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Friedrich Merz: der Wirtschaftsliberale, der eine Steuererklärung auf dem Bierdeckel wollte. Der Konservative aus dem Sauerland, der von Merkel verdrängt und dann als Aufsichtsrat reich wurde. Warum wollte er unbedingt zurück in die Politik und stellte sich gleich dreimal der Wahl zum Parteichef der CDU? Porträt des Mannes, der besten Chancen hat, Deutschlands nächster Bundeskanzler zu werden – wenn er sich nicht doch noch selbst schlägt.
Darum geht es in dieser sechsten von sechs Sonderfolgen von "Auf den Punkt" zur Bundestagswahl am 23. Februar. In sechs Episoden, die immer Samstag und Sonntag bis zur Wahl erscheinen werden, stellen wir die Personen genauer vor, die diesen ungewöhnlichen, kurzen und lauten Wahlkampf prägen: Woher kommen sie und wie kommen sie daher auch zu ihren inhaltlichen Überzeugungen? Was treibt sie an und wie wollen sie das Land verändern?
Bereits erschienen:
Redaktionsschluss für diese Folge: 14.02., 12 Uhr.
Redaktion, Moderation: Nicolas Richter und Henrike Roßbach
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Sahra Wagenknecht ist eine talentierte Populistin. Viele Überzeugungen, für die das BSW stehen soll, vertrat sie schon in ihrer Zeit bei der Linken. Nach ersten Erfolgen auf Länderebene scheint das BSW nun allerdings an Schwung zu verlieren. Neuen Aufwind bekommt dagegen Wagenknechts frühere Partei, "Die Linke", mit Heidi Reichinnek und Jan van Aken an der Spitze des Wahlkampfs.
Darum geht es in dieser fünften von sechs Sonderfolgen von "Auf den Punkt" zur Bundestagswahl am 23. Februar. In sechs Episoden, die immer Samstag und Sonntag bis zur Wahl erscheinen werden, stellen wir die Personen genauer vor, die diesen ungewöhnlichen, kurzen und lauten Wahlkampf prägen: Woher kommen sie und wie kommen sie daher auch zu ihren inhaltlichen Überzeugungen? Was treibt sie an und wie wollen sie das Land verändern?
Bereits erschienen:
Die weiteren Termine im Überblick:
Redaktionsschluss für diese Folge: 14.02., 11 Uhr.
Redaktion, Moderation: Nicolas Richter und Henrike Roßbach
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Auf der Münchner Sicherheitskonferenz haben die europäischen Diplomaten mit Sorge auf die Rede von J. D. Vance gewartet, dem US-Vizepräsidenten. Was würde er sagen, zwei Tage nachdem sein Präsident Donald Trump Verhandlungen mit Wladimir Putin angekündigt hat – und dabei einfach über die Ukraine und Europa hinweg entschieden hat. Hinter den Kulissen wurde spekuliert, die USA könnten Truppen aus Europa abziehen. Das wäre eine Abkehr von der jahrzehntelangen transatlantischen Partnerschaft gewesen – und der zweite heftige Schock binnen weniger Tage.
Dann aber betritt Vance die Bühne und spricht darüber, dass sich Europa von seinen demokratischen Werten entfernt habe. Er sieht die Meinungsfreiheit bedroht und wirft Europa Zensur vor. Um Sicherheitspolitik geht es nur am Rande. Matthias Kolb aus dem SZ-Politikressort sagt, die Rede sei zwar außergewöhnlich gewesen, aber der Worst Case sei nicht eingetreten. Ein Grund zum Aufatmen für Europa gebe es trotzdem nicht.
Weitere Nachrichten: Ermittlungen zum Anschlag in München, Drohnenangriff auf AKW Tschernobyl
Zum Weiterhören: Im “Auf-den-Punkt”-Feed finden Sie am Wochenende die Bundestagswahl-Sonderfolgen zu Sahra Wagenknecht und Friedrich Merz. https://www.sueddeutsche.de/thema/Auf_den_Punkt
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Lilli Braun, Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über MSC und Reuters.
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US-Präsident Trump hat mit seinem Anruf bei Russlands Machthaber Putin Europa und die Ukraine überrumpelt. Die beiden wollen sich bald zu Verhandlungen über einen Frieden in der Ukraine treffen. Kiew und die europäischen Nato-Partner sind erst nach dem Telefonat über den Schritt informiert worden. Nun herrscht Aufregung. In Europa sorgt man sich über die zukünftige Sicherheitsarchitektur auf dem Kontinent. Und die Ukraine muss fürchten, Gebiete an Russlands Imperialismus zu verlieren. In dieser Folge spricht Stefan Kornelius, Ressortleiter Politik bei der SZ, über die möglichen Konsequenzen dieser Verhandlungen – für die Ukraine, für Europa und für Deutschland.
