
Sign up to save your podcasts
Or


Based on Podcast App listening data
Im brasilianischen Belém ist die Weltklimakonferenz COP30 mit einem Minimalkompromiss zu Ende gegangen. Nachdem es in der Nacht zu Samstag noch so ausgesehen hatte, als ob die gesamte Konferenz scheitern könnte, einigten sich die Staaten dann doch auf eine gemeinsame Abschlusserklärung. Aber eben eine, die vieles offen lässt: Nur freiwillige Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung, kein Fahrplan zum Abschied von fossilen Energieträgern und das Thema globale Entwaldung taucht nur in einem Nebendokument auf.
Dabei hätte es doch eigentlich gerade jetzt entschiedene Maßnahmen fürs Klima gebraucht, während das 1,5 Grad Ziel immer unrealistischer wird und sich die USA aus dem Pariser Klimaabkommen verabschiedet haben.
War die COP30 also nur eine große Enttäuschung? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Bauchmüller, SZ-Experte für Energie- und Umweltpolitik. Er hat die Weltklimakonferenz von Belém aus begleitet und sagt: So frustrierend das Ergebnis der Konferenz auch ist – es ist wichtig, dass sie stattgefunden hat.
Weitere Nachrichten: Verhandlungen über 28-Punkte-Plan zum Ukraine-Krieg in Genf gestartet; G-20-Gipfel in Johannesburg ohne die USA.
Zum Weiterhören und -lesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat eine Debatte über Sexarbeit losgetreten. In einer Rede bei der Verleihung der „Heldinnen-Awards“ der Alice-Schwarzer-Stiftung sagte sie: „Deutschland – so hart es klingt – ist der Puff Europas.“ Sie hat sich anschließend für ein Sexkaufverbot in Deutschland ausgesprochen. Nach dem Nordischen Modell soll es demnach verboten sein, Sex zu kaufen. Sex anzubieten, soll straffrei sein. Aber würde das die Bedingungen für Sexarbeitende tatsächlich verbessern?
Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Ruby Rebelde. Sie ist seit 15 Jahren Sexarbeiterin – zunächst in Clubs, inzwischen in der BDSM-Szene – und Aktivistin gegen Sexarbeitsfeindlichkeit. Sie sagt zu Klöckners Vorstoß: „Das macht mich wirklich zornig, weil Frau Klöckner versucht es damit zu begründen, dass sie Sexarbeitenden, dass sie Frauen schützen will. Und sie bringt uns nur noch viel mehr in Gefahr als vorher.“
Zum Weiterlesen und -hören:
Den Beitrag der „tagesschau“ zur Situation für Sexarbeitende in Belgien finden Sie hier.
Die Reportage über das Bürgermeisteramt von meinem Kollegen David Kulessa finden Sie hier.
Den Evaluationsbericht zum Prostituiertenschutzgesetz finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über EMMAgazin (YouTube).
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Bundesregierung will härter gegen häusliche Gewalt vorgehen. Am Donnerstag hat sie daher einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der Familiengerichten härtere Strafen für Täter ermöglicht. Sie sollen Täter von häuslicher Gewalt künftig dazu verpflichten können, eine elektronische Fußfessel zu tragen, die über deren Aufenthalt informiert. Zusätzlich können Opfer freiwillig ein Gerät nutzen, das sie warnt, wenn ihnen der Täter zu nah kommt.
Neue Zahlen der polizeilichen Kriminalitätsstatistik zeigen, wie notwendig es ist, häusliche Gewalt einzudämmen. Sie sind auf einem neuen Höchststand. Und vor allem Frauen sind betroffen.
Was eine elektronische Fußfessel da bringen kann, erzählt im Podcast Valerie Höhne, die für die SZ über die Berliner Politik berichtet und auch bei der Vorstellung der Zahlen durch das Bundeskriminalamt dabei war. Und dann spricht in dieser Podcastfolge auch noch Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent für europäische Sicherheitspolitik in Brüssel, über den jetzt bekannt gewordenen 28-Punkte-Plan mit dem die USA der Ukraine einen Waffenstillstand aufzwingen wollen.
Weitere Nachrichten: Länder blockieren Abschlusserklärung bei Weltklimakonferenz.
Zum Weiterlesen und Hören:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Ukraine befindet sich gerade in einer sehr schweren Lage. An der Front steht sie schwer unter Druck und ist der russischen Armee deutlich unterlegen. Bald dürfte die strategisch wichtige Stadt Pokrowsk an Moskau fallen.
Und auch politisch ist das Land in einer Krise. Seit der Korruptionsskandal im Energiesektor und im Umfeld von Wolodimir Selenskij öffentlich wurde, steht der ukrainische Präsident schwer in der Kritik.
