Auf den Punkt

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Auf den Punkt episodes

  • So würde Ökonom Fratzscher den Rentenstreit lösen

    Das politische Dilemma im Rentenstreit, aus dem die schwarz-rote Koalition aktuell einen Ausweg sucht, zeigt sich an den beiden grundlegenden Positionen, die sich in dem Streit gegenüberstehen.

    Auf der einen Seite ist die Position, für die vor allem die SPD steht: Die Renten seien jetzt schon teilweise so niedrig, dass Menschen in Armut leben müssten. Deswegen dürfen die Renten laut SPD nicht sinken – und das Rentenniveau soll bis mindestens 2031 stabil gehalten werden.

    Auf der anderen Seite stehen die Abgeordneten der Jungen Union, die sagen: Der derzeitige Plan der Regierung ist viel zu teuer. Die Junge Union rechnet mit Folgekosten von bis zu 120 Milliarden Euro ab 2031. Weil es die jüngere Generation ist, die diese Kosten mit Beiträgen oder über den Bundeshaushalt finanzieren muss, sagen die jungen Abgeordneten in der Unionsfraktion: Das ist ungerecht für die Jüngeren.

    Gibt es da keine Idee, mit der die Rente sowohl für die junge Generation bezahlbar bleibt – und zugleich für die Senioren Bezüge ermöglicht, die nicht zu Altersarmut führen?

    Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sagt, er hat eine solche Idee: eine „Rentenpauschale“ oder ein sogenannter „Boomer-Soli“. Beide Modelle würden, sagt er, weniger von Jung nach Alt umverteilen, sondern von Reich zu Arm.

    Weitere Nachrichten: Kreml äußert sich nach Ukraine-Verhandlungen, EU will Ende 2027 unabhängig von russischem Gas sein, USA verschärfen Einwanderung.

    Zum Weiterhören und -lesen:

    Die „Auf den Punkt“-Folge zum Koalitionsstreit zur Rente finden Sie hier.

    Die „Auf den Punkt“-Folge zu Putins Verhandlungsbereitschaft hören Sie hier.

    Den Text zu Spotify Wrapped lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Justin Patchett, Luisa Ringel
    Produktion: Imanuel Pedersen

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    15 min
  • Ukraine: Wie verhandlungsbereit ist Putin?

    Die Verhandlungen über einen möglichen Frieden im Ukraine-Krieg gehen weiter. An diesem Dienstag ist US-Chefunterhändler Steve Witkoff nach Moskau gereist. Dort soll er mit Putin über einen möglichen Weg zur Waffenruhe und zu einem dauerhaften Frieden verhandeln.

    SZ-Russland-Korrespondentin Silke Bigalke sagt aber, dass sie nicht zuversichtlich ist, was die Verhandlungen betrifft. Jeder Vertrag, in dem Putin Zugeständnisse in seinen Kernforderungen mache, habe ein Problem, sagt sie. „Dann ist eben die Gefahr, dass er diesen Vertrag nicht einhält.“

    Weitere Nachrichten: 20 000 Schuss Munition von der Bundeswehr geklaut, „Junge Gruppe“ soll bei Rentenkommission beteiligt werden.

    Zum Weiterhören und zum Rätseln:

    Die „Auf den Punkt“-Folgen zu Trumps-Ukraine-Plan finden Sie hier:

    „Trumps Ukraine-Plan: Friss oder stirb“

    „Trumps Ukraine-Plan: Eine Chance für Europa?“

    „US-Verhandler Witkoff: Trumps – und Putins Mann?“

    Das deutschprachige Wordle-Rätsel finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luisa Ringel
    Produktion: Aylin Sancak
    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AKIpress news (YouTube).

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    14 min
  • AfD-Jugend: Kaderschmiede der Rechtsextremen

    Es gab viel Aufregung rund um die Veranstaltung der AfD-Jugend in Gießen am Wochenende. Vor den Messehallen ist die Polizei mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen Demonstrierende vorgegangen. Die Demonstrierenden wollten verhindern, dass sich die neue Jugendorganisation der AfD gründet.

    Und in der Messehalle hat die Rede von Alexander Eichwald, einem AfD-Politiker aus Herford in Nordrhein-Westfalen für Irritationen gesorgt.

    Aber das, was sich sonst in der Hessenhalle in Gießen abgespielt hat, hat weniger Aufmerksamkeit bekommen.

    Zum Beispiel die Rede des neuen Vorsitzenden der AfD-Jugend, Jean-Pascal Hohm. Darin sprach er davon, dass die AfD-Jugend Patrioten seien, die die Interessen der Bürger im Blick habe. Das habe sie auch in der Vergangenheit getan.Die Vorgänger-Organisation “Junge Alternative”, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde, hat Deutsche mit Migrationshintergrund als Bürger zweiter Klasse angesehen.

