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In China sind inzwischen mehr als 360 Menschen am Coronavirus gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen liegt bei mehr als 17.000 Fällen. In Deutschland sind bis Montagnachmittag zehn Menschen erkrankt. Die meisten von ihnen leben und arbeiten im Landkreis Starnberg beim Automobilzulieferer Webasto in Stockdorf.
Es hat sich schnell herumgesprochen, wer bei Webasto arbeitet, sagt der Leiter der SZ-Landkreisredaktion Starnberg, David Costanzo. Und da sei es bereits zu unschönen Szenen gekommen: Kinder von Webasto-Mitarbeitern sollen nicht in Kindergärten gelassen worden sein oder die Ehepartner von Mitarbeitern seien vom Arbeitgeber wieder nach Hause geschickt worden. Mitarbeiter würden inzwischen stigmatisiert, nur weil sie bei der Firma arbeiten würden. Das sei jedoch "pure Hysterie".
Weitere Nachrichten: Türkei startet
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Reuters.
Fast vier Jahre sind seit dem Brexit-Referendum vergangen. Nach langen Verhandlungen, unendlich vielen Wendungen, dem Lebwohl einer Premierministerin und dem Triumph von Boris Johnson sagen die Briten nun Goodbye. Sie scheiden aus der Europäischen Union aus.
Cathrin Kahlweit begleitete die letzten Jahre das Geschehen in London. Die SZ-Korrespondentin schildert in dieser Folge die vielen Wendungen des Brexit, wann sie selbst verzweifelt war und warum die Briten wohl so schnell nicht zurückkehren werden.
Weitere Themen: Coronavirus, Australian Open.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über European Parliament.
Seit zwei Jahren ist Christian Sewing der Vorstandschef der Deutschen Bank. Und bisher hat er bei jedem Jahresergebnis ein Minus eingefahren. Dieses Jahr sind es 5,7 Milliarden Euro. Einer der größten Verluste in der Geschichte der Deutschen Bank. So richtig beunruhigt wirkt Sewing aber nicht.
Denn die Deutsche Bank stellt sich gerade ganz neu auf. Weltweit fallen über 18 000 Stellen weg. Filialen werden geschlossen, dafür wird das Online-Banking verstärkt. Das Investmentbanking soll eine kleinere Rolle spielen.
Trotz der Verluste zahlen sich die Manager Boni in Höhe von 13,3 Millionen Euro aus. Eine falsche Entscheidung, sagt Meike Schreiber. Die SZ-Bankenkorrespondentin meint, der Vorstand hätte ein starkes Zeichen setzen können, wenn er auf die Boni verzichtet hätte.
Weitere Themen: Bundestag hebt Gaulands Immunität auf,
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über Reuters.
Eine historische Chance sei sein Friedensplan für die Palästinenser, so Donald Trump. Er sei vielleicht ihre letzte Chance, ihren eigenen Staat zu bekommen - mit einer eigenen Hauptstadt im "östlichen Jerusalem". So steht es zwar im Plan drin, doch müssten die Palästinenser dafür riesige Zugeständnisse machen.
Israels Siedlungen im Westjordanland würden anerkannt, das Jordantal annektiert und Jerusalem bliebe die "ungeteilte Hauptstadt Israels". Trumps Plan, so Moritz Baumstieger, würde die faktische Kapitulation der Palästinenser bedeuten. Jeder Punkt darin, so der SZ-Außenpolitikredakteur, würde ihnen unglaublich wehtun.
Weitere Themen: Rivlin im Bundestag, Huawei weist Vorwürfe zurück.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Material über Reuters und Deutscher Bundestag.
Das Coronavirus aus China hat Deutschland erreicht. Im Landkreis Starnberg hat sich ein Angestellter der Automobilzulieferers Webasto bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Auch wenn es ihm gut geht: Er ist mit mindestens 40 anderen Menschen in Kontakt gekommen.
Ziemlich sicher ist das eine Tröpfchen- und Schmiereninfektion, sagt Hanno Charisius vom Wissensressort der SZ. Mit Abstand zu Erkrankten und gewöhnlichen Hygieneregeln wie regelmäßigem Händewaschen könne eine Infektion meist vermieden werden. Behandelt würden derzeit nur Symptome, die jedoch sehr einer Grippe ähneln würde. Wenn man in jüngster Zeit keinen Kontakt zu Personen aus der Region um Wuhan hatte, solle man nicht in Panik geraten. Charisius bezweifelt zudem die Wirksamkeit von Quarantänemaßnahmen wie sie in China angewendet werden. Solche Isolierungen würden immer auch unterlaufen.
Weitere Nachrichten: Anklage gegen Netanjahu, Briten beteiligen
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Reuters.
Vor 75 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Auschwitz ist zum Synonym für den industriellen Massenmord an Juden geworden, zum Symbol für den Holocaust. Denn hier ermordete die SS eine Million Menschen.
