Das letzte Stündchen

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Das letzte Stündchen episodes

  • Das letzte Stündchen #28-3 über Suizid in Kunst und Kultur
    Sabrina Tannen über Jugendsuizidalität

    Sabrina Tannen ist Schauspielerin, Regisseurin und Co-Kuratorin des Festivals «Hallo, Tod!». Zusammen mit dem Kollektiv «Stick Around» arbeitet sie an einer Produktion zum Thema Jugendsuizidalität.

    In der Recherche hat sie viel von Jugendlichen und ihrer aktuellen Lebenswelt erfahren. Darüber und über ihre Ansichten und Beobachtungen zum Thema Suizid in Kunst und Kultur spricht sie in dieser Folge mit Elena. Es ist auch ein Appell, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Denn ein Suizid, so Sabrina, werde meist als persönliche Tragödie bezeichnet. Das aber ignoriert den gesellschaftlichen Aspekt des Themas. «Vielleicht sollten wir uns auch hin und wieder fragen: Wie leben wir eigentlich miteinander?», so Sabrina.

    Ab (00:03:05) geht es direkt ins Gespräch rein (Tap auf die Minutenangabe).
    Zur Produktion «Niemand ist eine Insel» über Jugendsuizidalität geht es hier: www.stickaround.info. Aufführungen finden vom 21. bis 27. Oktober 2023 in Zürich statt.
    Hilfreiche Infos für Medien- und Kulturschaffende zum sinnvollen Umgang mit dem Thema Suizid gibt die Checkliste der Suizidprävention Kanton Zürich.
    Dieses Gespräch ist der vierte und letzte Teil einer mehrteiligen Episode zum Thema Suizid. Die mehrteilige Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Suizidprävention des Kantons Zürich und dem Festival «Hallo, Tod!». Vielen Dank!
    Seit 2015 gibt es im Kanton Zürich ein Schwerpunktprogramm zur Suizidprävention. Es umfasst eine breite Palette von Projekten und Massnahmen. Mehr darüber hier.
    Festival «Hallo, Tod!»: www.hallo-tod.com

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    • Mit jemandem chatten: www.143.ch (Dargebotene Hand online)
    • Für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25: www.147.ch
    • Für Kinder und Jugendliche psychisch belasteter Eltern: Institut Kinderseele Schweiz www.kinderseele.ch
    • Kurs «Erste-Hilfe-Gespräche über Suizidgedanken»
    • Für Hinterbliebene: www.trauernetz.ch
    • Alle Angebote der Pro Mente Sana
    • 30 min
    • Das letzte Stündchen #28-2 über Suizid: Ursula Bregenzer über Prävention

      «Ansprechen ist immer das Mittel der ersten Wahl. Egal, ob ich Angehörige:r, Kolleg:in, Fachperson oder einfach nur eine Passant:in bin», sagt Ursula Bregenzer. Sie ist Psychiatrie-Pflegefachfrau und befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit Suizidalität und Suizidprävention.

      Dass Menschen erst auf die Idee kommen würden, sie könnten sich das Leben nehmen, wenn man sie darauf anspricht, ist ganz klar ein Mythos. Das zeigen zahlreiche Ergebnisse aus der Forschung. Mit diesem und mit anderen Mythen sollten wir aufräumen. Denn wenn wir dem Thema Suizid und vor allem den betroffenen Menschen offener begegnen, können wir viel bewirken. Suizidprävention ist möglich. Das zeigt dieses Gespräch.
      Ab (00:04:00) geht es direkt ins Gespräch rein (Tap auf die Minutenangabe).

      Diese Folge ist der dritte Teil einer mehrteiligen Episode zum Thema Suizid. Im ersten Teil sprach ein Hinterbliebener über seine Verluste und wie er damit weiterlebt. Im zweiten sprach Jörg Weisshaupt über Trauer und darüber, was Menschen nach einem Verlust durch Suizid brauchen.

