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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eröffnet nach fünf Jahren Renovierung am Samstagabend die Kathedrale Notre-Dame. Das lenkt ihn jedoch nur kurz ab von seinen innenpolitischen Problemen. Denn in den kommenden Tagen muss er einen neuen Regierungschef ernennen. Der bisherige Ministerpräsident Michael Barnier wurde in dieser Woche gestürzt. Bis es einen Ersatz gibt, bleibt er geschäftsführend im Amt.
Macron muss versuchen, eine Regierung zu bilden, die von den verschiedenen politischen Blöcken toleriert wird, sagt SZ-Redakteurin Kathrin Müller-Lancé. Für das Amt seien Namen wie der Bürgermeister von Pau, François Bayrou, Ex-Verteidigungsminister Sébastien Lecornu und der Ex-Sozialist und Ex-Innenminister Bernard Cazeneuve im Gespräch.
Weitere Nachrichten: Rumänien wiederholt Präsidentschaftswahl; EU und Mercosur schließen Freihandelsabkommen; Neue Warnstreiks bei VW.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Johannes Korsche, Saladin Salem
Produktion: Jakob Arnu
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In der Nacht auf Mittwoch hängt die südkoreanische Demokratie stundenlang in der Schwebe. Der Präsident Yoon ruft das Kriegsrecht aus. Es folgen unübersichtliche Stunden in Südkoreas Hauptstadt Seoul. Das Militär verbietet politische Aktivitäten. Soldaten belagern das Parlament, das dann schließlich das Kriegsrecht per Abstimmung wieder aufhebt. SZ-Korrespondent Thomas Hahn ordnet die Geschehnisse der Nacht ein: „Das ist ein Putschversuch gewesen. Ganz eindeutig.“ Inzwischen sei wieder Normalität auf Seouls Straßen eingekehrt, berichtet Hahn aus Südkoreas Hauptstadt. Es herrsche eine „heitere Stimmung“.
Das ganze Gespräch hören Sie in dieser Folge des SZ-Nachrichtenpodcasts „Auf den Punkt“.
Weitere Nachrichten: Scholz vor dem Bundestag, China liefert wohl Drohnen an Russland.
Zum Weiterlesen:
Den exklusiven Text zu chinesischen Drohnen im Ukraine-Krieg lesen Sie hier.
Das Interview mit dem Erfinder des perfekten Bierglases lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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Die Junge Alternative existiert beinahe so lang wie die AfD. Sie ist die Jugendorganisation der Partei, beitreten darf man von einem Alter von 14 Jahren an. Jetzt plant die AfD-Spitze offenbar, sich von der Jungen Alternative (JA) zu trennen. Stattdessen will sie eine neue Jugendorganisation gründen, die der AfD näher steht als die JA. Wie soll das funktionieren? Und was erhofft sich die Partei von diesem Schritt? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Roland Preuß, Redakteur in der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Für ihn ist klar, dass die AfD mehr Kontrolle über ihren Parteinachwuchs ausüben will.
Weitere Nachrichten: Frankreich von Mittwoch an möglicherweise ohne Regierung; Südkorea verhängt Kriegsrecht; DAX steigt auf neues Rekordhoch.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
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Am Wochenende hat ein von der Islamistengruppe Hayat Tahrir al-Scham (HTS) angeführtes Bündnis die Soldaten des syrischen Diktators Baschar al-Assad überrumpelt - und die Kontrolle über Aleppo an sich gerissen. Acht Jahre lang hatten in Aleppo die Regierungstruppen das Sagen. Doch jetzt sind Assads Verbündete, Iran und die Hisbolla, deutlich geschwächt, sagt SZ-Korrespondent Raphael Geiger. Auch die russischen Kräfte seien im Ukrainekrieg gebunden. Und genau dieses Momentum habe das Rebellenbündnis genutzt.
Die HTS sei zwar islamistisch, sei aber nicht mehr mit dem IS oder Al-Qaida in Verbindung zu bringen. Sie würden von der Türkei unterstützt, da Ankara ein Interesse daran hat, den Einfluss der Kurden in Nordsyrien zu begrenzen und eine Sicherheitszone zu schaffen, in die syrische Flüchtlinge abgeschoben werden könnten.
Weitere Nachrichten: Scholz in Kiew, US-Präsident Biden begnadigt seinen Sohn Hunter, VW-Warnsteiks.
