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Das, was Österreich seit Freitag 18 Uhr erlebt, ist besser als "Games of Thrones". Seit die SZ und der Spiegel das inzwischen berühmt berüchtigte Ibiza-Video von und mit Heinz-Christian Strache veröffentlicht haben, ist im gemütlichen Wien nichts mehr so wie es war. Die Regierung ist gescheitert, Neuwahlen kommen. Doch wer wird das Land bis dahin und danach regieren?
Noch nie ist in Österreich ein Kanzler über ein Misstrauensvotum gestürzt, sagt SZ-Politikredakteurin Leila Al-Serori. Höchstwahrscheinlich könne die ÖVP von Sebastian Kurz sogar von den turbulenten Zeiten profitieren. Auch sei die SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner in diesen Tagen ziemlich blass geblieben. Und die Sozialdemokraten haben selbst vier Jahre mit der FPÖ eine Landesregierung gestellt.
Weitere Nachrichten: Spendenskandale auch bei Brexit-Partei
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Redaktion, Moderation: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, ORF, Facebook Sebastian Kurz.
"Genug ist genug", sagt Sebastian Kurz und kündigt Neuwahlen für Österreich an. Auslöser des Bruchs der Koalition war ein Video, das SZ und Spiegel veröffentlicht haben. Darin sind die beiden hochrangigen FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus zu sehen. Mit einer angeblichen russischen Oligarchin rauchen, essen und trinken sie – und sprechen darüber, dass öffentliche Aufträge einer österreichischen Regierung mit FPÖ-Beteiligung womöglich an die Oligarchin gehen könnten.
Im Podcast erzählen Frederik Obermaier und Oliver Das Gupta wie sie zu diesem Fall recherchiert haben. Und auch, dass weitere Audioaufnahmen Johann Gudenus weiter belasten.
Weitere Meldungen: Trump droht Iran, Neuwahlen in der Ukraine.
Die angesprochene Recherche "Die Akte Strache" finden Sie unter diesem Link.
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Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Audiomaterial über SZ und Reuters.
1980 sterben bei einem Anschlag auf dem Oktoberfest zwölf Menschen, über 200 werden verletzt. Es ist das schlimmste rechtsradikale Attentat in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Ermittlungen dazu werden aber schnell eingestellt. Gundolf Köhler, der Täter, ist bei dem Anschlag selbst umgekommen. Er war ein Waffennarr, rechtsradikal, aber hatte kein politisches Motiv, heißt es – außerdem sei er ein Einzeltäter gewesen.
Aber gerade an der letzten Aussage gibt es schon lange Zweifel. Vieles deutet darauf hin, dass es Hintermänner gab, weswegen es seit 2014 auch wieder Ermittlungen gibt. Kurz bevor die zu Ende gehen, erklärt Annette Ramelsberger, die seit Jahren zu dem Fall recherchiert, was davon zu erwarten ist. Und wieso die neuen Ermittlungen in dem fast 40 Jahre alten Fall so wichtig waren.
Redaktionsschluss für diese Folge war Donnerstag, 16 Uhr. Da das Audio-Team am Freitag eine Klausur hat, wurde diese Folge am Tag zuvor produziert.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Redaktion, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Vom 23. bis zum 26. Mai wird das neue Europaparlament gewählt. Deshalb erscheinen vier Sonderfolgen von "Auf den Punkt" - jeden Freitag bis zur Wahl und in der Woche direkt danach. Länger als üblich, mit einem klaren Fokus auf Europapolitik.
In der ersten Folge erzählten die SZ-Korrespondenten in Brüssel vom Duell um das Amt des Kommissionspräsidenten. In der zweiten Folge geht es um die neuen paneuropäischen Parteien: Volt und DiEM25 treten in mehreren Staaten an, denn sie wollen in Brüssel nicht nur die Interessen eines Landes vertreten, sondern die der ganzen Europäische Union. Wer steht hinter diesen Bewegungen? Und ist es überhaupt sinnvoll, seine Stimme einer kleinen Partei zu geben?
Darüber spricht SZ-Redakteurin Pia Ratzesberger, die sich die paneuropäischen Parteien genauer angesehen hat - und die Spitzenkandidatin von Volt im Wahlkampf begleitet hat.
Wer sich noch unsicher ist, bei welcher großen oder kleinen Partei er am 26. Mai sein Kreuz machen möchte, der kann die verschiedenen Positionen im Wahl-O-Maten vergleichen.
Alle Infos zur Europawahl finden Sie auf dieser Themenseite.
Redaktion, Moderation: Laura Terberl
Produktion: Carlo Sarsky, Carolin Lenk
Zusätzliches Audiomaterial über die Youtube-Kanäle von Volt, Die Partei und DiEM25.
Jeder Mensch in Deutschland konsumiert pro Jahr im Schnitt 235 Eier. Damit die Nachfrage gestillt werden kann, züchten Bauern sogenannte Legehennen. Die sind darauf getrimmt, viele Eier in kurzer Zeit zu legen. Bis zu 350 Stück im Jahr. Die männlichen Tiere aber braucht man nicht. Sie können keine Eier legen und setzen zu langsam und zu wenig Fleisch an.
