Das letzte Stündchen

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Das letzte Stündchen episodes

  • Ausschnitt aus «Ein letztes Buch»: Bonus zu #22 mit Corina Caduff

    In diesem Bonus zur Podcast-Folge mit Corina Caduff gibt es einen Ausschnitt aus Caduffs Band «Ein letztes Buch» zu hören. Erschienen im Januar 2023 im Verlag rüffer & rub.

    Der Abschnitt, der hier zu hören ist, stammt aus der ausführlichen Einleitung, die Corina Caduff zu ihrem Band geschrieben hat. Er trägt den Titel «Diagnose und Trauerprozess». Gelesen von Elena Ibello.

    Wer direkt zum Buch-Text gehen will: Einsteigen bei Minute (01:00).

    Und wer mehr über Corina Caduff und ihre Erkenntnisse bei der Auseinandersetzung mit «Sterbeliteratur» erfahren will, hört sich am besten Folge #22 von «Das letzte Stündchen» an.

    «Ein letztes Buch», Corina Caduff, Januar 2023, Verlag rüffer & rub

    8 min
  • Das letzte Stündchen: #22 mit Corina Caduff

    «Sterbende sind Expert:innen fürs Gesundheitswesen», sagt Corina Caduff. Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin untersucht seit vielen Jahren literarische Texte von Schriftsteller:innen, die über ihre eigene Krankheit und ihr eigenes Sterben schreiben. Gerade hat Corina Caduff dazu ein neues Buch beim Verlag rüffer & rub herausgegeben: «Ein letztes Buch. Autorinnen und Autoren schreiben über ihr Sterben».

    In diesem Buch arbeitet Corina Caduff deutlich heraus, woran es fehlt, wenn es um Krankheit und Sterben geht – in der Gesellschaft, im Gesundheitswesen, im Privaten. Wir sind aufgefordert, uns zu überlegen, wie wir über Krankheit und Sterben reden und vor allem: Wie wir miteinander reden, ohne Menschen mit und ohne Krankheit auseinanderzudividieren, ohne diese bestehende Trennung zwischen dem «Reich der Kranken» und dem «Reich der Gesunden» (Susan Sontag) zu zementieren. Wir müssen eine verbindende Sprache finden.

    Als Expertin sowohl für Sprache als auch für die Themen Sterben und Tod gibt Corina Caduff in dieser Folge Einblick in ihre Erkenntnisse. Sie fordert, dass wir die Texte von sterbenden Schriftsteller:innen als «O-Töne» wahrnehmen und unsere Schlüsse ziehen, gerade für die Gestaltung des Gesundheitswesens.

    Was sie unter anderem für sich selbst gelernt hat in der Auseinandersetzung mit dieser «Sterbeliteratur»: Dass wir heute das wertschätzen können und sollen, was wir im Leben als wesentlich betrachten. Dass wir den Menschen, die wir mögen, heute sagen, dass wir ihre Präsenz in unserem Leben schätzen. Nicht später, nicht irgendwann, sondern heute.

    Wer direkt ins Gespräch einsteigen und das Intro überspringen möchte: Ab (03:46) geht es los (Tap auf die Minutenangabe).

    Einen kurzen Ausschnitt aus dem Buch von Corina Caduff gibt es zu hören im Bonustrack zu dieser Podcast-Folge (im Feed von «Das letzte Stündchen» in deiner App).

    «Ein letztes Buch», Corina Caduff, Januar 2023, Verlag rüffer & rub

    Informationen zum Workshop «Schreiben über Sterben» mit Elena Ibello und Dominique Fonjallaz: ibello.ch/schreiben-sterben

    Dank an Ismael Krasnic, der sich in dieser Folge um Ton und Grobschnitt gekümmert hat!

    Ankündigung: Das letzte Stündchen macht kurze Sendepause und ist Ende März wieder mit einer Folge zurück.

    Newsletter abonnieren: www.dasletztestuendchen.ch/newsletter
    Mehr über Das letzte Stündchen: www.dasletztestuendchen.ch

    51 min
  • Das letzte Stündchen: #21 mit Elena Ibello

    Zum 2. Geburtstag gibt es im «letzten Stündchen» einen Rollentausch: Alva Hagner, Gast in der allerersten Folge dieses Podcasts, übernimmt die Rolle der Gastgeberin. Elena Ibello, üblicherweise Host, beantwortet ihre Fragen rund um Sterben und Tod sowie zum Podcast «Das letzte Stündchen». Ein Abenteuer für beide, und das in vielerlei Hinsicht!

