
Sign up to save your podcasts
Or


Based on Podcast App listening data
Gerade schauen alle, wer sich im Rennen um den CDU-Parteivorsitz durchsetzt: Laschet, Merz oder vielleicht Röttgen? CSU-Chef Markus Söder gibt zwar vor, dass er sich in die Wahl der Schwesterpartei nicht einmischen möchte, betont aber gleichzeitig, dass seine Partei bei einer Frage sehr wohl Mitspracherecht habe. Nämlich, wer für die Union das Kanzleramt verteidigen soll.
Sein Favorit dabei scheint der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet zu sein. Friedrich Merz, so wirkt es, traut er nicht zu, diese Aufgabe zu erfüllen. Doch es könnte einen Moment geben, in dem Söder selbst gerufen wird, sagt der Söder-Biograf Roman Deininger.
Weitere Themen: Coronavirus, Türkei bittet um Beistand und droht.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl und Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Weiteres Audiomaterial über Phoenix.
Nachdem das Coronavirus erst in China aufgetreten ist, kommt es jetzt zu immer mehr Fällen in Europa. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte bereits, Deutschland befinde sich am Beginn einer Corona-Epidemie.
Wie gut Deutschland auf eine solche Epidemie vorbereitet wäre, werde sich erst beim Eintreten zeigen, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Kathrin Zinkant. Allerdings sei Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern mit vielen Krankenhäusern ausgestattet.
Auf der anderen Seite sind durch das Coronavirus die globalen Lieferketten betroffen. In Europa könnten bei manchem Autohersteller in den nächsten Wochen auch mal die Bänder stillstehen, sagt Victor Gojdka. Der Finanzjournalist erklärt, dass durch das Virus langfristig manche Unternehmen wieder lokal produzieren könnten.
Weiteres Thema: Kopftuchverbot bei Rechtsreferendarinnen.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Valérie Nowak und Julia Ongyerth
Weiteres Audiomaterial über Bundespressekonferenz.
Es gibt Menschen, die sind so krank, dass sie ihr eigenes Leben als nicht mehr lebenswürdig empfinden. Und dann gibt es auf der anderen Seite den Staat, der das Leben aller seiner Bürger schützen will. Es herrscht also ein Konflikt darüber, wann jemandem beim Sterben geholfen werden soll.
Nun hat das Bundesverfassungsgericht den Paragrafen 217 aus dem Strafgesetzbuch für verfassungswidrig erklärt. Der hatte die “geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung” unter Strafe gestellt wird und damit für viel Unsicherheit bei Ärzten gesorgt. Einige befürchten, dass durch dieses Urteil dem Suizid Tür und Tor geöffnet wurde. Michaela Schwinn, die für die SZ betroffene Patienten und Ärzte getroffen hat, sagt hingegen, dass am Ende jeder Mensch für sich entscheiden soll, ob sie oder er ihr Leben für lebenswert erachten.
Weiteres Thema: Immer mehr Corona-Fälle in Europa.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Die meisten Paare wollen es, wenigen gelingt es: Gleichberechtigt leben. Für eine SZ-Videoserie suchen wir Paare und Singles, die von sich erzählen. Schreiben Sie uns eine Mail an [email protected] oder melden Sie sich unter sz.de/paarserie.
Weiteres Audiomaterial über Reuters und dpa.
Der neue CDU-Chef wird ein Mann, kommt aus Nordrhein-Westfalen und ist Katholik. All das trifft nämlich auf Friedrich Merz, 64, Norbert Röttgen, 54, und Armin Laschet, 59, zu. Doch wer hat die größten Chancen, Annegret Kramp-Karrenbauer zu beerben - und vielleicht auch Angela Merkel?
