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Äußerungen von Außenminister Johann Wadephul (CDU) haben in Deutschland eine Diskussion ausgelöst. Er hat sich bei seinem Besuch in Syrien erschüttert gezeigt von der Zerstörung nach dem Bürgerkrieg und der Revolution vor einem Jahr. Die Situation dort erinnere ihn an Bilder von Deutschland nach 1945. Daher könne er sich nicht vorstellen, dass in viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen aus Syrien in naher Zukunft in ihr Heimatland zurückkehren werden. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht das anders, er möchte Syrerinnen und Syrer auch gegen deren Willen zurückschicken, Straftäter will er abschieben.
Doch diese Diskussion kommt viel zu früh, sagt SZ-Krisenreporter Tomas Avenarius. Er hat das Land seit dem Fall des Assad-Regimes mehrfach besucht und sagt, das Land befinde sich nach wie vor am Boden. Infrastruktur sei zerstört, Häuser nicht bewohnbar. Und außerdem sei noch immer unklar, in welche Richtung das neue Regime mit Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa eigentlich will.
**Weitere Nachrichten: **Bahn so unpünktlich wie nie; Suche nach Atommüll-Endlager
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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Seit dem ersten Oktober sind in den USA Bundesbehörden im ganzen Land teilweise lahmgelegt, weil sich Republikaner und Demokraten im Kongress nicht auf einen Haushalt einigen konnten. Deswegen wurden Hunderttausende Angestellte der Bundesbehörden in den Zwangsurlaub geschickt. Diejenigen, die das öffentliche Leben in den USA weiterhin am Laufen halten sollen, müssen ohne Bezahlung arbeiten. Auch das betrifft weitere Hunderttausende Menschen, zum Beispiel Fluglotsen.
Was das für die USA bedeutet, darüber spricht in dieser Podcastfolge Charlotte Walser, Korrespondentin in Washington.
Weitere Nachrichten: Trump droht Nigeria mit Militärschlägen; Messerangriff in England; Fünf Deutsche bei Lawinenunglück gestorben.
Zum Weiterhören und -lesen: Lesen hier die Reportage meiner Kollegin Ann-Kathrin Nezik, die eine Lebensmittelausgabe in New York besucht hat. Hören Sie hier den Podcast “In aller Ruhe” mit Carolin Emcke und Bernhard Pörksen.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Matthias Kolb
Produktion: Jakob Arnu
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_Am 1. November ist Allerheiligen - ein arbeitsfreier Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Deshalb erscheint am heutigen Samstag keine neue Folge von „Auf den Punkt“. Stattdessen hören Sie hier die neue Folge unseres Recherchepodcast "Das Thema".
Alle Folgen von “Das Thema” finden Sie hier._
China hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zum wichtigsten Lieferanten für Seltene Erden entwickelt. In vielen Fällen ist das Land die einzige echte Option auf dem Markt dieser gar nicht so seltenen, aber äußerst schwer abzubauenden Metalle. Diese Macht wird zur Gefahr, die China nutzt: Peking beschränkt oder stoppt Ausfuhren, kontrolliert den Zugang zu Know-How, schützt sein Wissen über die Verfeinerung der Metalle und macht dem Rest der Welt damit schlicht klar, wer am längeren Hebel sitzt.
Das ist besonders heikel, da Europa gerade massiv aufrüstet. Denn in modernem Kriegsgerät, in Radaranlagen und Mikrochips, sowie in Panzern und Nachtsichtgeräten sind Seltene Erden oder vergleichbare Metalle verbaut. Eine moderne Armee ohne sie ist undenkbar.
Wie China zum Weltmarktführer bei Seltenen Erden wurde und über die Aufholjagd von Europa und den USA sprechen wir in der neusten Folge unseres Podcasts “Das Thema”.
Zum Weiterhören und -lesen:
Die “Das Thema”-Folge über Germanium und den Drohnenabwehrschirm finden Sie auf Spotify
Unsere neue Podcastserie über Greta Thunberg können Sie hier hören.
Den Text zur Recherche von Gregor Scheu und Lea Sahay finden Sie hier.
Wenn Sie mehr über Chinas Geschichte erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen die Podcast-Serie “Die Kiste” auf Spotify oder sz.de.
Moderation, Redaktion: Timo Nicolas
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Imanuel Pedersen
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Der Name Geert Wilders steht für den Rechtspopulismus in den Niederlanden. Und dafür, dass die rechtspopulistischen und zum Teil rechtsextremen Parteien zuletzt immer stärker geworden sind.