    Über den Tag in der Hessenhalle in Gießen und darüber, wie Hohm die “Generation Deutschland” ausrichtet, spricht in dieser Podcastfolge Tim Frehler aus dem SZ-Politikressort.

    Weitere Nachrichten: Junge Gruppe hält Rentenpaket weiter für „nicht zustimmungsfähig“; Witkoff reist nach Moskau – Selenskij in Paris empfangen.

    Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier nach, warum manche den Auftritt von Alexander Eichwald zunächst für Satire gehalten haben.

    Hören Sie hier “Und nun zum Sport” vor dem Rückspiel im Finale der Nations League der Frauen.

    Moderation, Redaktion: Justin Patchett

    Redaktion: Johannes Korsche

    Produktion: Jakub Arnu

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AfD TV.

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    13 min
  • Ein Jahr nach Assad: Wie ist es heute in Syrien?

    Diese Bilder gingen vor einem Jahr um die Welt: Syrer laufen durch den Palast von Baschar al-Assad in Damaskus und machen dort Selfies.

    Die Rebellen hatten damals auch die syrische Hauptstadt erobert, während der Diktator nach Moskau floh. Es war das Ende des Bürgerkriegs, der 2011 begann, und das Ende von mehr als 50 Jahren Diktatur der Assads. Seither heißt Syriens neuer Machthaber Ahmed al-Scharaa. Er hat eine Vergangenheit in der Terrororganisation al-Qaida, von der er sich abgewendet haben will.

    Vor allem in der Union wurde gerade darüber gestritten, ob man syrische Geflüchtete, die in Deutschland Schutz gesucht haben, bereits jetzt wieder zurückschicken kann. Aber: Wie ist die Lage in Syrien? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Bernd Dörries, Nahost-Korrespondent der SZ mit Sitz in Libanon. Er hat in Damaskus Rückkehrer getroffen.

    Weitere Nachrichten:

    Netanjahu bittet um Begnadigung; USA und Ukraine verhandeln über Kriegsende; Grüne diskutieren Ausrichtung ihrer Partei.

    Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier die Recherche von Bernd Dörries. Hören Sie hier die Sendung von "Auf den Punkt" über die Rolle der USA als Vermittler im Ukraine-Krieg. Lesen Sie hier nach, ob der Einsatz der Polizei in Gießen verhältnismäßig war und hören Sie hier die Samstagsausgabe von “Auf den Punkt.”

    Moderation, Redaktion: Justin Patchett

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Laura Sagebiel

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    14 min
  • “Generation Deutschland”: Wie extrem ist die neue AfD-Jugend?

    An diesem Samstag gründet sich in Gießen die neue Jugendorganisation der AfD, die “Generation Deutschland”. Aber: Ist sie wirklich “neu”? Oder ist sie genauso rechtsextrem wie ihr Vorgänger, die “Junge Alternative”? Die wurde vom Verfassungsschutz 2023 als “gesichert rechtsextrem” eingestuft. Sie hat sich daraufhin selbst aufgelöst.

    Die “Generation Deutschland” soll für einen Neustart stehen, auch weil sie enger an die Mutterpartei AfD gebunden sein soll wie ihre Vorgängerin. Aber schon der designierte Vorsitzende der “Generation Deutschland” Jean-Pascal Hohm lässt daran Zweifel aufkommen, denn er wird vom Verfassungsschutz Brandenburg als rechtsextremistisch eingestuft. Hohm hält das für “politisch motiviert”.

    Über die “neue” Jugendorganisation der AfD spricht in dieser Folge Anna-Sophie Heinze von der Uni Trier. Sie forscht dort unter anderem zu Rechtsextremismus und politischen Jugendorganisationen. Sie sagt: Formal sei es eine Neugründung, aber inhaltlich und personell erwarte sie Kontinuität.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Imanuel Pedersen

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    18 min
  • Koalition zur Rente: Langfristig ungewiss

    Die Koalitionsspitzen von CDU, CSU und SPD wollen das Rentenpaket nicht mehr ändern. Also bleibt es dabei, wie die Regierung mit dem Übertritt von Millionen Babyboomern in die Rente umgehen will: Verhindert werden soll, dass die Renten viel langsamer steigen als die Einkommen in Deutschland. Und dazu soll das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent gehalten werden.

    Das wollten junge Abgeordnete der Union bislang nicht akzeptieren. Doch jetzt bekommen die Rebellen ein Angebot: Eine Rentenkommission soll bis Juni 2026 Vorschläge vorlegen für mehr Generationengerechtigkeit. Verhandelt werden soll dabei auch über ein bisheriges No-Go-Thema der SPD: ein späteres Rentenalter als 67.