Ein männliches Küken ist deshalb, nachdem es geschlüpft ist, etwa drei Cent wert. Es rechnet sich nicht, es großzuziehen. Also wird es gleich nach seiner Geburt geschreddert oder vergast. Das Küken stirbt am selben Tag, an dem es geboren wurde. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium geht es um jährlich 45 Millionen Küken. Diese Praxis kann so nicht weitergehen, weil es alternative Lösungen gibt, sagt SZ-Redakteur Jan Heidtmann. Aber auch Verbraucher müssen sich dafür auf Veränderungen einstellen - vor allem an der Kasse.
Weitere Themen: 70 Jahre Grundgesetz, Merkel geht nicht nach Brüssel, Saudi-Arabien beschuldigt Iran.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Martin Sellner ist Star der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich. Er wird laut SZ-Recherchen massiv mit deutschen Spenden unterstützt und stand näher im Kontakt mit dem Attentäter von Christchurch als bislang bekannt.
Sellner ist ein "charismatischer Kerl", sagt Nicolas Richter, Leiter des Investigativressorts der Süddeutschen Zeitung, "Er gibt dem Rechtsextremismus ein junges modernes Gesicht". Erklärte Gegner der Identitären sind Multikulturalismus und Liberalismus.
Weitere Nachrichten: Merkel verteidigt Grenzöffnung, Bundeswehr zieht sich aus Irak zurück, Durchsuchungen wegen Panama Papers.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl, Jean-Marie Magro
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über den Youtube-Kanal von Martin Sellner.
Europas Arbeitgeber müssen die Arbeitszeiten ihrer Angestellten systematisch und komplett erfassen, das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Die Einhaltung von Höchstarbeitsgrenzen und Ruhezeiten sei in der EU ein Grundrecht.
Man müsse jetzt verhandeln, was Arbeitszeit eigentlich heißt, sagt Larissa Holski vom Job-und-Karriere-Ressort der SZ. Dies sei ein absolut positives Urteil. Arbeitszeiterfassung und Ruhezeiten seien sogar Fragen der Menschenrechte. Kritik an der Entscheidung kommt ausschließlich von Arbeitgeberseite.
Weitere Meldungen: Angriffe auf saudische Ölproduktion, Bayer zu zwei Milliarden Dollar Schadenersatz verurteilt, Filmfestspiele in Cannes eröffnet.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Die 58. Biennale in Venedig ist eröffnet. Die größte Schau für zeitgenössische Kunst neben der Documenta in Kassel ist 2019 ungewöhnlich politisch. Viele der Bilder, Installationen und Skulpturen erzählen vom Meer - als politisch vermintes Gebiet.
Zum Beispiel steht dort das tunesische Flüchtlingsboot "Barca Nostra". Als es 2015 vor Lampedusa havarierte, starben mehr als 800 Menschen. Nun hat es der Schweizer Künstler Christoph Büchel in den Hafen Venedigs verfrachtet. Politik hin oder her, aber "das ist blanker Voyeurismus", kritisiert SZ-Kultur-Redakteurin, Catrin Lorch. "Das ist ein Sarg, aber kein Kunstwerk."
Weitere Themen: China erhöht Zölle auf US-Produkte im Wert von 60 Milliarden Dollar, Schweden nimmt Ermittlungen gegen Assange wieder auf, Charite bestattet sterbliche Überreste von NS-Opfern.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Youtube-Kanal der Biennale
Seit Donnerstag verhandelt eine chinesische Delegation in Washington. Sie soll verhindern, dass die USA die Zölle auf chinesische Produkte mehr als verdoppeln. Das hatte US-Präsident Donald Trump angedroht. Und obwohl zu dem Zeitpunkt noch verhandelt wird, macht er die Drohung am Freitag um 0:00 Uhr auch wahr. Die neuen Zölle gelten.
Wie konnte der Handelskonflikt so schnell wieder eskalieren? Das erklärt in dieser Folge Christoph Giesen, SZ-Wirtschaftskorrespondent in China. Und auch, wieso die Verhandlungen so schwer zu durchschauen sind.
Weitere Meldungen: Thyssenkrupp streicht Stellen, Denis Yücels Vorwürfe an Erdogan, Uber geht an die Börse.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Audio-Material über den Youtube-Kanal des Weißen Hauses.
Vom 23. Bis zum 26. Mai wird das neue Europaparlament gewählt. Deshalb erscheinen ab jetzt vier Sonderfolgen von "Auf den Punkt" – jeden Freitag bis zur Wahl und in der Woche direkt danach. Länger als üblich, mit einem klaren Fokus auf Europapolitik.
In der ersten Folge geht es um die Spitzenkandidaten der EVP und der PES. Denn indirekt geht es bei der Europawahl um das vielleicht wichtigste Amt der EU: das des Kommissionspräsidenten. Und die beiden aussichtsreichsten Kandidaten sind eben die beiden Kandidaten der großen Volksparteien, Manfred Weber und Frans Timmermans. Wer sind diese beiden Politiker? Und wieso könnten sie am Ende doch beide leer ausgehen?
Das erklären zwei der SZ-Korrespondenten in Brüssel – Matthias Kolb und Alexander Mühlauer. Sie begleiten die beiden Kandidaten durch ihren Wahlkampf. Im Podcast sprechen sie auch über eines der größten Wahlkampfthemen: die Rechtsstaatlichkeit in Polen und Ungarn.
Für den Europa-Newsletter der Süddeutschen Zeitung können Sie sich hier anmelden.
Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über Social-Media-Kanäle der EVP, CSU, SPD und PES.
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