Zum Weiterlesen:
Einen Text zu dem gescheiterten Plastikabkommen lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Saladin Salem
Produktion: Jonathan Brandis
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Diese Folge von "Auf den Punkt: Die US-Wahl" wurde am vergangenen Freitag bereits im gleichnamigen Kanal veröffentlicht. Wenn Sie die nächsten Episoden also immer möglichst aktuell hören wollen, abonnieren Sie gerne auch diesen Kanal. Ansonsten erscheint jede Folge aber auch weiterhin sonntags hier im regulären Kanal von "Auf den Punkt".
Egal ob bei Afroamerikanern, Latinos, Asian Americans, jungen Wählern und Wählerinnen oder in der Arbeiterklasse: Bei allen Wählergruppen, die traditionell eigentlich Demokraten wählen, hat der Republikaner Donald Trump diesmal beachtliche Zugewinne geholt.
Diese Entwicklung ist nicht neu, sondern hat schon 2016 – als Trump zum ersten Mal ins Weiße Haus gewählt wurde – eingesetzt. Das liegt unter anderem daran, dass Trumps Populismus nicht nur das Profil der Republikaner, sondern auch das der Demokraten grundlegend verändert hat. Wie hat sich das konkret auf die Kampagnen von Joe Biden und Kamala Harris ausgewirkt? Und wie könnte es in Zukunft für die Demokraten weitergehen? Darum geht es in dieser Folge von „Auf den Punkt: Die US-Wahl“.
Außerdem: Wieso die Strafverfahren gegen Trump wegen versuchten Wahlbetrugs und unterschlagener Geheimdokumente eingestellt werden, was es mit seinen Zollankündigungen auf sich hat und wie sein Social-Media-Kommunikationsstil auch seine kommende Präsidentschaft prägen wird.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 28.11.2024 um 14 Uhr.
Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter
Redaktion: Lars Langenau
Produktion: Julia Ongyerth
Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial über C-Span, ABC News, Pod Save America (Youtube), MSNBC, Donald J Trump (Youtube), CBS Boston und CNN.
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Für große deutsche Industriekonzerne sind es schwierige Zeiten. Die Inflation ist hoch, die Produktionskosten genauso. Viele Arbeitnehmer in der Automobil- und Stahlindustrie sowie dem Maschinenbau werden wohl ihre Jobs verlieren, wie aktuell bei Bosch, VW oder Thyssenkrupp. Und womöglich ist es damit noch nicht vorbei. Denn die Kaufzurückhaltung der Verbraucher aufgrund der hohen Inflation bleibt, China ist immer weniger auf deutsche Exporte angewiesen und unter dem designierten US-Präsidenten Donald Trump wird die Lage auch nicht sicherer.
Der Ökonom Sebastian Dullien sieht allerdings nicht die Gefahr einer tiefen Rezession. Für den Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung handelt es sich um eine Phase der Stagnation. Deshalb plädiert er für eine gezielte Industriepolitik. Auch eine Reform der Schuldenbremse könnte mehr Spielraum für wachstumsfördernde Maßnahmen schaffen. Insgesamt sieht Dullien Handlungsbedarf für eine künftige Bundesregierung, um die Deindustrialisierung Deutschlands zu verhindern.
Zum Weiterlesen:
Hier finden Sie einen Text darüber, wo überall Arbeitsplätze wegfallen werden.
Hier lesen Sie einen Text über das Aids-Mittel Lenacapavir.
Einen Text über den drohenden Handelskonflikt mit den USA finden Sie hier und hier einen Text über die hybride Kriegsführung durch Russland und hier einen Beitrag über die UN-Verhandlungen über weniger Plastik in Südkorea.
Redaktionsschluss für diese Sendung war Freitag, 29.11.2024 um 16 Uhr.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Saladin Salem, Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
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Am Freitag sind FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai und Geschäftsführer Carsten Reymann von ihren Ämtern zurückgetreten. Der Grund: ein Papier, aus dem hervorgeht, wie genau die FDP das Ende der Ampel geplant hat. Der SZ liegt das Papier vor, inzwischen hat es die Partei auch selbst veröffentlicht. Darin sorgt vor allem ein Wort für Aufsehen: “D-Day”. So hat die Partei den Tag bezeichnet, an dem die Ampel enden sollte. Dass sie diesen Begriff intern verwendet hat, haben viele FDP-Politiker in den vergangenen Wochen bestritten, auch Djir-Sarai.