    Hat der Koalitionsausschuss den Rentenstreit nur vertagt? Ist die Zustimmung junger Abgeordneter jetzt sicher? Darüber spricht SZ-Politikchef Nicolas Richter in der neuen Folge von “Auf den Punkt”.

    Weitere Nachrichten: Bundestag beschließt Haushalt 2026; Selenskijs Stabschef unter Korruptionsverdacht; mutmaßlicher Drahtzieher der Nord-Stream-Anschläge in deutscher U-Haft.

    **Zum Weiterhören und -lesen: **

    [Hier finden Sie die wichtigsten Beschlüsse des Koalitionsausschusses] zum Nachlesen.(https://www.sueddeutsche.de/politik/koalitionsausschuss-ergebnisse-rentenpaket-verbrenner-aus-e-auto-foerderung-2026-li.3345665)).

    Die Folge von “Auf den Punkt” über die Korruption in der Ukraine hören Sie hier.

    Das Gespräch von Carolin Emcke mit dem Soziologe Nils Kumkar über unsere doch weniger gespaltene Gesellschaft finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett

    Produktion: Laura Sagebiel

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    10 min
  • US-Verhandler Witkoff: Trumps - und Putins Mann?

    Steve Witkoff ist Trumps Mann für schwierige Verhandlungen, nach Gaza jetzt gerade auch für Russland. Er hält den Kontakt zu Putin aufrecht und berät den US-Präsidenten. Eine Enthüllung der Nachrichtenagentur Bloomberg lässt aber zweifeln, wie unabhängig Witkoff ist. Bloomberg hat das Transkript eines Telefonats veröffentlicht, in welchem Witkoff Putins außenpolitischem Berater Juri Uschakow Tipps gibt, wie es Putin am besten gelingen kann, Donald Trump zu überzeugen. Zum Beispiel, indem er dessen Gaza-Plan lobt und ihn einen „Mann des Friedens“ nennt.

    Bloomberg hat noch einen zweiten Mitschnitt veröffentlicht. Und zwar von einem Telefonat zwischen zwei Russen, zwischen Uschakow und Kirill Dmitrijew, einem weiteren Berater von Putin. Darin wird vorgeschlagen, einen angeblichen Friedensplan durchsickern zu lassen - in der Hoffnung, dass ihn die USA übernehmen. Und das stärkt einen weiteren Verdacht: dass Trumps Ukraine-Plan, der vergangene Woche öffentlich wurde, zumindest teilweise aus Russland stammt.

    In dieser Podcastfolge spricht Charlotte Walser, die für die SZ aus Washington berichtet, darüber, wie russlandfreundlich Trumps Regierung ist. Und sie erzählt mehr über Unterhändler Steve Witkoff.

    Weitere Nachrichten: Schüsse auf Nationalgardisten in Washington; Verheerender Brand in Hochhäusern in Hongkong.

    Zum Weiterhören und -lesen:

    Hier finden Sie alle Folgen des SZ-Plus-Podcasts „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“.
    Die Recherche über gelöschte Google-Bewertungen finden Sie hier.

    Wir freuen uns außerdem sehr, wenn Sie an unserer Umfrage zu Nachrichten aus München teilnehmen.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Justin Patchett, Lars Langenau
    Produktion: Jakob Arnu

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    13 min
  • AfD: Ein fatales Signal der Familienunternehmen

    Die Brandmauer zur AfD ist eine Strategie der Parteien, wie sie mit der rechtspopulistischen und in Teilen rechtsextremistischen AfD umgehen wollen. Keine Kooperationen, keine Koalitionen – selbst wenn es dadurch in den Parlamenten immer schwieriger wird, eine Mehrheit zu bilden.

    Aber: In der Union wird die Brandmauer immer häufiger hinterfragt. Schon vor Monaten hat Jens Spahn gesagt, dass die AfD wie jede andere Partei im Bundestag behandelt werden sollte. Auch wenn die offizielle Parteilinie eine andere ist: Friedrich Merz, Kanzler und Parteichef der Union, grenzt sich immer wieder von der AfD ab.

    Ein ähnlicher Trend lässt sich gerade in der Wirtschaft beobachten. Auch dort hieß es lange: Mit der AfD arbeiten wir nicht zusammen. Aber auch da scheint die Brandmauer öffentlich angezählt zu werden: Der Lobbyverband “Verband der Familienunternehmer” hat AfD-Politiker im Oktober zu einer Veranstaltung eingeladen. Und Albrecht von der Hagen, der Hauptgeschäftsführer des Verbands, hat gesagt: “Wir verabschieden uns von den Brandmauern.” Die Brandmauer habe eh nichts gebracht.