    Trotz einigen Hindernissen und Stolpersteinen entsteht in dieser Folge ein tiefgreifendes, intimes Gespräch. Elena spricht über eigene Verluste und über ihren Umgang damit. Über ihre Arbeit rund ums Thema Sterben und auch darüber, was sie sich für ihr eigenes Sterben wünscht. Alva weiss die richtigen Fragen zu stellen und auch ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.
    Über den Podcast, der vor genau zwei Jahren geboren wurde, sagt Elena Ibello, sie wolle damit zum Reden übers Sterben motivieren und zeigen, wie wichtig das sei. «Vor allem aber finde ich es wahnsinnig schön, mit Menschen übers Sterben zu reden. Diese Gespräche führen zu dürfen ist ein echtes Geschenk.» Immer wieder ist sie selbst überwältigt von den Begegnungen und Gesprächen.

    • Informationen zum Film- und Buchprojekt «Zu Ende leben» und «Zu Ende denken», das im Gespräch erwähnt wird, gibt es unter www.zuendeleben.ch. Das Buch «Zu Ende denken» kann hier bestellt werden.
    • Informationen zum Workshop Schreiben über Sterben gibt es unter ibello.ch/schreiben-sterben.
    • Hier geht es zur ersten Folge vom letzten Stündchen, in der Alva ihre Geschichte erzählt.
    • Weitere Infos über den Podcast, über Elena Ibello und weitere Arbeiten von ihr zum Thema unter www.dasletztestuendchen.ch.
    • Und wer den Newsletter zum letzten Stündchen abonnieren möchte, kann das hier tun: https://www.dasletztestuendchen.ch/newsletter
    • Es guets Nois!

      56 min
    • Das letzte Stündchen: #20 mit Gabriela Meissner und Franziska von Grünigen

      Gabriela Meissner und Franziska von Grünigen haben schon sehr, sehr viel über Sterben, Tod, Abschied und Trauer nachgedacht. Und befassen sich weiterhin täglich damit.

      Gabriela und Franziska haben gemeinsam den Verein «Hörschatz» gegründet, der es Eltern mit einer tödlich verlaufenden Krankheit ermöglicht, ihren minderjährigen Kindern einen «Hörschatz» zu hinterlassen. Ein Tondokument also, das die Eltern vor ihrem Tod aufnehmen, mit Geschichten und Anekdoten aus dem eigenen und dem gemeinsamen Leben. Mit Wünschen und Liebesbekundungen. So bleibt den Kindern die Stimme der Eltern über deren Tod hinaus erhalten.
      Die beiden sind auch neben diesem Engagement als Audiobiografinnen und Podcasterinnen unterwegs. Franziska von Grünigen mit dem wunderbaren, vielfältigen «Mitmach-Podcast» «My Last Goodbye», Gabriela Meissner mit dem «Palli Pod», einem Podcast über Palliative Care in der Schweiz.
      Im Gespräch mit Elena Ibello erzählen die beiden von ihrer Arbeit mit und für «Hörschatz», aber auch von persönlichen Erlebnissen, Gedanken und Wünschen in Sachen Sterben und Tod. Und von der Freundschaft, die die beiden verbindet, seit sie den Hörschatz gemeinsam aufgebaut haben.

      Verein Hörschatz

      Spenden für den Hörschatz

      Mein Nachklang (Franziska von Grünigen)

      Lebens-Spur (Gabriela Meissner)

      Palli Pod, Podcast über Palliative Care in der Schweiz von Gabriela Meissner

      My Last Goodbye, in diesem Podcast denken Menschen über ihre eigene Beerdigung nach.

