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Donald Trump ist vor allem wegen seiner wirtschaftspolitischen Agenda gewählt worden. Er hat versprochen, die Preise für Lebensmittel zu senken und der US-Wirtschaft zu einem Boom zu verhelfen. Und nach seiner Wahl sah es zunächst tatsächlich auch so aus, als könnte das gelingen: Zumindest an den Börsen zeigten die Kurven steil nach oben. Nun aber sind viele Indizes eingestürzt, Anleger verkaufen hektisch ihre Anteile.
Das liegt einerseits an Trumps unvorhersehbarer und rücksichtsloser Zollpolitik. Die könnte zu einer Inflation führen, warnen Ökonomen. Zusätzlich wurde der Einbruch an der Börse aber noch durch Trumps Aussagen befeuert. Der will nämlich nicht ausschließen, dass die USA eine Rezession erleben.
Ann-Kathrin Nezik, US-Wirtschaftskorrespondentin für die SZ, sieht Trumps Wirtschaftspolitik als Gefahr für den amerikanischen Standort. Denn für die wirtschaftlichen Probleme habe er keine Lösungen, sagt sie.
Weitere Nachrichten: Ukraine bereit für Waffenstillstand, BND vermutet Laborunfall als Ursprung der Corona-Pandemie.
Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text von Alex Rühle zur Wahl in Grönland.
Den Text zur BND-Vermutung, ein Laborunfall könnte die Corona-Pandemie ausgelöst haben, lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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Die Wehrbeauftragte der Bundesregierung, Eva Högl, hat ihren jährlichen Bericht zur Bundeswehr vorgestellt. Und vieles, was drinsteht, ist nicht neu: Die Infrastruktur der Truppe ist marode, Kasernen verfallen, es fehlt an Ausrüstung. Vieles habe sich zwar schon getan, aber es sei eben auch noch Luft nach oben.
Weitere Nachrichten: Gewinneinbruch bei VW; Kurse an der US-Börse brechen ein; Philippinischer Ex-Präsident Duterte festgenommen; BSW klagt auf Neuauszählung der Bundestagswahl.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Union und SPD haben sich auf elf Seiten auf einen groben Fahrplan für eine Koalition verständigt. In der Migrationspolitik soll es Verschärfungen geben, ebenso wie beim Bürgergeld. Mit Entlastungen soll die Wirtschaft angekurbelt werden, auch die Mehrwertsteuer in der Gastronomie soll sinken. Das zentrale Thema einer neuen schwarz-roten Regierung werden aber wohl die Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung. Um das zu finanzieren wollen Union und SPD noch im alten Bundestag die Schuldenbremse reformieren und ein Sondervermögen aufsetzen – und brauchen dafür die Stimmen der Grünen.
Die Parteispitze der Grünen hat nun aber angekündigt, dem nicht zustimmen zu wollen. Sie kritisieren, dass vor allem das Sondervermögen zu unkonkret sei und für fachfremde Zwecke missbraucht werden könnte. Was die Absage der Grünen für eine mögliche Koalition aus Union und SPD und für den möglichen Kanzler Friedrich Merz bedeutet, das analysiert in dieser Folge Daniel Brössler aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ.
Weitere Nachrichten: Kämpfe in Syrien, Waffenexporte an Ukraine
Zum Weiterhören: Alle Folgen von “Das Thema” finden Sie hier.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie hier an der Umfrage zur Zukunft des Recherchepodcast "Das Thema" teilnehmen.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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Mit einer Stunde und 40 Minuten war es die längste erste Rede eines US-Präsidenten jemals. Begeisterung bei den Republikanern, Verachtung von den Demokraten: Selbstlob, Lügen und vollmundige Ankündigungen haben Trumps Ansprache geprägt.
Trump habe eine seiner typischen Wahlkampfreden gehalten, sagt US-Korrespondent Fabian Fellmann. Nun polarisiere er eben als gewählter Präsident. Seine Politik folge dem Slogan "America First". Teils würde das Erfolge bei der Eindämmung der Einwanderung bringen, löse aber auch Skepsis in der Bevölkerung und an den Finanzmärkten aus.
Weitere Nachrichten: Neue Milliardenverschuldung des Bundes; katastrophale humanitäre Lage in Syrien; Volkskongress tagt in China.
Zum Weiterlesen und -hören:
Unser Washington-Korrespondent Peter Burghardt hat hier aufgeschrieben, wie Trump seine Zollpolitik und weitere umstrittene Entscheidungen verteidigt.
Die Vorankündigung für unsere neuen Podcast "Deutsch-amerikanische Freundschaft" mit Boris Herrmann und Christian finden Sie hier.
Hier finden Sie unseren Liveblog zum Ukraine-Krieg.