Außerdem in dieser Sendung: In München ist am Donnerstag ein Mann mit einem Auto in einen Demonstrationszug gerast. Dabei wurden mindestens 28 Menschen verletzt, zwei von ihnen lebensbedrohlich. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht von einem “mutmaßlichen Anschlag”, die Behörden machen zum Motiv noch keine Angaben. Isabel Bernstein aus dem München-Ressort der SZ ordnet ein, was wir zu dem Vorfall wissen, und was nicht.
Hinweis: Nach Redaktionsschluss dieser Sendung korrigierte das bayerische Innenministerium seine Angaben. Der Tatverdächtige hatte eine Aufenthaltserlaubnis und war nicht vorbestraft.
Weitere Nachrichten: Waffenruhe in Gaza, EU-Entwicklungshilfe
Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die umstrittenen Äußerungen des Bundeskanzlers gegenüber Joe Chialo
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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Anfang 2025 beauftragt Österreichs Bundespräsident Alexander van der Bellen den rechtsextremen Chef der FPÖ, Herbert Kickl, damit, eine Regierung zu bilden. Alle Versuche zuvor sind gescheitert. Voller Tatendrang gehen die rechte FPÖ und die konservative ÖVP in die Verhandlungen. Doch nun, vier Wochen später, sind auch diese Gespräche geplatzt. Zu unüberbrückbar waren die Differenzen in der Außen- und Europapolitik. Und auch bei der Besetzung der Ministerien gab es großen Streit.
Österreich steht nun auf absehbare Zeit ohne Regierung da. Wie es weitergehen könnte und wie schwer die Regierungskrise ist, das erzählt in dieser Folge Verena Mayer, SZ-Korrespondentin in Wien.
Weitere Nachrichten: US-Verteidigungsminister zur Ukraine-Strategie, Grenzkontrollen in Deutschland, Waffenruhe in Nahost
Zum weiterlesen: Der SZ-Österreich Newsletter
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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Lange sah es so aus, als würde die Linke bei der Bundestagswahl in knapp zwei Wochen nicht einmal mehr in den Bundestag einziehen. Retten sollten es drei ältere, prominente Herren: Gregor Gysi, Dietmar Bartsch und Bodo Ramelow. Sie sollten ihre Direktmandate gewinnen, damit die Partei auch dann im Bundestag eine Fraktion stellt, wenn sie unter fünf Prozent bleibt. Mission Silberlocke haben sie das bei der Linken genannt.
Aber seit die Spitzenkandidatin der Linken, Heidi Reichinnek, mit einer Brandmauer-Rede im Bundestag viral geht, hat die Linke nicht nur drei ältere Männer, die man mit der Partei verbindet. Sondern auch die 36-jährige Reichinnek.
Aber wofür steht die Linke überhaupt inhaltlich? Das beantwortet die Spitzenkandidatin der Linken, Heidi Reichinnek, in dieser Folge von „Auf den Punkt“.
Weitere Nachrichten: Gaza-Geiseldeal ausgesetzt
Zum Weiterlesen und -hören:
Den KI-Wahlassistenten der SZ finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Bundestag.
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Sonntagabend haben Kanzler Olaf Scholz (SPD) und sein Herausforderer Friedrich Merz (CDU) in ARD und ZDF im "Kanzlerduell" für ihre Positionen bei der Bundestagswahl geworben. Fast eine halbe Stunde ging es zunächst um Migration. Dann um den Standort Deutschland, um die Wirtschaft, kurz um Kernkraft, um Steuergerechtigkeit. Auf der einen Seite ein angriffslustiger Scholz, auf der anderen ein staatsmännisch wirkender, ruhiger Merz. Nur kurz ging es mal kurz hoch her, aber eigentlich war es ein gesitteter Austausch über Sachthemen.
Scholz konnte punkten, insbesondere bei weiblichen Wählern, sagt die stellvertretende Leiterin des Berliner SZ-Parlamentsbüros Henrike Roßbach. Trotz der teilweise scharfen Rhetorik in der Vergangenheit zeigten sich beide in dem Duell als konstruktive und ernsthafte Politiker.
