Auf den Punkt

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Auf den Punkt episodes

  • Grüner Wahlerfolg: Mehr Cem wagen?

    Cem Özdemir hat mit den Grünen nach einer fulminanten Aufholjagd die Landtagswahl in Baden-Württemberg überraschend gewonnen.. Laut vorläufigem Endergebnis kommen die Grünen auf 30,2 Prozentpunkte. Und damit auch knapp mehr Stimmen, als die CDU bekommen hat. Wie hat Spitzenkandidat Özdemir das hinbekommen?

    Seine Persönlichkeit und Erfahrung als ehemaliger Bundesminister sowie in Brüssel waren entscheidende Faktoren für seinen Wahlsieg, sagt Roland Muschel, SZ-Korrespondent in Stuttgart. Zudem habe sich Özdemir “maximal abgegrenzt von der grünen Bundespartei”. Die Grünen haben im Wahlkampf stark auf Özdemirs Profil gesetzt und ihn als den Kandidaten präsentiert, "der es kann".

    Weitere Nachrichten: Münchens Oberbürgermeister Reiter muss in Stichwahl; Moschtaba Chamenei neues geistliches Oberhaupt in Iran.

    **Zum Weiterlesen: **

    Einen Text von Roland Muschel über Özdemirs Erfolg lesen Sie hier.

    Den kostenlosen Newsletter aus Stuttgart und Baden-Württemberg können Sie hier abonnieren: https://www.sueddeutsche.de/kolumne/im-suedwesten-newsletter-1.6388568

    Den Liveblog zu den Kommunalwahlen in München finden Sie hier.

    Hier finden Sie den Text über Modschtaba Chamenei, Irans neues geistliches Oberhaupt der Islamischen Republik.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SZ, Phoenix, Tagesthemen.

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    11 min
  • Baden-Württemberg: Was die Wahl für die Bundespolitik bedeutet

    Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Landtage gewählt, als erstes Bundesland war an diesem Sonntag Baden-Württemberg dran. Neben der Frage, wer der Nachfolger von Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen wird, geht es bei der Wahl auch um einen Stimmungstest für die Bundesregierung.

    Für die CDU sah es in Baden-Württemberg lange richtig gut aus. In den Umfragen war sie klar vorn: Im Oktober waren es bis zu 14 Prozentpunkte auf die Grünen. Aber dann haben die Grünen und ihr Spitzenkandidat Cem Özdemir aufgeholt. Laut einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen waren beide Parteien kurz vor der Wahl gleichauf.

    Für die Grünen und Özdemir lief es zuletzt also richtig gut. Für Manuel Hagel, Spitzenkandidat der CDU, eher schlecht. Hagel stand für ein Video in der Kritik, in dem er sich unangemessen über eine Schülerin äußert. Dazu kommt ein Beitrag des ARD-Mittagsmagazins, das Hagel kürzlich bei einem weiteren Schulbesuch begleitet hat. Dort erklärt er den Schülerinnen und Schülern den Treibhauseffekt falsch und reagiert gereizt auf die Fragen einer Lehrerin.

    In Berlin hat die CDU vor der Wahl in Baden-Württemberg trotzdem gehofft, dass sie gut abschneiden würde und dort nach fast 15 Jahren wieder den Ministerpräsidenten stellen könnte.

    Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus. Um 18 Uhr gibt es am Sonntag die erste Prognose für das Wahlergebnis: die Grünen bei 32 Prozent, CDU 29. Und: Die SPD nur 5,5 Prozent. Das sind jeweils die Zahlen der ARD. Laut der Umfrage des ZDF ist der Abstand zwischen Grüne und CDU geringer.

    Was das für die Bundespolitik bedeutet, bespricht in dieser Folge des Podcasts Katharina Riehl, SZ-Politik-Chefin.

    Weitere Nachrichten: Kommunalwahl in Bayern; Lage im Mittleren Osten.

    Zum Weiterlesen:

    Lesen Sie hier den Kommentar von Anna Lea Jakobs über Manfluencer und Tradwives auf Tiktok.

    Und treten Sie hier dem WhatsApp-Kanal „Erstmal News“ bei.