Über die immense Neuverschuldung der BRD lesen Sie hier einen Text.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie hier an der Umfrage zur Zukunft des Recherchepodcast "Das Thema" teilnehmen.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NBC, CBS und X.
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Die europäischen Staaten werden künftig viel mehr Geld als vorher in Verteidigung investieren müssen. Das ist nicht erst seit dem Eklat im Weißen Haus vom vergangenen Freitag klar. Auch auf Deutschland werden daher erhebliche Mehrausgaben zukommen.
Weitere Nachrichten: USA setzen Militärhilfe für Ukraine aus; Trump erhöht Strafzölle für China, Kanada und Mexiko; EU will Verteidigungsausgaben erhöhen; Update zur Tat in Mannheim, Arabische Liga berät über Gaza.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Anmerkung der Redaktion: In dieser Folge wird Lars Klingbeil fälschlicherweise SPD-Chef genannt. Richtig ist aber: SPD-Fraktionschef. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.
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Dem beispiellosen Eklat im Weißen Haus zwischen Wolodomir Selenskij, Donald Trump und dessen Vize J.D. Vance folgt die Suche nach Antworten. Spätestens jetzt ist den EU-Staaten klar, dass sie sich nicht mehr auf die USA als Partner verlassen können. Erst recht nicht, für den Schutz der Ukraine.
Für den britischen Premier Keir Starmer steht Europa am “Scheideweg der Geschichte”. Er wirbt für eine "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine. Dazu könne Deutschland nicht Nein sagen, meint Hubert Wetzel, Brüssel-Korrespondent für die Europäische Union und Nato. Im Gespräch beleuchtet er die militärischen Kapazitäten der europäischen Länder und die Rolle der Atomwaffen.
Weitere Nachrichten: Auto fährt in Menschengruppe in Mannheim; SPD gewinnt Wahl in Hamburg; neue Regierung in Österreich; Oscar-Verleihung.
Zum Weiterlesen - und hören:
Hier bleiben Sie über das Geschehen in Mannheim informiert.
Hier finden Sie unseren Podcast von Samstag, 01.03., zum Eklat zwischen Trump und Selenskij.
Eine Reportage aus Kiew lesen Sie hier.
Hier finden Sie unseren Liveblog zum Ukraine-Krieg.
Über die immensen Summen, die für die deutsche Verteidigung nötig sein werden, lesen Sie hier einen Text.
Hier finden Sie den Text über die Oscars.
Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe unseres Recherchepodcast “Das Thema” mit Peter Münch über seine Erfahrungen und Erlebnisse in Israel.
Alle Links zu den Folgen von “Das Thema” stehen hier.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie hier an der Umfrage unter sz.de/thema-umfrage zur Zukunft des Recherchepodcasts "Das Thema" teilnehmen.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über al-Jazeera, Variety.
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Freitag ist es im Weißen Haus zu einem beispiellosen Eklat gekommen. Vor laufenden TV-Kameras streiten sich live Wolodomir Selenskij, US-Präsident Donald Trump und US-Vizepräsident J.D. Vance. Die Amerikaner nennen Ukraines Staatsoberhaupt respektlos und undankbar. Selenskij provoziere mit seinem Verhalten einen Dritten Weltkrieg. Die Pressekonferenz wird abgesagt, Selenskij reist ab, ohne das geplante Abkommen zu unterzeichnen.
Trump schließt aus, direkt wieder Gespräche aufnehmen zu wollen. Wenn Selenskij nicht einlenke, dann müsse die Ukraine eben alleine weiterkämpfen. Viele prominente Republikaner und konservative Kommentatoren begrüßen Trumps und Vance Umgang mit dem Staatsoberhaupt aus Kiew. Die US-Demokraten aber zeigten sich einhellig schockiert. Solidarität mit Selenskij bekunden Kanzler Olaf Scholz, Friedrich Merz und viele europäische Staats- und Regierungschefs und die EU-Führung. Die EU-Außenbeauftragte schrieb: "Heute wurde klar, dass die freie Welt einen neuen Anführer braucht. Es liegt an uns Europäern, diese Herausforderung anzunehmen."
"Das ist eine Festplattenverschiebung der USA", sagt Politikwissenschaftler Michael Werz. Werz ist Berater bei der Münchner Sicherheitskonferenz und Senior Fellow am Center for American Progress, einem Think Tank der US-Demokraten in Washington. Die Trump-Administration bleibe ihrer neuen Linie treu. Allerdings habe sich auch Trump in eine schwierige Situation gebracht, erläutert Werz. Er befürchte, dass dies das Ende des Westens sei, wie wir ihn kennen. Mit den USA als verlässlicher Partner an der Seite der Europäer. Jetzt braucht es eine neue "Koalition der Willigen", um die Ukraine gegen die russischen Invasoren verteidigen zu können.