      Das letzte Stündchen – Wir reden übers Sterben

      1 hr 2 min
    • Das letzte Stündchen: #19 mit Renée Magaña
      Wir reden übers Sterben

      Die Künstlerin Renée Magaña hält sich in ihrem aktuellen digitalen Kunstprojekt bedeckt. Aber für das letzte Stündchen lässt sie sich ein bisschen in die Karten blicken. Renée schickt das sympathische Skelett «Swiss Skeli» auf abenteuerliche Reisen durch die Welt und postet regelmässig Postkarten mit Swiss Skeli vor historischen Kulissen auf Instagram. Renée selbst tritt dabei nicht in Erscheinung und nur ganz wenige Leute wissen, wer eigentlich hinter dieser Figur, die uns auf unbeschwerte Weise an unsere Sterblichkeit erinnert, steckt. Renée ist 52 Jahre alt und befasst sich schon seit ihren Anfängen als Künstlerin mit dem Tod. Als Tochter eines Mexikaners und einer Schweizerin ist sie in Los Angeles aufgewachsen und fühlte sich schon immer hingezogen zum Umgang mit dem Tod, wie sie ihn in ihrer Familie und in der mexikanischen Kultur kennenlernte.

      Vor wenigen Jahren starb ihr Ehemann. Nach 24 Jahren Partnerschaft begleitete Renée ihn in den Tod. 14 Monate lagen zwischen der Diagnose und dem letzten Atemzug von Martin.

      «Emotional war es das Schlimmste, das ich bisher in meinem Leben erlebt habe», sagt Renée Magaña. Und fügt an: «Hätte ich die Wahl, ich würde alles noch einmal genau so machen, wie ich, wie wir es gemacht haben.»

      Renée fragt sich, warum wir so grosse Mühe haben, über Sterben, Tod und Endlichkeit zu sprechen oder auch nur nachzudenken. Eigentlich, so findet sie, habe das Thema doch etwa Verbindendes, das wir viel mehr betonen könnten. «Es ist das Einzige, das alle Individuen auf diesem Planeten ganz sicher miteinander gemeinsam haben.» Auch darum hört Renée nicht damit auf, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und andere mit ihrer Kunst ebenfalls dazu anzuregen.

      Swiss Sekli im Netz und auf Instagram

      Renée Magaña – Urnes and Bones

      59 min
    • Das letzte Stündchen: #18 mit Gabriella und Frank Baumann
      Wir reden übers Sterben

      Gabriella Baumann-von Arx und ihr Mann Frank Baumann reden im letzten Stündchen mit Elena Ibello über Sterben, Tod und Trauer. Gabriella ist Autorin und Verlegerin (Wörterseh-Verlag), Frank ist Fernsehmoderator, Podcaster, Autor und einiges mehr. Die beiden reden über die Lebenszeit, die immer knapper wird und darüber, wie es für sie ist, gemeinsam älter zu werden.

      Das Reden übers Sterben finden beide wichtig. «Aber wir tun es viel zu selten», sagt Gabriella. «Wir sind oft überfordert, wenn es um Sterben, Verlust und Trauer geht», sagt Frank. «Sterben sollte ein Schulfach sein.»

      Gabriella arbeitete schon als knapp 13-Jährige in einem Altersheim und erlebte dort das Sterben hautnah. Das hat sie tief beeindruckt. «Es geht so schnell», sagt Gabriella. «Man sollte jetzt Dinge tun, die man erleben möchte, für die man alle Sinne braucht und die man sich noch zutraut.» Darum hat sie Frank zum 65. Geburtstag ein Interrail-Ticket geschenkt. «Das haben wir nicht gemacht, als wir jung waren. Jetzt machen wir es halt im Alter», sagt Gabriella.

      Während diesem Gespräch überraschen sich Gabriella und Frank gegenseitig und Frank zitiert aus dem Stegreif Hugo von Hofmannsthal: «Musst du mit gestern stets das Heute stören?». Man könnte meinen, es war einstudiert. War es aber natürlich nicht. Ein anregendes, tiefgründiges und lustiges Gespräch.

      • In dieser Folge wird das Buch «Zu Ende denken. Worte zum Unausweichlichen» erwähnt, das im Wörterseh-Verlag von Gabriella Baumann-von Arx erschienen ist.
      • Alle Infos zum Workshop «Schreiben über Sterben» (PDF)
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      • 1 hr 5 min
      • Das letzte Stündchen: #17 mit Verena Gantenbein
        Wir reden übers Sterben.