    Moderation, Redaktion: Justin Patchett

    Redaktion: Juri Auel, Gökalp Babayiğit

    Produktion: Jakob Arnu

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    11 min
  • "Iraner hoffen sich gerade um den Verstand"

    Seit Samstag vergangener Woche greifen Israel und die USA Iran an. Der Angriff ist ein klarer Bruch des Völkerrechts, doch er wird auch in Teheran durchaus bejubelt. “Das ist ein Dilemma”, sagt die Islamwissenschaftlerin und Journalistin Isabel Schayani. Denn es gebe wenige Länder, in denen die Menschenrechte so eklatant verletzt werden wie in Iran.

    Die WDR-Redakteurin berichtet über Erleichterung und Freude in der iranischen Community im In- und Ausland über den Mord an Ayatollah Chameni, aber auch von der großen Sorge vor Chaos und Instabilität in Iran. Und Schayani spricht in der aktuellen Ausgabe des Podcasts darüber, warum Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, so viele Anhänger hat.

    Zum Weiterlesen:

    Unseren Liveblog zum Iran-Krieg finden Sie hier.

    Hier lesen Sie einen Beitrag darüber, welche Rolle den Kurden in der Region zufallen könnte.

    Und hier einen Essay unseres Krisenberichterstatters Tomas Avenarius über Trauer und Widerstand im Schiismus, der Hauptausrichtung des Islams in Iran.

    Unsere neue Podcast-Serie „Aschau - ein Dorf sucht einen Mörder” finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider, Niclas Schürmann

    Produktion: Laura Sagebiel

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @NatalieAmiri (X), @besmaili (X) und CBS.

    Redaktionsschluss war Freitag, 06.03.2026 um 14 Uhr.

    Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].

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    21 min
  • Trump wollte nicht, dass ihn seine Ministerin in den Schatten stellt

    Erst war Kristi Noem die Wunschkandidatin des US-Präsidenten, dann Gesicht seiner aggressiven Abschiebepolitik - und jetzt hat Donald Trump seine Heimatschutzministerin entlassen. Die Republikanerin hat oft polarisiert: Mal hat sie ihre Hündin erschossen, mal hat sie in einem Gefängnis vor kahl rasierten Häftlingen posiert, um für ihre Abschiebepolitik zu werben. Besonders viel Kritik hat sie in den letzten Monaten wegen der aggressiven und tödlichen Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis bekommen.

    Gestolpert und gefallen ist Noem letztlich über eine Werbekampagne, die sie selbst in den Mittelpunkt stellt und mehr als 200 Millionen Dollar kostet.

    Was bedeutet Noems Entlassung für die US-Regierung und ihren harten Kurs bei der Migration? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Nicolas Richter. Er war jahrelang SZ-Korrespondent in Washington und ist jetzt Politikchef der Süddeutschen Zeitung.

    Weitere Nachrichten: Trump fordert Irans bedingungslose Kapitulation; AfD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg beschäftigt ehemaligen Aktivisten der rechtsextremen „German Defence League“.

    Zum Weiterlesen:

    Den Kommentar von Nicolas Richter zur Entlassung von Heimatschutzministerin Kristi Noem lesen Sie hier.

    Die Recherche über den ehemaligen Aktivisten der rechtsextremen „German Defence League“, der beim AfD-Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg beschäftigt war, lesen Sie hier.

    Den Text, wie Sie bei der Kommunalwahl Ihr Kreuz richtig setzen, lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Philipp Saul

    Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Kathrin Schneider
    Produktion: Jakob Arnu
    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über KOTA Territory News (Youtube)

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    11 min
  • „Nein zum Krieg“: Geht Spanien besser mit Trump um?

    Wer dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez zuhört, der könnte sich denken: Endlich sagt mal einer „Nein“ zu Trump. Das hat der sozialistische Politiker zumindest in den vergangenen Monate schon häufiger gemacht. Zuletzt hat er in einer Rede zum Iran-Krieg gesagt: „Die Position der spanischen Regierung lässt sich mit diesen Worten zusammenfassen: Nein zum Krieg.“ Ob das bei jemandem wie Trump tatsächlich sinnvoll ist, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ der Spanien-Korrespondent der SZ, Patrick Illinger.

    Weitere Nachrichten: Israel startet neue Iran-Offensive; Bundestag beschließt Reform des Bürgergelds.

    Zum Weiterlesen:

    Den Kommentar von Patrick Illinger zum spanischen Umgang mit Trump lesen Sie hier.

    Den Erklärtext zum neuen Grundsicherungsgeld von Roland Preuß und Bastian Brinkmann lesen Sie hier.

    Den Kommentar von Ronen Steinke dazu, dass der Kulturstaatsminister drei linke Buchhandlungen aus einem Wettbewerb ausgeschlossen hat, lesen Sie hier.