Mitten hinein in diese Lage kommen Berichte aus den USA, wonach sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit einem Verhandler aus dem Kreml in Miami getroffen habe. Dabei sei ein 28-Punkte-Plan entstanden, melden das Portal Axios und die Financial Times. Mit diesem Plan wollen die USA und Russland demnach den Krieg beenden. Allerdings: Der Plan besteht offenbar hauptsächlich aus Kernforderungen von Russlands Machthaber Wladimir Putin: Die Ukraine soll sich vollständig aus dem Donbass zurückziehen, ihre Armee halbieren und russisch als Amtssprache einführen. Die Ukraine kann dem unmöglich zustimmen – und wurde offenbar auch nicht in die Beratungen über den Plan einbezogen, ebenso wenig wie die Europäer.
Zum Weiterlesen- und hören:
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Bedrohung durch Russland ein unberechenbarer Donald Trump im Weißen Haus - es gibt genug Gründe, warum Deutschland gerade intensiv über Verteidigung diskutiert. Von der maroden Bundeswehr, bis hin zur Neuorganisation des Wehrdiensts.
Viele Politiker nennen immer wieder Schweden als gutes Beispiel für Wehrfähigkeit und orientieren sich auch in ihren Gesetzesvorhaben an dem skandinavischen Land.
Was machen die Schweden beim Thema Verteidigung besonders gut? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Sina-Maria Schweikle aus dem SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Sie erklärt, dass Verteidigungsfähigkeit in Schweden als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird – und jeder im Krisenfall genau wisse, was zu tun ist.
Weitere Nachrichten: Erneute Verzögerung bei der Eröffnung von Stuttgart 21; Lkw-Hersteller MAN könnte Produktion nach Polen verlegen.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Hinweis: Im Podcast heißt es, dass Stuttgart 21 eigentlich schon 2021 hätte eröffnet werden sollen. Das ist falsch. Ursprünglich war eine Eröffnung für das Jahr 2019 geplant gewesen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Normalerweise perlen Skandale an Donald Trump weitestgehend ab. Aber den Skandal um seine Verbindungen zu dem verurteilten Menschenhändler und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wird Trump einfach nicht los. Seit Monaten diskutieren die USA darüber, wie eng die Freundschaft zwischen dem in Haft gestorbenen Epstein und Trump war – und was Trump von dem Menschenhandel wusste.
Sogar republikanische Abgeordnete, die sonst fest auf Trump-Linie waren, setzen sich inzwischen dafür ein, die kompletten Epstein-Akten zu veröffentlichen.
In dieser Folge ordnet Charlotte Walser, die für die SZ aus Washington über den Fall berichtet, ein, wie gefährlich der Epstein-Skandal für Trump werden könnte – und bereits jetzt ist. Trump müsse zwar nicht um sein Präsidentenamt bangen. Aber er enttäusche gerade Teile der Maga-Bewegung.
Weitere Nachrichten: Arbeitsministerin Bas warnt vor Bruch der Koalition; UN-Sicherheitsrat stimmt für Trumps Gaza-Friedensplan.
Zum Weiterhören und -lesen:
Die „Auf den Punkt“-Folge vom Montag zum Rentenpaket hören Sie hier.
Den Text „Hitlers Blut und Hoden erklären nicht seine Verbrechen“ lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Für Kanzler Friedrich Merz läuft es gerade nicht besonders gut: Stadtbild-Debatte, der Streit in seiner Union darüber, ob Geflüchtete nach Syrien abgeschoben werden können und jetzt streitet seine Partei auch noch um die Rente.
Dieser Unmut der jungen Union darüber, ist am Wochenende richtig hochgekocht. Denn die Junge Union hat sich zu ihrer Jahresversammlung getroffen. Auch Friedrich Merz war da und hat für das Rentenpaket geworben. Und von den Mitgliedern gab es viele kritische Rückfragen.
Darüber, ob Friedrich Merz gerade das Vertrauen bei seinem Partei-Nachwuchs verliert und was dieser Streit für die Regierung bedeutet, spricht in dieser Folge Henrike Roßbach, die derzeit das Parlamentsbüro der SZ in Berlin leitet.
Weitere Nachrichten: Todesurteil für Bangladeschs Ex-Regierungschefin; Trump empfiehlt Abstimmung über Epstein-Aktenöffnung.
Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier die Folge von “Auf den Punkt” über das geplante Rentenpaket.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Laura Sagebiel
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die USA sammeln immer mehr Einheiten im karibischen Meer. Inzwischen ist selbst das größte amerikanische Kriegsschiff, die USS Gerald Ford, vor der Küste Lateinamerikas eingetroffen. Außerdem sind dort inzwischen stationiert: drei Zerstörer-Boote, acht weitere Kriegsschiffe, ein Atom-U-Boot, Kampfjets vom Typ F-35 und Tausende Uniformierte.
