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Im saudi-arabischen Riad verhandeln die Delegationen von USA und Russland stundenlang. Am Ende steht eine Vereinbarung: Angriffe auf die Energieinfrastruktur sollen für 30 Tage ausgesetzt werden. Und im Schwarzen Meer soll in diesem Zeitraum eine Waffenruhe gelten.
Doch die Einigung ist sehr vage: Es ist unklar, wer sie kontrolliert, was bei Verstößen passieren soll – und auch, ob sie überhaupt schon gilt. Denn Russland stellt weitere Forderungen: Vor der Waffenruhe sollen Sanktionen aufgehoben werden, gegen russische Banken, Landwirtschaftsgüter und Schiffe.
Weitere Nachrichten: Solidaritätszuschlag ist verfassungskonform.
Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text von Andrian Kreye über die Suche nach passenden Begriffen für das politische Geschehen in den USA.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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18 Mitglieder der Trump-Regierung haben einen militärischen Angriff auf die Huthi-Rebellen im Jemen geplant. Über den privaten Messengerdienst „Signal“, der auf offiziellen Regierungshandys nicht mal installiert werden darf. Das ist aufgeflogen, weil die Gruppe aus Regierungsvertretern aus Versehen einen Journalisten in die Chatgruppe aufgenommen haben. Es ist der nur der neueste Skandal aus der Trump-Regierung. Denn im Hintergrund läuft weiterhin der Abbau der Regierungsbehörden, der Angriff auf die unabhängige Justiz, die Entrechtung von Menschen mit – teils nur vermuteten – Migrationshintergrund – und die Expansionsfantasien in Richtung Kanada, Grönland und Panamakanal.
Trotzdem formiert sich auf den Straßen kein Massenprotest. Und auch die US-Demokraten sind bisher erstaunlich leise. Warum tut sich die Opposition eigentlich so schwer, eine Antwort auf die vielen Trump-Skandale zu finden? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Fabian Fellmann, der aus Washington für die SZ und den Schweizer Tagesspiegel berichtet.
Weitere Nachrichten: Konstituierende Bundestagssitzung und Wahl der Bundestagspräsidentin.
Zum Weiterlesen:
Die neue „Das Thema“-Folge über die zwei Leben der mutmaßlichen RAF-Terroristin Daniela Klette im Untergrund hören Sie hier.
Den Text zur Diskussion um die neue Bundestagspräsidentin Julia Klöckner lesen Sie hier.
Den Text von Fabian Fellmann zur Planung eines Angriffs des US-Militärs auf die Huthi-Rebellen via Signal lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN, Phoenix.
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An diesem Montag sollen die 16 Arbeitsgruppen von Union und SPD ihre Ergebnisse weitergeben. Nur: In vielen Streitpunkten haben die Verhandler sich nicht geeinigt. Worüber streiten sich die Verhandler gerade – und könnte daran die Regierungsbildung wirklich noch scheitern? Darüber spricht SZ-Berlin-Korrespondent Georg Ismar. Er berichtet für die über die aktuellen Koalitionsverhandlungen.
Weitere Nachrichten: Verhandlungen in Riad; İmamoğlu zum Präsidentschaftskandidaten der CHP gewählt; Papst aus dem Krankenhaus entlassen.
Zum Weiterhören:
Die Folge „Auf den Punkt am Wochenende“ zur Festnahme von Ekrem İmamoğlu können Sie hier nachhören.
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau.
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Am Mittwoch wurde der wichtigste türkische Oppositionspolitiker festgenommen: Istanbuls Bürgermeister Ekrem İmamoğlu. Einiges spricht dafür, dass die Vorwürfe politisch motiviert sind. Über die Hintergründe dieser Festnahme – und den Zustand der türkischen Demokratie spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Dawid Bartelt, Büroleiter der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul.
Außerdem spricht Investigativ-Journalist Georg Mascolo über seine Recherche zum Ursprung der Corona-Pandemie. Darin ging es darum, dass es der deutsche Geheimdienst für wahrscheinlich hält, dass der Ursprung der Pandemie in einem chinesischen Labor liegt. Mascolo antwortet auf die Nachfrage eines Hörers: Warum wurde diese Recherche erst nach der Bundestagswahl veröffentlicht?
Redaktionsschluss war Freitag, 21. März 2025, um 16 Uhr.
Zum Weiterlesen und -hören:
Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge zur Corona-Recherche nachhören.
Wird Paris zu schön? Den Text von SZ-Korrespondent Oliver Meiler zur Pariser Begrünung lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ekremimamoglu (Instagram).
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Das Finanzpaket von Union und SPD hat die letzte, große Hürde genommen. Der Bundesrat hat für eine Reform der Schuldenbremse und das Sondervermögen für Infrastruktur gestimmt. Jetzt fehlt nur noch eine Unterschrift von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Es ist damit quasi sicher, dass die zukünftige Bundesregierung über einen deutlich größeren Finanztopf verfügen wird wie noch die Ampel. Allerdings: Was genau mit dem Geld passieren soll, ist noch nicht klar. Union und SPD müssen darüber erst in ihren Koalitionsverhandlungen sprechen. Allerdings werden schon Bedenken laut, dass die beiden Parteien bei ihren Investitionen Wichtiges nicht von Unwichtigem unterscheiden.
Woran das liegt, erklärt in dieser Folge des Podcasts Nicolas Richter, Leiter der SZ-Parlamentsredaktion. Außerdem berichtet der SZ-Korrespondent Oliver Meiler über einen Missbrauchsfall, der zurzeit Frankreich erschüttert.
Weitere Nachrichten: Französischer Arzt gesteht 299 Missbrauchsfälle; Donald Trump bereitet Zerschlagung des Bildungsministeriums der USA vor.