        «Als Kind hatte ich grosse Angst vor dem Sterben», sagt Verena Gantenbein. Als sie sich später für den Beruf der Pflegefachfrau entschied, war es für sie eine grosse Frage, wie sie damit umgehen würde. Inzwischen arbeitet Verena seit 12 Jahren in der Palliative Care und belgeitet unheilbar kranke Menschen bis zum Lebensende. «Sehr, sehr lange starb nie ein Patient oder eine Patientin in meiner Anwesenheit», erinnert sie sich. «Ich glaube nicht, dass das Zufall ist.» Die Ängste waren immer noch präsent. Inzwischen hat sich das – wie so vieles – verändert. Dennoch kann sich Verena nicht vorstellen, dass sie einmal ihr Leben wird loslassen können.

        Im Gespräch mit Elena Ibello spricht sie über ihre Vorstellungen von Sterben und Tod und darüber, wie sie Menschen am Lebensende und deren Angehörige begleitet. Seit sie auch privat in ihrem engsten Umfeld Menschen beim Sterben begleitet hat, hat sich ihre Arbeit verändert. Das Verständnis, die Empathie für die Angehörigen eines sterbenden Menschen, sei viel umfassender als früher. «Einmal selbst zu spüren, wie das ist, war eine einschneidende Erfahrung. Vor allem beim Verlust der eigenen Eltern: Man hat nur eine Mutter und nur einen Vater. Diese absolute Endlichkeit im eigenen Leben zu spüren, zu erfahren, das hat meine Angehörigenarbeit verändert.»

        Für die Palliative Care ist Verena Gantenbein immer noch Feuer und Flamme. «In der Palliative Care denkt man viel mehr in Möglichkeiten als in Grenzen. Weil es um den Menschen geht, der immer irgendwo ein Potenzial und eine Ressource besitzt. Es geht darum, zu fragen: Was ist diesem Mensch wichtig? Was braucht er? Was wünscht er sich? Danach richtet man sich aus. Nicht danach, was man bei der Diagnose XY machen kann und was nicht.»

        Ein Gespräch, das zeigt, dass nicht alle Menschen «friedlich und im Kreise ihrer Liebsten» sterben können, sondern dass es auch unschöne letzte Tage und Begegnungen gibt. Ein Gespräch, das aber dennoch Zuversicht versprüht. Zuversicht, weil es so viele Menschen gibt, die mit ihrem Einsatz genau das versuchen: Gute letzte Momente ermöglichen. Zuversicht auf Versöhnung mit dem eigenen Leben, wenn es soweit ist. Zuversicht einfach, weil das Leben zwar endlich, aber umso wunderbarer ist.

        Hinweise

        • Das letzte Stündchen geht in die Sommerpause. Ende August erscheint deshalb keine Folge. Die nächste Folge gibt es Ende September – und es wird eine besondere!
        • Ab sofort gibt es den NEWSLETTER zum letzten Stündchen! Mit Hinweisen auf neue Folgen und ein bisschen Einblick hinter die Kulissen. Hier klicken fürs Abo!
        • Am 7. und 8. Oktober 2022 plus ein Abend im November findet der nächste Workshop «Schreiben über Sterben» in Zürich statt. Infos hier <3. Für mehr Details, E-Mail an [email protected].
        • Das letzte Stündchen findet ihr auch auf Facebook und Instagram.
        • 59 min
        • Das letzte Stündchen: #16 mit Lorenz Matter
          Wir reden übers Sterben

          Als Akrobat steht Lorenz Matter zusammen mit seiner Frau Cornelia Clivio seit über 30 Jahren auf der Bühne. Das «Duo Scacciapensieri» vertreibt die Sorgen der Zuschauer:innen mit atemberaubenden Akrobatik-Nummern.

          In den ersten Jahren reiste das Duo viel, trat in zahllosen Ländern auf und als Tochter Irina zur Welt kam, reisten sie zu dritt. Bis Lorenz’ Körper zu streiken begann. Als der trainierte Akrobat 39 war, ging plötzlich nichts mehr. Lorenz war schwer erkrankt. Es folgten Tourneeabbruch und Absagen, Therapien, neue Diagnosen, neue Therapien und immer war da auch ganz viel Hoffnung. Trotz der Sorgen.