Doch Anfang Juni haben Geert Wilders und seine Partei die Regierung verlassen – Wilders war der Regierungskurs in der Asylpolitik nicht hart genug. Deshalb gab es am Mittwoch Neuwahlen. Und Wilders Partei hat nicht mehr die Mehrheit. eine deutliche Niederlage für ihn.
Und: es reden plötzlich alle über einen Mann, der sich als eine Art Anti-Wilders inszeniert. Rob Jetten, den Spitzenkandidat der Linksliberalen Partei “Demokraten 66.” Er sagte im Wahlkampf: Rechtspopulisten könne man mit positiven Botschaften besiegen.
Weitere Nachrichten: Ausmaß der Gräueltaten in al-Faschir zeichnet sich immer deutlicher ab; Bayern verabschiedet sich vom Ziel der Klimaneutralität bis 2040.
Zum Weiterlesen: Erfahren Sie hier mehr über das Ausmaß der Gewalt in Sudan.
Lesen Sie hier, warum sich manche Menschen gerne gruseln.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über France 24.
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Das letzte Treffen von Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping ist schon sechs Jahre her. Trump war damals noch in seiner ersten Amtszeit. Und seit er wiedergewählt wurde, ist das Verhältnis zwischen China und den USA wegen des anhaltenden Handelskonflikts nicht besonders gut. Deshalb wurde das persönliche Treffen der beiden in Südkorea mit Spannung erwartet. Trump und Xi einigten sich darauf, dass China mehr Sojabohnen von amerikanischen Bauern beziehen wird, damit Trump im Gegenzug die Zölle lockert, mit denen er China belegt hat. Außerdem setzt China Lizenzbedingungen für Seltene Erden, die die USA sehr verärgert hatten, für ein Jahr aus.
Nach dem Gespräch lobte Donald Trump Xi Jinping in höchsten Tönen. Doch die Reaktionen aus China sind verhalten. Warum das so ist, erklärt in dieser Podcastfolge Lea Sahay, die China-Korrespondentin der SZ. Und sie spricht auch über Donald Trumps Ankündigung, dass die USA wieder Atomwaffentests aufnehmen werden. Das hatte der US-Präsident kurz vor dem Gespräch mit Xi in den sozialen Medien gepostet. Ist das nur eine Machtdemonstration?
Weitere Nachrichten: Parlamentswahlen in den Niederlanden; Aufräumarbeiten nach Hurrikan Melissa.
Zum Weiterhören: Hier können sie mit einem SZ-Plus-Abo die ersten drei Folgen des Podcasts „Greta – Die Geschichte einer Eskalation“ hören.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Seit am 10. Oktober die Waffenruhe in Kraft getreten ist, gab es im Gazastreifen immer wieder tödliche Zwischenfälle. Die Hamas und die israelische Armee werfen sich gegenseitig vor, gegen die Waffenruhe zu verstoßen.
Weitere Nachrichten: Merz zu Antrittsbesuch in Ankara; Hurrikan Melissa trifft auf Jamaika und Kuba.
Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über 20 Jahre Twilight-Bücher.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Schätzungen zufolge hat der Bürgerkrieg im Sudan seit April 2023 bis zu 150 000 Leben gefordert. Während mehr als zwölf Millionen Menschen auf der Flucht sind, sind mehr als 26 Millionen von Hunger bedroht. Eine menschengemachte Katastrophe. Die sudanesischen Streitkräfte und die paramilitärische Miliz RSF bekämpfen sich - und die Bevölkerung leidet.
Montagabend hat die Miliz RSF al-Faschir eingenommen, die letzte von der sudanesischen Regierung kontrollierte Großstadt in der Region Darfur. Schätzungen zufolge sollen dort noch mehr als 250 000 Menschen ausharren, die nun der Gewalt der Miliz schutzlos ausgeliefert sind. Es gibt Bereichte über willkürliche Hinrichtungen, Folter und Vergewaltigungen.
Die Stadt wurde bereits seit 18 Monaten von der RSF belagert und systematisch ausgehungert, sagt der ehemalige SZ-Afrika-Korrespondent Arne Perras im Podcast. Durch die Einnahme von al-Faschir festige sich die Kontrolle der RSF über den Westen des Sudans, während die Regierungstruppen den Osten und die Hauptstadt Khartum kontrollierten. Das Land erlebe das Schicksal von Libyen. Es zersplittere in zwei oder mehrere Teile.
