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Die Oscars 2019 sind verliehen. Der Film "Green Book" hat den Oscar für den besten Film gewonnen. Ein großer Gewinner der 91. Oscarverleihung war aber auch das Netflix-Drama "Roma" über das fast unsichtbare Leben eines Hausmädchens in Mexiko-Stadt mit drei Preisen.
Der Streaming-Gigant biete Filmemachern eben alle Freiheiten, zu denen Hollywood nicht bereit ist, sagt SZ-Filmkritiker Tobias Kniebe. Trotzdem glaube er nicht, dass Netflix den Tod der großen Leinwand bedeute. Der Zauber des Kinos bestehe weiter.
Weitere Themen: Tusk deutet Brexit-Verschiebung an, Barley will "Wer bestellt, der zahlt" auf Immobilienkäufe ausweiten, Berlin kritisiert Maduro.
Zusätzliches Material über dpa
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Nicolás Maduro schottet Venezuela immer weiter ab. Währenddessen will sein Herausforderer Juán Guaidó am Samstag endlich Hilfsgüter über die Grenze holen. Zusammen mit tausenden Unterstützern. Der Machtkampf in Venezuela verlagert sich also aus der Hauptstadt Caracas an die Grenzen. Wird er dort endgültig eskalieren?
Darüber spricht Politikredakteur Benedikt Peters im Podcast. Er glaubt, dass sich das Militär an diesem Samstag entscheiden muss: Wird es auf die Unterstützer Guaidós schießen oder sie friedlich vorbei lassen?
Weitere Themen: Bundesgerichtshof zu Dieselskandal, AfD-Spendenaffäre, Polizeiskandal von Lügde.
Die angesprochene Reportage von Martin Zips über den Film "Capernaum" finden Sie hier.
Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Jean-Marie Magro
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Reuters
Anmerkung der Redaktion: Im Podcast ist die Rede von 70 000 Unterstützern für Guaidó an der Grenze. Er selbst hat von 700 000 gesprochen.
Die katholische Kirche stellt sich dem Missbrauchsskandal. Zum ersten Mal lädt Papst Franziskus zu einem großen Gipfel über das Thema in den Vatikan. Er eröffnet die Veranstaltung mit den Worten "Hören wir den Schrei der Kleinen, die Gerechtigkeit verlangen" und fordert konkrete Maßnahmen.
Die Opfer sind jedoch schon enttäuscht, noch bevor der Gipfel so richtig angefangen hat. Denn bindende Beschlüsse werden keine gefasst. Der Missbrauchsskandal könnte die katholische Kirche in eine Existenzkrise befördern, sagt Matthias Drobinski. Der SZ-Kirchenredakteur meint, Jesus habe seinen Jüngern versprochen: "Ich bin mit euch alle Tage". Nicht etwa: "Die katholische Kirche in ihrer Gestalt wird euch für ewig erhalten bleiben."
Weitere Themen: Wahlrecht für Benachteiligte, Bundestag stimmt über 219a ab, Heckler & Koch muss Millionen-Bußgeld zahlen.
Zusätzliches Material über Vatican News und dpa.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Es war Wladimir Putins 15. Rede zur Lage der Nation. Und natürlich hat Russlands Präsident auch diesmal über Außenpolitik gesprochen.
Eigentlich war seine Rede aber von der Innenpolitik geprägt, sagt die Russland-Korrespondentin der SZ, Silke Bigalke. Mit “kolossalen” Investitionen will Putin den Lebensstandard seiner Landsleute verbessern und Armut bekämpfen. Das wird auch Zeit, meint Bigalke.
Weitere Themen: Rekordstrafe für UBS, Zweite Heirat kein Kündigungsgrund für Katholiken, Scholz geht gegen Schwarzarbeit vor.
Zusätzliches Material über Reuters
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Terbel
Produktion: Carlo Sarsky
Worte wecken Assoziationen. Das nutzen seit vielen Jahrzehnten Werbung, PR und Politik. Neumodisch nennt man das Forschungsfeld dazu "Framing". Und die ARD hat ein "Framing-Manual" in Auftrag gegeben, weil sie damit mehr Einfluss auf Debatten, zum Beispiel um den Rundfunkbeitrag, bekommen will.
Von rechten Internetportalen und Bloggern bis zur Bild und Welt ergießt sich Häme über die ARD. Aber ist das gerechtfertigt? Es hat schon ein Geschmäckle, sagt Jakob Biazza, Leiter der Kultur- und Medien-Redaktion von SZ.de. Aber im Grunde würde sich die ARD nur gegen die Hetze wehren.
Weitere Themen: Modedesigner Lagerfeld gestorben, Bernie Sanders will gegen Trump antreten, Papst hebt Sanktionen gegen Ernesto Cardenal auf.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Laura Terbel
Produktion: Carlo Sarsky
Europa soll Hunderte gefangene IS-Kämpfer aus Syrien aufnehmen, fordert US-Präsident Donald Trump. Sonst müssen sie freigelassen werden, womit sie Europa wieder gefährlich werden. Die EU ist nicht begeistert. Aber was tun mit diesen Menschen, die für unfassbare Verbrechen verantwortlich waren?
