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Vor knapp einem Monat haben im Gazastreifen Proteste gegen die Hamas begonnen. Und auch in den folgenden Wochen kam es immer wieder zu Demonstrationen gegen die Terrororganisation. Am Dienstag hat die BBC berichtet, dass die Hamas dazu bereit sei, auf ihre Macht im Gazastreifen zu verzichten. Der Bericht beruft sich dabei auf einen palästinensischen Beamten, der mit den Verhandlungen betraut sei. Das hat die Hoffnung auf einen Gazastreifen ohne Hamas wachsen lassen – und damit ja auch auf einen lang anhaltenden Frieden.
Ist das Angebot wirklich ein Durchbruch? Darüber spricht die SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig in dieser Folge von „Auf den Punkt“.
Weitere Nachrichten: EU-Kommission spricht Millionenstrafe gegen Apple und Meta aus, Leichnam von Papst Franziskus in den Petersdom überführt.
Zum Weiterhören:
Die neue Folge des Recherchepodcasts „Das Thema“ zu russischen „Wegwerf-Agenten“ in Deutschland lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Im Vatikan laufen die Vorbereitungen für die Wahl des Nachfolgers von Papst Franziskus, der am Ostermontag im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Bevor ein Konklave zusammentritt und das neue Oberhaupt der katholischen Kirche bestimmt, wird er am Samstag beigesetzt. Vorher blickt im Podcast der SZ-Korrespondent in Rom, Marc Beise, auf seine Amtszeit zurück und auf das, was von ihm bleiben wird. Er sagt, Franziskus habe die katholische Kirche geöffnet und modernisiert. Aber vor allem bei Frauen in Führungspositionen, habe er seine Reformen nicht zu Ende gebracht.
Weitere Nachrichten: Putin über Gespräche mit Ukraine, IWF senkt Wachstumsprognose, neue Entwicklung über Chat-Affäre im US-Verteidigungsministerium.
Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie die Kritik zum Film „Konklave“.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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Seit Russland die Ukraine überfallen hat, gibt es vor allem einen, der immer wieder an Frieden erinnert: Papst Franziskus. Zum Beispiel auch in seiner Osterbotschaft im vergangenen Jahr, als er sagte: „Frieden wird nie mit Waffen geschaffen, sondern indem man die Hände ausstreckt und die Herzen öffnet.“ Ist das aus der Zeit gefallen – oder die Chance für die Kirche, wieder eine relevantere gesellschaftliche Stimme zu werden?
Wie die beiden christlichen Kirchen in Deutschland eine zeitgemäße Friedensbotschaft suchen – darüber spricht in dieser Osterfolge von „Auf den Punkt“ Annette Zoch, die für die SZ über die katholische und evangelische Kirche in Deutschland berichtet.
Redaktionsschluss für „Auf den Punkt“ war Donnerstag, 17. April 2025, 15 Uhr.
Zum Weiterhören:
Die erste, kostenlose Folge der neuen SZ-Plus-Serie „Am Abgrund“ mit SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger hören Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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Am Flughafen in Leipzig ist am Mittwochabend ein Flugzeug gelandet, das jetzt politisch für viel Aufsehen sorgt. An Bord waren 138 Menschen aus Afghanistan. Das ist schon das vierte Flugzeug dieser Art, das in diesem Jahr in Deutschland ankommt, und es warten immer noch etwa 2.600 Afghaninnen und Afghanen darauf, in Deutschland aufgenommen zu werden. Einige von ihnen haben früher als Ortskräfte für die Bundeswehr gearbeitet, andere waren Anwälte oder Journalistinnen. Um sie vor den Taliban zu schützen, wurde ihnen über ein Bundesaufnahmeprogramm fest zugesagt, dass sie nach Deutschland kommen können.
Weitere Nachrichten: Trump-Regierung droht, Harvard die Steuerfreiheit zu entziehen; Konferenz in Paris über Ende des Ukraine-Kriegs; Meloni reist zu Gesprächen nach Washington.
Zum Weiterhören: Die ersten zwei Folgen der neuen SZ-Podcastserie „Am Abrgund“.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über YouTube @ZDFheute.