Er würde derzeit auf kein Pferd setzen, sagt SZ-Berlin-Korrespondent Stefan Braun. Alle hätten untereinander ein kompliziertes Verhältnis. Vielleicht aber habe momentan Laschet gemeinsam mit dem jüngeren Jens Spahn die besten Chancen, aber sicher sei noch nichts. Eine echte Teamlösung wäre es zudem nur gewesen, wenn Laschet auch noch Röttgen eingebunden hätte. Schließlich komme auch Merz bei den CDU-Mitgliedern gut an, auch weil der einen Neuanfang verspreche und der AfD das Wasser abgraben könne. Deshalb sei das Rennen bis zum Parteitag am 25. April völlig offen.
Weitere Nachrichten: Motiv der Amokfahrt von Volkmarsen unklar, Mubarak ist tot, Coronavirus in Österreich.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl, Donato Nicolaidi
Produktion: Justin Patchett
Weiteres Audiomaterial über Reuters und Phoenix
Die SPD kann also doch noch gewinnen. Die Sozialdemokraten in der Hansestadt haben zwar mehr als sechs Prozentpunkte verloren. Aber mit 39 Prozent werden sie trotzdem stärkste Partei. Die wirklichen Wahlgewinner in Hamburg sind aber die Grünen, die ihren Stimmenanteil fast verdoppeln konnten. Die CDU kommt gerade mal auf elf Prozent und die FDP verlor fast ein Drittel der Stimmen. Die rechte AfD hat den Einzug in die Bürgerschaft knapp geschafft.
Die Hafenstadt könne mit den Rechten einfach nichts anfangen, sagt Hamburg-Korrespondent Peter Burghardt. Hamburg sei eine weltoffene, liberale Stadt und noch immer eine rote Hochburg. Bürgermeister Tschentscher von der SPD habe sich als Nachfolger von Olaf Scholz sehr gut gemacht und sich erfolgreich von ihm emanzipiert.
Weitere Nachrichten: Auto rast bei Kassel in Karnevalsumzug, Coronavirus erreicht Europa, Entscheidung über CDU-Vorsitz deutlich früher.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl, Donato Nicolaidi
Produktion: Carolin Lenk
Weiteres Audiomaterial über Facebookseite der SPD Hamburg
Zwei Tage nach dem rechten Terroranschlag in Hanau, bei dem zehn Menschen ermordet wurden, stellt sich Innenminister Horst Seehofer den Fragen der Journalisten. Gleich zum Anfang redet er Klartext. Die Tat in Hanau sei ein "eindeutig rassistisch motivierter Terroranschlag" und den Rechtsextremismus bezeichnet Seehofer als die "größte Gefahr" Deutschlands.
Doch Seehofer beschreibt den Terroranschlag von Hanau nur als eine sicherheitspolitische Frage, dabei stellt sich genauso eine soziale, sagt Sonja Zekri. Die Feuilleton-Chefin der Süddeutschen Zeitung beschreibt, wie Deutschland bei den Themen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus sich seit langer Zeit selbst was vormacht.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audio-Material über Bundespressekonferenz.
Ein Mann eröffnet am späten Mittwochabend in der hessischen Kleinstadt Hanau das Feuer. Die Tatorte sind zwei Shisha-Bars und ein Kiosk. Dabei ermordet er neun Menschen. Viele von ihnen, heißt es aus Sicherheitskreisen, hatten einen Migrationshintergrund.
Der mutmaßliche Täter soll ein 43-jähriger Deutscher mit Waffenschein gewesen sein. Er wurde zusammen mit seiner Mutter tot in deren Reihenendhaus aufgefunden. Laut Generalbundesanwalt hatte er eine "zutiefst rassistische Gesinnung".
Nach derzeitigem Wissensstand wies er keine Verbindung zu rechten Terrornetzwerken auf, sondern handelte als Einzeltäter. Doch die Stimmung in der rechten Szene, beschreibt der Investigativjournalist Georg Mascolo, ist am kochen. Währenddessen trauert die muslimische Gemeinde um die Opfer. Muslime in Deutschland erhoffen sich mehr als nur Worte, sagt Dunja Ramadan.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Produktion: Valérie Nowak und Julia Ongyerth
