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Chaos beim Pandemiemanagement, Verzögerung bei den Wirtschaftshilfen und nun auch noch der Maskenskandal – ausgerechnet die CDU, die von ihrem Selbstverständnis wie keine andere für "gutes Management" steht, geht schwer angeschlagen ins Superwahljahr. Die Umfragewerte sinken, bei den beiden Landtagswahlen am Wochenende wird die Union wohl zwei bittere Niederlagen kassieren, und für die Bundestagswahl fehlt charismatisches Spitzenpersonal ebenso wie eine Vision für die großen Zukunftsfragen Deutschlands.
In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit Walter Kohl über die Krise der CDU und deren Folgen für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Steckt die Partei wirklich in der größten Krise seit der Spendenaffäre, wie Fraktionsvize Gitta Connemann es formuliert? Stehen die jüngst bekannt gewordenen Korruptionsfälle für "ein strukturelles Problem" der CDU, wie Kritiker nun argumentieren? Und was sind die großen Themen, die in der Aufregung um Corona und Maskenskandale liegen bleiben und doch dringend angegangen werden müssten?
Als Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl, CDU-Parteimitglied und langjähriger Unternehmer kennt Walter Kohl die Welt der Politik ebenso gut wie die der Wirtschaft. Beim deutschen Pandemiemanagement ärgere ihn allem voran der Mangel an klaren Entscheidungen, sagt er: "Wenn's Haus brennt, diskutier ich auch nicht mit der Feuerwehr, sondern sage: Macht!"
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, sprechen wir diese Woche über die aktuellen Attacken gegen die Gleichstellung: In Polen und den USA gibt es heftigen Streit um das Abtreibungsrecht, in Deutschland dürfte der Frauenanteil im nächsten Bundestag noch weiter sinken – und jetzt, mitten in der Pandemie, wird die These vertreten, Corona werfe die Frauen in den Familien und in der Gesellschaft auf den Stand der Fünfzigerjahre zurück. Was ist da los? Gibt es reale Rückschritte? Oder sind das nur die letzten Zuckungen des Patriarchats?
Zu Gast ist die Kulturwissenschaftlerin, Gendertheoretikerin und Filmemacherin Christina von Braun. Sie erzählt, warum der weibliche Körper historisch so lange als Eigentum des Mannes betrachtet wurde, warum Frauen mächtiger geworden sind, welche Rolle dabei männliche Naturwissenschaftler gespielt haben, und sie sagt, was Populismus mit Feminismus zu tun hat. Vor allem aber ist sie optimistisch: "Sie können dieses Rad nicht mehr zurückdrehen."
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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Die katholische Kirche wird vom Missbrauchsskandal erschüttert und ist angesichts der schleppenden Aufklärung enorm unter Druck. Eine unrühmliche Rolle spielt der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, der ein von ihm selbst in Auftrag gegebenes Gutachten über den Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln nicht veröffentlicht sehen will. Das Vertrauen in die Kirche ist erschüttert, immer mehr Katholiken treten aus. Aber wer genau verhindert denn nun die Aufklärung der schrecklichen Vorwürfe? Was ist in der katholischen Kirche wirklich los? Und vor allem: Was müsste geschehen, um so etwas künftig zu verhindern und die Kirche zukunftsfähig zu machen?
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Vor einem knappen halben Jahr wurde der Lehrer Samuel Paty von einem tschetschenischen Islamisten ermordet, weil er mit seinen Schülern über Meinungsfreiheit sprechen wollte.
Über das heikle Verhältnis zwischen Staat und Religion in Frankreich, das Prinzip "Laizität" und die teilweise ghettoartigen Zustände in französischen Vorstädten sprechen wir mit Gero von Randow, ehemaliger Korrespondent der ZEIT in Paris und früherer Chef von ZEIT ONLINE.
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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Noch vor einem Jahr war die Klimakrise allgegenwärtig, doch seit Corona über die Welt kam, steht auch in Deutschland der Kampf gegen die Pandemie im Fokus – und die Bewältigung einer der größten Krisen der Menschheit, des Klimawandels, ist in den Hintergrund geraten. Zugleich führt uns Corona vor Augen, zu welch radikalen Veränderungen eine Gesellschaft fähig ist, wenn die Bedrohung so greifbar ist wie ein tödliches Virus. Und so stellt sich die Frage: Können wir aus dem Kampf gegen das Virus für den Kampf gegen den Klimawandel lernen? Und wenn ja: Was?
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In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, sprechen wir diese Woche über ein Thema, das wie kaum ein anderes polarisiert und die Emotionen hochkochen lässt: Wir reden über das Gendern. Droht ein Angriff der Supernannies, weil wir alle zum korrekten Sprechen erzogen werden sollen? Oder ist die Verwendung von geschlechtergerechter Sprache ein überfälliger Fortschritt? Was heißt eigentlich Gendern? Welche Varianten gibt es? Und wie viel Macht steckt in der Sprache?