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Der nun schon seit zwei Jahren andauernde Krieg im Sudan zwischen der sudanesischen Armee und den Milizionären der Rapid Support Forces (RSF) hat in dem Land im Nordosten Afrikas die "größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart" ausgelöst. So sagen es die Vereinten Nationen. Zwölf Millionen Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben und es wird geschätzt, dass 30 Millionen von Hunger bedroht sind. Offizielle Opferzahlen gibt es nicht, Schätzungen gehen von 60 000 bis 150 000 Toten aus, durch direkte Gewalt, Hunger und Krankheiten.
Am Dienstag hat es in London eine internationale Sudan-Konferenz gegeben, ausgerichtet von Großbritannien, Deutschland, Frankreich, der EU und der Afrikanischen Union. Die 17 Teilnehmer-Länder haben insgesamt 552 Millionen Euro an Hilfsgeldern zugesagt, für Gesundheit, Ernährung, Wasser, Hygiene und Bildung im Sudan und in Nachbarländern, die von dem Konflikt betroffen sind. Doch viele nennen den Krieg in Sudan auch weiterhin "den vergessenen Krieg". Was ja auch bedeutet: Es könnte eigentlich mehr getan werden.
Darüber, wie der Krieg im Sudan enden könnte und was europäische Länder dafür tun könnten, spricht in dieser Folge von "Auf den Punkt" Volker Perthes von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Er war bis 2023 Sonderkoordinator der Vereinten Nationen im Sudan.
Weitere Nachrichten: Union streitet über Umgang mit der AfD, Israel will Gebiete in Gaza dauerhaft besetzen, Trump-Regierung beschränkt Zugang der Nachrichtenagenturen zum Weißen Haus.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The Independent.
Aktuell erleben wir jährlich Hitzerekorde. 2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen – und zwar weltweit. Laut einem Bericht des UN-Klimadienstes Copernicus erhitzt sich gerade kein anderer Kontinent so schnell wie Europa. Das hat Folgen für unser Wetter, unsere Gesundheit und die Wirtschaft.
Weitere Nachrichten: Hunderte Tote bei Angriff in Sudan; Friedrich Merz erwägt Taurus-Lieferungen; SPD-Mitglieder können über Koalitionsvertrag abstimmen.
Zum Weiterlesen: Wie kommen künftig die Löcher in den Schweizer Käse? Hier lesen Sie, was ein Gericht dazu geurteilt hat.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD.
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Laut Geheimdiensten ist Iran der Entwicklung einer Atombombe sehr nahe. Obwohl die Führung in Teheran immer wieder betont, dass sie ihr Nuklearprogramm nur zivil nutzen will, löst das weltweit große Besorgnis aus.
Jetzt verhandeln in Oman Vertreter der USA mit Diplomaten aus Iran. Teheran geht es dabei vor allem um die Aufhebung der Sanktionen und die Verhinderung eines Angriffs, sagt die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur von der Universität Köln. Gleichzeitig sei die wirtschaftliche Lage in Iran so katastrophal, dass dies zu wachsendem Unmut in der Bevölkerung führt. Trotz massiver Unterdrückung gebe es mutigen zivilen Ungehorsam.
Weitere Nachrichten: US-Handelsstreit; EU geht gegen US-Tech-Konzerne vor; 200 Tote bei Unglück in der Dominikanischen Republik.
Zum Weiterlesen und -hören:
Eine Analyse über das iranische Atomprogramm als Lebensversicherung finden Sie hier.
Den Artikel über die "Schattenwölfe" lesen Sie hier.
Die aktuelle Folge unseres Recherchepodcast "Das Thema" über eine erste Bilanz der Teil Legalisierung von Cannabis hören Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Clara Andersen, Nadja Schlüter, Leopold Zaak
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Forbes Breaking News.
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“Verantwortung für Deutschland”, das steht über dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Die Wirtschaft soll angekurbelt werden, die Migration weiter begrenzt. Das Deutschlandticket bleibt erhalten und es soll ein neues Wehrdienstmodell geben. Neben dem Inhaltlichen steht in dem Koalitionsvertrag auch drin, wer sich künftig um was kümmern soll, also die Aufteilung der Ministerien: CDU und SPD bekommen je sieben Ministerien, die CSU drei. Was dabei auffällt: Erstmals seit den Sechzigerjahren hält eine Partei sowohl das Kanzleramt als auch das Außenministerium.