Zusätzliches Audio-Material über Reuters.
Die EU-Kommission hat am Mittwoch ihre Digitalstrategie für die nächsten Jahre vorgelegt. Gemeinsame Datenräume und die Förderung von KI gehören zum Plan von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Dadurch soll die EU mit Peking und Washington Schritt halten. Gleichzeitig soll die digitale Wirtschaft mehr reguliert werden, um Bürgerrechte zu stärken.
Karoline Meta Beisel erklärt im Gespräch, wie konkret die Vorschläge der Kommission sind, wie sich Tech-Konzerne in die Diskussion einmischen und warum die DSGVO für die Digitalstrategie zum Vorbild werden könnte.
Weitere Themen: Übergangsregierung in Thüringen gekippt, Boris Johnson schlägt neue Einwanderungsregelung vor.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Justin Patchett
Dieser Podcast wird unterstützt von Ford. Mehr Informationen unter ford.de
Wikileaks-Gründer Julian Assange sitzt seit April in einem Londoner Hochsicherheitsgefängnis. Nach mehr als sieben Jahren in der Botschaft Ecuadors geht es ihm offenbar lebensbedrohlich schlecht. Und jetzt droht ihm die Auslieferung in die USA. Dort drohen ihm insgesamt 175 Jahre Haft.
Assange ist ein "Pionier der digitalen Aufklärung", dessen Veröffentlichungen Regierungen nicht passen, sagt Heribert Prantl, ehemaliger Innenpolitik-Chef der SZ. "Es ist aber nicht nur ein Mensch in Gefahr: Es ist die Zukunft der freien Presse in Gefahr." An Assange sei Opfer einer "modernen Hexenjagd" und an ihm solle** ein Exempel statutiert werden**.
Weitere Nachrichten: Röttgen will CDU-Vorsitzender werden, Ramelow schlägt Christine Lieberknecht als Regierungschefin in Thüringen vor, türkisches Gericht spricht Osman Kavala frei.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Dieser Podcast wird unterstützt von Ford. Mehr Informationen unter ford.de
Das Interview mit Nils Melzer, dem UN-Sonderbeaufragten für Folter, über den Fall Assange finden Sie in der Republik.
Mehr als 70 000 Menschen sind bis jetzt in China am Coronavirus erkrankt. Die Regierung unternimmt drastische Schritte, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Doch jetzt hat die Epidemie auch Auswirkungen auf die höchsten politischen Gremien in China. Die chinesische Regierung überlegt, den diesjährigen Volkskongress zu verschieben. Der Kampf gegen das Virus hätte nun „oberste Priorität“, hieß es.
Auch Lea Deuber, SZ-Korrespondentin in Peking, steht für 14 Tage unter Quarantäne. Sie habe aber Verständnis für die Maßnahme, sagt sie. China sei seit Wochen ein Land im totalen Stillstand. Trotz der Gefahr habe die Regierung, entgegen der offiziellen Darstellung, drei Wochen geschwiegen, statt Transparenz zu zeigen wie versprochen. Viele Menschen würden sich alleingelassen fühlen und fordern Zugang zu freien Informationen. Doch die Regierung in Peking macht dicht.
Weitere Nachrichten: Rechtsterroristen sollen Angriffe auf Moscheen geplant haben, SPD-Hamburg gerät unter Druck.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Dieser Podcast wird unterstützt von Ford. Mehr Informationen unter ford.de
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days

224 Listeners

106 Listeners

42 Listeners

122 Listeners

55 Listeners

44 Listeners

27 Listeners

108 Listeners

49 Listeners

61 Listeners

2 Listeners

98 Listeners

61 Listeners

13 Listeners

30 Listeners

3 Listeners

142 Listeners

3 Listeners

3 Listeners

2 Listeners