolge ein. Rein rechnerisch ist es kaum vorstellbar, dass er von seinem letzten verbliebenen Widersacher Bernie Sanders noch eingeholt wird.
Biden versucht nun, die Demokraten zu einen und auch die Sympathien der Sanders-Anhänger zu gewinnen. Dafür ist weniger entscheidend, wie die beiden Kandidaten persönlich miteinander auskommen, sagt US-Korrespondent Hubert Wetzel, sondern viel mehr, ob deren Unterstützer in der Lage sind, sich zusammenzuraufen.
Weitere Themen: Coronavirus-Update, Weinstein zu 23 Jahren Haft verurteilt.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über CNN.
Seit Montagabend ist Italien eine komplette Sperrzone. Damit will die Regierung verhindern, dass sich das Coronavirus noch weiter ausbreitet. Inzwischen gibt es dort über 10.000 Fälle und mehr als 450 Menschen, die durch das Virus ums Leben gekommen sind. Wird es in Deutschland in den nächsten Wochen ähnlich laufen?
Genau genommen steigen die Fallzahlen hierzulande nämlich schon ähnlich wie in Italien - nur eben zeitverzögert.
Weitere Nachrichten: Rückgang an Blutspenden, Absturz der Ölpreise
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau, Christina Winkler
Produktion: Julia Ongyerth
Durch das Coronavirus sind die Börsen weltweit im Sinkflug. Der deutsche Leitindex Dax hat am Montag zeitweise acht Prozent verloren. Und die deutsche Bundesregierung will die Schäden für Unternehmen und Arbeitnehmer möglichst begrenzen.
An der Börse geht es öfter hoch und runter, sagt der stellvertretender Leiter der SZ-Wirtschaftsredaktion Bastian Brinkmann. Aber natürlich belaste der massive Ausbruch der Epidemie in China schon jetzt die Weltwirtschaft. In Deutschland würden gerade die Firmen besonders leiden, die Geschäfte mit China betreiben. Auch seien einzelne Branchen schon jetzt hart getroffen. Wenn aber in absehbarer Zeit die Schulen für einen längeren Zeitraum geschlossen werden würden, dann würde dies die gesamte deutsche Wirtschaft treffen. Und so sei das Hilfspaket auch richtig, mit dem der Koalitionsausschuss reagiere. Es sieht unter anderem vor, dass die Hürden für den Bezug von Kurzarbeitergeld deutlich gesenkt werden.
Weitere Nachrichten: Gericht verhandelt über Abschuss von Flug MH17, Erdogan in Brüssel.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
_Übrigens haben wir ab sofort den SZ-Newsletter Espresso angepasst. Im Espresso bekommen Sie morgens und abends neben den wichtigsten Meldungen des Tages jetzt auch alle Meldungen zum Coronavirus in Deutschland und weltweit. Kostenlose Anmeldung unter www.sz.de/espresso._
Schon wieder kamen laut Robert-Koch-Institut über 130 Fälle innerhalb ein paar Stunden in Deutschland dazu: Das Coronavirus breitet sich aus. Nun wurde eine der beliebtesten Urlaubsgegenden der Deutschen vom RKI zum Risikogebiet erklärt: Südtirol.
Wie schwer das die Region trifft, die vom Tourismus lebt, erklärt der SZ-Redakteur Martin Zips.
Weitere Themen: Starkbieranstich am Nockherberg steht vor Absage, Anschlag in Kabul.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Weiteres Audiomaterial über Robert-Koch-Institut.
An der türkisch-griechischen Grenze werden Geflüchtete, darunter auch Mütter und Kinder, mit Tränengas von der Grenze abgehalten. Die Grünen haben daraufhin einen Antrag im Bundestag eingebracht, wenigstens 5.000 besonders Schutzbedürftige, die auf den griechischen Inseln ausharren, aufzunehmen.
Doch das wurde von den Regierungsparteien abgelehnt. Diese wollen mit allen Mitteln eine Situation wie 2015 verhindern. Die SPD will sich für eine europäische Lösung einsetzen. Doch wirklich näher gekommen scheint man dieser seit Jahren nicht, beschreibt die SZ-Brüsselkorrespondentin Karoline Meta Beisel.
Weitere Themen: Putin trifft Erdoğan, neue Coronafälle in Deutschland.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak
Weiteres Audiomaterial über Deutscher Bundestag und Reuters.
Beim “Super Tuesday” der US-Demokraten erlebt Joe Biden ein Comeback - und Bernie Sanders hält sich wacker. Abgeschlagen sind Elizabeth Warren und Michael Bloomberg. Damit ist klar, dass das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Biden und Sanders wird.
"Bidens gutes Abschneiden ist eine große Überraschung", sagt USA-Korrespondent Thorsten Denkler. Dazu hätten vor allem die schwarzen Wählern beigetragen. Aber auch, dass drei andere moderate Kandidaten für Biden zurückgezogen haben. Überraschend sei auch, dass der Milliardär Michael Bloomberg trotz gigantischem Werbeaufwand so schlecht abgeschnitten habe. "Das zeigt, dass man auch in den USA keine Wahl kaufen kann. Das ist ein gutes Zeichen", meint Denkler.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl, Christina Winkler
Produktion: Carolin Lenk
Weitere Nachrichten: Thüringer Landtag wählt Ramelow zum Ministerpräsidenten, Italien will wegen Coronavirus Schulen und Unis schließen.
Weiteres Audiomaterial über Joe Bidens Facebookseite und CBS News
Es sind verstörende Bilder, die uns von den türkischen-griechischen Grenzen erreichen. Griechische Beamte feuern mit Tränengas auf Flüchtlinge, denen Recep Tayyip Erdoğan erzählt hat, dass die Grenzen zur Europäischen Union offen seien. Doch Griechenland hält die EU-Außengrenzen verschlossen. Die Grenzen Griechenlands seien auch die Grenzen Europas, sagt der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis.
Die Aufkündigung des Deals mit der EU sei das letzte Mittel für Erdoğan um außenpolitisch zu handeln. Zudem sei die Türkei wirtschaftlich angeschlagen, die Inflation immens hoch. Der türkische Präsident würde durch den Schritt seine Position innenpolitisch stärken, sagt SZ-Politikredakteurin Deniz Aykanat. Doch auch die EU drücke sich vor ihrer Verantwortung, etwa beim Krieg in Syrien. Brüssel lasse die Türkei mit ihren fast vier Millionen Geflüchteten weitgehend allein.
Weitere Nachrichten: Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen, Coronavirus.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Weiteres Audiomaterial über Reuters
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