Trump liegt in dieser Frage richtig, sagt Georg Mascolo, Leiter des Rechercheverbundes von SZ, NDR und WDR. Das Kurdengebiet im Norden Syriens ist kein anerkannter Staat. Ideal wäre ein UN-Tribunal, aber wenn das nicht geht, müssen es eben die Heimatländer machen. So habe auch Deutschland die Pflicht, diese Menschen aufzunehmen und vor Gericht zu stellen.
Weitere Nachrichten: Papst will sexuellen Missbrauch aufklären, Aufstand gegen Labour-Chef, Petry vor Gericht.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über dpa
Was ist eigentlich ein nationaler Notstand? Darüber wird in den USA gerade heftig gestritten. Denn Donald Trump hat genau so einen nationalen Notstand ausgerufen, um Geld für die Mauer zu Mexiko zu bekommen. Die Demokraten sagen, es sei ein Notstand ohne Not. Was ist also die Konsequenz dieses Schrittes des US-Präsidenten? Lässt die Verfassung das zu?
Thorsten Denkler, US-Korrespondent in den USA, glaubt, dass jetzt Debatten über einen möglichen Amtsmissbrauch durch Trump lauter werden. Hier sei ein Notstand ohne Not ausgerufen worden.
Weitere Themen: Neuwahlen in Spanien, Lebenslang für Doppelmord in Hamburg, Ermittlungen im Missbrauchs-Fall von Lügde.
Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Redaktion: Jean-Marie Magro
Produktion: Justin Patchett
Zusätzliches Material über US-Senat und Nancy Pelosi.
Axel Voss von der CDU hat für das EU-Parlament die Verhandlungen geführt. Und ist erleichtert. Endlich hat sich das Parlament mit den Unterhändlern der EU-Staaten auf eine Reform des Urheberrechts geeinigt. Nun werde das Wildwest im Internet beendet, sagt Voss.
Auf der anderen Seite stehen die Googles und YouTubes, die gegen die mögliche Reform Sturm laufen. Seit November versuchen YouTuber sich vor allem gegen den Artikel 13 der Richtlinie zu wehren. Denn dieser könnte bedeuten, dass Plattformen Uploadfilter einsetzen müssten, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Simon Hurtz, der bei der SZ über Digitales schreibt, findet, dass die Töne der Gegner zwar sehr schrill sind. Im Prinzip teilt er aber ihre Kritik.
Weitere Themen: Volksbegehren Artenvielfalt erfolgreich, A380-Produktion wird eingestellt, Pence fordert EU-Ausstieg aus Atomabkommen.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über European Commission, YouTube und YouTube-Channels von Lefloid, jungsfragen
Joaquín Guzmán, genannt "El Chapo", ist schon zweimal aus der Haft ausgebrochen. Dieses Mal wird der langjährige Boss des Sinaloa-Drogenkartells es aber schwerer haben: Er wird nicht in einem mexikanischen sondern in einem amerikanischen Gefängnis sitzen. "El Chapo" ist in New York schuldig gesprochen worden.
Die amerikanische Justiz feiert den Schuldspruch. Dies sei ein "Sieg des amerikanischen Volkes", jubelt der Staatsanwalt. Der Drogenhandel floriert allerdings auch nach der Festnahme von "El Chapo", sagt Johanna Bruckner. Die US-Korrespondentin meint, dass weder den Amerikanern noch den Mexikanern ein substanzieller Schlag gelungen sei.
Weitere Themen: Kabinett will Afghanistan-Einsatz verlängern, Niederlage für Spaniens Regierung, Assad-Folterer festgenommen.
Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über CNN.
Madrids Staatsanwaltschaft fordert bis zu 25 Jahre Haft für zwölf katalanische Separatistenführer. Neben "Rebellion" wird den Angeklagten Aufruhr und Veruntreuung von staatlichen Mitteln vorgeworfen. Sie hatten im Oktober 2017 das umstrittene katalanische Unabhängigkeitsreferendum mit organisiert.
Der Konflikt um die Unabhängigkeit der Region Katalonien von Madrid droht erneut zu eskalieren, sagt der SZ-Korrespondent für Spanien, Thomas Urban. Besonders absurd ist auch die Situation vom aktuellen Regierungschef Pedro Sánchez. Er ist mit seiner sozialistischen Minderheitsregierung auf die Unterstützung der katalanischen Parteien im Parlament angewiesen. Nur mit ihren Stimmen kann er seinen Haushaltsplan durchbringen.
Weitere Nachrichten: May fordert Geduld von Unterhaus für Brexit-Deal, Seehofer will Parteimitgliedschaft von Beamten prüfen lassen, Volksbegehren Artenvielfalt war erfolgreich
Moderation, Redaktion: Antonia Franz
Redaktion: Lars Langenau, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Reuters
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