          Lorenz wollte leben und nahm einiges auf sich. Aber er wollte sich von seiner Krankheit und der Therapie nicht zu stark einschränken lassen. Für ihn war klar, dass er sich trotz starker Chemo nicht von seiner damals 3-jährigen Tochter isolieren würde. Und er trainierte weiter. Er übte seine geliebten Handstände und trainierte mitten in der Chemotherapie Partner-Akrobatik mit Cornelia. Das war nicht ohne Risiko. Schon gar nicht, als auch noch klar wurde, dass seine Aorta wegen einem Aneurysma zu platzen drohte. Aber für Lorenz gehörte das alles so sehr zu seinem Leben, dass er mit Blick auf den Tod erst recht weitermachen wollte, solange es ging. Cornelia vertraute voll und ganz auf Lorenz’ Bauchgefühl. «Aber für sie war es wohl schwieriger als für mich», sagt Lorenz. Die Aussicht auf den eigenen Tod betrübt ihn weniger als der Gedanke daran, seine Familie verlassen zu müssen. «Das war für mich das Schlimmste.»

          «Ich glaube, wenn man mit sich im Reinen ist, kann man das Lebensende hinnehmen, wann immer es eben kommen mag», sagt Lorenz. Die Konfrontation mit dem eigenen Tod habe ihn näher zum Leben gebracht.

          Lorenz Matter auf Instagram

          Duo Scacciapensieri

          1 hr 5 min
        • Das letzte Stündchen: Zwischenhalt im Mai
          Wir reden – und schreiben – übers Sterben

          Diesen Monat müssen wir leider auf ein Gespräch übers Sterben verzichten. Host Elena Ibello fand aufgrund verschiedener Ereignisse – sie haben nicht zuletzt mit ihrem Herzensthema zu tun – keine Zeit, ein ausführliches und gutes Gespräch übers Sterben zu führen.

          Lieber als ein oberflächliches, halbherziges Gespräch zu präsentieren, lässt es Elena lieber ganz bleiben und nimmt für die nächste Folge ein Gespräch auf, für das sie die nötige Aufmerksamkeit aufbringt.

          Dafür hat Elena im Mai einige andere tolle Aktivitäten in Sachen «Reden und Schreiben übers Sterben» erlebt. Hört selbst!

          Ausserdem weist sie von Herzen gerne auf einen brandneuen Podcast über Palliative Care von ihrer Kollegin Gabriela Meissner hin: Hört rein in den «Palli Pod»! Ab 1. Juni 2022 online.

          8 min
        • Das letzte Stündchen: #15 mit Cinzia Sartorio
          Wir reden übers Sterben

          «Trauer braucht Raum und Geduld», sagt Cinzia Sartorio. Als Ritualleiterin sieht sie es als ihre Aufgabe, einen Raum explizit für den Abschied zu schaffen und zu gestalten. Cinzia ist überzeugt, dass Rituale uns dabei helfen können, im Leben weiterzugehen. Weil sie uns helfen, etwas abzuschliessen und einen neuen Anfang zu finden. Gerade der Übergang vom Leben in den Tod und – für die, die zurückbleiben – der Übergang vom Leben mit einem Menschen zu einem Leben ohne diesen Menschen, braucht diesen Raum. Ein Innehalten, um nachher weitergehen zu können.

          Wenn Cinzia für andere Menschen Abschiedsrituale gestaltet, will sie wenigstens in diesem Moment Trost spenden. Diese Aufgabe empfindet Cinzia Sartorio als grosse Bereicherung. «Dass mir das Vertrauen entgegengebracht wird, dass ich einen Abschied für andere gestalten kann, das ist ein Geschenk.»

          Im «letzten Stündchen» redet Elena Ibello mit Cinzia Sartorio über diese Arbeit, über Rituale in anderen Kulturen, über Erfahrungen mit Sterben, Tod und Trauer und natürlich über das Leben.

          Impulse rund um Rituale und Übergänge im Leben, um Trauer und Abschied, findet ihr auf Cinzia Sartorios Instagram-Profil. Weitere Infos unter www.cinzia-sartorio.ch.

          53 min

        About Das letzte Stündchen

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        Gespräche über das Sterben und den Tod. Und damit: übers Leben. Mit Menschen aus allen möglichen Lebensbereichen, die dazu etwas zu sagen haben. Denn, ja: Wir sollten übers Sterben reden. Weil wir schliesslich bis ganz zum Schluss leben wollen – und das so gut und so selbstbestimmt wie möglich.

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