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AUS DER WERBUNG: Lehrgang Trauer-Rednerin, Talentschmiede für Zeremonien*
Monica Lonoce sagt, wenn wir alle besser mit den grossen Veränderungen in unseren Leben, mit Verlust und Trauer umgehen könnten - auch als Mitglieder einer Gesellschaft - dann würden weniger Menschen krank, wenn sie einen Trauerfall erlebten.
Das letzte Stündchen
Dies ist ein Podcast von Onda Productions, einem gemeinnützigen Verein. Dieser will dazu beitragen, dass wir offen über das Leben reden – mit allem, was dazu gehört. Auch über Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Magst du die Arbeit des Vereins unterstützen? www.onda-productions.ch
«Kinder haben eine völlig andere Auffassung von Trauer als Erwachsene», sagt die Familientrauerbegleiterin Petra Vocat. «Sie leben sehr im Moment und gönnen sich viel eher Trauer-Pausen als wir.» Ihre Kollegin Dominique Dreier kennt das. Das mittlere ihrer drei Kinder starb vor sechs Jahren bei einem Reitunfall. Es war gerade Zehn geworden. Ein unerträglicher Schmerz sei das gewesen. «Wir hatten das grosse Glück, einer Trauerbegleiterin zu begegnen, die uns liebevoll und achtsam begleitete», sagt Dominique. Inzwischen begleitet sie, zusammen mit Petra, selbst Familien in Trauer. Die beiden sagen: Wir sollten diese Themen viel mehr in den Alltag integrieren, auch und gerade mit Kindern.
Seelentrösterli
Das letzte Stündchen
_Dies ist ein Podcast von Onda Productions, einem gemeinnützigen Verein. Dieser will dazu beitragen, dass wir offen über das Leben reden – mit allem, was dazu gehört. Auch über Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Magst du die Arbeit des Vereins unterstützen? www.onda-productions.ch_
«Eigentlich lebten wir nur zwei Jahre so etwas Ähnliches wie Normalität als Familie. Es waren die letzten zwei Jahre, bevor mein Mann starb.» Bea Brandenberger ist 42 und verwitwet. Ihre Kinder sind sechs und sieben Jahre alt. Die Diagnose «Hirntumor» kam bei ihrem Mann Rafael zwei Wochen nach der Geburt des ersten Kindes. Die frisch gebackenen Eltern rechneten damit, dass Rafael noch sechs Monate zu leben hätte. Es wurden sechs Jahre.
Verein Aurora: Kontaktstelle für Verwitwete mit minderjährigen Kindern
Das letzte Stündchen
Dies ist ein Podcast von Onda Productions, einem gemeinnützigen Verein. Dieser will dazu beitragen, dass wir offen über das Leben reden – mit allem, was dazu gehört. Auch über Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Magst du die Arbeit des Vereins unterstützen? www.onda-productions.ch
Sarah Elena Schwerzmann war 14 Jahre alt, als ihr Vater plötzlich starb. Diese Erfahrung prägt sie bis heute. Sie hätte manchmal das Bedürfnis, im Alltag über den Tod zu reden, sagt sie. Aber das sei gar nicht so einfach.
0815 – Der Tod als Alltag: www.force-majeure.org
Workshop «Schreiben über Sterben»
Das letzte Stündchen
Dies ist ein Podcast von Onda Productions, einem gemeinnützigen Verein. Dieser will dazu beitragen, dass wir offen über das Leben reden – mit allem, was dazu gehört. Auch über Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Magst du die Arbeit des Vereins unterstützen? > www.onda-productions.ch
Thomas Wermelinger erzählt von seinem Sohn Liam und dessen Krebsdiagnose. Von den schwierigen Monaten der Krankheit, die die gesamte Familie zu grossen Teilen im Spital verbrachte und die mit viel Schmerz und Angst verbunden waren. Es waren aber auch schöne Monate, betont Thomas. Die Eltern und Grosseltern waren stets an Liams Seite und genossen die Zeit, die sie mit ihm hatten.
Kurz nach Liams Tod gründeten seine Eltern die Stiftung «Little Big Hero». Diese will Kindern und ihren Eltern, die wie Liam lange im Spital sind, mit verschiedenen Angeboten den Spitalaufenthalt erleichtern. Jeder gespendete Franken fliesst zu 100% in die Projekte.
