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Die US-Demokraten treiben das Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump voran. Es wird jetzt unausweichlich zu einem Impeachment gegen den US-Präsidenten kommen.
Letztendlich glaube er aber nicht an einen Erfolg des Verfahrens, sagt der USA-Korrespondenten der SZ, Hubert Wetzel. Entscheidend sei aber, wie sich die Stimmung in den knapp von den Republikanern eroberten Bundestaaten bei der kommenden Präsidentschaftswahl entwickeln werde. Republikaner und Demokraten würden sich in diesen Bundesstaaten besonders harte Kämpfe um die Stimmen der Wähler liefern. Und das Impeachment-Verfahren biete dafür genug Munition.
Weitere Nachrichten: Esken und Walter-Borjans sind neue SPD-Chefs, Merkel besucht Auschwitz.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Theresa Parstorfer, Laura Terberl
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audio-Material über C-Span und dpa.
Dieser Podcast wird unterstützt von Harman Kardon.
Das Klimapaket der Bundesregierung wird von Kritikern auch Klimapaketchen genannt. Jetzt hat sich auch das Umweltbundesamt zu Wort gemeldet, eine Behörde, die zum Umweltministerium gehört.
Und von dieser Behörde gibt es ein internes Papier. In dem steht, dass Deutschland kräftig nachsteuern muss, wenn es die Klimaziele im Verkehr bis 2030 schaffen will. Was besonders schmerzhaft für Dieselfahrer wäre: Die Steuer müsste um 70 Cent erhöht werden. Also auf 1,19 Euro den Liter. Auch Benzin müsste teurer werden. Und ein Tempolimit von 120 kmh sollte es auch geben.
Das neue SPD-Führungsduo um Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gedenkt in möglichen Nachverhandlungen einige dieser Punkte aufzunehmen. Nur an eine wirkliche Wende möchte Michael Bauchmüller trotzdem nicht glauben. Die große Koalition hat oft genug bewiesen, dass der große Wurf in der Klimapolitik mit ihr nicht zu machen ist, sagt der SZ-Hauptstadtkorrespondent.
Weitere Themen: SPD-Spitze will an Maximalforderungen festhalten, Streiks in Frankreich.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Audio-Material über Reuters.
Dieser Podcast wird unterstützt von Harman Kardon.
Eigentlich sind verbale Attacken auf internationale Organisationen vor allem die Sache von Donald Trump. Bevor er Präsident wurde, hat er die Nato als "obsolet" bezeichnet. Und immer wieder regt er sich über Deutschland auf, weil die Bundesrepublik zu wenig Geld für ihre Verteidigung ausgibt.
Die Position als größter Kritiker macht ihm jetzt aber ein anderer streitig: der französische Präsident Emmanuel Macron. Der hat in einem großen Interview mit dem "Economist" mal so richtig mit der Nato abgerechnet und das Bündnis als "hirntot" bezeichnet. Niemand brauche die Nato mehr als Frankreich, entgegnete daraufhin Trump. Und wenn Macron so etwas sage, dann sei das sehr gefährlich für Frankreich. SZ-Außenpolitikredakteur Paul-Anton Krüger stellt fest, dass Macron versucht, Trump mit dessen eigenen Waffen zu schlagen.
Weitere Themen: Deutschland weist zwei russische Geheimdienstler aus, 600 000 Wohnungen stehen leer.
Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro
Redaktion: Nora Ederer, Theresa Parstorfer
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audio-Material über dpa und Nato.
Dieser Podcast wird unterstützt von Harman Kardon.
Am Dienstag wurde die neue PISA-Studie veröffentlicht. Nachdem die Leistungen der deutschen Schüler und Schülerinnen in den vergangenen Jahren stetig besser geworden sind, haben sie sich diesmal wieder verschlechtert. "Mittelmaß" kann nicht unser Anspruch sein“, sagte Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Doch die Ergebnisse der Studie sind widersprüchlich.
Die soziale Herkunft der Kinder ist noch immer entscheidend für deren Bildungserfolg, sagt SZ-Bildungsexpertin Susanne Klein. "Kinder von Eltern mit niedrigerem Bildungs- und Einkommensstatus sollten ebenfalls gute Entwicklungsmöglichkeiten haben." Auch würde es schon helfen, wenn beispielsweise in Mathe endlich nicht nur Grundlagen unterrichtet, sondern Probleme gelöst werden würden.
Weitere Nachrichten: Indizien für russischen Auftragsmord in Berlin, Trump kritisiert Macron, Neues Album von "The Who".
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Nora Ederer, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audio-Material über dpa und "The Who" aus dem Album "My Generation".
Dieser Podcast wird unterstützt von Harman Kardon.
Vor zwei Jahren wurde auf Malta die investigative Journalistin Daphne Caruana Galizia ermordet. Kurz darauf wurden drei Männer festgenommen, aber die Drahtzieher blieben bislang im Dunkeln. Nach der Festnahme des Geschäftsmanns Yorgen Fenech kommt nun wieder Bewegung in den Fall.
Das ist ein Fall, der bis in die höchsten Kreise der maltesischen Gselschaft reicht, sagt Hannes Munzinger vom Investigativ-Ressort der SZ. Mitten drin im Strudel der Korruption und des Auftragmordes sei Ministerpräsident Joseph Muscat, der im Januar zurücktreten wird. Der Premier hätte schon vor drei Jahren zurücktreten sollen, als die Verwicklungen seiner engsten Vertrauen in die “Panama Papers” nachgewiesen wurden.
