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Das Europaparlament hat seinen neuen Präsidenten gewählt. Wenig überraschend hat der Sozialdemokrat aus Italien, David-Maria Sassoli, die Wahl im zweiten Durchgang gewonnen.
Strittiger ist im Straßburger Parlament eine andere Personalie. Der Europäische Rat hat sich nicht auf einen der Spitzenkandidaten aus dem Europawahlkampf für das Amt des Kommissionspräsidenten einigen können. Weder der Bayer Manfred Weber noch der Niederländer Frans Timmermans haben eine Mehrheit. Also soll jetzt Ursula von der Leyen die neue Kommissionspräsidentin werden.
Es bahnt sich die große Konfrontation zwischen Rat und Parlament an, beschreibt Brüssel-Korrespondentin Karoline Meta Beisel.
Weitere Nachrichten: Rackete taucht unter, Abtreibungsverbot-Urteil aufgehoben.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über dpa und Youtube-Kanal des Élysée.
China überwacht nicht nur die eigenen Bürger - wie jetzt bekannt wurde, werden Ausspäh-Apps bei der Einreise auch auf Handys von Touristen installiert. Der SZ ist es mit verschiedenen Partnern gelungen, diese Software zu analysieren und auszuwerten.
Lea Deuber, die China-Korrespondentin der SZ, ist für diese Recherche nach Kirgisistan gereist. Wie die App installiert wird und was sich der chinesische Staat von der Überwachungsmaßnahme erhofft, erklärt sie im Podcast.
Die ganze Recherche können Sie mit SZ Plus unter diesem Link lesen.
Die wichtigsten Fragen zur Recherche werden auch in diesem Text beantwortet.
Weitere Nachrichten: Verdächtiger im Mordfall Lübcke widerruft Geständnis, Facebook muss Bußgeld bezahlen.
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Die SZ hat für diese Recherche mit dem NDR, dem Guardian, der NYT und mit Vice Motherboard zusammengearbeitet. Bei der Analyse der App gab es eine Kooperation mit den IT-Sicherheitsforschern der Ruhr-Uni Bochum. Sämtliche Ergebnisse wurden von unabhängigen Instituten überprüft.
Die EU muss die Spitzenämter für die kommenden fünf Jahre besetzen. Aber der Europäische Rat kann sich einfach nicht auf Personen einigen. Nach einer mehr als 17-Stündigen-Marathon-Sitzung vertagt der Rat die Entscheidung auf Dienstag. Woran sind die Gespräche gescheitert und wer hat inzwischen überhaupt noch Chancen auf den Posten an der Kommissionsspitze?
Das erklärt der SZ-Brüssel Korrespondent Matthias Kolb, der wie viele Kolleginnen und Kollegen in Brüssel die Nacht über auf Entwicklungen gewartet hat.
Weitere Themen: Koalition in Bremen stellt Koalitionsvertrag vor; Bundesregierung nimmt Stellung zu Rackete und Sea Watch; Iran verletzt wohl Atomabkommen.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Onhyerth
Zusätzliches Audiomaterial über die EU-Kommission und die dpa.
24 Bewerberinnen und Bewerber der US-Demokraten wollen 2020 Donald Trump herausfordern und ins Weiße Haus einziehen. In Miami haben sie am Mittwoch und Donnerstag in zwei lange erwarteten Debatten zum ersten Mal miteinander diskutiert. Und gerade Joe Biden, der in Umfragen weit vorne liegt, hat dabei gewackelt.
Biden fehlen die frischen Ideen, sagt US-Korrespondent Thorsten Denkler. Fast alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten würden mit linkeren Themen und Ideen als Biden punkten. Hilft das Bernie Sanders?
Wer die Gewinner und Verlierer der Debatten sind, analysiert Thorsten Denkler auch in diesem Text.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Die Erwartungen an den diesjährigen G-20-Gipfel im japanischen Osaka sind eher gering. Die Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump werden sich wohl erneut als schwierig darstellen. Trump hält wenig von Multilateralismus. Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft dennoch, dass es zumindest in bilateralen Fragen Fortschritte geben wird, wie zum Beispiel im Handelsstreit zwischen USA und China oder im Konflikt mit dem Iran.
Die großen Themen sollen außerdem der Freihandel und der Klimawandel sein. Gastgeber Japan hofft hier auf eine gemeinsame Abschlusserklärung. Kann das mit dem US-Präsidenten Trump klappen? Und welche Lösungen für Konflikte sind wahrscheinlich? Das erklärt in dieser Folge der SZ-Redakteur Daniel Brössler, der die Kanzlerin nach Osaka begleitet.
Weitere Nachrichten: Hauptangeklagte gestehen im Missbrauchsfall in Lügde, Zahl der Rechtsextremisten auf Höchststand, Festnahmen im Fall Lübcke
Redaktion, Moderation: Antonia Franz
Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Audiomaterial über den Youtube-Kanal der Bundesregierung.