Weitere Nachrichten: Trump kündigt Zölle auf Stahl und Aluminium an, Bayern stellt Deutschlandticket in Frage.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Leopold Zaak
Produktion: Jonathan Brandis
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD.
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Die Ampel hat die FDP fast zerrieben – und die FDP am Ende auch die Ampel. Christian Lindner hat die FDP aus der außerparlamentarischen Opposition zurück in den Bundestag geführt – und nun wieder raus? Über eine Partei, die schon mal ganz unten war und jetzt wieder dort ankommen könnte – und die ihrem Vorsitzenden folgt, wohin der sie auch steuert.
Darum geht es in dieser vierten von sechs Sonderfolgen von "Auf den Punkt" zur Bundestagswahl am 23. Februar. In sechs Episoden, die immer Samstag und Sonntag bis zur Wahl erscheinen werden, stellen wir die Personen genauer vor, die diesen ungewöhnlichen, kurzen und lauten Wahlkampf prägen: Woher kommen sie und wie kommen sie daher auch zu ihren inhaltlichen Überzeugungen? Was treibt sie an und wie wollen sie das Land verändern?
Bereits erschienen:
Die weiteren Termine im Überblick:
Redaktionsschluss für diese Folge: 06.02., 18 Uhr.
Redaktion, Moderation: Nicolas Richter und Henrike Roßbach
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Robert Habeck will Kanzler werden – im zweiten Anlauf, nachdem er es 2021 nicht mal versuchen durfte und Annalena Baerbock den Vortritt lassen musste. Nun probiert er es außerdem aus einer höchst misslichen Ausgangslage heraus noch einmal. Sein spezieller Politikstil scheint an Grenzen zu stoßen und schwer wiegt die Bürde des missglückten Heizungsgesetzes. Was ist für ihn überhaupt möglich?
Darum geht es in dieser dritten von sechs Sonderfolgen von "Auf den Punkt" zur Bundestagswahl am 23. Februar. In sechs Episoden, die immer Samstag und Sonntag bis zur Wahl erscheinen werden, stellen wir die Personen genauer vor, die diesen ungewöhnlichen, kurzen und lauten Wahlkampf prägen: Woher kommen sie und wie kommen sie daher auch zu ihren inhaltlichen Überzeugungen? Was treibt sie an und wie wollen sie das Land verändern?
Bereits erschienen:
Die weiteren Termine im Überblick:
Redaktionsschluss für diese Folge: 06.02., 18 Uhr.
Zusätzliches zitiertes Audio-Material: "Alles gesagt?", Zeit Online, 23. April 2018.
Redaktion, Moderation: Nicolas Richter und Henrike Roßbach
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Wäre bereits am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme die Union laut Forschungsgruppe Wahlen auf 30 Prozent der Stimmen, die AfD auf 20 Prozent, SPD und die Grünen stagnieren bei 15 Prozent. Ähnliche Ergebnisse gab es auch vor der heftig geführte Debatte um Migration und der Abstimmungen der Union und FDP mit der AfD.
Die Linken können mit sechs Prozent auf den Wiedereinzug ins Parlament hoffen. Nicht reichen würde es dagegen für FDP und BSW, die unverändert bei vier Prozent liegen. Medienforscher Carsten Reinemann erläutert, dass die Umfragen oft ein stabileres Bild zeigen, als die tatsächliche Stimmung in der Bevölkerung ist. Dies liegt daran, dass die Umfrageinstitute die Daten nach verschiedenen Kriterien wie Alter, Bildung und Wahlverhalten in der Vergangenheit gewichten, um eine repräsentative Stichprobe zu erhalten. Dadurch werden kurzfristige Stimmungsschwankungen oft nicht vollständig abgebildet.
Der Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München betont, dass es insbesondere bei den kleineren Parteien, die knapp an der Fünf-Prozent-Hürde liegen, noch große Unsicherheiten gibt. Viele Wähler würden ihre Entscheidung erst kurz vor der Wahl treffen. Auch bei der AfD sieht er Bewegung – möglicherweise auch nach unten. Umfragen würden zwar wichtige Hinweise geben, tatsächlich sei die Wahl aber weiterhin offen und spannend.
Weitere Nachrichten: Trump bestraft Internationalen Gerichtshof; Vorwürfe gegen Bhagwan-Jünger.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche, Lilli Braun
Produktion: Aylin Sancak
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