      Die mehrteilige Episode entsteht in Zusammenarbeit mit der Suizidprävention des Kantons Zürich und dem Festival «Hallo, Tod!». Vielen Dank!
      Seit 2015 gibt es im Kanton Zürich ein Schwerpunktprogramm zur Suizidprävention. Es umfasst eine breite Palette von Projekten. Mehr darüber: https://www.gesundheitsfoerderung-zh.ch/themen/suizidpraevention/projekte
      Festival «Hallo, Tod!»: www.hallo-tod.com
      Danke auch der Psychiatrischen Universitätsklinik PUK Zürich: www.pukzh.ch

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      • 37 min
      • Das letzte Stündchen #28-1 über Suizid: Jörg Weisshaupt über Trauer

        Ein Verlust durch Suizid löst eine komplexe Trauer aus. Anders als beim Verlust durch eine Krankheit, haben Hinterbliebene nicht die Möglichkeit, zu Lebzeiten Abschied zu nehmen. Das und auch das Stigma, das dem Suizid nach wie vor anhaftet, macht das Trauern um einen Menschen zur besonderen Herausforderung.

        Jörg Weisshaupt unterstützt Menschen nach einem Verlust durch Suizid. Der ehemalige Lehrer und Seelsorger hat vor vielen Jahren die Hinterbliebenen-Gruppen «Trauernetz» (für Erwachsene) und «Nebelmeer» (für Jugendliche) gegründet und erzählt im Podcast von seinen Erfahrungen mit Betroffenen.
        Ab (03:05) geht es direkt ins Gespräch rein (Tap auf die Minutenangabe).

        Dieses Gespräch ist der zweite Teil einer mehrteiligen Episode zum Thema Suizid. Im ersten Teil sprach ein Hinterbliebener über seine Verluste und wie er damit weiterlebt. Es folgen weitere Teil-Episoden über Suizidprävention und Suizidalität sowie über den Umgang von Kunst und Kultur mit dem Thema.

        Die mehrteilige Episode entsteht in Zusammenarbeit mit der Suizidprävention des Kantons Zürich und dem Festival «Hallo, Tod!». Vielen Dank!
        Seit 2015 gibt es im Kanton Zürich ein Schwerpunktprogramm zur Suizidprävention. Es umfasst eine breite Palette von Projekten: Massnahmen zur Einschränkung von Suizidmethoden, Fortbildungen für Fachpersonen, Angebote für Schulen, Massnahmen im Gesundheitswesen und andere mehr. Begleitend dazu setzt der Kanton Zürich eine Sensibilisierungskampagne zum Thema um.
        Mehr darüber: www.suizidpraevention-zh.ch
        Festival «Hallo, Tod!»: www.hallo-tod.com

        Trauernetz: www.trauernetz.ch

        Nebelmeer: www.nebelmeer.net
        Buch: «Darüber reden». Perspektiven nach Suizid: Lyrik und Prosa von Hinterbliebenen, Hrsg. Jörg Weisshaupt, Verlag Johannes Petri, 2013.
        Siehe https://trauernetz.ch/publikationen/.
        Und wer ebenfalls die Kraft des Schreibens in der Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer entdecken will: Hier geht’s zu meinen Schreibworkshops.

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        • 40 min
        • Das letzte Stündchen #28 über Suizid: Rasmus erzählt

          Acht Jahre alt war Rasmus, als sein Vater sich das Leben nahm. Für seine Trauer war damals wenig Platz, man sprach kaum über den Tod des Vaters. Erst viele Jahre später erfuhr Rasmus, dass sein Vater nicht durch einen Unfall, sondern durch Suizid gestorben war.

          Weitere Jahre später, Rasmus war 25, verlor er auch seinen Bruder durch Suizid. «Dieser Verlust war für mich noch schwieriger», erzählt Rasmus im «letzten Stündchen». Denn zum Bruder hatte er ein längeres und innigeres Verhältnis. Bis heute wünscht er sich manchmal, eine Zeitreise machen und den Bruder vom Suizid abhalten zu können.
          Rasmus ist inzwischen 44 Jahre alt und steht fest im Leben. Auch wenn ihn diese Verluste prägen und er insbesondere den Bruder oft vermisst, so kann er inzwischen doch die intensiven, lähmenden Gefühle wie Ohnmacht und Wut hinter sich lassen. An deren Stelle ist eine Trauer getreten, die vor allem für die Verbindung zwischen ihm und den Verstorbenen steht.

          Ab (03:32) geht es direkt ins Gespräch rein (Tap auf die Minutenangabe).