Der bestreitet nun, dass er das Papier gekannt habe, wolle aber trotzdem die Verantwortung übernehmen. Kann das Dokument auch Parteichef Lindner schaden? Darüber spricht Nico Richter, Chef des Berliner Parlamentsbüros der SZ.
Weitere Nachrichten: Verfassungsschutz warnt vor russischer Einflussnahme auf Bundestagswahl, Proteste in Georgien nach Ende der EU-Beitrittsgespräche.
Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die Folge von “Das Thema” zur Rolle der FDP beim Ampel-Aus.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Johannes Korsche
Produktion: Jonathan Brandis
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X-Account @NilsAhrDE.
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Seit Mittwoch ist die neue EU-Kommission im Amt bestätigt. Die Abstimmung im EU-Parlament war aber knapper als sonst, umstrittene Politiker wie der rechte Raffaele Fitto oder die Sozialistin Teresa Ribera wurden lange von den Parlamentariern blockiert. Erst ein halbes Jahr nach der EU-Wahl ist die neue Kommission arbeitsfähig.
Auf Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und ihre Kollegen und Kolleginnen wartet jetzt eine Menge Arbeit. Die EU steht vor gewaltigen Herausforderungen wie der kriselnden Wirtschaft, der Bedrohung aus Russland, der Migration und der Klimakrise. Was es braucht, damit die neue Kommission nicht an ihren Aufgaben zerschellt, das erklärt Jan Diesteldorf, SZ-Korrespondent in Brüssel.
Weitere Nachrichten: Inflation steigt im November, Trump bestimmt Beauftragten für Ukraine-Krieg
Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text von Holger Gertz zur Sportschau. Und hier geht es zum Kommentar von Caspar Busse.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Nadja Schlüter
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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In der Nacht auf Mittwoch haben die Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah aufgehört, seit 4 Uhr Ortszeit gilt eine 60-tägige Waffenruhe. In dieser Zeit soll Israel seine Truppen aus dem Süden Libanons abziehen. Und die Hisbollah soll ihre verbliebenen Kämpfer hinter den Litani-Fluss etwa 30 Kilometer entfernt zur israelischen Grenze zurückziehen. Das entspricht einer UN-Resolution, die nach dem Libanon-Krieg 2006 den Frieden sichern sollte. Die USA haben jetzt zugesichert, die Umsetzung dieser beiden Punkte zu überwachen.
Wie sicher ist der Frieden in Libanon? Darüber spricht Michael Bauer, Leiter des Beiruter Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Weitere Nachrichten: SPD und BSW einigen sich auf Koalition in Brandenburg, EU-Parlament bestätigt neue EU-Kommission
Zum Weiterlesen
Den Text, wie die iranische Schutzmacht hinter der Hisbollah auf die Waffenruhe blickt, lesen Sie hier.
Wie es jetzt in Libanon weitergehen könnte, lesen Sie hier.
Die Reportage zu Merkels Buchvorstellung lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Leopold Zaak, Saladin Salem
Produktion: Aylin Sancak
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In ihrer Kanzlerschaft hat sich Angela Merkel quasi nie in die Karten schauen lassen, eine klare Meinung oder Haltung hat sie oft vermieden. Deswegen waren viele gespannt, als sie am Dienstag ihre Autobiografie vorgelegt hat. Das Buch hat mehr als 700 Seiten und behandelt quasi ihr gesamtes politisches Leben.
Vor allem zwei Themen haben Merkels Kanzlerschaft definiert: die Entscheidung, 2015 nicht die Grenzen zu schließen; und ihr Umgang mit Russland und dem Machthaber Wladimir Putin. Für beides steht Merkel seit Jahren in der Kritik. Wie Merkel ihre Politik von damals rückblickend bewertet, wie sie sich rechtfertigt und worüber sie nicht schreibt, das erzählt in dieser Folge Stefan Kornelius, Politikressortleiter der SZ.
Weitere Nachrichten: Hoffnung auf Waffenruhe in Libanon, russische Luftangriffe auf die Ukraine
Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie das Interview mit der Informatikerin Gloria Mark.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter
Produktion: Aylin Sancak
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