Weitere Nachrichten: UN-Generalsekretär Guterres fordert mehr Temo beim Klimaschutz, Athener Gericht verurteilt Ex-Siemens-Chef
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Theresa Parsdorf
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audio-Material über euronews.
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An diesem Freitag findet der globale Klimastreik statt. In über 2400 Städten in 157 Ländern gehen Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße. Sie wollen kurz vor der Weltklimakonferenz ein Zeichen setzen. Die startet am Montag in Madrid.
Auf der anderen Seite ist - auch an diesem Freitag - der "Black Friday", der größte Schnäppchentag im Jahr. Viele Firmen locken mit attraktiven Angeboten die Kunden zum Kauf. Natürlich passt das überhaupt nicht zusammen, findet Marlene Weiß. Die SZ-Wissenschaftsredakteurin sagt, wenn man die Situation nüchtern betrachtet, sieht es schlimm aus - und die Menschheit ist dabei, es richtig zu versemmeln.
Weitere Themen: Bundesrat stoppt Teile des Klimapakets, BER soll 2020 eröffnen, Trump spricht mit Taliban.
Zusätzliches Audio-Material über Fridays for Future und Amazon-Werbung.
Dieser Podcast wird unterstützt von "The Sooner Now", einem Podcast über die Stadt der Zukunft. Hören Sie den Podcast jetzt unter diesem Link.
An der Spitze der AfD stehen gerade zwei Sprecher. An erster Stelle Jörg Meuthen, an zweiter Alexander Gauland.
Gauland will beim Parteitag in Braunschweig an diesem Wochenende nicht mehr antreten. Sein Nachfolger, so wünscht es sich Gauland, soll Tino Chrupalla werden. Er gehört zwar nicht zum rechtsnationalen “Flügel” um Björn Höcke, redet aber auch gerne mal von “Umvolkung”.
Ob das aber so kommt, dahinter steht ein Fragezeichen. Denn neben Chrupalla kandidiert für den zweiten Sprecherposten sein Fraktionskollege Gottfried Curio, der im Bundestag durch Formulierungen auffällt, die die Grenze zum völkischen oft überschreiten. Egal wer am Ende im Vorstand vertreten sein wird: Einen erneuten Rechtsruck erwartet Jens Schneider nicht. Die AfD steht dort, wo sie eben steht. Einen Richtungsstreit sieht der SZ-Hauptstadtkorrespondent nicht aufziehen.
Weitere Themen: Untersuchungsausschuss für Maut-Affäre, EU-Parlament ruft Klimanotstand aus.
Zusätzliches Audio-Material über "Maischberger" und Deutscher Bundestag.
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Am Mittwoch wurde die neue EU-Kommission vom Europaparlament mit breiter Mehrheit bestätigt. Ursula von der Leyen tritt am 1. Dezember ihren neuen Job als neue EU-Kommissionschefin an.
Vor der Abstimmung stellte sie ihr Programm vor, einen "Neustart für Europa". Vor allem Digitalisierung, Klimaschutz und Migration sind ihr wichtig, sagt SZ-Brüssel-Korrespondent Matthias Kolb. Besonders der Kampf gegen Klimawandel sei von essentieller Bedeutung, aber für von der Leyen kann er nur gelingen, wenn es gerecht zugeht und alle mitgenommen würden.
Weitere Nachrichten: Ibiza-Video: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sieben Verdächtige, Streit um Schulferien, Karlsruhe stärkt Recht auf Vergessen.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Theresa Parstorfer
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audio-Material übr Pheonix und eudebates.tv
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Am frühen Montagmorgen sind aus dem Dresdner Residenzschloss Juwelen von unschätzbarem Wert gestohlen worden. Es ist der größten Kunstdiebstahl der jüngeren Geschichte.
Das war ein Anschlag auf Sachsen, sagt auch der Feuilleton-Chef der SZ, Andrian Kreye. Die Bedeutung der Kunstwerke könne man man nicht materiell, sondern nur kunsthistorisch verstehen. Allerdings könne er auch die Faszination über diesen spektakulären Einbruch in das Grüne Gewölbe verstehen. Auch weil er in unserer hochtechnisierten Welt so altmodisch gewesen sei. Zudem sei das vergleichsweise romantische Image von Juwelendieben durch viele Kinofilme der Populärkultur tradiert.
Weitere Nachrichten: Klimawandel trifft Deutschland, Audi streicht 9500 Stellen, Zalando soll Kontrollsoftware aussetzen, Söring kommt aus US-Gefängnis frei.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audio-Material über Reuters.
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In der chinesischen Provinz Xinjiang werden Hunderttausend Uiguren offenbar willkürlich in Internierungslager eingesperrt. Geheimdokumente belegen, wie gnadenlos der chinesische Staat die Uiguren überwacht, verfolgt und einsperrt.
Peking hat in Xinjiang einen Überwachungsstaat von Orwellschen Ausmaßen geschaffen, sagt Frederik Obermaier vom Investigativen Team der SZ, der die “China Cables” mit ausgewertet hat. Die Recherche zeige, wie die Masseninternierung organisiert ist. Trotzdem würden viele schweigen, weil sie in China produzieren oder mit China handeln. So habe der der VW-Konzern in Xinjiang sogar eine heikle Vereinbarung mit der Bewaffneten Volkspolizei getroffen.
Weitere Nachrichten: Einbruch in Dresdens Schatzkammer, Ministerinnen wollen
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
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