    Über das Verhältnis der deutschen Wirtschaft zur Brandmauer spricht in dieser Folge Meike Schreiber, sie berichtet für die SZ aus Frankfurt über Wirtschaftsthemen.

    Weitere Nachrichten: Rentenpaket soll nicht noch einmal aufgeschnürt werden; Empörung über Witkoff-Telefonat mit Putin-Berater.

    Zum Weiterhören: Hören Sie hier die Folge von “Auf den Punkt” über den Ukraine-Plan nach.

    Hören Sie hier die Folge von “Das Thema” über Schwurbler in der Familie.

    Moderation, Redaktion: Justin Patchett

    Redaktion: Johannes Korsche

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    14 min
  • Bombendrohungen gegen Schulen: Führt die Spur nach Russland?

    Schulen in Deutschland bekommen immer häufiger Anschlagsdrohungen: Amok-, Gewalt- oder Bombenanschläge.

    Am Dienstag meldete das Bundeskriminalamt: Die Polizei ermittelt gegen vier Beschuldigte, die für hunderte Bombendrohungen in ganz Deutschland verantwortlich sein sollen. Sie sollen Mails mit Drohungen gegen öffentliche Gebäude wie Bahnhöfe, Einkaufszentren und Schulen verschickt haben. Der Vorwurf: Es soll sich um eine kriminelle Vereinigung handeln. Das Bundeskriminalamt sagt, die Drohungen sollten den öffentlichen Frieden stören und Verunsicherung in der Bevölkerung auslösen.
    Die Fälle, auf die sich die Ermittler beziehen, sind aus dem Jahr 2024. Aber Drohungen gegen Schulen gibt es ganz aktuell in ganz Deutschland. Darüber spricht im Podcast Vinzent-Vitus Leitgeb aus dem SZ-Politikressort. Er hat sich einen Überblick über die Lage verschafft und darüber gesprochen, ob es eine Spur nach Russland gibt.

    Weitere Nachrichten: Unionsfraktion ringt um Zustimmung zu Rentenpaket. Prozess im Fall Hanna Wörndl: Freispruch für Sebastian T.

    Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier, welche Optionen es im Rentenstreit noch gibt. Lesen Sie hier, woran Betroffene eine Burn-out-Erkrankung erkennen können.

    Moderation, Redaktion: Justin Patchett

    Redaktion: Johannes Korsche

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    13 min
  • Trumps Ukraine-Plan: Eine Chance für Europa?

    Nachdem die Europäer beim 28-Punkte-Plan, mit dem die USA einen Frieden in der Ukraine erwirken wollen, erneut übergangen wurden, konnten sie in den vergangenen Tagen auch kleine Erfolge erringen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat es am Freitagabend geschafft, Donald Trump ans Telefon zu bekommen. Dann wurde ein Treffen amerikanischer und europäischer Gesandter in Genf organisiert. Dort ist am Sonntag ein zweiter Erfolg gelungen. Gemeinsam mit US-Außenminister Marco Rubio haben die Delegierten eine überarbeitete Version des ursprünglichen Plans erstellt.

    Dieser Gegenentwurf ist bisher nicht öffentlich. Aber laut Medienberichten soll darin unter anderem stehen, dass ein Nato-Beitritt der Ukraine weiterhin möglich sein müsse. Und dass, bevor über den Austausch und das Abtreten von Gebieten diskutiert wird, erst einmal der Krieg enden müsse.

    Abseits des G-20-Gipfels in Johannesburg hat Friedrich Merz außerdem noch einmal klargestellt, dass die USA keinen Waffenstillstand über die Köpfe der Europäer und der Ukraine hinweg erzwingen können. Die Frage ist nur: Kommt diese Ansage bei der Trump-Regierung an?

    Darüber spricht in dieser Podcastfolge Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Er berichtet für die SZ über den Kanzler und das Auswärtige Amt. Er sagt, der Vorstoß der USA kann für die Europäer auch eine Chance sein. Am Ende werde die größte Herausforderung aber sein, auch Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zu bekommen.

    Weitere Nachrichten: EU und Afrikanische Union beraten über wirtschaftliche Zusammenarbeit; Ökonomen gegen Rentenpläne der Koalition; Tote im Gazastreifen trotz Waffenruhe.

    Zum Weiterlesen: Wie lange wird es sich RTL eigentlich noch leisten können, Dieter Bohlen zu beschäftigen? Gastautor Micky Beisenherz mit Überlegungen zur Zukunft des Fernsehsenders.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Justin Patchett
    Produktion: Laura Sagebiel

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.

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