Angeblich, um Drogenschmuggler zu bekämpfen. Aber es könnte auch darum gehen, den venezolanischen Diktator Nicolás Maduro zu stürzen. Wie geht Venezuela mit der Bedrohung um? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Lateinamerika-Korrespondent Jan Heidtmann.
Weitere Nachrichten: Erster Wahlgang in Chile, Streit in der Union über Rentenpaket der Bundesregierung.
Zum Weiterhören und -lesen:
Die „Auf den Punkt“-Folge zu Trumps eigentlichen Ziel der Militäroperation „Southern Spear“ hören Sie hier nach.
Den Text zu den drei aussichtsreichsten Kandidaten bei der Präsidenten–Wahl in Chile lesen Sie hier.
Das Interview mit Jan Böhmermann lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am 9. November hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin eine Rede gehalten, in der er auf besorgniserregende Entwicklungen hingewiesen hat. Die aktuelle Gefährdung der Demokratie sei nicht zu unterschätzen: “Nie in der Geschichte unseres wiedervereinten Landes waren Demokratie und Freiheit so angegriffen“, sagte er im Schloss Bellevue. Und appellierte an die Bürger: “Wir müssen handeln!“
Man dürfe nicht “hineinrutschen in eine neue Faszination des Autoritären und dann in neue Unfreiheit, und hinterher sagen alle: ,Das haben wir nicht gewollt‘ oder ,Das haben wir nicht gewusst‘.“ Das Drehbuch der Antidemokraten gehe auf, warnte Steinmeier.
Aber: “Die Demokratie kann sich wehren“: Wer sich gegen den freiheitlichen Kern der Verfassung stelle, “der kann nicht Richterin, Lehrer oder Soldat sein“. So ein Ausschluss sei Ausdruck der wehrhaften Demokratie. Die AfD und ihr nahestehende Personen haben diese Rede harsch als parteiisch kritisiert.
Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert argumentiert, dass demokratische Parteien jede Kooperation mit Rechtsextremen ausschließen müssten. Andernfalls drohe das, was sich in anderen Ländern Europas zeige: Rechtsextremisten würden gestärkt, die politische Mitte weiter geschwächt. Stattdessen empfiehlt Lammert, sich stärker auf eigene Themen und Ziele zu konzentrieren, anstatt nur auf die Themen der AfD zu reagieren. Die Stabilität der Demokratie sei eine ständige Anstrengung und sei nicht selbstverständlich.
Zum Weiterlesen und -hören:
Das Video von Steinmeiers Rede zum 9. November 2025 finden Sie hier.
Den SZ-Bericht über die Rede finden Sie hier.
Über die Studie der Adenauer-Stiftung zum Verhältnis von christdemokratischen Parteien zu Rechtspopulisten lesen Sie hier einen Bericht.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Immanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über das Amt des Bundespräsidenten.
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Beim staatlichen Energiekonzern der Ukraine, Energoatom, sollen Bestechungsgelder in Höhe von mindestens 100 Millionen Dollar gezahlt worden sein. Es werden mindestens acht Personen beschuldigt, bei quasi allen Geschäften mit dem Unternehmen bis zu 15 Prozent Bestechungsgeld kassiert zu haben. Mehrere Hauptverdächtige sind aus der Ukraine geflohen. Der Fall ist politisch heikel, denn unter den Beschuldigten sind auch enge Freunde von Präsident Wolodimir Selenskij.
Selenskij war bei den Präsidentschaftswahlen 2019 auch mit dem Versprechen angetreten, die Korruption im Land zu bekämpfen. Das habe er allerdings nicht, sagt der Ukraine-Experte der SZ, Florian Hassel. „Im Gegenteil, er hat sie in vielen Dingen noch gefördert.“ Auch Selenskijs Versprechen, den Vorfall unabhängig aufzuklären, sieht Hassel skeptisch. „Ich glaube, Selenskij wird alles dafür tun, dass der Fall nicht aufgeklärt wird.“ Das hänge auch damit zusammen, dass das direkte persönliche Umfeld des ukrainischen Präsidenten beschuldigt sei.
Trotzdem plädiert Hassel dafür, dass die militärische Unterstützung der Ukraine „nicht nur weitergehen sollte, sondern noch erheblich ausgebaut werden sollte.“ Die Korruption sei die eine Sache; der Krieg und die hunderttausenden Soldaten an der Front das andere.
Zum Weiterhören und -lesen:
Die „Auf den Punkt“-Folge zu den landesweiten Protesten in der Ukraine für die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörde hören Sie hier.
Die neue SZ-Plus-Podcastserie „Greta“ über die prominenteste Klimaaktivstin der Welt hören Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial: Büro des ukrainischen Präsidenten (YouTube).
Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days

221 Listeners

103 Listeners

40 Listeners

124 Listeners

54 Listeners

46 Listeners

26 Listeners

108 Listeners

49 Listeners

61 Listeners

2 Listeners

99 Listeners

59 Listeners

15 Listeners

31 Listeners

3 Listeners

142 Listeners

3 Listeners

3 Listeners

2 Listeners