Weitere Nachrichten: Russische Drohen jagen laut UN ukrainische Zivilisten; US-Tech-Konzerne lassen AKW reaktivieren.
Zum Weiterhören und -lesen:
Arne Perras Bericht über die Einnahme der Stadt al-Faschir im Sudan lesen Sie hier.
Den SZ-Podcast “Das Thema” zu Perras Recherche in den Nubabergen im Sudan hören Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Petersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über UN.
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Am Sonntag hat die Partei von Argentiniens Präsident Javier Milei bei den Zwischenwahlen zum Kongress gut 40 Prozent der Stimmen bekommen. Die oppositionellen Peronisten nur knapp 32 Prozent. Mit diesem Mandat kann Milei seinen radikalen Umbau der Wirtschaft fortsetzen.
US-Präsident Donald Trump hat sich Mileis Wahlsieg selbst auf die Fahne geschrieben und dabei auf US-Finanzhilfen in Milliardenhöhe verwiesen. Das war “eine klare Erpressung”, sagt SZ-Lateinamerika-Korrespondent Jan Heidtmann. Denn es war verbunden mit der Aussage, “dieses Geld gäbe es nur dann, wenn die Argentinier auch für Milei stimmen würden”.
Weitere Nachrichten: München stimmt für Bewerbung für Olympische Sommerspiele; Vogelgrippe breitet sich weiter aus; Großstadt in Sudan von Rebellen eingekesselt.
Zum Weiterhören und -lesen:
Den Bericht von Jan Heidtmann über den Wahlsieg von Javier Milei lesen Sie hier.
Ronen Steinkes Analyse über eine neue juristische Interpretation von Nazi-Vergleichen am Beispiel des Publizisten Norbert Bolz und des Politikveteranen Jürgen Todenhöfer finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über White House und The Guardian.
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Es war zwar nur eine Mehrheit von einer Stimme, aber die hat gereicht, damit die Knesset am Mittwochabend einen umstrittenen Gesetzentwurf in erster Lesung annimmt. Ultrarechte Abgeordnete hatten den Entwurf eingebracht und darin gefordert, dass das israelische Recht auf alle Siedlungen im Westjordanland ausgeweitet wird. De facto bedeutet das eine vollständige Annexion.
Kritik an der Abstimmung kam unter anderem von der Bundesregierung. Sehr lautstark haben auch verschiedene ranghohe Politiker aus den USA die Entscheidung kritisiert. Und das, obwohl die Entscheidung des Parlaments nicht bindend ist und vermutlich auch nicht final bestätigt werden wird.
Seit dem Sechstagekrieg steht das Westjordanland unter israelischer Besatzung. Die internationale Staatengemeinschaft sieht sie völkerrechtswidrig an. Netanjahus Regierung verfolgt eine aggressive Siedlungspolitik, die dazu geführt hat, dass der Anteil der israelischen Bevölkerung im Westjordanland in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen hat. Gleichzeitig gibt es dort immer wieder gewaltvolle Übergriffe zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern.
Welche Folgen es nun für dieses Gebiet hat, dass das israelische Parlament eine Annexion vorantreibt, ordnet in dieser Podcastfolge Moritz Baumstieger ein. Der ehemalige Nahost-Reporter war vor Ort in Israel und hat dabei auch das Westjordanland besucht.
Weitere Nachrichten: Asean-Gipfel in Malaysia; Trump droht Kanada wegen Werbespot mit zusätzlichen Zöllen; Polizei in Frankreich nimmt im Zusammenhang mit Louvre-Einbruch zwei Verdächtige fest.
Zum Weiterhören und -lesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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1972 haben die olympischen Sommerspiele das letzte Mal in Deutschland stattgefunden – in München. Die Spiele sind der Stadt bis heute als “heiter” in Erinnerung geblieben. Gleichzeitig sind sie überschattet vom Attentat palästinensischer Terroristen, die am elften Tag der Spiele die israelische Mannschaft im olympischen Dorf überfallen und zwei Israelis ermordet haben. Neun Israelis wurden als Geiseln genommen und bei der gescheiterten Befreiungsaktion der Polizei ermordet.
**Zum Weiterlesen und -hören: **
Erfahren Sie hier mehr über die Annexion des Westjordanlands und hier über das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Jakob Arnu
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