Zum Weiterlesen und hören:
Über die Reaktionen aus Berlin lesen Sie hier einen Text.
Hier einen Text über den Ablauf des Eklats von unserem US-Korrespondenten Peter Burghardt.
Einen Kommentar von SZ-Politikchef Stefan Kornelius dazu finden Sie hier.
Hier sind die Reaktionen aus den USA.
Internationale Pressestimmen stehen hier.
Und hier finden Sie unseren Liveblog zum Ukraine-Krieg.
Unseren Recherchepodcast “Das Thema” über den “Aufstieg der Autoritären” hören Sie hier.
Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe mit Peter Münch über seine Erfahrungen und Erlebnisse in Israel.
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Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Jonathan Brandis
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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Vor der Bundestagswahl war Alice Weidel Dauergast in Talkshows. Die AfD-Fraktions- und Parteichefin konnte da oft unwidersprochen Lügen verbreiten. Verwiesen wurde in vielen dieser TV-Formate lediglich auf einen Faktencheck, der teils erst am Tag nach der Ausstrahlung veröffentlicht wurde. Versuche von Moderatoren zu widersprechen, scheiterten regelmäßig. Bei der Wahl ist die AfD zur zweitstärksten Kraft geworden.
Haben auch seriöse Medien dazu beigetragen, die Partei zu normalisieren, weil ihr zu viel Beachtung geschenkt wurde? Wie mit der AfD umgehen? Ignorieren und ausgrenzen? Entlarven und sich darüber empören? Oder schlicht sachlich bleiben? Der Medienwissenschaftler Tanjev Schultz wirbt für einen Mix, aber auch für klare Kante: "Bestimmte Dinge gehen einfach nicht, nicht in diesem Stil und nicht mit diesen Politikern."
Tanjev Schultz ist Professor für Journalistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und beschäftigt sich seit langem mit der Aufmerksamkeitsökonomie der Rechtsextremen. Die AfD habe versucht, sich als harmloser darzustellen, als sie tatsächlich sei. Gleichzeitig setzte sie gezielte Provokationen ein, um den öffentlichen Diskurs in ihre Richtung zu verschieben. Es sei ein schmaler Grat zwischen Informationsvermittlung und Normalisierung von Rechtsextremen.
Zum Weiterlesen
Das Selbstverständnis der SZ-Redaktion können Sie hier nachlesen.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie hier an der Umfrage unter sz.de/thema-umfrage zur Zukunft des Recherchepodcasts "Das Thema" teilnehmen.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Lilli Braun, Clara Andersen, Leopold Zaak, Johannes Korsche
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF, ARD.
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Der inhaftierte Anführer der kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, hat dazu aufgerufen, den Kampf mit den Waffen zu beenden. Die PKK wird von der EU, der Türkei und den USA als terroristische Vereinigung eingestuft. In Deutschland darf sie seit den 1990er Jahren nicht tätig sein. In dem blutigen Kampf zwischen der PKK und der Türkei sind in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 40 000 Menschen getötet worden. Wie realistisch ist es, dass bald Frieden herrscht?
Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ die ehemalige, langjährige SZ-Türkei-Korrespondentin Christiane Schlötzer.
Weitere Nachrichten: erste Sondierungsgespräch zwischen SPD und Union; Richter mahnt Trump, Recht einzuhalten.
Zum Weiterlesen:
Das Dramolett zum 125-jährigen Jubiläum des FC Bayern München lesen Sie hier.
Alle Texte der SZ zum FC Bayern München lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über YouTube (Guardian News).
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In Washington könnte am Freitag ein Deal zwischen den USA und der Ukraine unterschrieben werden: Die USA sollen ukrainische Rohstoffe bekommen, als Gegenleistung für die US-Militärhilfen. Ist das ein Erfolg für die Ukraine – oder der Ausverkauf des Landes?
Darüber spricht in dieser Sendung von „Auf den Punkt“ SZ-Politikredakteur Sebastian Gierke, der seit inzwischen mehr als drei Jahren über den Ukraine-Krieg berichtet.
Weitere Nachrichten: ÖVP, SPÖ und Neos einigen sich auf Zusammenarbeit, PKK-Gründer Öcalan fordert Ende des Konflikts mit Türkei
Zum Weiterlesen und -hören:
Die Folge „Das Thema“ mit dem langjährigen SZ-Korrespondenten in Israel, Peter Münch, hören Sie hier.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie an der Umfrage unter sz.de/thema-umfrage zur Zukunft des Recherchepodcasts „Das Thema“ teilnehmen.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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