          Dieses Gespräch ist das Herzstück einer mehrteiligen Episode zum Thema Suizid. Es folgen weitere Teil-Episoden über Trauer nach Suizid, Suizidprävention und Suizidalität sowie über den Umgang von Kunst und Kultur mit dem Thema.

          Die mehrteilige Episode entsteht in Zusammenarbeit mit der Suizidprävention des Kantons Zürich und dem Festival «Hallo, Tod!». Vielen Dank!
          Seit 2015 gibt es im Kanton Zürich ein Schwerpunktprogramm zur Suizidprävention. Es umfasst eine breite Palette von Projekten: Massnahmen zur Einschränkung von Suizidmethoden, Fortbildungen für Fachpersonen, Angebote für Schulen, Massnahmen im Gesundheitswesen und andere mehr. Begleitend dazu setzt der Kanton Zürich eine Sensibilisierungskampagne zum Thema um.

          Mehr darüber: Suizidprävention Kanton Zürich

          Festival «Hallo, Tod!»

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            53 min
          • Das letzte Stündchen : #27 mit Pascal Haag

            «Der Elefant stand im Raum. Riesig. Und irgendwann war uns beiden klar: Wir müssen jetzt darüber reden», erzählt Pascal Haag. Reden über Larissas Tod, der nun bevorstand.

            Pascals Freundin Larissa erkrankte an Krebs. Die Diagnose kam, als die beiden sich gerade verliebten. 33 Jahre alt wurde Larissa.

            Die beiden sprachen über das Leben, das sie leben wollten und sie sprachen auch über den nahenden Tod, als klar war, dass «Heilung» nicht mehr zu erwarten war.

            In diesem Gespräch erzählt Pascal, wie er die Zeit mit Larissa erlebte, wie er sie bis in den Tod begleitete und wie es ihm seither ergangen ist und heute geht.

            Ein sehr berührendes Gespräch über Tod, Trauer und Trost. Danke, Pascal!

            Links:

            • Alles über Das letzte Stündchen: www.dasletztestuendchen.ch
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            • 55 min
            • Das letzte Stündchen: #26 mit Michael Schmieder

              Wie sterben Menschen mit Demenz? Was brauchen sie am Lebensende? Wie können Wünsche von Menschen mit Demenz bis ganz zuletzt gesehen und berücksichtig werden? Und: Wie finden wir als Gesellschaft zu einem sinnvollen Umgang mit Demenz?

              Michael Schmieder ist Pfleger und Ethiker und prägte in den letzten Jahrzehnten die Arbeit für und mit Menschen mit Demenz in der Schweiz und darüber hinaus. Vor bald 40 Jahren übernahm er die Pflegedienstleitung in der «Sonnweid» im Zürcherischen Wetzikon, später die Gesamtleitung. Michael machte die Sonnweid zu dem, was sie heute ist: Ein Heim, das auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz eingeht und auch die Angehörigen mit einbezieht. Sie gilt als Pionierbetrieb in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz. Heute arbeitet Michael Schmieder nicht mehr in der Sonnweid, ist aber nach wie vor aktiv als Demenzexperte und Botschafter für eine demenzfreundliche Gesellschaft, unter anderem mit der Online-Plattform Demenzworld.com. Mit seinem ersten Buch «Dement, aber nicht bescheuert», das 2014 im Ullstein Verlag erschien, machte Michael Furore. 2022 folgte «Dement, aber nicht vergessen».

              Von der Paradies-Stiftung wurde Michael Schmieder 2017 für sein Lebenswerk geehrt. Und «Alzheimer Zürich» zeichnete ihn mit dem Fokuspreis 2018 aus.

              Links:

              Michael Schmieder: https://www.demenzexperte.ch/
              Demenzworld (ehemals alzheimer.ch): https://demenzworld.com/
              Demenz Meets, verschiedene Städte: https://www.demenzmeet.ch/

              Workshop Schreiben über Sterben: https://ibello.ch/schreiben-sterben/

              Das Hör-Vademecum «Existenzielles Coaching» von Dorothee Bürgi: https://dashoer-vademecum.ch/

              Und alles rund um Das letzte Stündchen:

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              1 hr 9 min
            • Das letzte Stündchen: #25 mit Vincenzo Paolino
              Queer alt werden und sterben

              Vincenzo Paolino ist ein ausgewiesener Fachmann in Sachen Pflege, Betreuung und Alter und setzt sich ausserdem seit vielen Jahren im Bereich LGBTI* für mehr Sichtbarkeit und gute Lebensqualität für alle ein.