Weniger als zwei Monate nach der Wahl steht also der Koalitionsvertrag für die nächste Bundesregierung. Aber am Montag, nur zwei Tage vor der Einigung, sah es wohl für eine kurze Zeit so aus, als könnten die Verhandlungen platzen. Das haben Recherchen der SZ ergeben. Daniel Brössler aus dem Berliner Parlamentsbüro der SZ erzählt, was die Gespräche auf den letzten Metern fast noch zum Scheitern gebracht hätte. Und er analysiert, was von der neuen Bundesregierung zu erwarten ist.
Weitere Nachrichten: Zollstreit zwischen USA und China, US-Sondergesandter reist nach Russland.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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Seit dem 1. April 2024 ist der Konsum, Besitz und Anbau von Cannabis in Deutschland mit Einschränkungen erlaubt. Dabei bleibt es auch zunächst: Union und SPD wollen die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene auf den Prüfstand stellen – eine Rücknahme wurde aber nicht im Koalitionsvertrag festgeschrieben. "Im Herbst 2025 führen wir eine ergebnisoffene Evaluierung des Gesetzes zur Legalisierung von Cannabis durch", heißt es in dem gemeinsamen Dokument von CDU, CSU und SPD. Eine erste Evaluierung sieht das geltende Gesetz bereits vor. In Bayern aber gelten eh viel strengere Regeln.
Christina Berndt aus dem SZ-Wissenschaftsressort und Thomas Kirchner aus der SZ-Politikredaktion sprechen in dieser Folge des Recherchepodcast “Das Thema” über die Herausforderungen und Risiken, insbesondere für Jugendliche. Aber auch um mögliche Vorteile einer kontrollierten Legalisierung. Denn laut Experten würden bereits etwa 17 Prozent der Deutschen zwischen 15 und 34 Jahren Cannabis konsumieren.
Berndt formuliert ihre Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen vor allem auf Jugendliche und mahnt eine intensive Aufklärung über die Risiken an. Insgesamt aber sehen sie und Kirchner die Teillegalisierung aber als ein Schritt in die richtige Richtung, das aber durchaus noch Verbesserungspotenzial hat.
Zum Weiterlesen:
Zwischen Rausch und Ernüchterung - die Reportage über die Legalisierung von Cannabis lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Laura Terberl
Produktion: Aylin Sancak
Zusätzliches Audiomaterial über Deutschlandfunk und ntv.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich für unsere aktuelle Umfrage Zeit nehmen: Was gefällt Ihnen an "Auf den Punkt" - und was nicht? Teilen Sie es uns mit! Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank!
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Die Zölle, die US-Präsident Donald Trump vergangene Woche verkündet hat, treffen nahezu alle Länder auf der Welt. Aber: Nicht alle Länder gleich stark. Für chinesische Produkte sind sie zum Beispiel besonders hoch.
China ist vom Export in die USA zudem besonders abhängig. Allein im vergangenen Jahr hat China Waren im Wert von knapp 440 Milliarden Dollar in die USA geliefert. Also etwa so viel, wie die Bundesrepublik Deutschland letztes Jahr durch den Bundeshaushalt ausgegeben hat. Und darauf sollen jetzt insgesamt 54 Prozent Zölle kommen. 20 Prozent davon hatte Trump schon eingeführt, von Mittwoch an sollen dann nochmal Zölle in Höhe von 34 Prozent hinzukommen, die er letzte Woche angekündigt hatte.
Über einen eskalierenden Handelskrieg – und wie Peking das politisch für sich nutzen will – spricht in dieser Folge Gregor Scheu, SZ-Wirtschaftskorrespondent für China.
Weitere Nachrichten: USA und Iran wollen über Atomprogramm verhandeln; Deutschland setzt Aufnahme von UN-Geflüchteten aus.
Zum Weiterhören:
Den neuen SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“ finden Sie hier und auf Spotify.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
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