Zu Gast ist Christof Siemes, der Textchef der ZEIT, erfahrener Journalist, promovierter Germanist – und zuständig für die Briefe der Leserinnen und Leser an die ZEIT. Mit ihm diskutieren wir, ob es das überhaupt gibt, richtig und falsch in der Sprache. Er erläutert die linguistischen und historischen Hintergründe der Debatte, er erklärt, wie die Frage aus dem akademischen Milieu in den Mainstream eingeflossen ist. Und er erzählt, was die Leserinnen und Leser von ZEIT und ZEIT ONLINE bei dem Thema am meisten umtreibt.
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76 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers von Auschwitz gedenkt Deutschland in dieser Woche der Millionen Menschen, die den Gräueltaten der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Doch es ist ein Gedenken unter erschwerten Bedingungen: Ein Dreivierteljahrhundert nach Kriegsende gibt es immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die durch ihre Erzählungen die Geschichte greifbar machen können.
Wegen der Corona-Pandemie können Gedenkveranstaltungen bestenfalls digital stattfinden. Unter AfD-Anhängern ist der Wunsch groß, einen Schlussstrich zu ziehen unter den Nationalsozialismus – und auch in der gesamten Gesellschaft wächst die Gleichgültigkeit gegenüber dem Holocaust: Erst vor wenigen Tagen musste die Gedenkstätte Buchenwald ihren Sicherheitsdienst verstärken, weil sich Rodlerinnen und Skifahrer auf den Massengräbern tummelten.
In der neuen Folge von „Das Politikteil“ diskutieren wir mit Jens-Christian Wagner, Historiker und Leiter der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora über die deutsche Erinnerungskultur: Wie lässt sich die Erinnerung wachhalten an die Schrecken des 2. Weltkriegs, wenn die Menschen nicht mehr da sind, die sie selbst erlebt haben? Wie kann man der Jugend erklären, dass der Holocaust auch sie etwas angeht? Und wie geht man mit AfD-Wählern um, die Mahnmale als Zeichen der Geschichtsverfälschung betrachten, mit der das deutsche Volk diskreditiert wird? "Die Erinnerungskultur hat sich zu einer Art Wohlfühlerinnerungskultur entwickelt", sagt Wagner. Das müsse sich ändern.
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In „Das Politikteil“, dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, sprechen wir diese Woche über die spektakuläre Rückkehr von Alexej Nawalny nach Russland: Warum ist der Regimekritiker der sicheren Verhaftung entgegengeflogen? Wie sehr ist sein Leben bedroht, nachdem er schon einmal – mutmaßlich vom russischen Geheimdienst – vergiftet wurde? Und andersherum: Wie bedrohlich ist Nawalnys Heimkehr für das System Putin – jetzt, nachdem er ein neues Enthüllungsvideo über einen Sommerpalast am Schwarzen Meer veröffentlicht hat, der Putin zugeschrieben wird?
Zu Gast ist Alice Bota, die ZEIT-Korrespondentin in Moskau. Sie erzählt, was Nawalny antreibt, welche Ziele er verfolgt – und warum seine Entscheidung, in die Heimat zurückzukehren, womöglich die wichtigste politische Entwicklung in Russland im Jahr 2021 sein könnte. Und sie zieht eine Bilanz ihrer bislang fünf Jahre in Moskau: Wie sehr hat sich das Land verändert? Wie blicken die Menschen auf Putin? Und wie schauen sie auf Deutschland?
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Der Countdown läuft: Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue US-Präsident Joe Biden vereidigt wird – und die Ära Donald Trump endgültig vorbei ist. Aber wie sicher ist die Amtseinführung des neuen Präsidenten überhaupt? Wie groß ist die Gefahr eines Anschlags? Wohin geht die Wut der Trump-Anhänger, wenn er die politische Bühne verlässt? Und wie geht es weiter mit dem Impeachment?
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Kommende Woche bestimmt die CDU ihren neuen Vorsitzenden zum ersten Mal digital. Keine Zuschauer werden im Saal sein, kein Beifall wird aufbranden, wenn die drei Kandidaten die Reden ihres Lebens halten müssen.
Mit Matthias Geis, dem politischen Korrespondenten der ZEIT und dem Kenner der deutschen Regierungspolitik sprechen wir darüber, warum das Votum der 1.001 Delegierten eine der wichtigsten Entscheidungen im Superwahljahr 2021 ist.
Welcher der drei CDU-Kandidaten hat am Ende des langen Rennens die Nase vorn? Welche Chancen hat er, am Ende als neuer Kanzler Angela Merkel nachzufolgen? Und welchen Unterschied macht das eigentlich inhaltlich und für das Land?
Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast - und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.
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