              Personen, die ihr Leben lang die eigene Identität als queere Menschen offen lebten, kommen heute langsam, aber sicher ins Alter. Nicht, dass es nicht schon immer LGBTI* gegeben hätte, aber noch weniger als heute konnten Menschen früher gemäss der eigenen Identität leben (wir sprechen hier vom mitteleuropäischen Kulturraum). Wer diese Identität ein Leben lang verstecken musste, tat das bis zum Ende des Lebens – und somit auch im Alters- und Pflegeheim, im Hospiz, im Krankenhaus.
              Das soll heute nicht mehr sein! Wer ins Alter kommt und auf Betreuung angewiesen ist, braucht eine Umgebung, in der Vielfalt selbstverständlich ist. Da das noch nicht überall Realität ist, muss ein wenig nachgeholfen werden. Findet zum Beispiel der Verein «Queer Altern» und findet auch Vincenzo Paolino.

              Vincenzo Paolino setzt sich seit vielen Jahren ein für Menschen in vulnerablen Situationen. Als spezialisierter Pflegefachmann arbeitete er erst in der Psychiatriepflege und im Hospiz, bevor er zur Langzeit-Pflege wechselte und zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Liliane Peverelli «Almacasa» gründete. An mehreren Standorten betreiben sie Wohn- und Lebensgemeinschaften für Menschen mit hohem Bedarf an Pflege und Betreuung. Almacasa trägt als erste Schweizer Einrichtung der Langzeitpflege seit 2019 das «Swiss LGBTI-Label».

              Dass Menschen bis ganz zuletzt als einzigartige Individuen geschätzt werden und ihr Leben gestalten können, ist Vincenzo enorm wichtig. Er sagt: Damit das auch in Pflegeinstitutionen möglich ist, braucht es die passenden Rahmenbedingungen. Insbesondere: gute Führung.
              Dem eigenen Lebensende und Sterben blickt Vincenzo ziemlich gelassen entgegen, auch als schwuler Mann. Das lässt doch hoffen!

              Übrigens: In dieser Folge sprechen wir ausnahmsweise Hochdeutsch.

              Als «Dr. Age» spricht Vincenzo Paolino in seiner Radiokolumne auf Radio1 regelmässig über Fragen des guten Lebens und Alterns: https://www.radio1.ch/de/podcast/dr_age--13

              Almacasa: https://almacasa.ch/

              Queer Altern: https://queeraltern.ch/

              Regenbogen-Ruhe (Friedhof Sihlfeld Zürich): https://www.regenbogen-ruhe.ch

              Alterssiedlung «Espenhof»: https://www.wohnenab60.ch/siedlung/espenhof/

              DANKE: Diese Folge durften wir im Studio von Dorothee Bürgi Consulting aufzeichnen. Wer sich für Coaching und existenzielle Themen interessiert: Herzliche Empfehlung für das «Hör-Vademecum» über existenzielles Coaching von Dorothee Bürgi, Psychologin und Co-Autorin von «Existentielles Coaching», «Wenn das Leben pflügt» und «Existential Leadership zum Erfolg». https://dashoer-vademecum.ch/

              Das letzte Stündchen

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              59 min
            • Das letzte Stündchen: #24 mit Heidi Schmid und Christian Labhart

              «Der Tod ist mir viel nähergekommen», sagt Heidi Schmid über die Arbeit am Dokumentarfilm «Röbi geht». Zusammen mit dem Filmemacher Christian Labhart, ihrem Mann, hat sie Röbi Widmer-Demuth begleitet auf seinem Weg von der Lungenkrebs-Diagnose bis zum Tod. Immer an dessen Seite war die Ehefrau Heidi Demuth. Wie Röbi und Heidi mit der Diagnose und der Aussicht auf die kurze verbleibende gemeinsame Zeit umgehen, ist bemerkenswert. Der Film, der vom Sterben handelt und voller Leben ist, zeigt auch die Geschichte einer grossen Liebe. «Röbis Umgang mit der Diagnose hat mich von Beginn weg beeindruckt», sagt Christian. Darum kam er auf die Idee, ihn mit der Kamera zu begleiten und stiess damit bei Röbi auf offene Ohren.