    Ein Interview mit der Geschäftsführerin einer der ausgeschlossenen Buchhandlungen lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Justin Patchett, Philipp Saul
    Produktion: Jakob Arnu
    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über El Paìs (YouTube).

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    12 min
  • Energiepreise: Droht wieder ein Preisschock?

    Nachdem die USA und Israel Iran angegriffen haben, steigen weltweit die Preise für Öl und Gas. Iran blockiert derzeit die Straße von Hormus, eine Meerenge zwischen Iran und Oman. Das schneidet die Öl- und Gasexporte von großen Lieferanten aus der Golfregion ab: Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und der Irak. Etwa ein Fünftel des weltweiten Flüssiggashandels läuft durch diese Meerenge.

    Welche Auswirkungen haben die steigenden Öl- und Gaspreise in Deutschland: auf die wirtschaftliche Lage – und auf jeden Einzelnen? Droht wieder ein Inflationsschock wegen der hohen Energiepreise – wie zum Beginn des Ukraine-Kriegs? Das erklärt Nakissa Salavati aus der SZ-Wirtschaftsredaktion in dieser Folge von „Auf den Punkt.“

    Weitere Nachrichten: Oberster Führer Irans neu gewählt; Spanien kritisiert Iran-Angriffe als „Desaster“.

    Zum Weiterlesen:

    Den Kommentar von Ulrich Schäfer, stellvertretender Chefredakteur der SZ, zu Merz’ Besuch im Oval Office lesen Sie hier.

    Den Text von Daniel Brössler, der mit Merz in Washington war, lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider
    Produktion: Laura Sagebiel
    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NBC News.

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    11 min
  • Iran will die Region in Flammen setzen

    Seit Montagmorgen beschießt auch die Hisbollah von Südlibanon aus Israel. Die israelische Armee hat ihren Einsatz dort sowie in Vororten von Beirut seitdem ausgeweitet. Seit Dienstag auch mit Bodentruppen.

    Mittlerweile hat sich der Konflikt auf die gesamte Region ausgeweitet: Iran hat US-Stützpunkte und die US-Botschaften in Riad und Kuwait-Stadt angegriffen. Und seit Samstag fliegen auch hunderte Raketen und Drohnen auf Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Länder. Was bezweckt Teheran damit?

    “Iran möchte die Region, so gut es geht, in Flammen setzen”, sagt SZ-Nahost-Korrespondent Bernd Dörries in Kairo. Teherans Kalkül sei, dass die Führer der Golfstaaten US-Präsident Donald Trump überreden, diesen Krieg zu beenden.

    Weitere Nachrichten: Gestrandete Touristen im Nahen Osten; Melania Trump leitet Sitzung des UN‑Sicherheitsrats.

    Zum Weiterhören und -lesen:

    Das Interview mit dem US-Politikwissenschaftler Francis Fukuyama lesen Sie hier.

    Hier finden Sie den SZ-Liveblog zum Krieg.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider

    Produktion: Imanuel Pedersen

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    11 min
  • Iran: Die Israelis sehen diesen Krieg als notwendigen Schritt

    Israels militärische und politische Führung verkündet den Tod des iranischen Revolutionsführers Chamenei. Und Regierungschef Benjamin Netanjahu bereitet die israelische Bevölkerung darauf vor, dass die Angriffe auf Iran fortgesetzt werden. Gemeinsam mit der US-Militärmacht werde er tun, wonach er sich “seit 40 Jahren” sehne: Irans Terrorregime den vernichtenden Schlag zu versetzen.

    Trotz erster Toter auf israelischem Staatsgebiet gehen die Israelis “sehr gelassen” mit der Situation um, sagt SZ-Krisenberichterstatter Tomas Avenarius in Tel Aviv. Sie seien an Kriege gewöhnt und die meisten Israelis würden auch diesen Krieg als gerechtfertigt ansehen. Auch die israelische Opposition unterstütze den Krieg geschlossen. Für israelische Politiker gebe es in diesem Fall keine andere Option.

    Avenarius erläutert in der neuen Ausgabe von “Auf den Punkt” die Arbeitsteilung zwischen der israelischen Luftwaffe und den US-Streitkräften: Israel konzentriere sich auf die Bombardierung der Raketenindustrie und -anlagen sowie die Tötung von Mitgliedern der iranischen Führung und das US-Militär auf die iranische Marine und Hafenanlagen.