Zum Weiterhören und -lesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.
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Zwei Monate lang hat die Waffenruhe im Gazastreifen gehalten. Jetzt gibt es wieder israelische Luftangriffe und auch eine Bodenoffensives soll bereits begonnen haben. Der Gaza-Krieg geht also weiter.
Weitere Nachrichten: Kritik an Baerbocks Nominierung als Präsidentin der UN-Generalversammlung; Proteste gegen Festnahme von Ekrem İmamoğlu; EU-Gipfel in Brüssel gestartet.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über YouTube @IsraeliPM.
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Am Dienstag kommt der französische Präsident Emmanuel Macron nach Deutschland. Und es ist davon auszugehen, dass er bei Gesprächen in Berlin auch versuchen wird, seine Pläne für eine europäische Friedenstruppe weiter voranzutreiben. Gemeinsam wollen sie die Vorreiter für ein europäisches Friedensprojekt sein.
Die Idee ist, Truppen in die Ukraine zu entsenden, die die Einhaltung einer möglichen Waffenruhe bewachen könnten. Würde sich auch Deutschland an einem solchen Projekt beteiligen? Und wenn ja – könnte das die eh schon angeschlagene Bundeswehr überhaupt stemmen? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Sina-Maria Schweikle, die als SZ-Korrespondentin in Berlin für Verteidigungspolitik zuständig ist. Sie erklärt, warum sich Deutschland gerade eher bedeckt hält, was eine Beteiligung an einer Friedenstruppe angeht. Und warum sich die Bundesregierung dem Projekt trotzdem nicht komplett entziehen kann.
Weitere Nachrichten: Eilanträge in Karlsruhe vor Bundestagsentscheidung zum Finanzpaket; Dritte Tarifrunde im öffentlichen Dienst; US-Astronauten dürfen nach neun Monaten zurück zur Erde.
Zum Weiterlesen und -hören:
Der Druck auf Deutschland wächst: Lesen Sie hier mehr zu den Überlegungen für eine europäische Friedenstruppe.
Proteste in Serbien: Lesen Sie hier den Bericht von Balkan-Korrespondent Florian Hassel.
Hier können Sie den “Auf den Punkt”-Podcast zum Personalmangel bei der Bundeswehr nachhören.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.
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In Syrien sollen bereits weit mehr als 1200 Alawiten massakriert worden sein. Möglicherweise Tausende mehr. Es wurde zu einem "Dschihad" gegen eine religiöse Minderheit aufgerufen, sagt der Orientalist und Herausgeber des Zenith-Magazins, Daniel Gerlach. Opfer seien bei weitem nicht nur Kollaborateure des gestürzten Assad-Regimes.
Die Appelle von Interimspräsident Ahmed Al-Scharaa wirken hilflos. Er hat lediglich einen Untersuchungsausschuss angekündigt, der die "Ereignisse" aufklären und die Beteiligten vor Gericht bringen soll. Die jüngsten Gräueltaten sind nach Ansicht von Gerlach das Ergebnis einer Verkettung von Ereignissen. Die neuen islamistischen Machthaber würden die Alawiten als Profiteure des alten Regimes sehen und wollten sich an ihnen rächen.
Die Chancen für eine freie Zukunft in Syrien sieht Gerlach skeptisch. Vielmehr sei die Übergangsregierung eher an einer autoritären Lösung interessiert, die zwar andere Gruppen einbindet, aber nicht in einem demokratischen Sinne.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 14.03.2025 um 17 Uhr.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Euro News.
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Ob es wirklich zu einer Pause der Kämpfe im Ukraine-Krieg kommen könnte – das hängt vor allem am russischen Machthaber Wladimir Putin. Das ist schon seit Kriegsbeginn so, wurde in diesen Tagen aber noch einmal besonders klar: Die Ukraine und die USA wären sich bei einem aktuellen Vorschlag für eine 30-tägige Waffenruhe schließlich einig, hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij gesagt. Stimme auch Putin zu, könne sie sofort in Kraft treten.
Doch als sich der russische Machthaber geäußert hat, hat er eine mögliche Waffenpause mit hohen Bedingungen verknüpft. Der “ursprüngliche Kriegsgrund” müsse beseitigt werden. Hat Putin überhaupt Interesse an einem Ende des Krieges – und was würde das auch innenpolitisch für ihn bedeuten?
Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” die SZ-Moskau-Korrespondentin Silke Bigalke.
Weitere Nachrichten: Union, SPD und Grüne einigen sich auf Schuldenpaket; Gewinn von BMW deutlich niedriger als im Vorjahr.
Zum Weiterlesen:
Die Geschichte zum Zooprojekt Vantara lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Büro des Präsidenten der Ukraine (YouTube), Guardian.
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Fünf Jahre nach dem Ausbruch des Coronavirus, ist immer noch unklar, wo es eigentlich herkam. Die chinesische Regierung blockiert Untersuchungen der WHO dazu.
Laut einer Recherche von SZ und der Zeit hielt es der Bundesnachrichtendienst (BND) offenbar schon 2020 für wahrscheinlich, dass das Coronavirus bei einem Laborunfall im chinesischen Wuhan freigesetzt wurde. Das Kanzleramt hat laut Recherche von dieser Einschätzung früh gewusst. Angela Merkel und Olaf Scholz haben diese brisante Einschätzung ihres Geheimdienstes also jahrelang unter Verschluss gehalten.
Woran das gelegen hat, und auf welche Informationen sich der BND stützt, erzählt in dieser Podcastfolge der Investigativjournalist Georg Mascolo.
Weitere Nachrichten: Bundestag diskutiert über Schuldenpläne von Union und SPD, Korruptionsverdacht im Europäischen Parlament
Zum Weiterhören und -lesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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