Seit Jahren gibt es in Berlin-Neukölln immer wieder Angriffe von Rechtsextremisten auf Linke und sozialdemokratische Lokalpolitiker. Doch kein Verdächtiger wurde bislang festgenommen. Warum versagen Polizei und Verfassungsschutz?
Mit diesen Taten und auch mit dem Mord an CDU-Politiker Walter Lübcke soll ein Klima der Angst geschaffen werden, sagt Ronen Steinke, SZ-Experte für Innere Sicherheit und politischen Extremismus. Die Täter bewegten sich in einem Dunstkreis des Rechtsradikalismus, der womöglich bis zur AfD reiche. Der Staat und die Politik müsse hier eine klare rote Linie ziehen. Und bei dem Lübcke-Mord müsse erst noch geklärt werden, ob der geständige Stephan E. wirklich allein gehandelt habe.
Weitere Meldungen: Frühe Spur beim Missbrauch von Lügde nicht verfolgt, Kartellamt untersagt Fusion der größten deutschen Müllentsorger.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Carlo Sarsky
Eine Gruppe von Skins, Hooligans und Neonazis nennt sich "Revolution Chemnitz" und plant einen bürgerkriegsartigen Aufstand. Laut Ermittlungsakten, die der SZ, NDR und WDR vorliegen, wollten die **mutmaßlichen Rechtsterroristen **ein Attentat in Berlin verüben und es dann der linken Szene in die Schuhe schieben.
Die Mitglieder der Gruppe fühlen sich als Elite der Rechtsradikalen in Sachsen, sagt SZ-Reporterin Annette Ramelsberger. Alle Mitglied haben rechtsradikale Vergangenheit und haben den Aufstand sogar geprobt. Die Gefahr von Rechts sei real.
Weitere Nachrichten: Deutscher Chemiegroßhändler lieferte Stoffe für Sarin nach Syrien, gescheiterte Pkw-Maut wird teuer für Bund, Staatsanwaltschaft durchsucht Räume der AfD-NRW.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Onygerth
Nach einem Vierteljahrhundert ist die Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Istanbul abgewählt worden. Neuer Bürgermeister ist der Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu. Vielleicht ist das nicht das Ende von Erdoğan, aber es zeigt, dass der Präsident seinen Zenit überschritten hat, sagt die Türkei-Korrespondentin der SZ, Christiane Schlötzer.
Es sei noch früh zu sagen, ob Imamoğlu der neue Hoffnungsträger für die ganze Türkei sein kann. Auch werde er es nicht leicht haben in der Metropole, denn die Mehrheit im Stadtparlament liege bei der AKP. Wahlentscheidend sei vor allem die schwierige wirtschaftliche Situation des Landes gewesen - und dass viele Kurden für den CHP-Kandidaten gestimmt haben.
Weitere Nachrichten: Streit um Transit in Tirol, Eurofighter-Absturz, Hitzewelle.
Redaktion, Moderation: Lars Langenau, Carolin Lenk
Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Weiteres Audiomaterial über den offiziellen Twitteraccount von Ekrem İmamoğlu.
Beim EU-Gipfel in Brüssel ging es unter anderem um den Klimaschutz und die Frage, wer in den kommenden fünf Jahren die Spitzenämter ausüben wird. Aber am Ende gibt es nur wenige Ergebnisse. Dass die EU bis 2050 klimaneutral umgestaltet wird, blockieren vier Staaten. Wer die EU-Kommission leiten könnte, wird frühestens am 30. Juni geklärt.
Aber was kann sich bis dahin überhaupt noch ändern? Und wie stehen inzwischen die Chancen von CSU-Politiker Manfred Weber? Das erklärt die Brüssel Korrespondentin Karoline Meta Beisel in dieser Folge. Und auch, warum manche den gescheiterten Klimabeschluss sogar als Erfolg sehen.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über die EU-Kommission und Reuters.
Donald Trump hat offiziell mit seinem Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl 2020 begonnen. Bei seinem ersten Auftritt in Florida lässt er sich von der Menge feiern und wettert wie gewohnt gegen das Establishment, Hillary Clinton und die Medien. Zwar sind Trumps Umfragewerte nicht besonders gut, dafür hat er schon jetzt mehr Spenden eingesammelt als alle demokratischen Kandidaten zusammen.
Sind seine Chancen also diesmal sogar noch besser als 2016? US-Korrespondent Thorsten Denkler erklärt im Podcast Trumps Strategie und wieso sie ihm noch gefährlich werden könnte.
Die im Podcast erwähnte Recherche zu Gesichtserkennung finden Sie unter diesem Link (SZ Plus).
Weitere Meldungen: Christine Lambrecht soll neue Justizministerin werden, Anklage wegen MH17 erhoben.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion: Vinzent Vitus-Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Weiteres Audiomaterial über den Youtube-Kanal von Donald Trump.
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