Stiftung Little Big Hero
Little Big Hero auf Insta
Buch Reden über Sterben
Das letzte Stündchen
Andere Folgen, in welchen das Sterben von Kindern und/oder das Reden über Sterben mit Kindern zur Sprache kommt:
Das letzte Stündchen mit Liliane Meier
Das letzte Stündchen mit Lorenz Matter
Das letzte Stündchen ist nominiert für den PUBLIKUMSPREIS der SUISSE PODCAST AWARDS!
Jetzt zählt jede einzlene Stimme. Hier geht’s direkt zum Voting: https://suisse-podcast.ch/award-vote-das-letzte-stuendchen/
Mit einem einzigen Klick auf das Daumen-Hoch-Symbol kannst du einen grossen Beitrag dazu leisten, dass wir mehr übers Sterben reden! Und einen noch grösseren Beitrag leistest du, indem du nicht nur deine Stimme abgibst, sondern den Link zur Abstimmung auch mit vielen, vielen, vielen Menschen teilst.
Die nächste reguläre Folge kommt Ende März. Bis dahin: voten, voten, voten
Was sagen wir den Kindern und wie sagen wir es? Dies war eine von unzähligen drängenden Fragen, die Katharina Friederich beschäftigten, als sie im Alter von 42 Jahren die Diagnose Krebs erhielt. Nach und nach fand sie, zusammen mit ihrem Mann und den beiden Kindern, begleitet auch von einer Freundin, die Ähnliches erlebt hatte, einen Weg, um mit der Krankheit und all den vielen Fragen umzugehen. Im letzten Stündchen erzählt sie von diesem Umgang und davon, wie sie mit ihren Kindern über Krankheit und Sterben spricht. Sie erinnert sich zum Beispiel an diesen verblüffenden Moment, als ihr Sohn sie fragte: «Mama, wann weisst du denn jetzt, ob du stirbst oder nicht?»
Katharina berichtet auch auf Instagram über ihre Erlebnisse und Erkenntnisse: @liebefortuna – hier kannst du sie auch kontaktieren, wenn dich ihr «Begleitkoffer» interessiert.
Workshop Schreiben über Sterben: ibello.ch/schreiben-sterben
Das letzte Stündchen:
Dies ist ein Podcast von Onda Productions
Das letzte Stündchen macht wie jedes Jahr im Februar Winterpause. Die nächste Folge erscheint Ende März 2024.
Anja Niederhauser und Zita Langenstein haben zusammen einen «Trauer-Knigge» geschrieben. Die beiden erfahrenen Trauernden sind dazu das perfekte Autorinnen-Paar:
Buchempfehlung! Der Trauer-Knigge, Weber Verlag, 2023
Zürcher Trauerinstitut, Anja Niederhauser: trauerinstitut.ch
Das letzte Stündchen:
Dies ist ein Podcast von Onda Productions
Eine Rettungssanitäterin und ein Polizist erzählen, wie sie in ihrem Alltag mit Sterben und Tod umgehen, wie sie über das Sterben reden, Angehörige in Ausnahmesituationen begleiten und was sie tun, um sich selbst bei alldem nicht zu vergessen.
Karin Billeter ist 50 und arbeitet als Rettungssanitäterin bei der Rettung St. Gallen. Sie sagt: «Wenn jemand stirbt, dann stehe ich mitten im Einsatz. Dann ist es für mich längst nicht vorbei. Ich bin da, bleibe bei den Angehörigen und halte den Raum. Wir können das und wir tun alles, um die Betroffenen zu unterstützen.» Karin lädt Angehörige auch ein, bei einer Reanimation dabei zu sein, wenn sie das möchten. Sie begleitet Betroffene für eine kurze Zeit, aber in einem absolut entscheidenden Moment. Und dessen ist sie sich bewusst.
Einmal mehr zeigt sich im letzten Stündchen: Reden über Sterben ist unendlich wichtig.
_Dies ist ein Podcast von Onda Productions, einem gemeinnützigen Verein. Dieser will dazu beitragen, dass wir offen über das Leben reden, mit allem, was dazu gehört. Auch über Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Weil das Themen sind, die uns bewegen. Willst du diesen Podcast unterstützen? www.onda-productions.ch_
Mehr über Das letzte Stündchen: www.dasletztestuendchen.ch
Diese Folge ist eine besondere. Eine mit grossen Neuigkeiten: Gabriela Meissner vom Palli Pod und Elena Ibello vom letzten Stündchen machen gemeinsame Sache. Ist ja auch naheliegend! Beide wollen einen Beitrag dazu leisten, dass wir mehr, dass wir leichter über Lebensthemen wie Sterben, Tod, Trauer, Krankheit und Krisen sprechen können.
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