              In Co-Regie mit Heidi Schmid, die auch hinter der Kamera stand, realisierte er den Film, der im Mai 2023 in die Schweizer Kinos kommt. Wie Heidi Schmid und Christian Labhart diese filmische Begleitung erlebten und was die Arbeit in ihrer je eigenen Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Abschied bewegte, erzählen sie im Gespräch mit Elena Ibello.

              Alle Infos und Daten zum Film «Röbi geht»: https://www.roebigeht.ch/

              «Komm durch die offene Tür», das Buch zum Film mit Texten von Röbi Widmer-Demuth: https://www.roebigeht.ch/das-buch-zum-film

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              • 58 min
              • Das letzte Stündchen: #23 mit Martha Mauchle

                «Hoffnung hatten wir immer. Bis zuletzt», sagt Martha Mauchle über die intensive und emotionale Zeit, in der ihr Mann René mit der Diagnose Krebs lebte. Hoffnung war ein wichtiger Kraftgeber – auch wenn Martha und René und ihren erwachsenen Kindern klar war, dass dieser Krebs wohl unheilbar ist.

                Martha Mauchle erzählt in dieser Folge, wie sie ihren Mann in den Jahren der Krankheit und zuletzt im Sterben begleitet hat. Wie René – mitten in der Corona-Aufregung im März 2020 – ins Spital musste und später auf der Palliative-Care-Abteilung gut umsorgt und schmerzfrei sterben konnte. Wie Martha immer an seiner Seite war, ohne dabei zu vergessen, ihr Leben zu leben. Wie ihre Kinder und Enkelkinder ihr Kraft gaben und sie einander gegenseitig unterstützten. Und auch, wie Martha und ihre Familie heute mit dem Verlust umgehen, wie sie damit leben, dass da einfach immer jemand fehlt.

                Marthas Umgang mit all dem ist sehr inspirierend. Ihre Trauer lebt sie einfach – und ebenso ihre Freude. «Ich bin dankbar für diese Kraft, die ich irgendwoher bekomme», sagt Martha, das typische, leicht verschmitzte Martha-Lächeln auf den Lippen. Und so geht man aus diesem Gespräch über Sterben, Verlust und Trauer irgendwie beschwingt heraus. Danke.

                Wer auf dem Laufenden bleiben und hin und wieder hinter die Kulissen vom «letzten Stündchen» blicken will:

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                • 59 min
                • Spezial: bitte abstimmen
                  Wir reden übers Sterben.

                  Danke für eure Stimme! Das letzte Stündchen ist in der Auswahl für den Community-Award von Suisse Podcast! Was für eine Freude 😊.

                  Jetzt braucht es noch einmal ganz, ganz viele Stimmen, damit wir der Schweiz zeigen können, dass man über das Sterben reden kann. Es bringt uns nicht um, es bringt uns weiter. Das Thema gehört in die Mitte der Gesellschaft. Eine Nomination von «Das letzte Stündchen» für den Community-Award wäre ein grandioser Beitrag zum leichteren Umgang mit dem Sterben. Macht mit!
                  Hier könnt ihr ganz einfach abstimmen (einmal klicken, abschicken, fertig):

                  https://www.blick.ch/community/suisse-podcast-awards-welcher-podcast-hat-den-community-award-verdient-id18355235.html

                  Und natürlich den Link gerne teilen!

                  Herzensdank für euren Support und Zuspruch, eure Elena

                  4 min

                About Das letzte Stündchen

                From the publisher's feed

                Gespräche über das Sterben und den Tod. Und damit: übers Leben. Mit Menschen aus allen möglichen Lebensbereichen, die dazu etwas zu sagen haben. Denn, ja: Wir sollten übers Sterben reden. Weil wir schliesslich bis ganz zum Schluss leben wollen – und das so gut und so selbstbestimmt wie möglich.

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                Apropos – der tägliche Podcast

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                Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 - mit Barbara Bleisch

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