    Weitere Nachrichten: Absturz von US-Kampfflugzeugen in Kuwait wohl wegen “friendly fire”; Ölpreis steigt; Merz besucht Trump.

    **Zum Weiterhören- und -lesen: **

    Den Liveblog zum Krieg gegen Iran lesen Sie hier.

    Das neues Audio-Projekt, die "Erstmal News", finden Sie hier: sz.de/erstmal-news

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Ann-Kathrin Schneider, Johannes Korsche

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @Netanjahu (X)

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    11 min
  • US-Angriffe auf Iran: Das ist nicht mehr “America First”

    Donald Trump will das iranische Regime beseitigen. Der US-Präsident begründet das mit einer “unmittelbaren Bedrohung” für das amerikanische Volk durch das iranische Regime. Es sei immer die Politik der USA gewesen, dass dieses Terrorregime niemals eine Atomwaffe bekommen darf.

    Aber kommt in diesem Krieg wirklich noch “Amerika zuerst”, wie der US-Präsident immer wieder propagiert? Ein Teil seiner MAGA-Bewegung ist konsterniert darüber, sagt US-Korrespondentin Charlotte Walser. Nach den Erfahrungen in Irak und Afghanistan sei man kriegsmüde. Und auch in Umfragen zeige sich, dass die Mehrheit der Republikaner gegen ein militärisches Vorgehen ist.

    Trump gehe ein “großes Risiko” mit dem Krieg ein. Viele warnen, dass ein erzwungener Regimewechsel noch nie mit Luftschlägen allein gelungen sei und es dafür Bodentruppen brauche. “Der Krieg könnte die Republikaner in den Midterms Stimmen kosten”, sagt Walser. Aber obwohl Trump abermals den US-Kongress übergangen hat, stehen die republikanischen Abgeordneten ganz überwiegend hinter ihrem Präsidenten. Und das obwohl der Angriff klar gegen das Völkerrecht verstößt. Aber das Völkerrecht kümmere Trump eh wenig, wie sich schon im Fall von Venezuela gezeigt habe.

    Zum Weiterhören und -lesen:

    Die “Auf den Punkt”-Folge mit unserem Iran-Korrespondenten Raphael Geiger hören Sie hier.

    Wie die Reaktionen in den Golfstaaten und anderen arabischen Ländern sind, beschreibt unser Korrespondent in Libanon hier.

    Hier steht das Stück über die Probleme im Luftverkehr.

    Hier steht Herfried Münklers Text über die Beweggründe der USA für einen Angriff auf Iran.

    Unseren Podcast mit Herfried Münkler hören Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Philipp Saul

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    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau.

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    10 min
  • Diesen Krieg gegen Iran haben Netanjahu und Trump gewollt

    Auf die Tötung von Irans oberstem Führer Ayatollah Ali Chamenei bei amerikanisch-israelischen Luftangriffen haben die Revolutionsgarden mit Dutzenden Angriffen auf Israel und US-Stützpunkte im Nahen Osten reagiert. US-Präsident Donald Trump hatte Iran vor neuen Gegenschlägen gewarnt. Sollte dies passieren, werde man zurückschlagen -”mit einer Stärke, die man noch nie vorher gesehen hat“, schrieb Trump bei Truth Social. Er kündigte an, die Bombardierungen würden weitergehen, bis Frieden in der Region und in der ganzen Welt einkehre.

    Von einem Präventivschlag könne nicht die Rede sein, wie israelische Politiker behaupteten, sagt Raphael Geiger, SZ-Korrespondent für Iran und die Türkei mit Sitz in Istanbul. Das sei ein Krieg, den Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Trump jetzt gewollt hätten. Geiger glaubt nicht, dass das Regime in Teheran so schnell zusammenbrechen wird, wie es in Syrien passiert ist. Er erwartet vielmehr, dass das Regime zumindest in absehbarer Zeit noch die Kontrolle behalten und weiter Gewalt gegen Demonstranten anwenden werde .

    Zum Weiterlesen:

    Unseren Liveblog zu den Angriffen auf Iran und iranische Gegenangriffe lesen Sie hier.

    Hier steht der Nachruf auf Ali Chamenei.

    Über die weitreichende Fehde zwischen der KI-Firma Anthropic und dem Pentagon lesen Sie hier eine Analyse von Andrian Kreye.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Philipp Saul

    Produktion: Jakob Arnu

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Al Jazeera, BBC News, Noticias Caracol, ANNnewsCH

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    14 min

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