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Den aktuellen Wahlumfragen zufolge kommt es am Sonntag bei den Landtagswahlen in Bayern zu einem politischen Erdbeben: Die CSU erreicht einen historischen Tiefstwert, die Grünen sind zweitstärkste Kraft, direkt dahinter erreicht die AfD mehr als zehn Prozent der Stimmen.
Immer wieder sind die Meinungsumfragen Thema im Wahlkampf: CSU und SPD werden mit den schlechten Meinungsumfragen konfrontiert und werden nicht müde zu betonen, dass es ja noch viele unentschlossene Wähler gäbe. Sie finden kreative Begründungen, wieso es für ihre Partei nicht gut aussieht. Einzelne Stimmen in der SPD fordern sogar, gar nicht mehr über Umfragewerte zu berichten.
Wie aussagekräftig sind Meinungsumfragen vor einer Wahl? Und wieso sieht es für die CSU derzeit so schlecht aus? Das erklärt in dieser Sonderfolge von “Auf den Punkt” Christian Endt, Datenjournalist in der SZ-Infografik.
Weitere Themen: Bezirkswahl steht ebenfalls an, Natascha Kohnen kritisiert die Grünen, Kleinstparteien bei der Landtagswahl.
Diese Folge ist die dritte von ingesamt vier Sonderfolgen zur Landtagswahl in Bayern. Die erste Folge über Schwarz-Grün finden Sie hier und die zweite Folge über den Münchner Demo-Sommer unter diesem Link.
Einen Überblick über alle Wahlprogramme bietet dieser Artikel.
Mehr über die kleinen Parteien, die bei der Bayernwahl antreten, erfahren Sie in dieser Reportage, die Sie mit SZ Plus lesen können.
Alle aktuellen Informationen zur Bayernwahl finden sie auch auf dieser Themenseite: sz.de/thema/LandtagswahlinBayern
Moderation, Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Julia Ongyerth
Mit zusätzlichem Audio-Material von der CSU, Grüne Bayern, Bayern SPD
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Seit der Wahl von Emmanuel Macron zum französischen Präsidenten wächst die Wirtschaft. Paris profitiert vom Brexit, weil viele Banken ihren europäischen Sitz von London dorthin verlagern. Und im Juli, einen Tag nach dem Nationalfeiertag, wird Frankreich auch noch Fußball-Weltmeister.
Trotzdem steht Macron in der Kritik. Sein Sicherheitsbeamter verprügelt in Polizeiuniform Demonstranten. Macron sei der Präsident der Reichen, schimpfen Kritiker. Sowohl sein Umwelt- als auch sein Innenminister treten zurück. Und bisher hat niemand Lust, letzteren zu ersetzen. Warum fällt es Macron, dem personifizierten Sonnenaufgang, so schwer? Weil er die Latte für sich selbst so hoch gelegt hat, sagt Nadia Pantel, Paris-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung.
Weitere Themen: Pastor Brunson kommt frei, Verurteilung wegen Werbung für Schwangerschaftsabbruch, drei Freisprüche beim Prozess um Einsturz des Kölner Stadtarchivs.
Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl, Lars Langenau
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über La République en Marche.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
32.000 Lehrer müssten pro Jahr in Deutschland eingestellt werden, um den Lehrermangel zu bewältigen. Es gibt aber nicht ansatzweise so viele Bewerber. Hunderte Stellen könnten unbesetzt bleiben, jedes Jahr. Bei der Kultusministerkonferenz in Berlin beraten die Ministerinnen und Minister, wie dieser Trend gestoppt werden kann.
Bislang reagieren die Bundesländer unterschiedlich auf den Lehrermangel. Teilweise werden die Klassen größer oder Unterricht fällt aus. Das können aber keine langfristigen Lösungen sein, sagt Matthias Kohlmaier, der für die Süddeutsche Zeitung über Bildung schreibt. Der Lehrerberuf muss wieder attraktiver werden. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern vor allem um Zeit.
Weitere Themen: 821 Millionen Menschen hungern, Trump bezeichnet Fed als verrückt, "Sojus"-Kapsel muss notlanden.
Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl, Lars Langenau
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über dpa.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
In immer mehr Städten wird es nächstes Jahr Fahrverbote für ältere Diesel geben. Zumindest für einzelne Straßenabschnitte wie die Friedrichstraße in Berlin.
Jetzt können in noch mindestens 15 weiteren Städten solche Fahrverbote anstehen. Deutschland wird so zum Flickenteppich für Diesel-Fahrer. Und für die Autoindustrie wird es wegen eines EU-Beschlusses bald noch schwieriger. Zeit wird's, sagt Michael Bauchmüller, SZ-Korrespondent in Berlin.
Weitere Themen: Papst gegen Abtreibung, Verdächtiger im Mordfall bulgarischer Journalistin gefasst, neun Tote nach Unwetter auf Mallorca.
Moderation; Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl, Jean-Marie Magro
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über Reuters.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Am Dienstag startet die Frankfurter Buchmesse. Im letzten Jahr kommt es an den Ständen rechter Verlage zu Tumulten.
Für Lothar Müller, Feuilleton-Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, ist das der falsche Umgang. Im Podcast erklärt er, wieso auf der Buchmesse eigentlich andere Themen im Mittelpunkt stehen sollten.