Das ist ganz sicher kein "Vogelschiss" in der deutschen Geschichte, wie AfD-Chef Alexander Gauland meint, sagt SZ-Redakteur Oliver Das Gupta. Die industrielle Vernichtung einer ganzen Menschengruppe nach rassistischen Kriterien sei eine bislang singuläre Tat. Da es jedoch immer weniger Zeitzeugen gibt, müsse dem Massenmord der Nazis in Zukunft anders gedacht werden. Dazu gebe es inzwischen aber gute Videodatenbanken, die die Aussagen des Zeitzeugen konserviert haben.
Weitere Nachrichten: Knobloch: AfD mitverantwortlich für Antisemitismus, in Italien unterliegt Salvinis Lega in Emilia-Romagna den Sozialdemokraten, Bolton bringt Trump in Bedrängnis, Tod von Kobe Bryant.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Reuters.
Monatelang hat Donald Trump seinen großen Plan angekündigt, wie er Frieden im Nahen Osten schaffen will. Obama, Bush, Clinton, Reagan und noch ganz andere US-Präsidenten sind daran gescheitert. Aber er, Trump, würde es richten.
Der Deal wurde immer wieder verschoben. Aber jetzt hat Trump angekündigt, er werde den "Deal des Jahrhunderts" am Dienstag zusammen mit Israels Premier Benjamin Netanjahu und dessen Gegenspieler Benny Gantz vorstellen.
Demnach sollen die Palästinenser zwar einen eigenen Staat bekommen, dafür Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennen. Dies ist für Palästina schwer zu akzeptieren. Allerdings haben die Palästinenser kein Druckmittel, das sie in Verhandlungen einbringen können, beschreibt die SZ-Israel-Korrespondentin Alexandra Föderl-Schmid.
Weitere Themen: Schießerei in Rot am See, Gabriel im Aufsichtsrat, ADAC weicht Tempolimit-Position auf.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Material über France24.
Im April 2018, bei einem Dinner in einer riesigen Villa in Santa Monica, lernen sich Jeff Bezos und Mohammed bin Salman kennen. Der Amazon-Chef und der saudische Kronprinz tauschen dabei Handynummern aus.
Knapp einen Monat später bekommt Bezos ein Video von bin Salmans WhatsApp-Konto geschickt. Es scheint, als sei es nur ein PR-Video über Saudi-Arabien. Tatsächlich handelt es sich um eine Schleuse für eine Ausspähsoftware. Ab diesem Moment fließen große Datenmengen aus Bezos Handy ab. Eine solche Spyware kann nur mithilfe von spezialisierten Firmen aufgespielt werden, sagt SZ-Digitalredakteur Valentin Dornis. Doch welches Interesse könnte der Kronprinz daran haben, Jeff Bezos Handy anzuzapfen?
Weitere Themen: Innenministerium verbieten Combat 18, Steinmeier-Rede in Yad Vashem.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl und Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über Reuters.
Donald Trump macht am Dienstag in Davos klar, worum es ihm geht: Geld. Er will Investoren in die USA locken. Die Prämisse dafür ist Wachstum. Die Wörter Klimaschutz oder Klimawandel kommen ihm nicht über die Lippen.
Auf der anderen Seite spricht beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz auch Greta Thunberg. "Unser Haus brennt immer noch", warnt die 17-jährige Klimaaktivisten. Und die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wirbt mit ihrem "European Green Deal". Mit den Worten "Green" und "Deal" findet von der Leyen Gehör bei den Geschäftsleuten, sagt SZ-Wirtschaftsredakteur Bastian Brinkmann. Immer mehr Unternehmen versuchen so schnell wie möglich CO₂-neutral zu werden.
Weitere Themen: Datenleck bei Buchbinder, Glücksspiel.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Material über Reuters und Weltwirtschaftsforum Davos.
China hat einen massiven Anstieg von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Inzwischen haben sich knapp 300 Menschen angesteckt, teilten die Behörden mit. Erstmals sei auch die Hauptstadt Peking betroffen, wo zwei Fälle aufgetreten seien. Den Anfang nahm der Ausbruch in der zentralchinesischen Stadt Wuhan, vermutlich auf einem Fischmarkt. Dieser wurde mittlerweile geschlossen.
Die Behörden fürchten eine weitere Ausbreitung des Virus durch die aktuelle Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest. Millionen Chinesen sind dieser Tage quer durch das Land unterwegs zu ihren Familien und könnten so das Virus weiter verbreiten.
Berit Uhlmann aus dem Wissensressort erklärt, was man bereits über das Virus weiß - und wieso es wohl ansteckender ist, als man lange dachte.
Weitere Themen: Donald Trump und Greta Thunberg in Davos, Renate Künast hat Erfolg mit Beschwerde, Impeachment beginnt.
Unter diesem Link finden Sie den im Podcast erwähnten Text über die ETF-Sparpläne.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über Reuters.
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