Weitere Themen: Dieselfahrverbote in Berlin, neues Taktsystem bei der Deutschen Bahn, Google Plus wird abgeschaltet.
Moderation; Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Justin Patchett
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Die Welt bekommt jetzt schon erste Folgen der globalen Erwärmung zu spüren. Die Staatengemeinschaft hat sich vor drei Jahren in Paris dazu verpflichtet, dass die Erde im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter höchstens 1,5 Grad wärmer werden darf. Das sagen alle bedeutenden Wirtschaftsnationen - bis auf die USA. Denn Donald Trump ist aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen.
Wenn wir dieses 1,5-Grad-Ziel nicht schaffen, dann, sagen Forscher, können die Folgen des Klimawandels nicht mehr kontrolliert werden. In der Nacht auf Montag hat der Weltklimarat in Südkorea einen Sonderbericht vorgestellt. Um das 1,5-Grad-Ziel zu schaffen, muss bis ins Jahr 2050 der Treibhausgas-Ausstoß praktisch bei Null liegen. Wie das gehen soll, erklärt Christoph von Eichhorn, SZ-Wissensredakteur.
Weitere Themen: Wirtschaftsnobelpreis, EU und Berlin fordern Aufklärung beim Mord an bulgarischer Journalistin, Urteil im Höfen-Prozess.
Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über IPCC.
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Der Sommer 2018 wird von einigen Münchnern als "Sommer des Widerstands" bezeichnet. Es gab ungewöhnlich viele Großdemonstrationen in kurzer Zeit, zwei Mal sogar mit mehr als 30 000 Teilnehmern. Demonstriert wurde gegen hohe Mieten, gegen das Polizeiaufgabengesetz, gegen einen Rechtsruck in der Gesellschaft. Auffällig war vor allem aber, wer da demonstriert hat: fast alle Oppositionsparteien, zusammen mit vielen Bürgerinitiativen, gegen die CSU.
Was bedeuten diese Münchner Demonstrationen für die Bayern Wahl? Welche neuen Bündnisse wurden da geschlossen? Und halten sie auch nach der Wahl am 14. Oktober. Das ordnet Kassian Stroh, Leiter des SZ-München-Ressorts, ein. Er erklärt auch, ob Stadt-Land Konflikte bei dieser Landtagswahl eine besondere Rolle spielen.
Weitere Themen: CSU Kritik an der Großen Koalition, Demographie in Bayern, Katharina Schulze ist die beste Rednerin im Wahlkampf.
Alle aktuellen Informationen zur Bayernwahl finden sie auch auf dieser Themenseite: sz.de/thema/LandtagswahlinBayern
Moderation; Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Carlo Sarsky
Zusätzliches Material über Reuters und Mut
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an Nadia Murad und Denis Mukwege. Es sind zwei Menschen, die - jeder für sich - bemerkenswerte Lebensgeschichten haben. Sie ist Jesidin, ist von der IS-Terrormiliz im Irak versklavt worden und hat es geschafft, zu fliehen. Er ist Gynäkologe und hat im Kongo Tausende Frauen operiert, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind.
Auf dem ersten Blick scheinen die beiden Gewinner nicht viel miteinander zu tun zu haben. Doch Isabel Pfaff, Redakteurin in der SZ-Außenpolitik, liest die Entscheidung des Nobelpreiskomitees als ein Statement gegen sexuelle Gewalt im Krieg auf der ganzen Welt. Nadia Murad und Denis Mukwege werden durch ihre Auszeichnungen für ihre Botschaften noch mehr Gehör finden, meint auch Moritz Baumstieger.
Weitere Themen: Hambacher Forst, Urteil im Höxter-Prozess, Röttgen kritisiert Merkel.
Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches Material über The Nobel Prize.
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Angela Merkel und ihre Delegation aus Ministern und Wirtschaftsvertretern haben ein volles Programm in Israel: Sie besuchen die Gedenkstätte Yad Vashem und das Israel-Museum. Merkel erhält in Haifa eine Ehrendoktorwürde. Israels Premier Benjamin Netanjahu spricht von einer einzigartigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Und für die wirtschaftlichen Beziehungen stimmt das sogar, da sieht das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel prächtig aus.
Aber die Wirtschaft ist nur ein Aspekt. Und bei vielen anderen hat es in den letzten Jahren immer wieder laut gekracht. Zum Beispiel bei der Siedlungspolitik oder beim Atomabkommen mit Iran. Differenzen, die Merkel auch an diesem Tag nicht unerwähnt lässt. Doch die Bundeskanzlerin betont auch die besondere Verantwortung für Israel und dass in Deutschland Antisemitismus zum Teil wieder verstärkt auftritt. Es ist ein pragmatischer Weg, den Merkel in Jerusalem begeht, erklärt Alexandra Föderl-Schmid, Israel-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung.
Weitere Themen: Niederlande weist vier Russen aus, FBI schließt Bericht zu Kavanaugh ab, Deutsche Bahn erhöht Preise.
Moderation; Redaktion: Jean-Marie Magro
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Lars Langenau
Produktion: Carlo Sarsky
Alle Informationen finden Sie unter sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts auch via [email protected].
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